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Meister Propper S
Beiträge: 1287
25. Nov 2013, 20:58
Beitrag #1 von 7
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10° beobachter


ich versuche gerade eine testreihe mit dem 10° beobachter für den grossformat-druck durchzuführen – spektrale quell- und zieldaten vorhanden – der algorithmus auch. aber irgendwie verdaddel ich mich immer in der logik. falls interesse würde ich mich auf feedback freuen ;-)
(Dieser Beitrag wurde von Meister Propper am 25. Nov 2013, 20:59 geändert)
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loethelm  M 
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28. Nov 2013, 17:15
Beitrag #2 von 7
Beitrag ID: #520244
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10° beobachter


Was ist denn deine Ausgangssituation, was dein finales Ziel und wo verdaddelst du dich?


Viele Grüße

Loethelm

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Meister Propper S
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3. Dez 2013, 13:55
Beitrag #3 von 7
Beitrag ID: #520446
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10° beobachter


ausgangssiuation ist isocoated 39 l (spektrale messdaten) und meine messung des druckers (spektrale messdaten). ich habe dann jeweils ein profil standard d50 mit 2° geschrieben und dann d50 mit 10° – ausgedruckt und verglichen. irgendwie sind mir die blautöne wie z.b. 100c100m ins violette abegrutscht. entweder ist die therorie das der 10° beobachter im grossformatdruck eine bessere visuelle darstellung ermöglicht für die tonne oder etwas anderes stimmt nicht.

die letzte info dazu ist folgende: "Für ISO-coated haben wir jetzt zwar Spektren, aber die können eigentlich nicht wirklich für den Proofer gelten, auf dem ausgedruckt wird, denn der wurde ja per 2°-Farbmetrik an den Standard angeglichen. Damit ist der Vergleich hinfällig, weil der Workflow nicht passt."

hhhmmm …
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loethelm  M 
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5. Dez 2013, 07:01
Beitrag #4 von 7
Beitrag ID: #520574
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10° beobachter


Antwort auf: isocoated 39 l (spektrale messdaten)


Wo hast du die denn her?

Antwort auf: ausgedruckt und verglichen


Wie gedruckt?

Was womit verglichen?
Dein LFP Drucker sollte FOGRA39 absolut farbmetrisch treffen?


Antwort auf: "Für ISO-coated haben wir jetzt zwar Spektren, aber die können eigentlich nicht wirklich für den Proofer gelten, auf dem ausgedruckt wird, denn der wurde ja per 2°-Farbmetrik an den Standard angeglichen. Damit ist der Vergleich hinfällig, weil der Workflow nicht passt."


Also entweder hat derjenige, der diese Aussage gemacht hat mehr Infos als ich (was bei deinen ausufernden Infos hier nicht unmöglich wäre ;-) ) oder er hat nicht verstanden, was Metamerie ist.


Viele Grüße

Loethelm

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Meister Propper S
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5. Dez 2013, 07:46
Beitrag #5 von 7
Beitrag ID: #520575
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10° beobachter


moin ;-)

Zitat Wo hast du die denn her?

von der netten forschungsgesellschaft ;-)

Zitat Wie gedruckt?

eine testdatei farbverrechnet und dann auf dem lfp drucker ausgedruckt!

Zitat Dein LFP Drucker sollte FOGRA39 absolut farbmetrisch treffen?

korrekt – visuell

Zitat Was womit verglichen?

ausdruck 2° mit dem ausdruck 10° zum proof 39 l visuell verglichen

derjenige der die aussage gemacht hat – von dem stammt eigentlich die idee mit 10° und wir testen das gerade mal – am besten ich lass mir das noch einmal genauer erklären warum seine theorie so nicht zu überprüfen ist.

grüsse
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loethelm  M 
Beiträge: 5990
5. Dez 2013, 17:21
Beitrag #6 von 7
Beitrag ID: #520635
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10° beobachter


Antwort auf: am besten ich lass mir das noch einmal genauer erklären warum seine theorie so nicht zu überprüfen ist.


Weil du deinen LFP Druck zu einem Proof vergleichst, der nicht die Spektren produziert, die du als Ausgangslage nimmst.

Was du tun könntest ist folgendes:

Drucke ein Profilierungschart auf deinem Proofer
Miss das spektral ein und erstelle 2 Profile: 1x D50/2°, 1x D50/10°
Dann druckst du Testbilder (ohne Farbmanagement, also so wie das Profilierungstarget auch) auf dem Proofer
Die gleichen Bilder druckst du auf deinem LFP 2x
1x Proofer-Profil_D50_2° -> absolut farbmetrisch -> LFP_Profil_D50_2°
1x Proofer-Profil_D50_10° -> absolut farbmetrisch -> LFP_Profil_D50_10°


Viele Grüße

Loethelm

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als Antwort auf: [#520575] Top
 
Meister Propper S
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5. Dez 2013, 17:34
Beitrag #7 von 7
Beitrag ID: #520637
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10° beobachter


super vielen dank für die erklärung ;-)

aber ziel war es ja eine methode zu finden die eine bessere visuelle abmusterung von lfp drucksachen gegenüber dem standard isocoated proof liefert.

es sollte also auch in der praxis funktionieren … ich denke das ganze unterfangen wird mörderkomplex, mal davon abgesehen würde die prozesskontrolle nicht mehr funktionieren.

bei linkedin ist auch gerade so eine diskussion über den beobachter. 2° ist dort wenn man seinen arm ausstreckt und seinen fingernagel beobachtet – alles was darüber geht ist 10°… ich finde den blöden link gerade nicht, da die wieder dort etwas umgestellt haben ;-)
als Antwort auf: [#520635]
(Dieser Beitrag wurde von Meister Propper am 5. Dez 2013, 17:35 geändert)
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