[GastForen PrePress allgemein CMS (Color-Management) Anregungen für Testdruckform

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Anregungen für Testdruckform

Datenjogleur
Beiträge gesamt: 2

20. Sep 2004, 08:59
Beitrag # 1 von 4
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Hallo liebe Experten,
wir sind hier gerade am Einrichten unseres CMS-Workflows. Nun wollen wir prüfen wie nahe unsere Soft/Hardproofs am Druckergebnis liegen.
Dazu werden Testdrucke –bei uns im Haus- angefertigt.
Geplant ist eine Druckform ISOcoated und vielleicht eine ISOuncoated auf Heidelberger Speedmaster.

Auf dem Musterdruckbogen soll auf alle Fälle ein Bild von einem Dia und einer Auflichtquelle sein -von uns gescannt natürlich.
Dazu erheben sich einige Fragen:

Macht es Sinn ein und dasselbe Bild in mehreren Versionen zu platzieren –z. B.: A mit RI Perzeptiv /B mit RI rel. farbmetrisch?
Oder würde das Ergebnis sowieso nur für dieses eine Bild gelten weil die RI-Entscheidung i m m e r nur für ein Bild gilt und auch anhand von Soft/Hardproof getroffen werden kann/soll?

Zum RI hab ich noch eine separate Frage hier reingestellt.


Bringts was, auch Bilder aus einer Digi-Cam mit in die Testform aufzunehmen, wobei ein und dem selben Bild in verschiedenen Varianten verschiedene Quellfarbräume zugeordnet werden. In diesem Fall würde doch dann das beste Ergebnis den Quellfarbraum zutage bringen der immer gleich zuzuweisen ist -jedenfalls für Bilder aus dieser einen Digi-Cam. Oder müsste/könnte auch diese Entscheidung schon via Soft/Hardproof getroffen werden?

Könnte man auch Bilder mit unbekanntem CMYK-Farbraum (werden häufig geliefert) mit integrieren um vorab feststellen wie unser Isocoated Proof das Druckergebnis simuliert?

Falls wir mit der Isocoated-Druckform gut hinkommen, müssten wir doch davon ausgehen können, dass der PSO an dieser Maschine eingehalten wird! Dann würde sich aber eine Isouncoated-Testform erübrigen -oder?
Wir wollen ja nicht das ISO Profil sondern unseren WF testen.

Für Richtigstellungen/Anregungen immer aufgeschlossen.


Gert
vom (noch) sonnigen Alpenrand
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Anregungen für Testdruckform

loethelm
  
Beiträge gesamt: 6029

20. Sep 2004, 10:31
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #109717
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Hallo Gert,

warum soviel Arbeit machen.

http://www.altonatestsuite.com


als Antwort auf: [#109694]

Anregungen für Testdruckform

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19052

20. Sep 2004, 18:38
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #109862
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Hallo Gert,

> Macht es Sinn ein und dasselbe Bild in mehreren Versionen zu
> platzieren –z. B.: A mit RI Perzeptiv /B mit RI rel. farbmetrisch
> Oder würde das Ergebnis sowieso nur für dieses eine Bild gelten
> weil die RI-Entscheidung i m m e r nur für ein Bild gilt und auch
> anhand von Soft/Hardproof getroffen werden kann/soll?

Das würde ich _auf_jeden_Fall_ sein lassen...

Wozu führt das? Du wirst in Zukunft bei jedem Sujet, bei dem die Testform als Vergleich herangezogen wird, begründen was denn nun für die verwendeten Bilder das richtige RI ist (ganz zu schweigen davon, das für das Test-Motiv vielleicht sogar weder das eine, noch das andere perfekt ist).

Damit tust du dir keinen Gefallen.

Ansonsten: Altona Testsuite, wie Loethelm schon schrieb.
Hat den Vorteil das sich Produktioner in Zukunft wohl auch auf das Teil einschiessen werden. Sieht die Altonavisual vertraut aus, braucht man gar nicht erst die ganze Messarmada aus dem Schrank holen.

Oder andersherum:

Das Altona Technical, bzw. measure, taugt zur rein optischen Begutachtung garnichts... da wird einem nur schwindelig, wenn man versucht herauszubekommen, wo ein Abriss in der Grauachse herkommt, oder warum ein bestimmter Ton zu schmuddelig oder zu rein erscheint.


> Bringts was, auch Bilder aus einer Digi-Cam mit in die Testform
> aufzunehmen, wobei ein und dem selben Bild in verschiedenen
> Varianten verschiedene Quellfarbräume zugeordnet werden. In diesem
> Fall würde doch dann das beste Ergebnis den Quellfarbraum zutage
> bringen der immer gleich zuzuweisen ist -jedenfalls für Bilder aus
> dieser einen Digi-Cam. Oder müsste/könnte auch diese Entscheidung
> schon via Soft/Hardproof getroffen werden?

und

> Könnte man auch Bilder mit unbekanntem CMYK-Farbraum (werden
> häufig geliefert) mit integrieren um vorab feststellen wie unser
> Isocoated Proof das Druckergebnis simuliert?

Das sind Erfahrungswerte die eure Vorstufe machen muss, und zwar jeder für sich selbst und seinen Monitor und last but not least für seinen Kunden.

> Falls wir mit der Isocoated-Druckform gut hinkommen, müssten wir
> doch davon ausgehen können, dass der PSO an dieser Maschine
> eingehalten wird! Dann würde sich aber eine Isouncoated-Testform
> erübrigen -oder?

Das kommt drauf an, wie ihr die Testform anlegt... RGB oder CMYK und wenn welches.
CM, ist ja dazu da, auf ungestrichenem Papier mit niedriger maximaler Flächendeckungssumme, schlechterer Farbannahme, dunklerem Papierton, höherem Zuwachs, ... so gut wie möglich zu werden, und eben nicht 1:1 das 4c Geraffel vom Kunstdruck so gut wie's eben mit den selben Filmen/Platten/Daten geht, hinzubiegen, wohlmöglich noch unter Zuhilfenahme einer völlig verdrehten Maschine.

MfG

Thomas


als Antwort auf: [#109694]

Anregungen für Testdruckform

Datenjongleur
Beiträge gesamt: 101

21. Sep 2004, 09:03
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #109937
Bewertung:
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Hallo Thomas/Loethelm,

die ATS wäre natürlich das Beste –das ist mir schon klar.
Der Hintergrund des Gedankens einer selbstgebastelten Testdruckform ist einfach in der finanziellen Situation unserer Firma begründet. Wir sind in Kurzarbeit und Investitionen sind vorerst auf Null eingefroren!

Frühestens nächstes Jahr ist das Updaten/Aufrüsten auf eine aktuelle RIP-Version, sowie ein guter/teurer Proofer drin.
Dann wird erst auch ein Composite-PDF-WF Sinn machen und zwangsweise auch das Austesten mit ATS.

Da wir aber mit CMS soweit gute Fortschritte gemacht haben, könnte ja ein Vorab-Test nicht schaden -die Zeit da wäre, Schulung für den Bildbearbeiter/Layouter/Drucker würde auch nicht schaden und wir würden mal sehen ob wir meilenweit daneben liegen oder uns im akzeptablen Bereich bewegen.

Zur Digicam:
Wir haben eine Firmen-Digicam und da würde es sich doch anbieten gleich mal mit dieser Drucktestform zu prüfen welche Qualitätsansprüche wir stellen können, oder auch mit welchem Quellprofil die besten Ergebnisse erzielbar sind.


Unsere Testdaten liegen natürlich in RGB/LAB vor, und werden dann bei der Ausgabe im einen Fall nach ISOcoated und im (eventuell) anderen Fall nach ISOuncoated transformiert.
Meine Frage war, ob wir uns den ganzen Test mit ISOuncoated auf ungestrichenes Papier nicht sparen könnten, wenn Isocoated auf gestrichenes Papier schon gut ausfällt, denn das würde ja nahe legen, dass an unserer Maschine der PSO eingehalten wird.

Herzlichen Dank und schöne Grüße noch mal
vom heiteren Alpenrand
Gert


als Antwort auf: [#109694]
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