[GastForen Archiv Software im Bereich 3D DPI - Pixel Umrechnung

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DPI - Pixel Umrechnung

Babsi & Thomas
Beiträge gesamt: 142

21. Jun 2004, 19:04
Beitrag # 1 von 8
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Hallo!

Eine relativ häufige Frage beim Rendern von 3d-Szenen lautet: "Wie groß muß das berechnete Bild sein, damit ich das Bild später in den Druck geben kann?" Um diese Frage schnell und einfach zu klären, haben wir unter http://www.hdri.at/tutorials.htm einen einfachen DPI - Pixel Konverter zur Verfügung gestellt. Man kann dort eine gewünschte Ausgabegröße frei wählen oder ein Standard-Papierformat angeben. Zusamen mit der frei definierbaren Druckauflösung (dpi) wird dann die notwendige Größe für das rendern berechnet.
Wir hoffen, daß dies dem einen oder anderen etwas behilflich sein kann.

All the Best
Babsi & Thomas
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DPI - Pixel Umrechnung

hmaus
Beiträge gesamt: 692

21. Jun 2004, 21:57
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #92448
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Hallo, ihr beiden,

ich finde euren Rechner ne srpitze Sache :-)

Hoffentlich lasst ihr den so auf eurer Seite ....

Liebe Grüsse

Helge
--
Web- & Multimedia-Development * ADOBE Software Training
http://www.iPartner.de


als Antwort auf: [#92415]

DPI - Pixel Umrechnung

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 5312

22. Jun 2004, 18:48
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #92636
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Hallo Babsi & Thomas!

Ergänzend zum Pixelumrechnungsprogramm noch folgende Überlegung:

Die benötigte Auflösung für den Auflagendruck hängt natürlich auch vom Motiv ab! Handelt es sich bei der Abbildung um scharfkantige Objekte mit einer Neigung von wenigen Grad, dann sollte man die Auflösung höher setzen, als die üblichen 300 dpi.

Gleiches gilt bei "schwierigen" Motiven, die eher "Strich"-Charakter besitzen oder Motive, die engmaschige Gitterabbildungen darstellen.

In der weiteren Verarbeitung ist dann natürlich darauf zu achten, daß diese Bilder nicht wieder auf 300 dpi heruntergerechnet werden (Stichwort: PDF-Workflow und Acrobat Distiller-Einstellungen).

Ein zweites großes Problemfeld sind glatte RGB-Verläufe, die später in CMYK umgesetzt werden müssen und dazu neigen nach der Farbraumtransformation Abrisse zu zeigen, da harmonische Farbverläufe in RGB nicht automatisch in harmonische Farbverläufe nach CMYK umgesetzt werden.

Da ich schon etliche Jahre nicht mehr mit 3D-Software und deren Renderfunktionen zugange bin, weiß ich nicht, ob es mittlerweile Rendersoftware gibt, die anstatt in RGB in CMYK rendern kann. Wißt ihr da mehr? Das wäre natürlich das Optimum für die Umsetzung von 3D-Bilder für die Druckvorstufe.

Gruß,

Uwe Laubender

The Blue 1 Communication Company GmbH
http://www.the-blue-1.de


als Antwort auf: [#92415]

DPI - Pixel Umrechnung

Babsi & Thomas
Beiträge gesamt: 142

23. Jun 2004, 13:03
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #92790
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Hallo Uwe!

Soweit mir bekannt, wird immer im RGB-Modus gerendert. Dies kommt den zugrundeliegenden mathematischen und physikalischen Modellen wohl eher entgegen. Viele Render-Engines haben Probleme mit CMYK-Texturen bzw. lassen diese erst garnicht zu.
Eine spätere Farbraumkonvertierung wird dann also dem Benutzer überlassen. Eventuell gibt es für die nicht-photorealistische Darstellung andere Ansätze.

Könntest du zu den genannten Spezialfällen die benötigte dpi-Auflösung eventuell auf einen Richtwert konkretisieren? Was sagen deine Erfahrungen?

Zusätzlich muss bei der Wahl der Druckauflösung auch noch der Betrachtungsabstand berücksichtigt werden. Dieser kann ja von normalem Leseabstand bis zu mehreren Metern reichen. Vielleicht könnte man da ebenfalls eine einfache Faustregel formulieren.

All the Best
Babsi & Thomas


als Antwort auf: [#92415]

DPI - Pixel Umrechnung

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 5312

30. Jun 2004, 15:32
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #94186
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Hallo Babsi & Thomas!

Das mit der Faustregel hat so seine Schwächen. Ich würde mal sagen, daß man bei schwierigen Motiven auf keinen Fall herumkommt mit der Renderauflösung zu experimentieren.

Im Falle von offset-gedruckten Bildern würde ich sogar davon ausgehen, daß eine Auflösung von 600 bis 900 dpi auf die Endausgabengröße bezogen die richtige Einstellung ist. Wie gesagt, das ist alles motivabhängig. Hinzu kommt natürlich noch die gedruckte Rasterweite und die Art des Rasters. Bei frequenzmodulierten Rastern kommen winzige Bildtetails besser heraus, sodaß es sich lohnt die Auflösung schon mal größer als 450 dpi zu rendern. Da muß auf alle Fälle das menschliche Auge drüber entscheiden, das kann nur schwierig von einem Algorithmus geleistet werden.

In der heutigen Zeit ist ja die Optimierung eines Bildes auf die Dateigröße bezogen nicht mehr ganz so wichtig, da mittlerweile sehr leistungsstarke Rechner beim Rippen der Daten für die Film- oder Plattenbelichtung zum Einatz kommen.

Wichtig ist nur, daß beim Abspeichern der Abbildungen keine verlustreichen Speicherverfahren wie JPEG eingesetzt werden oder daß die artifiziellen Bilder, von denen wir da sprechen, nicht übermäßig durch USM (Unsharp Masking = Kantenhervorhebung mit hellen und dunklen Kanten um Dichteunterschiede herauszuarbeiten) geschärft werden.

Downsampling der Daten im PDF sollte aus dem gleichen Qualitätsgrund auch nicht erlaubt sein. Ich würde mich also immer bei der Reproduktion solcher Bilddaten vorher erkundigen, was der nachgeordnete PrePress-Betrieb oder die Druckerei mit den Endseiten im PDF-Format anfängt.

Herzliche Grüße,

Uwe Laubender

The Blue 1 Communication Company GmbH
http://www.the-blue-1.de


als Antwort auf: [#92415]

DPI - Pixel Umrechnung

Babsi & Thomas
Beiträge gesamt: 142

10. Jul 2004, 07:27
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #96243
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Vielen Dank für deine detailierten Ausführungen!
Diese Anmerkungen sind gerade für Personen die eher aus dem 3D/Video Bereich kommen, aber natürlich nicht nur die, sehr interessant. Das hilft Fehler zu vermeiden wenn man mal für ein Medium arbeitet in dem man nicht so ganz zuhause ist wie in dem Bereich aus dem man ursprünglich kommt.

All the Best
Babsi & Thomas


als Antwort auf: [#92415]

DPI - Pixel Umrechnung

Wavefront
Beiträge gesamt: 12

21. Jan 2006, 19:46
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #206249
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Hallo!

Auf der folgenden Website gibt es ebenfalls einen Konverter (identische Funktionen und sogar exakt in der Umrechnung, denn die Werte werden nicht aufgerundet).

Vorteile:
- Den Konverter kann man downloaden und wie ein Programm starten (ohne Installation).
- Man muss nicht online sein, um das Programm zu starten.
- Der Konverter bietet noch Extras bei der Umrechnung von Inches.

Hier der Link:
http://www.classical-webdesigns.co.uk/...ixelinchconvert.html

Die aktuelle Version 2.0 findet man auf der rechten Seite des Fensters, selbstverständlich kostenlos!

Gruß
Wavefront


als Antwort auf: [#96243]

DPI - Pixel Umrechnung

christiandigital
Beiträge gesamt: 490

3. Mai 2006, 16:07
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #226920
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Die Berechnung eines Bildes erfolgt nach folgender Formel:

dot per inch x Faktor Mass-System x Faktor aus Nyquist-Shannon-Abtasttheorem

oder

1 dpi x 2,54 x 2

so wäre nach dieser Formel die exakte Auflösung eines Raster mit 60 Linien pro cm 304,8 dpi.

Grundsätzlich lässt sich aber daraus nicht ableiten, ob eine niederauflösende Datei problemlos oder problembehaftet Interpoliert oder neu berechnet werden kann.

Glatte Flächen, Weiche Verläufe und ähnlich gelagerte Bilder sind in diesem Fall kein Problem.

Detailzeichnung, Schrift und ähnlich gelagerte Motive sind sehr wohl ein Problem.

Was einer Datei an Information fehlt, lässt sich nicht (mehr) in diese Datei einrechnen, auch wenn diverse Softwarefilter-Hersteller dies Glauben machen wollen :-)

Ein nachträgliches "Schärfen" ist nicht mehr als das Verstärken des Kontrastes in einer definierten Bandbreite und -stärke.

Ich gehe mit meiner Meinung hier durchaus gleich mit Uwe.


als Antwort auf: [#96243]
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