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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Auflösung für Fotoentwicklung

valnera
Beiträge gesamt: 600

11. Dez 2010, 13:15
Beitrag # 1 von 5
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Hallo Forum,
hoffentlich ernte ich jetzt keinen Rüffel, aber das (simple) Thema Fotoabzüge wird überall unterschiedlich behandelt. In einem Kurs hatte man mir den Tipp gegeben, dass Fotos bei 10x15 cm in Wirklichkeit eine Größe von 10,2 x15,1 haben. Deshalb ist es sinnvoll, in Photoshop die Bilder mit dem Freistellungswerkzeug genau auf diese cm oder entsprechende Pixel (1205x1783) und 300 ppi zurecht zu schneiden, damit nichts verloren geht. Auf den Seiten der Foto-Dienstleister – und in Foren – aber gibt es dazu die wildesten Angaben, wenn überhaupt.
Danke für eine Antwort und Gruß, Valnera
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Auflösung für Fotoentwicklung

Bernhard Katein
Beiträge gesamt: 584

16. Dez 2010, 13:18
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #459818
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Hallo Valnera,

ich denke, dass die Angaben des Kursleiters auf die Ära Kleinbildkamera und Abzüge vom Negativ bezogen waren und nun nicht mehr ganz up-to-Date sind.
Tatsächlich haben die aktuellen Dienstleister oft unterschiedliche Vorgehensweisen, wobei in der Regel das Bild mit der kürzeren Seite in die Breite der entspr. Papierrollen eingepasst wird und sich daraus die Länge des fertigen Bildes - je nach Formatverhältnis - ergibt.
Du wirst wohl nicht drum rumkommen, Probeabzüge beim Dienstleister deines Vertrauens zu bestellen, um die effektiven Maße (und eventuellen Beschnitt!) festzustellen.
Und das gilt dann nur für dieses Format und dasselbe Verfahren/Papiersorte. Sofortdrucke beim Dienstleister vor Ort arbeiten meist mit einem anderen Verfahren (i.d.R.Thermosublimationsdruck) und haben u. U. wieder geringfügige Maßabweichungen und auch Farbabweichungen!

Alle Klarheiten beseitigt?

Gruß
Bernhard


als Antwort auf: [#459446]

Auflösung für Fotoentwicklung

farbauge
Beiträge gesamt: 844

16. Dez 2010, 15:20
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #459825
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Moin,

sicher kann man Bernds Antwort zustimmen, aber dennoch würde ich die Bilder schon
auf Endformat bringen, um selbst die Kontrolle zu behalten, was eventuell angeschnitten wird.

Das von dir angesprochene Format 10x15 hat ja das Seitenverhältnis 2:3, während viele
Consumer-Digitalkameras 3:4 liefern, bei manchen umschaltbar auf 2:3.

Da muss man sich überlegen, ob man andere Papiergrößen bestellt, bei denen der
Verlust geringer ist oder eben selbst vorher auswählt.

Ich habe früher immer bei Farbglanz bestellt. War vor 2-3 Jahren sehr gute Qualität, ich weiß nicht, wie es heute ist. Die hatten so eine nette kleine Client-Anwendung zur Vorbereitung und Upload der Bestellungen. Darin konnte man auch recht gut Formate, Bildausschnitte etc. festlegen.

Im Gegensatz zu manchen Billigheimern war der wichtigste Button derjenige, mit dem man jegliche automatische Farbveränderung durch das Labor ausschließen konnte. Damit blieb wirklich das erhalten, was man selbst in Photoshop erarbeitet hat. In Verbindung mit dem Profil für deren Fuji Frontier Printer (gab es dort zum Download) stimmten die Farben ziemlich perfekt.

Nicht dass ich hier Werbung machen will, es gibt sicher noch viele gute Anbieter, nur bei den allerbilligsten hätte ich
da meine Bedenken.

Gruß
Peter


als Antwort auf: [#459446]

Auflösung für Fotoentwicklung

thomas_bredenfeld
Beiträge gesamt: 197

22. Dez 2010, 21:55
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #460284
Bewertung:
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hallo valnera!

generell kann man hier leider überhaupt nichts verallgemeinern.

entscheidend ist, was der druck-/ausbelichtungsdienstleister an zahlen und vorgaben für seine produkte herausgibt.

dazu gehören die exakten druckmaße und die geforderte auflösung für die einzelnen maschinen, der umgang mit profilen und die behandlung von nicht-proportionsgerechten bildern bei fix-maßen (fill out / fit in).

deine 300dpi gelten für den offset- und meist für den digitaldruck. belichter wie manche fujis oder z.b. der lambda nehmen auch 200dpi, manche, die mit inkjet-lösungen arbeiten mit 240dpi.

gute dienstleister stellen ihre maschinenprofile auf der webiste zum download bereit, damit man bei eigenem kalibriertem monitor in photoshop softproofs machen kann.

hier kann echt nur der dienstleister auskunft geben. gibt's dazu auf der website keine angaben, hilft nur nachfragen und denn dort nix kommt, anbieter wechseln.

lg
thomas


als Antwort auf: [#459446]

Auflösung für Fotoentwicklung

Adelberger
Beiträge gesamt:

22. Dez 2010, 22:02
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #460287
Bewertung:
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Ich hatte mal eine Schulung in so einem Großlabor, der technische Leiter hat mir erklärt, dass bei ihnen bei 254ppi die beste Qualität erreicht wird. (Das war bei denen die Auflösung, mit der das Bildmaterial digital belichtet wurde).
Ob es bei jedem Labor so ist, weiß ich nicht.


als Antwort auf: [#459446]
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