Hallo Thomas,
> Wenn ich auf eine FW Platte per CCC, DejaVu oder FDP (;-)) ein
> Backup nebst System ziehe, und mir stirbt meine Systemplatte, so
> starte ich von der FW Platte.
*Dieses* Szenarium spreche ich bewußt gar nicht an.
Vorab: Es gibt in den Köpfen vieler Menschen das arge Missverständnis, ein stumpfes Klonen eines Volumes könne etwas wie ein Backup ersetzen. Dem will ich schon mal von vorneherein keinen Vorschub leisten.
Dann... Gesetzt den Fall, dieser Klon der Systemplatte ist tatsächlich das einzige "Backup" weit und breit, so würde ich unter keinen Umständen davon booten. Wenn nicht eindeutig ein Hardware-Defekt dazu geführt hat, daß von der ehemaligen Systemplatte nicht mehr gebootet werden konnte, also die Ursache "irgendwo" in Software zu suchen ist, dann kann es sein, daß es das nun gebootete Ersatzsystem ebenso zerreißt (laß es irgendeinen amoklaufenden Prozeß sein; laß es etwas "Böses" sein, das sich eingenistet hat -- ich bspw. würde, *wenn* ich Würmer/Viren für den Mac schreiben *würde*, versuchen, mich an die /Library/StartupItems-Schwachstelle zu hängen und auf dem Weg beim nächsten Neustart viel Ungemach anrichten)
Insofern gilt für mich die Prämisse, diese Kopie unbeschadet aufzuheben, und -- wenn möglich -- nur read-only drauf zuzugreifen (wie ich es mir erlauben kann, wenn ich per asr davon retour sichere)
Vielleicht ist ein Vergleich mit einem Tonband bildlicher? Wenn mein "Original" vom Rekorder zu häßlichem Bandsalat verarbeitet wird, stecke ich doch nicht auch noch die einzige Sicherungskopie in dasselbe Gerät, um diese auch noch schreddern zu lassen? Bei der Metapher wäre der Rekorder die aktuell laufende Installation, wenn sie denn auch aktiv läuft -- Software ist eben schwer zu "begreifen" ;-)
Gruss,
Thomas