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Adobe FrameMaker2017 Querverweise

RolandFM2017
Beiträge gesamt: 3

7. Jun 2017, 12:02
Beitrag # 1 von 6
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Hallo
ich erstelle Betriebsanleitungen, seit neuem mit FrameMaker 2017(momentan noch die Testversion)zuvor mit FM11/ FM2015. Für die Erstellung der Anleitung verwende ich ein Buch mit entsprechenden Dateien, in diesen Dateien sind noch "Module" (weitere Unterdateien) eingebunden. Nun habe ich das Problem, dass ich einen Querverweis(Kapitel-/Überschriftenhinweis aus der Datei), der im Modul platziert ist, nicht endgültig auflösen kann. Im Modul lässt sich der Querverweis für den Augenblick auflösen, ich speichere dann das Modul, nach dem Aktualisieren in der Datei, und der Aktivierung der PODS / Querverweise wird dieser Querverweis wieder als ungelöst dargestellt.(rotes Kreuz)

Kann mir bitte jemand einen Hinweis geben, wie das zu beheben ist.

Vielen Dank

Gruß
Roland
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Adobe FrameMaker2017 Querverweise

Be.eM
  
Beiträge gesamt: 2989

7. Jun 2017, 13:12
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #557861
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Hallo Roland,

zu dieser Problematik habe ich eine Beschreibung von Klaus Müller (itl) gefunden:

Zitat Wenn ein Querverweis in einem Containerdokument auf einen Absatz (innerhalb des Containerdokuments) des Texteinschubs gesetzt wird, erzeugt FrameMaker eine Querverweismarke innerhalb des Containerdokuments in dem Quellabsatz. Nach dem Aktualisieren des Texteinschubs geht diese Querverweismarke natürlich wieder verloren; der Querverweis ist infolgedessen ungelöst.

Die Lösung hierfür ist, manuell eine Querverweismarke direkt in dem Texteinschub zu erstellen, den Texteinschub im Containerdokument zu aktualisieren und erst dann den Querverweis zu setzen. Das funktioniert.


Versuche das doch mal.

Grüße,
Bernd
---------------
cavete fenestras et nubes!


als Antwort auf: [#557859]

Adobe FrameMaker2017 Querverweise

RolandFM2017
Beiträge gesamt: 3

7. Jun 2017, 15:49
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #557866
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Hallo Bernd,

zunächst danke für deine Hilfestellung, leider kann ich den Ausführungen von Klaus Müller nicht ganz folgen.

"Die Lösung hierfür ist, manuell eine Querverweismarke direkt in dem Texteinschub zu erstellen, den Texteinschub im Containerdokument zu aktualisieren und erst dann den Querverweis zu setzen. Das funktioniert."

Ich arbeite seit einiger Zeit mit FrameMaker, habe jedoch keine fundierte Kenntnisse. Mir ist nicht klar, wie ich im Texteinschub1 die Überschrift aus Texteinschub2 als manuelle Querverweismarke erstelle.
Konnte im Handbuch FM10 von Hr. Krieg nichts in dieser Art finden.
Texteinschub1 und Texteinschub2 sind in der selben zum Buch gehörenden Datei, ich habe somit die Querverweisinformation aus der Datei verwendet.
Desweiteren, wenn das Buch aktualisiert wird, habe ich wieder den selben Zustand wie zuvor; oder kann der Querverweis entsprechned markiert werden?

Gruß
Roland


als Antwort auf: [#557861]

Adobe FrameMaker2017 Querverweise

Be.eM
  
Beiträge gesamt: 2989

7. Jun 2017, 16:18
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #557867
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Antwort auf: Mir ist nicht klar, wie ich im Texteinschub1 die Überschrift aus Texteinschub2 als manuelle Querverweismarke erstelle.



Hallo Roland,

ich arbeite selber nur sehr begrenzt mit Texteinschüben, daher fehlt mir etwas die Souveränität, um die Lösung sicher aus dem Ärmel zu schütteln. Gemeint ist wohl, dass die jeweiligen Querverweisziele nicht automatisch (also einfach per Erstellung eines Querverweises auf ein Absatzformat) mit den entsprechenden Marken gekennzeichnet werden sollen, sondern manuell. Um das zu tun, versuche mal folgende Vorgehensweise:

1. Öffne den Texteinschub2 und suche die Überschrift, auf die du verweisen möchtest.

2. Benutze die Palette "Marke", um an den Beginn der gewünschten Überschrift eine Marke des Typs "Querverweis" mit einem von dir gewählten Namen (= Markentext) zu setzen.

3. Speichere das Dokument und aktualisiere den Texteinschub2.

4. Jetzt öffne Texteinschub1 und setze den Querverweis auf die von dir erstellte Querverweismarke (nicht: das Überschriften-Absatzformat) im Dokument, das den Texteinschub2 enthält.

5. Speichere und aktualisiere den Texteinschub1.

Bleibt der Verweis jetzt erhalten?

Grüße,
Bernd
---------------
cavete fenestras et nubes!


als Antwort auf: [#557866]

Adobe FrameMaker2017 Querverweise

kdaube
Beiträge gesamt: 40

7. Jun 2017, 17:28
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #557873
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Hallo Roland,
Ich weiss nicht, wie weit Dir eine englische beschreibung hilft. Auf http://daube.ch/...ut-fm80.pdf#page=316 findest Du eine grafik, welche die verschiedenen fälle von querverweisen zwischen container-dokument und texteinschub darstellt.
Je nach relation der beteiligten dateien zueinander gibt es verschiedene möglichkeiten/einschränkungen.

Klaus Daube
Docu + Design Daube, Zürich, CH


als Antwort auf: [#557867]

Adobe FrameMaker2017 Querverweise

RolandFM2017
Beiträge gesamt: 3

8. Jun 2017, 01:41
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #557887
Bewertung:
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Hallo Bernd,
Hallo Klaus,

danke für die Infos, das hat nur bedingt funktioniert. Ein Fehler meinerseits ist jedoch nicht ausgeschlossen.
Der Verweis wurde angezeigt, und auch ohne Fehlermeldung angenommen.
ABER:
Der Verweis beinhaltet die Kapitelnummerierung, und die ist nun nicht mehr in der Folge des Buches.
die Überschrift in Texteinschub1 hat für sich z.B. die KAP-Nr. 3.4.5
diese wird dann auch im Texteinschub2 so dargestellt, das stört mich noch nicht, aber im Dokument wird die KAP-Nr. 3.4.5 ebenfalls dargestellt, obwohl diese KAP-Nr. 5.6.7 z.B. so dort stehen müsste. Ist das auch noch irgendwie in den Griff zu bekommen? Muss ich für diese Stelle noch ein zusätzliches Absatzformat definieren?

Gruß
Roland


als Antwort auf: [#557867]
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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