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Bitmap/Bytemap RIP

weintraube
Beiträge gesamt: 59

10. Jun 2006, 16:46
Beitrag # 1 von 6
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Hallo!

Mir ist zwar klar das der RIP aus PS und PDF Dateien 1 Bit -Daten(Rasterdaten) errechnet, aber inwieweit erreichnet er auch Bytemaps(Pixeldaten)? Oder ist das das selbe?

mfg
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Bitmap/Bytemap RIP

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19137

11. Jun 2006, 15:16
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #233885
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Hallo,

das ist jetzt wieder eine Frage der Nomenklatur.
Bitmap bedeutet eine reihe von Informationen die rein binär sind, sprich Licht an/Licht aus, oder eben Strich: Schwarz und weiß, keine Graustufen.
Bytemap ist das selbe, jedoch pro Bildelement nicht nur ja/nein oder an/aus, sondern im Rahmen eines Bytes (in der Regel immer noch 1Byte = 8Bit: 2^8 = 256 Möglichkeiten, wenn man von 32 oder 64 bittigen Prozessoren ausgeht, sind es inzwischen eigentlich noch viel mehr).
Somit sind in der Bytemap auch Tonwertstufen möglich. Bytemaps erzeugen z.B. die Prooferrips, sofern sie keinen Rasterproof machen, da wird der PS oder PDF Code als TIFF oder ähnliches ausgegeben und dann noch mal durchs Farbamangement gedreht um letztendlich auf dem Drucker zu landen.

Man kann es so sagen: Arbeitet das Ausgabegerät streng digital, also binär, brauchts als Steuerdatei eine Bitmap. Kann das Ausgabegerät auch Tonwertstufen, also mehr als rein Binär angesteuert werden (z.B. ein Diabelichter, Monitor, Festtintenfarblaser a la Phaser (ok, intern auch digital, aber das Ergebnis sind Halbtöne)) so kommen Bytemaps zum Einsatz.

Beim Rastern ist das aber eigentlich nie der Fall, denn dafür rastert man ja, weil man eben in der Druckmaschine nicht wenig Cyan und viel Cyan nebeneinander drucken kann, sondern immer nur eine bestimmte Menge an Farbe pro Fläche zu Papier bringt. Also wird eben die Fläche die mit Farbe bedeckt wird, so reduziert, als kämen nur Anteile des höchstmöglichen Farbauftrags zu Papier. Macht man die einzelnen Flächenelemente dabei so klein, das sie unterhalb des Auflösungsvermögens des Auges liegen, entsteht trotz binärer Drucktechnik der Eindruck von Halbtönen und Tonwertstufen.

So, jetzt sollten wir den Themenkreis aber langsam durch haben. Mich würde mal interessieren wofür du so alten Krempel noch brauchst?


als Antwort auf: [#233840]

Bitmap/Bytemap RIP

weintraube
Beiträge gesamt: 59

11. Jun 2006, 16:20
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #233891
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danke, ich lese bzw. studiere gerade das Buch "Digitale Druckformherstellung" und bin dabei auf eine für mich unlogische Definition des RIP gestoßen, daher meine Nachfrage.


als Antwort auf: [#233885]

Bitmap/Bytemap RIP

Polylux
Beiträge gesamt: 1768

12. Jun 2006, 08:33
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #233943
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Hallo Thomas,

ich finde das ist gar nicht "so alter Krempel" und für das Verständnis der Verarbeitung eines RIPs unbedingt erforderlich. Gerade beim Studium helfen solche Dinge schon ganz schön weiter. Ich hatte damals bei meinem Studium ähnliche Fragen.

Die Arbweitsweise ist doch auch heute in den meisten Fällen noch so. (oder?)

Viele Grüße


als Antwort auf: [#233885]

Bitmap/Bytemap RIP

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19137

12. Jun 2006, 13:55
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #234024
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Hallo Thomas,

das war ja nicht auf alles bezogen ,aber Sachen Wie Kontaktraster, Glasgravurraster und Reprofotografie, waren ja schon Gründe aus denen ich 1991 mein Studium geschmissen habe, weil das verlangt wurde.


als Antwort auf: [#233943]

Bitmap/Bytemap RIP

Polylux
Beiträge gesamt: 1768

12. Jun 2006, 13:59
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #234027
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Achso, dass bezog sich also mit auf die anderen Beiträge davor.

Ja sowas passiert, wenn man ein 10 Jahre altes Buch in die Hand nimmt. ;o)


als Antwort auf: [#234024]
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