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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Bilder verkleinern

junior.b
Beiträge gesamt: 61

6. Jul 2005, 10:58
Beitrag # 1 von 15
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Hallo,
ich habe hier ein Projekt mit einigen hundert Bildern. Ist es beim Verkleinern von Bildern unbedingt anzuraten, Photoshop zu verwenden anstelle der Verkleinerung in Quark?

Beim Vergrößern ist mir klar, dass das Ergebnis von Quark nicht so optimal sein kann wie bei Photoshop, aber beim Verkleinern? Mir fehlen leider die praktischen Erfahrungen und ich möchte die nicht gerade bei diesem Projekt machen ;-)

Ich wäre für guten Rat sehr dankbar, weil ich evtl. eine Menge Zeit sparen könnte. Die ist nämlich gerade knapp bei mir.

Jörg
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Lady Stardust
Beiträge gesamt: 803

6. Jul 2005, 12:40
Beitrag # 2 von 15
Beitrag ID: #176286
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Hallo Jörg,

Generell kann man Bilder in Quark schon verkleinern, zumindest in Maßen. So 5-10 Prozent hauen meiner Erfahrung nach hin. Ob darüberhinaus Qualitätsverluste entstehen, kann ich nicht sagen. Das größte Problem ist wohl, dass Quark die Daten bei der Ausgabe selbst klein rechnet und das Drucken daher ziemlich lange dauern kann. Das sollte man vor der Verkleinerung in Quark undbedingt bedenken.

Erzähl doch noch mal ein bisschen über die Umstände deines Projekts. Wie stark soll denn die Verkleinerung ausfallen? Wie werden die Layout-Dateien später weiterverarbeitet, und hättest du programmtechnisch überhaupt die Möglichkeit, die Dateien in Photoshop selbst zu verkleinern?

Grüße,
Lady S.


als Antwort auf: [#176237]

Bilder verkleinern

gremlin
Beiträge gesamt: 3586

6. Jul 2005, 13:04
Beitrag # 3 von 15
Beitrag ID: #176295
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Antwort auf: Das größte Problem ist wohl, dass Quark die Daten bei der Ausgabe selbst klein rechnet

bei geeigneten ausgabeeinstellungen (haken drin bei "vollauflösende tiff-ausgabe") rechnet xpress überhaupt nichts runter, sondern reicht die daten unangetastet weiter.

das tatsächliche problem bei in xpress verkleinert platzierten bildern ist viel mehr, dass eine unnötig grosse datenmenge bewegt werden muss. ich als datenverarbeiter in einer druckerei könnte datenersteller manchmal würgen, die es schaffen, für einen simplen a4-flyer fast ein gigabyte daten zu produzieren. leider eine nicht allzu seltene sache...

ebenfalls kommen natürlich noch vor obigem aspekt die bildreprografischen dazu. es ist heutzutage z.b. noch immer standard, dass bilder bei der erfassung/bearbeitung geschärft werden. diese schärfe ist dahin, wenn die bilder später skaliert werden.

gruss. gremlin

"geht nicht" ist keine problembeschreibung...


als Antwort auf: [#176286]

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junior.b
Beiträge gesamt: 61

6. Jul 2005, 13:07
Beitrag # 4 von 15
Beitrag ID: #176297
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Hallo Lady,
die Rechenzeit ist bei mir nicht das Problem. Ich habe bereits ein paar PDFs für Proofs hergestellt. Da ist mein Mini mac recht flott.

Meine Frage bezog sich ausschließlich auf die Qualität der Bilder. Die Bilder kommen bei mir aus allen möglichen Quellen. Manche sind zu klein, andere zu groß. Die zu kleinen rechne ich mit Photoshop aufs richtige Maß und schärfe sie etwas nach. Die zu großen müssen meistens auf etwa 60-80% der Originalgröße verkleinert werden.

Meine Frage ist nun, ob die Verkleinerung in den Bildeigenschaften von Quark wesentlich schlechtere Ergebnisse beim Druck ergibt als die mit PS bearbeiteten. Das Nachbearbeiten in PS ist einfach extrem arbeitsaufwendig. Bei ca 1000 meist unterschiedlichen Bildern kann das ganz schön dauern.

Jörg


als Antwort auf: [#176286]

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junior.b
Beiträge gesamt: 61

6. Jul 2005, 13:11
Beitrag # 5 von 15
Beitrag ID: #176299
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Hallo Gremlin,
ich erstelle am Schluss sowieso PDFs, so dass ich die Bilder gar nicht mitliefern muss. Oder sind die PDFs dann auch größer, wenn ich die Bilder nicht vorher verkleinere?

Gruß
Jörg


als Antwort auf: [#176295]

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gremlin
Beiträge gesamt: 3586

6. Jul 2005, 13:23
Beitrag # 6 von 15
Beitrag ID: #176305
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hallo jörg

die frage ist nicht mit ja oder nein zu beantworten, da es verschiedene abhängigkeiten gibt. bereits erwähnt ist der haken im xpress-druckdialog (bei highend-ausgabe immer setzen). dazu kommen die distiller-einstellungen in punkto bildneuberechnung (kann sinn aber auch unsinn machen). die bildkomprimierung trägt dann schlussendlich noch das ihre zur endgrösse des pdf bei.

im "dümmsten" fall - also bei vollaufgelöster, nicht runtergerechneter und unkomprimierter pdf-erstellung - würde ich dich also noch immer würgen wollen... ;-)

gruss. gremlin

"geht nicht" ist keine problembeschreibung...


als Antwort auf: [#176299]

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junior.b
Beiträge gesamt: 61

6. Jul 2005, 13:40
Beitrag # 7 von 15
Beitrag ID: #176313
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Ich habe im Distiller "Bikub.Neuberechnung auf 300 dpi bei über 450 dpi-Bildern + ZIP-Komprimierung" eingestellt. Ist doch ok, oder?

Bedeutet das dann, dass die in Quark verkleinerten Bilder beim "Drucken" unverändert in der Postscript-Datei landen, aber dann im Distiller in Photoshop-Qualität runtergerechnet und schließlich noch gezippt werden? Dann muss ich mir wegen der Qualität der Bilder doch eigentlich keine Sorgen machen, oder?

Jörg


als Antwort auf: [#176305]

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Lady Stardust
Beiträge gesamt: 803

6. Jul 2005, 14:10
Beitrag # 8 von 15
Beitrag ID: #176320
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Hallo Jörg,

Zitat Das Nachbearbeiten in PS ist einfach extrem arbeitsaufwendig. Bei ca 1000 meist unterschiedlichen Bildern kann das ganz schön dauern.


Hmm, wie rechnest du die Daten denn runter? Wenn du die Größe des Bildrahmens in Quark kennst, und weißt, welchen Bildausschnitt du verwenden willst, kannst du das Ganze doch mit dem Freistellerwerkzeug erledigen. Einfach Bildgrößenparameter inkl. gewünschter Auflösung in die entsprechende Werkzeugpalette eingeben, Bildausschnitt freistellen und fertig. Das dauert meiner Meinung auch nicht länger, als in Quark mit den Prozentwerten für die Bildgröße zu experimentieren.

@gremlin
Sorry, hast natürlich recht. Quark rechnet nichts runter, das macht das Rip. Ich wollte auch nur - wie du - darauf hinweisen, dass das Runterrechnen in Quark hauptsächlich die Leute nervt, die nachher mit der Ausgabe beschäftigt sind.

Lady S.


als Antwort auf: [#176297]

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junior.b
Beiträge gesamt: 61

6. Jul 2005, 14:21
Beitrag # 9 von 15
Beitrag ID: #176326
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Hallo Lady S.,

das Layout des Katalogs. Die Bilder sind alle schon an der richtigen Stelle und mit dem richtigen Bildausschnitt. Nur steht bei den meisten Bildrahmen unten in den Eigenschaften noch 33% oder 60,5% oder dergleichen.

Um auf 100% zu kommen, öffne ich das jeweilige Bild in Photoshop und gehe auf "Bildgröße". Dort gebe ich als Größe einfach die Prozente aus dem Quark-Rahmen ein (z.B. 33%) und lasse das Bild mit 300 dpi neu berechnen. Alsdann kann ich es in Quark neu laden und mit 100% platzieren. Ist das zu umständlich?

Jörg


als Antwort auf: [#176320]

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Lady Stardust
Beiträge gesamt: 803

6. Jul 2005, 15:47
Beitrag # 10 von 15
Beitrag ID: #176352
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Hallo Jörg,

an deinem Weg ist nix umständlich. Sorry, ich hatte lediglich einen anderen Arbeitsablauf im Kopf. Daher hatte ich zu Anfang mal gefragt, wie genau das Projekt aussieht, das du gerade bearbeitest. Ich hatte gemeint, du müsstest die Bilddaten selbst noch in Quark einbauen, aber das scheint ja schon gelaufen zu sein.

Ich selbst, würde es - um größere Komplikationen zu vermeiden - vorziehen, die Bilddaten in Photoshop zu verkleinern - zumindest so viele wie möglich. Dann gibt's bei der Ausgabe keine/weniger Probleme. Wenn die Zeit drängt, ist es natürlich eine Frage der jeweiligen Umstände, wie du die Sache angehen willst. Wer ist dein Kunde? Was erwartet er von dir? Willst du noch mal mit ihm zusammenarbeiten? Würde er noch mal mit dir zusammenarbeiten, wenn beim Druck was schief läuft bzw. die Druckerei über die PDFs meckert etc.? Das sind aber Dinge, die du allein entscheiden musst.

Nochmals viele Grüße,
Lady S.


als Antwort auf: [#176326]

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Freunek
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6. Jul 2005, 15:52
Beitrag # 11 von 15
Beitrag ID: #176354
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> Alsdann kann ich es in Quark neu laden und mit 100% platzieren. Ist das zu umständlich?

Moin Jörg,
unter dem Gesichtspunkt "nicht" von gremlin gewürgt werden zu wollen, ist das die "richtige" Vorgehensweise. Wenn Du jetzt auch noch die Litho-Fraggles glücklich machen möchtest, dann solltest Du nach Verkleinerung in Photoshop den Scharfzeichnungsfilter "unscharf maskieren" aufrufen. Beim Verkleinern ergibt sich eine "Unschärfe", der Du mit diesem Filter gegensteuern kannst.

mfg
Günther


als Antwort auf: [#176326]

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junior.b
Beiträge gesamt: 61

6. Jul 2005, 16:48
Beitrag # 12 von 15
Beitrag ID: #176374
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Hallo Günther,
besten Dank für den Tipp.

um sicher zu gehen, was das Würgen betrifft, habe ich meinen Distiller jetzt noch so eingerichtet, dass nicht nur die Bilder über 450dpi geschrumpft werden, sondern alle über 300dpi.

Dankeschön an alle Ratgeber!
Jörg


als Antwort auf: [#176354]

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pkleinheider
Beiträge gesamt:

7. Jul 2005, 10:01
Beitrag # 13 von 15
Beitrag ID: #176503
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Hallo Jörg

Bin gerade erste eingestiegen. Habe eben Testdaten erhalten - Graustufenbilder mit dünnen schrägen Linien. Das herunterrechnen auf 300 dpi mittels Distiller bringt erschreckende Ergebnisse. Die schrägen Linien werden stufig, strotz bikubischer Interpolation. Rechnet man die Bilder vorher in Photoshop herunter und platziert diese Bilder mit 100 % - sprich kein Downsampling in Distiller, so erhält man schöne schräge Linien.

Adobe verwendet wohl im Distiller einen anderen Logarithmus als in Photoshop - schade.

Ich rechne im Distiller deswegen schon Seite längerem nichts mehr herunter, wenn die Verkleinerung im XPress nicht unter 70% geht bzw. wenn die resultierende Datengröße vertretbar ist. Denn alles was darüber hinaus verkleinert wird, sollte ohnehin noch durch einen Schärfefilter in Photoshop, wenn es sich um Qualität handelt.

Denn - jedes Donwsampeln in Distiller ist ein kleiner Qualitätsverlust.


als Antwort auf: [#176374]

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Robert Zacherl
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8. Jul 2005, 00:17
Beitrag # 14 von 15
Beitrag ID: #176704
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Hallo Jörg,

das würde ich an Ihrer Stelle aber ganz schnell wieder rückgängig machen. Das Downsamplen von Bilder ist immer ein verlustbehafteter Prozeß. Um dessen Auswirkungen so gering als möglich zu halten, sollte ein Downsampling nur dann stattfinden, wenn genügend überschüssige Bilddaten vorhanden sind. Dies ist durch die Standardeinstellung des Distillers, also der 1,5 fachen Grenzauflösung gegenüber der gewünschten Bildauflösung sichergestellt. Wenn Sie auf 300 dpi runterrechnen wollen, dann sollte die Grenzauflösung 450 dpi betragen um ein genügend großes Polster zu haben.
Wenn Sie sie Grenzauflösung auch auf 300 dpi stellen, dann wird selbst ein 305 dpi Bild auf 300 dpi heruntergerechnet und damit können Sie das Bild aus qualitativer Hinsicht getrost abschreiben.

Mit freundlichem Gruß

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
www.impressed.de


als Antwort auf: [#176374]

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junior.b
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8. Jul 2005, 11:38
Beitrag # 15 von 15
Beitrag ID: #176790
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Hallo Herr Zacherl,

da habe ich aber Glück, dass ich nochmal reingeschaut habe! Was sie da schreiben, klingt sehr überzeugend. Da bin ich wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen. Da dieses Projekt viel Arbeit gemacht hat, wäre es schon ärgerlich, wenn ich es auf diese Art und Weise ruiniert hätte.

Vielen Dank
Jörg Driesner


als Antwort auf: [#176704]
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