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Alternative zu EFI Fiery Proofing

AchtBit
Beiträge gesamt: 113

28. Aug 2018, 08:14
Beitrag # 1 von 8
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Werte Kolleginnen und Kollegen

wir proofen gegenwärtig mit der EFI Fiery 6.4:
Digitalfarbproofs (4c + Sonderfarbproofs), und natürlich unsere Formproofs onebit Tif aus Fuji XMF.

Das Ganze auf einem Epson SC 7000 Spectroproofer, den wir auf verschiedene Substrate hin profiliert haben.
Sehr praktisch in der Handhabung - von der Linearisierung über die Profilierung und Optimierung, bis hin zur
MK-Auswertung, incl. Prüfetikettaufdruck - ausreichend für unsere Qualitätsanforderungen.

Jetzt gibt es ab der Fiery 7 die Option Onebit nicht mehr!!!. Sehr unverständlich….

Welche Proofinglösung, vor allem auch was eine vergleichbare Unterstützung
der Spectroscan-Einheit anbelangt, gäbe es denn noch?

Wobei ich davon ausgehe, dass jede andere Lösung teurer sein wird.

Vielen Dank für Euer Interesse.
AchtBit
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Alternative zu EFI Fiery Proofing

uwitberg
Beiträge gesamt: 258

28. Aug 2018, 10:54
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #565826
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Hallo AchtBit,

wenn ich richtig verstehe, sollen die gerasterten Daten für die Plattenbelichtung vom Proofsystem verarbeitet werden.

Dann ganz klar, weil mir persönlich auch bekannt:
GMG ColorProof mit DotProof-Option.
https://www.gmgcolor.com/de/produkte/dotproof/
Teuer ist aber leider richtig ...

Weiterhin bieten das auch an:
CGS mit ORIS Color Tuner // Web
https://www.cgs-oris.com/...oris-color-tuner-web
Zitat: "Halbton- und 1-Bit-Rasteroption für farbverbindliche gerasterte Proofs"

Bei ColorGATEs "Proofgate" steige ich so auf die Schnelle nicht durch, ob die dafür auch ein Modul haben.
https://www.colorgate.com/proofgate/pg10/

Auf alle Fälle sind das die drei üblichen Anbieter, die mir als deutsche Hersteller so einfallen.

Dazu kommen dann noch
"Serendipity Blackmagic"
https://www.serendipity-software.com.au/products/blackmagic

und auch noch "Graphic Republik Star Proof"
https://www.graphicrepublik.com/.../products/starproof/

So, mehr fällt mir nicht ein ;-)

Viel Erfolg!


als Antwort auf: [#565822]
(Dieser Beitrag wurde von uwitberg am 28. Aug 2018, 10:57 geändert)

Alternative zu EFI Fiery Proofing

AchtBit
Beiträge gesamt: 113

28. Aug 2018, 12:07
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #565830
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Hallo Uwe,

Antwort auf: wenn ich richtig verstehe, sollen die gerasterten Daten für die Plattenbelichtung vom Proofsystem verarbeitet werden.

ja, richtig.


Auf GMG und ColorGate bin ich auch schon gekommen.
ColorGate hat auch ein 1-Bit Modul und ünterstützt scheinbar auch Epson/Spectroscan.
Ein Spotcolormodul habe ich nicht gefunden.


Was die anderen Anbieter anbelangt werde ich mich mal schlau machen


Antwort auf: So, mehr fällt mir nicht ein ;-)

Na, das war doch schon jede Menge
Danke für die Recherche ;-)


Vielleicht melden sich ja noch andere „ EFI-Geschädigte“ hier und berichten, wie sie regieren.


Vielen Dank Dir nochmal
Gert


als Antwort auf: [#565826]

Alternative zu EFI Fiery Proofing

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4392

28. Aug 2018, 12:25
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #565832
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Hallo,

Bei 6.5.x zu bleiben ist keine Alternative? Wenn nur vorgerippte Daten verarbeitet werden dann sind doch die neuen zu erwartenden Features wie Kompatibilität zu PDF 2.0 u.ä. nicht so wichtig da dieses das andere RIP bereits umgesetzt hat. Die Kosten für GMG o.a. könnte man sich dann sparen.

Magst du evtl. noch erklären, warum überhaupt 1bit wichtig ist? Für eine absolut verbindliche Vorhersage kann ich das nachvollziehen aber das ist mit der heutigen Technik doch auch ohne 1bit möglich. Oder geht es tatsächlich um die Vorhersage der Rastereigenschaften wie z.B. Moirées?

Gruß


als Antwort auf: [#565830]

Alternative zu EFI Fiery Proofing

AchtBit
Beiträge gesamt: 113

29. Aug 2018, 06:42
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #565843
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Hallo rohrfrei,
Antwort auf: Bei 6.5.x zu bleiben ist keine Alternative? Wenn nur vorgerippte Daten verarbeitet werden dann sind doch die neuen zu erwartenden Features,
wie Kompatibilität zu PDF 2.0 u.ä. nicht so wichtig da dieses das andere RIP bereits umgesetzt hat. Die Kosten für GMG o.a. könnte man sich dann sparen.

Eine Zeitlang könnte das schon auf dieser Version bleiben, richtig. Andererseits warten wir auf eine verbessserte CxFX4-Verarbeitung bei den Spotfarben –
ist aber eine andere vorerst nicht so dringende Baustelle. Das wird mit irgend einem Update kommen und spätestens
dann stünde man vor der Wahl, darauf zu verzichten oder das OneBit Modul zu verlieren.


Antwort auf: Magst du evtl. noch erklären, warum überhaupt 1bit wichtig ist? Für eine absolut verbindliche Vorhersage kann ich das nachvollziehen aber das ist mit der heutigen Technik doch auch ohne 1bit möglich. Oder geht es tatsächlich um die Vorhersage der Rastereigenschaften wie z.B. Moirées?

Die Problematik ist die:
Wir produzieren im Rollenoffset, oft etliche Sonderfarben in einem Design und mit unterschiedlichen Spannkanalverschiebungen.
Ein einzelner RIP-Druckjob enthält dann zwar immer alle Farben des Designs (weil logischerweise Composite) aber aus diesem Job
werden dann aber immer nur die jeweils „standrichtigen“ Farbkanäle - zusammen mit der Auslinierungsfarbe - als separierte
Onebit Tiffs ausgegeben. Die EFI merged das dann wieder in einem Job zusammen und gibt den dann farbig aus.
Das müssten nicht zwingend OneBit Tiffs sein – Das könnten auch 8-Bit Tiffs sein. Nur, wenn das OneBit –Modul
in der Fiery wegfällt, gibt es auch keine Möglichkeit mehr, beliebige Separationen in einem Job zusammen-
zufassen und farbig auszugeben.

Beste Grüße
Gert


als Antwort auf: [#565832]
(Dieser Beitrag wurde von AchtBit am 29. Aug 2018, 06:44 geändert)

Alternative zu EFI Fiery Proofing

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4392

30. Aug 2018, 13:50
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #565858
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Hallo,

Zitat Andererseits warten wir auf eine verbessserte CxFX4-Verarbeitung bei den Spotfarben...

Das kann ich gut nachvollziehen, ist das doch eine der wesentlichen neuen Features in unserer Branche neben PDF 2.0.

Zitat Ein einzelner RIP-Druckjob enthält dann zwar immer alle Farben des Designs (weil logischerweise Composite) aber aus diesem Job
werden dann aber immer nur die jeweils „standrichtigen“ Farbkanäle - zusammen mit der Auslinierungsfarbe - als separierte
Onebit Tiffs ausgegeben.

Verstehe. Aber bevor ich mehrere tausend Euro in eine andere Plattform investiere, würde ich versuchen mit einem Workaround das Problem zu lösen.

Zitat Das müssten nicht zwingend OneBit Tiffs sein – Das könnten auch 8-Bit Tiffs sein. Nur, wenn das OneBit –Modul
in der Fiery wegfällt, gibt es auch keine Möglichkeit mehr, beliebige Separationen in einem Job zusammen-
zufassen und farbig auszugeben.

Müssen es überhaupt TIFFs sein? Oder kann man sich bei vorgerippten und evtl. verflachten PDFs nicht auf das EFI-RIP verlassen? Das kann ja auch schwierige Testformen fehlerfrei ausgeben.

Wenn du ein composite-PDF aus dem vorgelagerten Fuji-Workflow exportierst, dann könnte man im Anschluß die nicht gewünschten Kanäle auf "None" mappen. Mit der Callas PDF-Toolbox geht das für Sonderfarben total einfach in der Oberfläche. Mit Pitstop kann man das auch per Aktionsliste lösen und dann sogar auch Prozessfarben "unsichtbar" stellen. Eine etwaige Investition wäre allemal günstiger als ein komplett neues Proof-RIP. Das kommt dann auf die zu verarbeitenden Daten an, ob ein PDF genauso zuverlässig wäre wie ein 1-bit-TIFF.

Wenn du 8-bit-TIFFs verwenden würdest, dann müsste man einen Weg finden, wie man die Sonderfarben - auf die du ja offenbar Wert legst - in das TIFF hineinschreibt. Ein TIFF kann ja auch Sonderfarbenkanäle enthalten, aber die Erzeugung kann ja nicht jedes Programm. Mit zu 4c verrechneten Sonderfarben scheint dir nicht geholfen zu sein?

Gruß


als Antwort auf: [#565843]

Alternative zu EFI Fiery Proofing

AchtBit
Beiträge gesamt: 113

4. Sep 2018, 08:01
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #565986
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Hallo Rohrfrei,

ich muss gestehen, dass ich die Rip-PDF-Version zu schnell bei Seite geschoben habe,
weil ich aus dem voreingestellten Workflow nur 4c Freigabe-PDF rausbekommen habe.
Jetzt habe ich aber nochmal eine neue Strecke gebaut und die enthalten jetzt auch
die Spotfarben.

Wenn man diese PDF untersucht, stellt man fest, dass die übereinanderliegende Bild-
objekte enthalten – immer eines für CMYK, plus ein Bild je Spotfarbe.
Diese PDF jetzt immer erst zu öffnen und nicht benötigte Kanäle auf none zu mappen
ist natürlich auch eine Variante, aber zu umständlich.

Ich habe jetzt einfach mal das Rip-PDF in den EFI-Workflow gelegt (sicherheitshalber
„Überdrucken erzwingen“), und dort die nicht benötigten Kanäle in der Spotfarbenliste
„weggehakt“. Das scheint tatsächlich zu funktionieren. Kommt mir fast zu einfach vor ;-)

Ich meine, dass das Abwählen von Farben in der EFI in der Vergangenheit, bei manchen
Jobs nicht immer einwandfrei funktioniert hat, aber das werde ich mal an verschiedenen
PDFs testen – genauso, wie auf 4c verrechnete Sonderfarben-Tiffs.

Ich muss mich da mal freischaufeln und werde nochmal berichten.

Vielen Dank Dir, für Dein Interesse und dass Du mich nochmal in diese Ecke gestupst hast.

Viele Grüße
Gert


als Antwort auf: [#565858]

Alternative zu EFI Fiery Proofing

Martin Müller
Beiträge gesamt: 8

14. Sep 2018, 13:39
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #566279
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Hallo AchtBit,

ich möchte noch einmal auf Deine Ausgangslage zurück gehen und hätte, da vielleicht eine Alternative zum EFI-Problem.

Eine Lösung Deines EFI-Problems könnte das Produkt DI-Plot des Schweizer Anbieters Digital Information Ltd. sein.

http://www.digiinfo.com/products/view/2

DI-Plot akzeptiert als Importformat u. a. Fuji Celebrant 1bit Tiffs, möglicherweise könnte man hier ansetzen. Fujis XMF-Workflow ist ja der Produktnachfolger. Ausgeben kann man die gerasterten Imposition-Proofs letztlich über jeden angeschlossenen Windows-Drucker (Windows GDI). Ich supporte alle Digital Information Produkte und beantworte Dir gerne alle weiteren Fragen.

Grüße
Martin Müller
Industriemeister Druck
Master Graphic Arts

Alte Hatzper Strasse 40
45149 Essen
GERMANY

martin.mueller@pdf-imposition.de
mm.martin.mueller@gmail.com
https://www.pdf-imposition.de
https://www.pdf-imposition.shop


als Antwort auf: [#565986]
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Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen. pdf-icon Hier eine kleine Anleitung.

Veranstaltungen
26.04.2019

Äh, der Kunde hat leider kein InDesign… Aber Office!

HUSS-MEDIEN GmbH
Freitag, 26. Apr. 2019, 17.00 - 20.00 Uhr

Vortrag

Willkommen zur ersten IDUGB im Jahr 2019. Und gemäß Heikes Ansatz, dass die IDUG „mehr als InDesign“ ist, schauen wir dieses Mal ein wenig über den Tellerrand. Okay, auch wenn wir gern über Office lächeln: Es muss jetzt mal sein Egal was man von Office hält, als InDesign-Anwender*in kommt man immer wieder in Kontakt zu Word, Excel und PowerPoint. Es fängt bei Texten und Tabellen an, die in InDesign verarbeitet werden wollen, bis hin zu PowerPoint-Vorlagen im Corporate Design, die Kunden bestellen. Teil 1: Was kann Office alles, was können wir eventuell nutzen? Keine Angst: Ihr müsste jetzt nicht zum Office-Crack werden. Dann dafür gibt es ja Leute, wie Stephan! Er wird euch helfen, zeigt euch im ersten Teil des Abends maßgeblich, was Office so alles kann, was aber auch nicht. Es geht um ganz klassische Frage von InDesigner*innen – gibt es Grundlinienraster, Schnittmasken oder Sonderfarben? Daneben gib es aber auch Grundlegendes, z.B. wie man überhaupt mit der Arbeit in Office loslegt, wo man wichtige Einstellungen findet und wie dieses Office überhaupt so tickt. Wenn Ihr also mal Dokumentenvorlagen für Kunden gestaltet, kennt ihr schon die Möglichkeiten und könntet schon während der Gestaltungsphase auf die Besonderheiten eingehen. Aber Keine Angst, es gibt immer noch genug für uns in InDesign zu tun!

Vollständige Informationen und Anmeldung via https://idug-berlin.de/idugb44/

Ja

Organisator: InDesign User Group Berlin

Kontaktinformation: InDesign User Group Berlin, E-Mailmail AT idug-berlin DOT de

https://idug-berlin.de

Veranstaltungen
06.05.2019 - 07.05.2019

Stuttgart
Montag, 06. Mai 2019, 09.30 Uhr - Dienstag, 07. Mai 2019, 17.30 Uhr

Schulung, Seminar

Unsere Schulung „Zweitägige Weiterbildung zum Cleverprinting-Reinzeichner“ bietet allen Anwendern, die in Agenturen oder freiberuflich als Reinzeichner bzw. in der Reinzeichnung arbeiten, topaktuelles Grafik- und PrePress-Fachwissen rund um das Thema „Druckdatenerstellung mit InDesign, Photoshop, Acrobat“.

Ja

Organisator: Cleverprinting.de

Zweitägige Weiterbildung zum Cleverprinting-Reinzeichner