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An- und Abführungen in deutsch/englisch Texten

Karsten Lange
Beiträge gesamt: 192

14. Sep 2007, 09:17
Beitrag # 1 von 6
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Liebe NG,

mir stellt sich die Frage, wie man die An- und Abführungen in deutschen Texten handhabt, in denen auch englische Zitate/Hervorhebungen vorkommen.

Beispielsweise im laufenden Satz:

Eingeführt wurde der Begriff im Beitrag "Being fluent with Information Technology" des National Research Council ...

komplette Absätze in englisch:

... fast alle Befragten (96,15%) der UNESCO-Definition zu:
"Media Education – deals with all communication media and includes the printed word and graphics, the sound, the still as well as the moving image, delivered on any kind of technology."
Neben den Begriffen ...


Gerade im ersten Beispiel mag ich nicht die englischen An- und Abführungen nehmen. Wenn dann aber ein kompletter Absatz in englischer Sprache auftaucht (Zitat), fänd ich es schon besser.? Beziehungsweise komm ich da immer wieder ins grübeln. Wie macht ihr das?
Abgesehen von den Anführungszeichen müßte man ja auch noch andere Dinge beachten (Gedankenstriche, 1000der Trennzeichen ...).
Bisher habe ich nur in komplett englischen Beiträgen/Kapiteln auch die englischen An- und Abführungen benutzt.

Danke & Gruß Karsten.
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An- und Abführungen in deutsch/englisch Texten

typografie.info
Beiträge gesamt: 402

14. Sep 2007, 09:30
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #312552
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Ist genau so, wie du vermutest. Bei einem kleinen Einschub gelten die Regeln des Haupttextes. Aber bei einem ganzen Absatz wieder die der Sprache des Absatzes selbst.

https://www.typografie.info


als Antwort auf: [#312546]

An- und Abführungen in deutsch/englisch Texten

Philyra
Beiträge gesamt: 509

19. Sep 2007, 23:53
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #313304
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Ja, es hat nicht nur ästhetische sondern auch sprachliche Gründe. Im ersten Fall ist das Zitat ja ein Satzteil in einem deutschen Satz (in diesem Fall eine Beifügung). Wenn ein Satzteil ein ganzer (Neben)satz oder eine Phrase ist, dann kennzeichnet man das durch Satzzeichen. Bei einem Nebensatz (wie einem Subjektsatz) ist es ein Komma, bei einer solchen Phrase sind es Anführungsstriche. Es handelt sich also nicht wirklich um ein Zitat, aber auch wenn das der Fall ist (Im x-ten Band läßt er Sherlock Homes sagen, "that was no by accident but by design, dear Watson"), dann sind es dennoch deutsche Satzzeichen, weil es insgesamt ein deutscher Satz ist.

Im zweiten Fall beginnt man ja gewöhnlich einen neuen Absatz, und die Sprache dieses Absatzes ist nicht Deutsch sondern Englisch. Hier gelten also die englischen Schreibregeln. Die Anführungszeichen müssen also englisch sein. Bei anderen Dingen kann man aber ästetisch eindeutschten, zB beim Gedankenstrich statt eines Geviertstrichs einen Halbgeviertstrich mit Abstand nehmen und beim Einrücken nur um ein Geviert.

Die typographische Konvention ist also nicht nur zufällig.

Gruß, Daniel

PS: Bei Französisch sollte man alle französischen "Regeln" verwerfen :)


als Antwort auf: [#312552]

An- und Abführungen in deutsch/englisch Texten

Karsten Lange
Beiträge gesamt: 192

20. Sep 2007, 09:09
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #313332
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Danke euch beiden!
Abgesehen von dem Mehraufwand den man damit hat, drängt sich mir die Frage auf, ob ihr schon Erfahrungen damit habt, wie das bei den Autoren/Verlagen ankommt? Habe nämlich die Befürchtung das der Mix aus deutschen und englischen Anführungszeichen nicht honoriert wird und als falsch angesehen wird.


Gruß Karsten.


als Antwort auf: [#313304]

An- und Abführungen in deutsch/englisch Texten

Philyra
Beiträge gesamt: 509

21. Sep 2007, 09:27
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #313507
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Wenn es ein wissenschaftlicher Text ist und der Autos Wissenschaftler, dann müßte er die Regel schon kennen. Lektoren kennen solche typographischen Finessen oft nicht. Das Wort des Setzers gibt da idR den Ausschlag, wenn der Autor einsichtig ist. Am Ende kommen noch die Korrektoren, und die wissen das wohl.


als Antwort auf: [#313332]

An- und Abführungen in deutsch/englisch Texten

Philyra
Beiträge gesamt: 509

22. Sep 2007, 04:25
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #313659
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Moment! Mir ist gerade noch eingefallen, daß im zweiten Fall das Zitat ja gar nicht in Anführungsstriche gesetzt werden. Der Absatz, die abweichende Formatierung und die Quellenangabe kennzeichnen sie ja bereits ausgiebig als Zitat. Meist ist links und recht ja ein wenig eingerückt, und bei längeren Zitaten sind Schriftgröße und Zeilenabstand geringer als im Fließtext.


als Antwort auf: [#313507]
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