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daflexxx
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22. Apr 2003, 14:35
Beitrag #1 von 14
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


...irgendwann mal aus ID2 unter X auch binär drucken kann???

grüße
fleXXX Top
 
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
22. Apr 2003, 16:48
Beitrag #2 von 14
Beitrag ID: #32542
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Hallo fleXXX,

wir hatten ja letztens bereits geklärt, dass es keine Restriktion seitens Adobe InDesign, sondern ein Mac OS X bezogenes Defizit darstellt.
Ich halte das Problem allerdings für nicht allzu dramatisch, weil eine ASCII-Asugabe aus Adobe InDesign nicht das klassische ASCII (also Hexadezimal oder anders ausgedrückt doppeltes Datenvolumen) bedeutet, sondern ASCII85, welches nur zu ca. dem 1,25 bis 1,3 fachen Datenvolumen führt.
Klar wäre es schön, wenn man auf diesen unnützen Ballast auch verzichten könnte aber es ist auch kein Beinbruch.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Anonym
Beiträge: 22827
22. Apr 2003, 17:13
Beitrag #3 von 14
Beitrag ID: #32551
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


ja klar, alles kein problem wegen der datenmengen...
nur ID druckt überhaupt NICHT! beim drucken mit eben dieser einzigen ASCII-einstellung kommt immer eine fehlermeldung z.t. sogar mit programmabsturz.
also mein problem ist natürlich: tolle software, klasse layoutmöglichkeiten, kein drucken. und immer einen umweg über ne ps-datei... sorry, fortschritt mit rückschritt (was die arbeitsgeschwindigkeit betrifft)! und das obwohl es ja unter 9 möglich ist, binär auszugeben. langsam beschleicht mich auch das gefühl, das adobe (wegen diesen schon diskutierten pdf-geschichten) apple ein wenig gängelt. keine distiller5 für X, indesign mit solchen probs....

naja schade, ansonsten würden wir lieber heute als morgen Xpress den gnadenschuß geben...

grüße
fleXXX
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Michel Mayerle
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23. Apr 2003, 07:38
Beitrag #4 von 14
Beitrag ID: #32614
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Hallo fleXXX

Was steuerst du denn für ein Ausgabegerät unter OS X an? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Problematik auf der Seite von Adobe liegt. Vermutlich hat dein Drucker einfach Probleme bei der Interpretation ASCII-codierter Daten? Bei Binärdaten scheint es ja zu funktionieren.

Noch ein Hinweis für fleXXX: Der Distiller ist ab Version 6 für OS X (10.2.2 verfügbar)

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
23. Apr 2003, 08:41
Beitrag #5 von 14
Beitrag ID: #32621
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Hallo Flexxx,

Sie schrieben: "langsam beschleicht mich auch das gefühl, das adobe (wegen diesen schon diskutierten pdf-geschichten) apple ein wenig gängelt. keine distiller5 für X, indesign mit solchen probs...."

Bitte lesen Sie die entsprechenden Threads zu diesem Thema nochmal genau duch. Es wurde jetzt schon zum x-ten Mal der Versuch gestartet zu erklären, dass Adobe hier überhaupt nichts tun kann, weil sich ein Layoutprogramm beim Drucken auf ein Ausgabegerät nunmal auf die Funktionalitäten des PostScript-Treibers und Betriebssystems stützen muss. Wenn aber das verwendete Betriebssystem zum heutigen Zeitpunkt kein binäres Printprotokoll unterstützt, wie kann man dann der Layout-Software einen Vorwurf machen? Ein Absturz beim Drucken ist atypisch, weil weltweit tagtäglich sicherlich tausende von InDesign-Anwendern unter Mac OS X erfolgreich drucken (einschließlich meiner Wenigkeit).

Was die Inkompatitibilität eines Ausgabegeräts zur ASCII85-Kodierung betrifft ist auch wiederum weder Apple oder Adobe ein Vorwurf zu machen. Die von Adobe InDesign verwendete ASCII85-Kodierung ein ein absolutes PostScript Level 2 Grundfeature. Wenn ein Gerät damit ein Problem hat, dann steckt 100%ig kein original Adobe PostScript drin, sondern ein inkompatibles aber vermeintlich günstiges Imitat. Dass hier im Druckvorstufenbereich immer wieder an der falschen Stalle gespart wird, beweisen die Vielzahl von Threads zu diesem Thema.

Leider war es bislang immer Adobe dem man den schwarzen Peter zugeschoben hat. Ganz einfach deshalb, weil Adobe schon vor Jahren anfing moderne, längst verfügbare Technologien wie PostScript Level 2 und PostScript 3 in den Programmen zu unterstützen.
Je mehr nicht-Adobe Programme auf diesen Zug aufspringen werden desto häufiger werden die Anwender solcher zum offengelegten Standard inkompatibler Systeme auch mit anderen Produkten Probleme bekommen. Mal sehen wer dann noch alles als schuldig befunden wird bevor der/diejenige merkt, dass das Problem meist nicht am Programm sondern am eingesetzten Ausgabe-Equipment liegt.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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K45Tom S
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23. Apr 2003, 09:33
Beitrag #6 von 14
Beitrag ID: #32631
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Hallo fleXXX,

Zitat:
"tolle software, klasse layoutmöglichkeiten, kein drucken. und immer einen umweg über ne ps-datei... sorry, fortschritt mit rückschritt"

Wie schon Robert Zacherl richtig erwähnt hat: die gesparten Lizenzgebühren für richtigen PS, muss dann eben der Anwender ausbaden. Und das kann auch mit Quark etc. passieren.

Aber warum geht ihr nicht den direkten Weg aus ID über PDF? ID kann Dokumente als PDF exportieren(auch Acrobat 4-kompatibel), sogar mit der Option dieses anschl. sofort anzuzeigen. Acrobat 5.05 läuft nativ unter OS X und müsste somit auch euren Drucker "überreden" können zu drucken.

Und ganz nebenbei: bei "schweren" seiten mit MEGA-Abbildungen usw. gehe ich oft genug den "umständlichen" Weg (auch aus Quark, und hier via ps und Distiller) über PDF, da hier die Möglichkeit gegeben ist, z.B. mit der Bildkompression 150 DPI, JPG hoch, den (Farb)Drucker bei seinen Rechenaufgaben zu entlasten, ohne, dass es das Kundenauge sieht.

Ach ja: wenn ihr nicht auf Fremddaten angewiesen seit bzw. damit konfrontiert werdet; gebt Quark den Gnadenschuss!!

_____________________
Gruß von
Tom
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Michel Mayerle
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23. Apr 2003, 09:46
Beitrag #7 von 14
Beitrag ID: #32638
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Hallo zusammen

Eine Bemerkung meinerseits zu folgender Aussage:

Und ganz nebenbei: bei "schweren" seiten mit MEGA-Abbildungen usw. gehe ich oft genug den "umständlichen" Weg (auch aus Quark, und hier via ps und Distiller) über PDF, da hier die Möglichkeit gegeben ist, z.B. mit der Bildkompression 150 DPI, JPG hoch, den (Farb)Drucker bei seinen Rechenaufgaben zu entlasten, ohne, dass es das Kundenauge sieht.

Ich würde auf eine JPEG-Kompression verzichten, auch dann, wenn mit maximaler Qualität komprimiert wird. Wir hatten schon Kunden, die eine Auflage von über 20 000 Exemplaren nachdrucken mussten, weil bei gewissen Bildern Qualitätsverluste und Wolkenbildungen aufgetaucht sind. Es hat sich herausgestellt, dass diese Mittels der JPEG-Kompression (beste Qualität) distillt wurden. Es kommt natürlich auch auf das Bild und das Druckerzeugnis. Aber bei gewissen Bildern z.B. im Hochglanzbereich oder mit Feinrastern usw. mit weichen Hauttönnen und einer guten Detailzeichnung im ganzen Tonwertbereich, könnte es heikel werden.

Ich empfehle daher die verlustfreie ZIP-Kompression, und zwar 8 Bit.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
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K45Tom S
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23. Apr 2003, 09:56
Beitrag #8 von 14
Beitrag ID: #32641
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


@ALLE

Dass mit der JPG-Kompression sollte sich auch nur auf Kontrollabzüge (Autorenkorrekturen usw.) beziehen. Sorry, wenn das falsch rüberkam.

Michel hat natürlich recht:
bitte keine JPG-Kompressionen bei High-End-Pdfs für die Druckauflage!! JPG ist und bleibt auch bei maximaler Qualität ein verlustbehaftetes Kompressionsverfahren!!

_____________________
Gruß von
Tom
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Michel Mayerle
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23. Apr 2003, 10:22
Beitrag #9 von 14
Beitrag ID: #32650
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Hallo Tom

DANKE :-)

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
ulrich-media
InDesign- und PDF-Integration
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daflexxx
Beiträge: 39
23. Apr 2003, 18:47
Beitrag #10 von 14
Beitrag ID: #32732
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


an Robert Zacherl:

hallo, zum thema druckeranbindung und postscript:
nun, wir sind ziemlich "legal" und gut mit CLC1180, dazugehöriger ColorPass und entsprechenden treibern ausgerüstet. von daher frag ich mich, wo das problem mit der ASCII-funktion liegen könnte.......

ehrlich gesagt haben wir dazu auch CANON selbst noch nicht befragt, weil ich das problem mehr auf der adobe/apple-seite vermutete.

grüße
fleXXX
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Jens T.
Beiträge: 99
25. Apr 2003, 11:13
Beitrag #11 von 14
Beitrag ID: #32955
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Hallo Herr Zacherl,

auch auf die Gefahr hin zu nerven: Ich kann Ihre Position, daß OS X für die nicht funktionierende Binär-Ausgabe verantwortlich ist, nicht teilen. So salopp wie Adobe das Problem in seiner Technote formuliert kann es einfach nicht stimmen. Zitat:

"Mac OS X v10.2.x doesn't support binary printing, so you cannot choose the Binary option from the Data Format pop-up menu in InDesign."

Immerhin bieten sowohl Photoshop 7 als auch Illustrator 10 unter OS X dieses Feature.

(Zur Erinnerung: http://www.hilfdirselbst.ch/...=4&topic_id=6571 und http://www.hilfdirselbst.ch/...=4&topic_id=6523 )

Gruß

Jens Tenhaeff
als Antwort auf: [#32521]
(Dieser Beitrag wurde von Jens T. am 25. Apr 2003, 11:48 geändert)
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Robert Zacherl p
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25. Apr 2003, 12:07
Beitrag #12 von 14
Beitrag ID: #32965
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Hallo Herr Tenhaeff,

lassen Sie mal Adobe Photoshop außen vor, weil es sich hierbei um ein Produkt handelt, welches autark ist, also keinerlei verlinkte Objekte ins PostScript-Format wandeln muss. Deswegen ist es in Bezug auf die PostScript-Generierung nicht mit einem Layout-Programm vergleichbar.

Wenn Sie sich aber mal mit einem Texteditor bewaffnen und in zwei in Adobe Illustrator 10 generierte Druckdateien schauen die jeweils mit der Druckoption "ASCII" bzw. "Binär" erstellt wurden, werden Sie feststellen, dass sie identisch sind und dass in beiden Fällen z.B. TIFF-Bilddaten im ASCII85-Format und Fonts im ASCIIHex-Format kodiert ausgegeben werden (es geht wie gesagt primär um externe, verlinkte Objekte).
Somit spiegelt man dem Anwender per User-interface zwar vor, die Wahl zu haben, in Wirklichkeit wird aber wie bei Adobe InDesign immer "nur" ASCII85-kodiert ausgegeben. Dies ist aber so glaube ich kein boser Wille, sondern einfach ein Indiz noch nicht optimaler Anpassung an Mac OS X.

Wenn Adobe eine Technote herausbringt, die sicherlich nicht aus der Feder irgendeines unbedeutenden Support-Mitarbeiter stammt, sondern von einem der Programm-Entwickler verfaßt und von mehreren Adobe-Mitarbeitern in führenden Positionen quergelesen und freigegeben werden muß, dann denke ich schon, daß etwas Fundiertes daran ist, dass Mac OS X momentan kein binäres Drucken unterstützt.
Ich bin aber weiß Gott nicht der richtige Ansprechpartner um das zu hinterfragen. Da müssen Sie sich schon mit den entsprechenden Adobe-Leuten (in Amerika wo die Entwicklung stattfindet) in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Jens T.
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25. Apr 2003, 12:58
Beitrag #13 von 14
Beitrag ID: #32972
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Hallo Herr Zacherl,

vielen Dank für die Anregung. Ich würde Ihr Beispiel gerne nachvollziehen. Allerdings weiß ich nicht, wie man sich unter OSX eine "Druckdatei" ansieht. Sie meinen sicher nicht das PostScript-File, denn bei der Ausgabe als PostScript kann InDesign ja sehr wohl Binärdaten ausgeben.

Könnten Sie da vielleicht etwas elaborieren? Besten Dank im Voraus.

Jens Tenhaeff
als Antwort auf: [#32521] Top
 
Robert Zacherl p
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25. Apr 2003, 14:10
Beitrag #14 von 14
Beitrag ID: #32984
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weiß jmd., obs eigentlich abzusehen ist, ob/dass man...


Herr Tenhaeff,

in einen Print-Spooler drucken und dort das Spool-File abfangen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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