Antwort auf:
ist nämlich mit sehr grosser Vorsicht zu geniessen. Das da als RI für die Wandlung in das Ausgabeprofil "absolut farbmetrisch" steht, ist in nahezu allen Fällen ungeeignet.
reprospick.pdf zeigt die besagten Einstellungen mit "perzeptiv". Die habe ich jetzt übernommen.
Wenn ich jetzt den Proof simuliere
(Ansicht > Proof einrichten > benutzerdefiniert > zu simulierendes Gerät > Renderpriorität)
und habe in den vordefinierten Farbeinstellungen einen RGB Farbraum von z.b. "eciRGB v2" und will im Proof z.b. "ISO Coated v2 300% (ECI)" simulieren, dann kann ich ja auch die Renderpriorität simulieren und z.b. auf "Relativ Farbmetrisch" unstellen.
Was mir dabei auffällt
bei der simulierten Umstellung von "perzeptiv" auf "rel. Farbm." im simulierten "ISO Coated v2 300% (ECI)" ändert sich der Farbton zu einer Farbe auf dem Bildschirm, dieser wird leicht heller.
Stelle ich die Messpipette in Palettenoptionen "Zweite Farbwertanzeige" auf "Proof-Farbe", werden die Farbverschiebungen angezeigt.
"Perzeptiv" verschiebt die Farbwerte am wenigsten, "rel farbmetrisch" verliert an Farbe, "Sättigung" ist am schlimmsten.
Arbeite ich gleich im cmyk-Modus mit in den Farbeinstellungen z.b. "ISO Coated v2 300% Eci" und simuliere dann den Proof, ist es genau umgekehrt, wenn ich die Renderpriorität ändere.
Die cmyk-Farbe, z.b. eine Fläche von 100 % Cyan, bleibt in "rel. farbmetrisch" erhalten und wird zu 100 c, 0 m, 0 y, 1 k
und wird in "perzeptiv" zu 94 c, 5 m, 3 y, 4 k.
Das bedeutet, wer RGB Daten zu cmyk konvertiert und in cmyk seine Farben korrigiert, muss "rel. Farbmetrisch" nehmen. Womit ich bei den alten Empfehlungen angekommen bin, die sich auf rel. farbm. beziehen.
Oder?
Was mir aber nicht klar ist, wie man denn überhaupt im RGB Modus über Softproof arbeiten kann, wenn man keinen hardwarekalibrierten Monitor hat?
Das ganze Prinzip funktioniert doch offensichtlich nur dann ?
Gruß
Teego