[GastForen PrePress allgemein PDF in der Druckvorstufe Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

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Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4377

15. Aug 2008, 16:30
Beitrag # 1 von 18
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Hallo,

ich habe immer wieder das Problem, daß mir der Acrobat Preflight Fehler/Warnungen meldet, die im gedruckten Produkt nicht zum Tragen kommen. Meistens passiert das, wenn in einem Magazin Anzeigen platziert sind. Ich versuche mal, daß zu beschreiben.

Also wenn eine Anzeige als PDF vorliegt mit Schneidezeichen und Auszugsbeschriftung. Diese dann im Layoutprogramm platziert wird, dann wird ja i.d.R. der Bildrahmen für das PDF auf die Trimbox der Anzeige beschnitten, so daß die Schneidezeichen im Magazin-Layout nicht mehr zu sehen sind. Wenn man nun aus dem Magazin-Layout ein PDF erzeugt und einen Preflight drüber laufen lässt, dann kommt z.B. immer eine Meldung, daß die Paßkreuzfarbe "All" innerhalb der Trimbox ist. Stimmt natürlich, da ja die Schneidezeichen der Anzeige im Layout drin sind, allerdings abmaskiert und damit unsichtbar. Spielt für den Druck also keine Rolle.

Wie erstelle ich eine Prüfregel, die diesen Umstand berücksichtigt? Also nur das prüft, was tatsächlich sichtbar ist.

Gruß
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Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

pkleinheider
Beiträge gesamt:

9. Dez 2008, 09:23
Beitrag # 2 von 18
Beitrag ID: #377910
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Hallo rohrfrei,

kann ich bitte mal dieses PDF bekommen. Würde das gerne mit einem angepassten Prüfprofil testen.


als Antwort auf: [#362728]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

Dietrich von Seggern
Beiträge gesamt: 45

11. Mai 2011, 12:24
Beitrag # 3 von 18
Beitrag ID: #471179
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Wie Peter Kleinheider geschrieben hat, wäre eine Beispieldatei interessant. Theoretisch wäre es möglich z.B. über Metadaten alle platzierten Anzeige zu kennzeichnen und diese dann von der Prüfung auszuschließen. Das würde natürlich von dem konkreten Workflow abhängen und voraussetzen, dass diese Metadaten 1. eingefügt werden und 2. in dem finalen auch noch "ankommen".

Gruß,
Dietrich von Seggern


als Antwort auf: [#362728]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4377

11. Mai 2011, 12:45
Beitrag # 4 von 18
Beitrag ID: #471181
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Herr Kleinheider hat Daten von mir bekommen. Kann Ihnen aber gerne einen ganzen Sack zur Verfügung stellen.

Metadaten funktioniert nicht. Es muss geprüft werden, ob was sichtbar ist, oder nicht. Keine Ahnung wie das im PDF sortiert ist. Entweder innerhalb einer Maske oder innerhalb eine Beschneidungspfades?

Gruß


als Antwort auf: [#471179]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

Polylux
Beiträge gesamt: 1649

11. Mai 2011, 14:13
Beitrag # 5 von 18
Beitrag ID: #471192
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Hallo
Antwort auf [ Dietrich von Seggern ] Wie Peter Kleinheider geschrieben hat, wäre eine Beispieldatei interessant.


Ich schicke dann gleich mal eine Datei an Ihre Mail-Adresse.
Das nervt mich nämlich auch seit gefühlter Ewigkeit.
Unsere Kunden bekommen eine Meldung, dass die Registerfarbe innerhalb der TrimBox ist und sehen das nicht und könnens nicht nachvollziehen.
Über die Umrißdarstellung von PitStop ist es dann wunderschön erkennbar, dass dies die Marken aus einem platzieren PDF sind. Doch man sieht es mit Bordmitteln nicht.
In pdfToolBox und Acrobat.

Thomas Nagel


als Antwort auf: [#471179]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

olaflist
Beiträge gesamt: 1326

12. Mai 2011, 01:08
Beitrag # 6 von 18
Beitrag ID: #471237
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Das Thema haben wir uns bei callas schon mehrfach angesehen, es ist aber ein einigermaßen diffiziles Thema, weil an sich vorhandene Objekte auf unterschiedlichste Weise 'unsichtbar' sein können:
- durch Beschneidungspfad (clipping path)
- durch Maske
- durch Transparenzeffekte (z.B. "Aufhellen" mit Registerfarbe)
- durch Überlagerung eines aussparenden Objektes
- durch Farbübereinstimmung mit dem Hintergrund
- durch Angrenzen an gleichfarbiges Objekt
Weiterhin verkomplizierend kommt hinzu, dass o.g. Punkte auf Teile eines Objektes zutreffen können, dass es Genauigkeits-Grenzfälle gibt (gibt es eine Überlappung zwischen einer Tangente und einer Kurve?), und dass o.g. Aspekte kombiniert sein können. Wenn ich noch ein bisschen nachdenke, kommen bestimmt noch ein paar Komplikationen hinzu (z.B. Pattern, Type 3 Fonts, ...). Ich will aber jetzt eigentlich nicht jammern....

... sondern mich und Euch fragen: welche Teilmenge an Praxisproblemen ist wirklich wichtig? Aus den bisherigen Beiträgen entnehme ich, dass u.a. folgende Punkte oft Ärger machen, weil sie 'vorhanden' aber 'unsichtbar' sind:
- Schnitt- und Passermarken, Problem: Registerfarbe innerhalb TrimBox,
- dto., Problem: zu geringe Strichdicke
- ...

Was gibt es für weitere häufigere Vorkommnisse von blindem Alarm wg. an sich unerwünschter Objekte, die aber - da unsichtbar - gar nicht zum Tragen kommen?

Olaf
--
Olaf Druemmer | Geschäftsführer
callas software gmbh | www.callassoftware.com
axaio software GmbH | www.axaio.com


als Antwort auf: [#471192]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

pkleinheider
Beiträge gesamt:

12. Mai 2011, 09:20
Beitrag # 7 von 18
Beitrag ID: #471253
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Hallo Olaf,

hier meine Favoritenliste (Reihenfolge ist wertungsunabhängig, dafür sehr kurz)

1. Berücksichtigung komplett abgedeckter Objekte (das beschriebene Beispiel mit Schneidmarken) - also ausschließen bei Prüfung
2. abgedeckte Textfragmente, die bei Transparenzreduzierung entstehen - im Prinzip das gleiche wie Fall 1

und - nicht unsichtbar, aber trotzdem nervig

3. Überdrucken Prüfung soll keinen Hit erzeugen, wenn das Objekt kein anderes Objekt überlagert


als Antwort auf: [#471237]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

Polylux
Beiträge gesamt: 1649

16. Mai 2011, 15:58
Beitrag # 8 von 18
Beitrag ID: #471541
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Hallo Herr Drümmer,

Zitat Was gibt es für weitere häufigere Vorkommnisse von blindem Alarm wg. an sich unerwünschter Objekte, die aber - da unsichtbar - gar nicht zum Tragen kommen?


bin gerade über noch so einen Punkt gestolpert, der bei den Preflights immer Fehlalarme verursacht. Leerzeichen als Leerzeile!
Besonders beliebt aus Office-Applikationen um ein bisschen Platz zwischen den Texten zu bekommen, einfach ein, zwei oder drei mal Enter. Im PDF erscheinen dann Fehlermeldungen, wenn die Schrift (das Leerzeichen) zu klein ist.
Vielleicht könnte man das noch mit Abfragen.

Wenn gewünscht kann ich da auch zu Ihnen oder Hr. von Seggern ein Beispiel-PDF schicken.

Thomas Nagel


als Antwort auf: [#471237]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4377

16. Mai 2011, 19:37
Beitrag # 9 von 18
Beitrag ID: #471563
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Hallo,

ich kann das gar nicht so genau festmachen. Sicherlich ist das Beispiel mit der platzierten Anzeige und der Passkreuzfarbe "All" ein echter Klassiker, aber es gibt auch noch haufenweise andere Fundstellen, z.B. zu dünne Linien. Letztlich ist das ja direkt vom Prüfprofil abhängig.

Ich kann das ja jetzt nicht programmieren, aber mal einen Denkanstoß geben. Beim iPad-Magazin-Publishing habe ich aufgeschnappt, dass man Seitenelemente mit ihrer Seitenposition in einer Datenbank abspeichern kann. Um festzustellen, ob ein Objekt sichtbar oder unsichtbar ist, muss die Seite im Prinzip fertig "gerendert" bzw. "gerastert" werden, z.B. in der Ausgabevorschau. Alles andere scheint wohl tatsächlich zu komplex zu sein. Wenn man jetzt die Darstellung der Ausgabevorschau mit den abgespeicherten Objekten in der Datenbank vergleicht, dann könnte man evtl. einen Quervergleich herstellen. Und wenn ich mich recht erinnere, dann war doch im Toolbox-5-Webinar die Rede davon, dass für den Dokumentvergleich eine Seite bereits jetzt gerastert werden kann. Evtl. kommt man über die Verknüpfung dieser beiden Technologien zu einem Ergebnis. Wobei ich mir die Performanceprobleme noch gar nicht ausmalen mag.

Gruß


als Antwort auf: [#471541]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

Polylux
Beiträge gesamt: 1649

17. Mai 2011, 08:12
Beitrag # 10 von 18
Beitrag ID: #471604
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Guten Morgen

Zitat von rohrfrei Evtl. kommt man über die Verknüpfung dieser beiden Technologien zu einem Ergebnis.

Genau das war auch mein Gedanke.

Antwort auf [ rohrfrei ] Wobei ich mir die Performanceprobleme noch gar nicht ausmalen mag.

Wenn Du Dir aber den Server der ToolBox kaufst, dann wäre es doch eigentlich auch egal, ob er 10 Sekunden braucht oder eine ganze Minute. Du sitzt ja normalerweise nicht davor und wartest.
Und für die Desktop-Variante könnte man ja eine Voreinstellung einbauen:
[ ] Gute und schnelle Überprüfung
[x] Gründliche und langsamere Überprüfung

Thomas Nagel


als Antwort auf: [#471563]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

karsten schwarze
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17. Mai 2011, 18:21
Beitrag # 11 von 18
Beitrag ID: #471711
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Hallo rohrfrei,

bis auf die Linien funktioniert das doch jetzt schon in der pdfToolbox und in PitStop Pro 10!

Die Prüfungregel in der Toolbox lautet "effektiver Gesamtfarbauftrag", in PitStop findet sich die Prüfung im Profil-Editor - Prozessfarbe - vollständige Überprüfung.

Da beide Programme die PDF-Datei rendern, werden so auch nur die Objekte bei der Überprüfung berücksichtigt, die sichtbar sind.

Gruß,
Karsten


als Antwort auf: [#471563]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4377

17. Mai 2011, 18:28
Beitrag # 12 von 18
Beitrag ID: #471713
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Hallo Karsten,

genau an die Prüfung "effektiver Gesamtfarbauftrag" aus der Toolbox habe ich gedacht, als ich weiter oben das mit der Performance geschrieben habe. Ich denke, du weißt, was ich meine ;-)

Gruß


als Antwort auf: [#471711]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

Dietrich von Seggern
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17. Mai 2011, 18:49
Beitrag # 13 von 18
Beitrag ID: #471715
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Hallo Polylux,

Antwort auf [ Polylux ] bin gerade über noch so einen Punkt gestolpert, der bei den Preflights immer Fehlalarme verursacht. Leerzeichen als Leerzeile!
Besonders beliebt aus Office-Applikationen um ein bisschen Platz zwischen den Texten zu bekommen, einfach ein, zwei oder drei mal Enter. Im PDF erscheinen dann Fehlermeldungen, wenn die Schrift (das Leerzeichen) zu klein ist.
Vielleicht könnte man das noch mit Abfragen.

Wenn gewünscht kann ich da auch zu Ihnen oder Hr. von Seggern ein Beispiel-PDF schicken.


Beispieldatei wäre sehr erwünscht. Solche "falschen Fehler" müsste man bereits aussortieren können, wenn die Prüfung auf zu kleine Schrift mit der Prüfung "Zeichen referenziert Glyph mit Kontur | trifft zu" kombiniert wird. Dann werden nur Texte gefunden, die auch tatsächlich etwas zeichnen.

Gruß,
Dietrich von Seggern


als Antwort auf: [#471541]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

Polylux
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19. Mai 2011, 16:11
Beitrag # 14 von 18
Beitrag ID: #471898
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Hallo Herr von Seggern,
Antwort auf [ Dietrich von Seggern ] Beispieldatei wäre sehr erwünscht. Solche "falschen Fehler" müsste man bereits aussortieren können, wenn die Prüfung auf zu kleine Schrift mit der Prüfung "Zeichen referenziert Glyph mit Kontur | trifft zu" kombiniert wird. Dann werden nur Texte gefunden, die auch tatsächlich etwas zeichnen.


Datei liegt in Ihrem Postfach.
Bei der Prüfung mit den Glyphen haben Sie Recht, könnte funktionieren. Doch nachdem ich mit diesen ganzen "notDef Glyph" blöde Erfahrungen gemacht habe, und nun auch bei unserem Heidelberg-Workflow da nur Ärger mit sinnlosen Glyphen-Meldungen gibt, bin ich da immer skeptisch, was Fehler oder Warnungen mit Glyphen betrifft.
Ich vertraue da den Meldungen nciht mehr...

Thomas Nagel


als Antwort auf: [#471715]

Acrobat Preflight: wie maskierte Bereiche von der Prüfung ausschließen?

Dietrich von Seggern
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20. Mai 2011, 11:31
Beitrag # 15 von 18
Beitrag ID: #471952
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Hallo,

das mit der zusätzlichen Prüfung, ob ein Text auch wirklich "zeichnende Buchstaben" verwendet sollte funktionieren, habe Ihnen eben das Prüfprofil geschickt.

Ich nehme an, Sie meinen das Problem eines direkt referenzierten .notdef Zeichens. Das ist eine andere Baustelle. Das Problem tritt glaube ich häufiger mit InDesign CS 3 generierten PDFs auf. Es ist eigentlich eine Unsauberkeit bei der Fonteinbettung in ein PDF, die aber wohl in der Praxis nur selten zu echten Problemen führt und daher in vielen Fällen als "falscher Fehler" eingestuft wird. Allerdings ist diese "Konstruktion" in PDF/X-4 ausdrücklich verboten, so dass die Fehlermeldung bei einer PDF/X-4 Prüfung immer kommen wird. Das ist aber wohl eigentlich ein anderes Thema und sollte bei Bedarf auch woanders weiter diskutiert werden.

Viele Grüße,
Dietrich von Seggern


als Antwort auf: [#471898]
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Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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