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Begriffsdefinitionen

weintraube
Beiträge gesamt: 59

7. Jun 2006, 12:03
Beitrag # 1 von 21
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Hi!

Ich hab Literatur über Rastertechnologie im Druck besorgt und bin dabei auf folgende begriffe gestoßen, deren Bedeutung mir noch unbekannt ist:

1. Ist Rastermasche = Rasterzelle?
2. Ist Rasterperiode = Rasterkonstante?
3. Bei der Definition des Rationalen Rasters bin ich auf folgenden Satz gestoßen: "Der Raster muss in die Pixelmatrix des RECORDERS hineinkonstruiert werden." Was meint dieser Satz bzw. was ist mit Recorder gemeint?
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Begriffsdefinitionen

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 18606

7. Jun 2006, 13:45
Beitrag # 2 von 21
Beitrag ID: #233279
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Hallo Weintraube,

zu 1. Rastermasche... sagt mir nichts. Wer verwendet diesen Ausdruck?
zu 2. Könnte sein, wird aber auch abweichend verwendet.

zu 3. Rationale Raster haben ein Problem. Sie können die richtigen Winkel nicht. wenn 3 Winkel im Abstand von 30° liegen so liegt immer mindestens einer auf einem Winkel dessen Tangens eine irrationale Zahl ist. Weil aber gerade bei der Moireeminimierung ein exakter Winkel gebraucht wird, ist man auf eine Ausweichtechnik verfallen. Es werden in so genannte Metadots leicht verdrehte Rasterpunkte hineinkonstruiert, um trotz schiefem(rationalem) Winkel saubere Rosetten ohne sichtbares Moire zu erhalten.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#233238]

Begriffsdefinitionen

weintraube
Beiträge gesamt: 59

7. Jun 2006, 14:08
Beitrag # 3 von 21
Beitrag ID: #233285
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Danke!

Ist mit RECORDER der Belichter gemeint?


als Antwort auf: [#233279]

Begriffsdefinitionen

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 18606

7. Jun 2006, 14:37
Beitrag # 4 von 21
Beitrag ID: #233298
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Ja, das meint, dass die vom RIP errechneten Größen und Positionen der Rasterpunkte, auf die vom Belichter (Recorder) vorgegebenen Auflösung in Form von Belichterpixeln übertragen werden müssen. Letztendlich landen ja nur 2400dpi kleine Punkte auf dem Film, die müssen dann so genau es geht die 300dpi Rasterpunkte repräsentieren. Dies geschieht beim Rastern im RIP, dort wird ein Bipmap in Belichter-/Recorderauflösung angelegt, das dann vom Belichter nur abzuarbeiten ist: Licht an/Licht aus/…


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#233285]

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weintraube
Beiträge gesamt: 59

7. Jun 2006, 15:26
Beitrag # 5 von 21
Beitrag ID: #233314
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Die Recorderauflösung ist die Zahl der Laserlinien pro Zoll(also dots per inch)?

die Rasterfeinheit ist die Zahl der Rasterpunkte pro Zoll(also lines per inch)?

so stehts zumindest in meiner gefundenen literatur, für mich ists nicht logisch?! sind die bezeichnungen so korrekt?

weiters wird darin geschrieben, das die laserpunkte die gesetzt werden missverständlich als "pixel" bezeichnet werden. wieso kann das missverständlich sein?


als Antwort auf: [#233298]

Begriffsdefinitionen

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 18606

7. Jun 2006, 15:50
Beitrag # 6 von 21
Beitrag ID: #233325
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Antwort auf [ weintraube ] Die Recorderauflösung ist die Zahl der Laserlinien pro Zoll(also dots per inch)?

Ja.


Antwort auf [ weintraube ] die Rasterfeinheit ist die Zahl der Rasterpunkte pro Zoll(also lines per inch)?

Ja

Antwort auf [ weintraube ] so stehts zumindest in meiner gefundenen literatur, für mich ists nicht logisch?! sind die bezeichnungen so korrekt?

Ja, ein 60er Raster entspricht 154Lpi

Antwort auf [ weintraube ] weiters wird darin geschrieben, das die laserpunkte die gesetzt werden missverständlich als "pixel" bezeichnet werden. wieso kann das missverständlich sein?

Pixel steht für 'Picture Elements', genau genommen sind es in dem Fall aber 'Dot elements', also besser wäre Dotsel.

Das ganze Dilemma entsteht durch die doppelte Begrifflichkeit von 'Punkten und Dots'. Im deutschen sind die Punkte die Rasterpunkte, im Englischen sind das Lines, dafür sind dort die Belichterelemente Dots, die bei uns Belichterlemente oder was auch immer heissen.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#233314]

Begriffsdefinitionen

weintraube
Beiträge gesamt: 59

8. Jun 2006, 10:33
Beitrag # 7 von 21
Beitrag ID: #233435
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Hi!

Was wird eigentlich unter einer

konventionellen Rasterung und einer

elektronischen Rasterung verstanden?

Sind denn konv. Raster keine elektronische Raster? Ich dachte immer elektronische Raster sind jene, die vom RIP berechnet werden.


als Antwort auf: [#233325]

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Polylux
Beiträge gesamt: 1749

8. Jun 2006, 11:15
Beitrag # 8 von 21
Beitrag ID: #233448
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Hallo Weintraube,

wenn zwischen konventionellen Rasterung und elektronsicher Rasterung unterschieden wird, dann ist mit der elektronischen ganz sicher das gemeint, was hier der ganzen zeit besprochen wurde.
Die elektronische Ratserung würde dann vermutlich ein so genannten Kontaktraster sein. Das ist so 'ne Art Film, mit deren Hilfe für dem Computer-Zeitalter Halbtonbilder für den Druck aufgerastert wurden.

Sollte heute aber nur noch in Geschichtsbüchern und Museen eine Rolle spielen. In der Produktion spielt das bestimmt keine Rolle mehr.

Heutzutage würde ich unter konventioneller Rasterung das AM-Raster (amplitudenmoduliert = unterschiedliche Punktgröße, gleicher Punktabstand) verstehen.
Der Gegenpart dazu wäre ein FM-Raster (frequenzmoduliert = gleiche Punktgröße, unterschiedlicher Punktabstand) oder eine Hybrid-Form (alle gemischt).

Frag doch auch mal bei wikipedia.de

Viele Grüße

Thomas Nagel


als Antwort auf: [#233435]

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weintraube
Beiträge gesamt: 59

8. Jun 2006, 12:37
Beitrag # 9 von 21
Beitrag ID: #233482
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Wie?
Hab bei Wikipedia nachgelesen, da wird nur zwischen analog(fotografisch) und digital(elektronisch) unterschieden.

Ist das vielleicht so zu verstehen?
Die autotypische Rasterung wurde früher mittels Distanz oder Kontaktraster erzeugt, also fotomechanisch. = konventionell

Heute aber wird autotypische Rasterung(=AM-Rasterung) auf elektronische Basis(=Laserbelichter) erzeugt. Später wurde dann auch noch die FM-Rasterung auf elektronischem Weg entwickelt.=elektronisch

So richtig?


als Antwort auf: [#233448]

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Polylux
Beiträge gesamt: 1749

8. Jun 2006, 12:57
Beitrag # 10 von 21
Beitrag ID: #233486
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Genau So würde ich es sagen!

Thomas Nagel


als Antwort auf: [#233482]

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weintraube
Beiträge gesamt: 59

8. Jun 2006, 13:17
Beitrag # 11 von 21
Beitrag ID: #233496
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vielen dank!


als Antwort auf: [#233486]

Begriffsdefinitionen

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 18606

8. Jun 2006, 19:44
Beitrag # 12 von 21
Beitrag ID: #233603
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Hallo Thomas,

die Nachfrage beruhte wohl auf einem Vertipper:
Antwort auf [ Polylux ] Die elektronische Ratserung würde dann vermutlich ein so genannten Kontaktraster sein.


Sollte wohl
Die konventionelle Ratserung würde dann vermutlich ein so genannter Kontaktraster sein.
heissen.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#233448]

Begriffsdefinitionen

weintraube
Beiträge gesamt: 59

9. Jun 2006, 08:42
Beitrag # 13 von 21
Beitrag ID: #233637
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hallo!

Ich zitiere hier mal:" Ber der traditionellen(also konventionellen?) Rastertechnik wurde die Vorlage mit einer Rasterfolie übereinanderkopiert und das Ergebnis dann erneut auf einen Reprofilm, der eine nahezu binäre Charakteristik hat umkopiert. Ergebnis war ein Bild aus - je nach Tonwert- verschiedenen großen schwarzen Punkten.

soweit so gut. weiter im text: Beim elektronischen Raster unterscheidet man zwischen frequenzmodulierten und amplitudenmodulierten Raster...

nun meine frage:
amplitudenmoduliert ist ja gleichzusetzen mit autotypischer Rasterung oder?
demnach wurde ja schon bei der konventionellen rasterung die amplitudenmodulierte rasterung praktiziert?
kann man daher sagen dass der einzige unterschied zwischen konventioneller und eletronischer rasterung der jenige ist dass bei der konventionellen(die eigentlich nur amplitudenmoduliert ist) rasterung das bild als ganzes interpretiert wird und mittels einer rasterfolie auf einen reprofilm kopiert wird, während bei der elektronischen rasterung das bild zeilenweise interpretiert bzw. geschrieben wird?
amplitudenmoduliert war aber auch das rasterverfahren in der konventionellen rastertechnik?

so, ich hoffe die antworten auf meine fragen räumen meine letzten zweifel über die begriffsdefinitionen weg.


als Antwort auf: [#233603]

Begriffsdefinitionen

Polylux
Beiträge gesamt: 1749

9. Jun 2006, 09:46
Beitrag # 14 von 21
Beitrag ID: #233655
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Hallo Thomas Richard,

ist korrekt, sollte konventionelle Rasterung = Kontaktraster
Da war ich scheinbar mit meinen Gedanken einen Schritt voraus (oder hinterher)
;o)

Thomas Nagel


als Antwort auf: [#233603]

Begriffsdefinitionen

weintraube
Beiträge gesamt: 59

9. Jun 2006, 10:19
Beitrag # 15 von 21
Beitrag ID: #233668
Bewertung:
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eine wichtige frage noch, die ich oben vergessen habe:

autotypischer raster war die bezeichnung im konventionellen rasterzeitalter, da aber die elektronische rasterung versucht sich dem autotypischischen raster rechnerisch anzunähern und dieses am Prinzip der Amplitudenmodulation aufbaut, spricht man SEITHER auch von amplitudenmodulierten raster?


als Antwort auf: [#233637]
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Aktuell

Veranstaltungskalender

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch wie z.B. Adobe InDesign, Photoshop, Illustrator, PDF, Pitstop, Affinity, Marketing, SEO, Büro- und Rechtsthemen etc. haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen.

pdf-icon Hier eine kleine Anleitung hinsichtlich Bedeutung der auszufüllenden Formularfelder.

Veranstaltungen
25.01.2021 - 26.01.2021

Digicomp Academy AG, Bern oder Zürich
Montag, 25. Jan. 2021, 08.30 Uhr - Dienstag, 26. Jan. 2021, 17.00 Uhr

Kurs

In diesem Basic-Kurs lernen Sie das Wichtigste über den Aufbau und die Funktionsweise von Photoshop. Zusammen mit den notwendigen Grundlagen von Farbenlehre bis Bildauflösung lernen Sie zudem die kreativen Möglichkeiten von Photoshop kennen.

Dauer: 2 Tage
Preis: CHF 1'400.–

Ja

Organisator: Digicomp Academy AG

Kontaktinformation: Kundenberater-Team, E-Mailkundenberatung AT digicomp DOT ch

digicomp.ch/d/PHOTM1

Veranstaltungen
25.01.2021 - 26.01.2021

Digicomp Academy AG, Zürich oder virtuell
Montag, 25. Jan. 2021, 08.30 Uhr - Dienstag, 26. Jan. 2021, 17.00 Uhr

Kurs

Im Kurs lernen Sie die Schritte vom Import des Rohmaterials bis zum fertig exportierten Clip kennen. Dazu zählen die Materialverwaltung, das Trimmen für Roh- und Feinschnitt, Blenden, Titel und Effekte und eine Übersicht über die wichtigsten Formate.

Preis: CHF 1'700.-
Dauer: 2 Tage

Ja

Organisator: Digicomp Academy AG

Kontaktinformation: Kundenberater-Team, E-Mailkundenberatung AT digicomp DOT ch

digicomp.ch/d/AP6

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