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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Janella
Beiträge gesamt: 3

4. Jul 2019, 10:48
Beitrag # 1 von 13
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Adobe InDesign CS6 (Windows)
Hausschrift: Times New Roman

Wenn ich im Indesign Texte mit der Times New Roman Schriftart verfasse, verbindet sich das kleine "s" mit dem kleinen "t" mit einem Bogen, wenn sie zusammentreffen. (Wie z.B. beim Wort "August").

Kann mir jemand erklären wie ich das ausstellen kann? Muss leider die Schriftart verwenden.
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Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Markus Keller
Beiträge gesamt: 670

4. Jul 2019, 11:05
Beitrag # 2 von 13
Beitrag ID: #570949
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Hallo Janella,

bei den Open-Type-Einstellungen die Ligaturen ausschalten, dann sollte es funktionieren.

Markus


als Antwort auf: [#570948]

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Bernhard Katein
Beiträge gesamt: 584

4. Jul 2019, 11:13
Beitrag # 3 von 13
Beitrag ID: #570950
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Hallo Janella,

willkommen im Forum!
Obwohl ich nicht so der InDesign-Experte bin, versuche ich, dein Problem einzukreisen.
Ich selber arbeite hier auch mit CS 6 unter Windows, konkret mit Win 7 pro. Kann aber leider das beschriebene nicht nachvollziehen. Auch nicht mit der Schrift "Times New Roman".
" ... verbindet sich das kleine "s" mit dem kleinen "t" mit einem Bogen ..."
Ich gehe davon aus, dass das Problem mit allen kleinen "st" besteht - richtig?
Hast du hierfür ein Absatzformat angelegt? Sind in diesem Ligaturen aktiviert? Wenn ja - sieht es besser aus, wenn diese deaktiviert sind? Sind in den entsprechenden Absätzen extreme Laufweiten eingestellt - z.B. also z.B.-80% oder +80%?
Sind den entsprechenden Textpassagen Zeichenformate zugewiesen?

Etwas viele Fragen auf einmal. Aber vielleicht hilft es, deinem Problem auf die Spur zu kommen. Gerne darfst du auch nachfragen, wenn du eine der Fragen nicht richtig verstehst.

Gruß
Bernhard


als Antwort auf: [#570948]

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Janella
Beiträge gesamt: 3

4. Jul 2019, 11:18
Beitrag # 4 von 13
Beitrag ID: #570951
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Vielen Dank es hat geklappt :-)

Es waren wirklich die Ligaturen aktiviert!


als Antwort auf: [#570949]
(Dieser Beitrag wurde von Janella am 4. Jul 2019, 11:20 geändert)

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Bernhard Katein
Beiträge gesamt: 584

4. Jul 2019, 11:49
Beitrag # 5 von 13
Beitrag ID: #570952
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Interessant. Hab das versucht nachzustellen. Auch mit aktivierten Ligaturen kam es hier nicht zu der beschriebenen Erscheinung.
Sieht aus, als ob du eine andere Variante der Schrift verwendest, die vermutlich mit einer anderen Windowsversion oder explizit für deine Firma geliefert wurde.


als Antwort auf: [#570951]

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Janella
Beiträge gesamt: 3

4. Jul 2019, 12:29
Beitrag # 6 von 13
Beitrag ID: #570954
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Ja finde ich auch. Vorallem hatte ich das Problem letzte Woche noch nicht und habe die Ligaturen nicht selber aktiviert. Darum bin ich wohl auch nicht drauf gekommen, dachte es läge bei den Glyphen /Sonderzeichen oder einer mir unbekannte Sprache. Bei allen anderen Schriftarten die ich getestet habe, tauchte das Phänomen allerdings nicht auf.

Bin froh, dass es jetzt wieder "normal" ist. Vielen Dank nochmals :-)


als Antwort auf: [#570952]

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Henry
Beiträge gesamt: 968

4. Jul 2019, 12:47
Beitrag # 7 von 13
Beitrag ID: #570956
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Antwort auf: …, als ob du eine andere Variante der Schrift verwendest, die vermutlich mit einer anderen Windowsversion …

Kurzer Check:
TNR v5.07 (kam mit Win7) = 3415 Glyphen
TNR v6.85 (mit Win8.1) = 4098 Glyphen
TNR v7.00 (mit Win10) = 4685 Glyphen

edit:
TNR v3.00 (mit WinXP) = 1674 Glyphen


als Antwort auf: [#570952]
(Dieser Beitrag wurde von Henry am 4. Jul 2019, 12:54 geändert)

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Bernhard Katein
Beiträge gesamt: 584

4. Jul 2019, 13:18
Beitrag # 8 von 13
Beitrag ID: #570958
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Hallo Henry,

danke für die Zusatzinfo und die Bestätigung meiner Vermutung. Es bestätigt auch, warum die Angabe der genauen Betriebssystemversion oft wichtig ist.
Mein Times New Roman hat übrigens die Nr. 5.22

Gruß
Bernhard


als Antwort auf: [#570956]

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Markus Keller
Beiträge gesamt: 670

4. Jul 2019, 14:46
Beitrag # 9 von 13
Beitrag ID: #570960
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Hallo,

ich denke eher, dass ist der beste Beweis, dass man Systemschriften nicht als Hausschrift verwenden soll. Aber die Leute, die auf solche Ideen kommen, lesen hier vermutlich nicht mit – und unsereins darf die Folgen dann ausbaden.

Markus


als Antwort auf: [#570958]

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 5319

4. Jul 2019, 16:09
Beitrag # 10 von 13
Beitrag ID: #570962
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Antwort auf: Hallo,

ich denke eher, dass ist der beste Beweis, dass man Systemschriften nicht als Hausschrift verwenden soll. Aber die Leute, die auf solche Ideen kommen, lesen hier vermutlich nicht mit – und unsereins darf die Folgen dann ausbaden.

Markus


Hallo Markus,
stimmt. Dieses Problem könnte auch mit verwendeten Adobe-Fonts ( ehemals Typekit ) auftauchen. Wer weiss schon, wann sich da im Hintergrund die Versionsnummer ändert. Zusammen mit Details in Glyphenform, Glyphenanzahl, Kerning oder was auch immer.


als Antwort auf: [#570960]

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Martin Fischer
  
Beiträge gesamt: 12783

6. Okt 2020, 10:53
Beitrag # 11 von 13
Beitrag ID: #576985
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Aus aktuellem Anlass greife ich die Diskussion nochmals auf.

Die geschilderte Problematik mit der st-Ligatur bei der Times New Roman beobachte ich seit etwas einem halben Jahr (oder etwas länger) auch hin und wieder.

Abhilfe 1: Ligaturen deaktivieren.
Abhilfe 2: Sonderzeichen "Verbindung unterdrücken" zwischen "s" und "t" einfügen.

Trotzdem beschlich mich ein Unbehagen: das war doch nicht immer so.
Warum seit einem halben Jahr immer wieder aber nicht immer?

Die Version der Schrift spielt auch eine Rolle.
In den Versionen 5.01.3 und 6.96 der Times New Roman taucht das Problem nicht auf, erst in der Version 7.00.

Aber die verwendete ich auch schon vor Jahren, als das st-Problem noch nicht gegeben war.

Silbentrennung?
Proximity, Duden, InDihyph?
Sprache?
Spielt alles keine Rolle.

Doch nun habe ich einen Kandidaten gefunden mit dem ich das Problem nach Belieben ein- und ausschalten kann: Der Setzer!

Adobe Absatzsetzer (oder Ein-Zeilen-Setzer): st-Ligatur aus



Globaler Adobe Absatzsetzer (oder Ein-Zeilen-Setzer): st-Ligatur ein



Dies lässt sich sowohl in InDesign CC2020 als auch CC2018 nachstellen.

Aber warum taucht das Problem erst seit etwa einem halben Jahr oder etwas länger, aber nicht in all den Jahren davor auf?

Ein leiser Verdacht: vor einem halben/dreiviertel Jahr wurde beim Globalen Absatzsetzer das Problem mit den willkürlich auftauchenden unerwünschten Spationierungen gelöst (zumindest weitgehend). Hängen die unerwünschten st-Ligaturen womöglich mit dieser Änderung beim Globalen Absatzsetzer zusammen?

Allerdings spricht die Tatsache der Reproduzierbarkeit des Problems auch in CC2018 gegen diese Hypothese (davon ausgehend, dass das Spationierungsproblem nur in CC2020 und nicht auch in CC2018 behoben wurde).


als Antwort auf: [#570960]
Anhang:
Adobe_Absatzsetzer.jpg (76.9 KB)   Globaler_Adobe-Absatzsetzer.jpg (75.6 KB)

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Martin Fischer
  
Beiträge gesamt: 12783

6. Okt 2020, 11:07
Beitrag # 12 von 13
Beitrag ID: #576987
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Hallo Markus,

Antwort auf: ich denke eher, dass ist der beste Beweis, dass man Systemschriften nicht als Hausschrift verwenden soll.


Vor Jahren stellte ich in InDesign-Dokumenten bei Korrekturen plötzlich überraschende Umbruchverschiebungen gegenüber der letzten ausgedruckten Version fest. Am Ende einer langen Suche nach der Ursache stellte sich heraus, dass zwischen dem Ausdruck des Dokuments und der erneuten Überarbeitung mit einer neuen (aber noch nicht verwendeten) InDesign-Version auch eine neue Minion Pro Version installiert wurde, in der ein paar Änderungen/Korrekturen beim Kerning vorgenommen worden waren. Und diese kleinen Änderungen reichten aus, um an einzelnen Stellen einen anderen Zeilenfall und ggf. eine Zeile mehr oder weniger im Absatz zu bewirken.

Es geht mir immer wieder durch den Kopf, dass es Sinn machen könnte, die jeweils verwendeten Versionsnummern einer Schrift im Dokument etwa als Metaangabe zu hinterlegen und beim Öffnen zu überprüfen, ob die Versionen mit den aktiven Schriften mit den in der Metaangabe hinterlegten übereinstimmen.

Per Skript sind die Versionnummern der aktiven Schriften ermittelbar. So könnte man sich ein Startup-Skript vorstellen, das beim Speichern eines Dokuments die Schriftnamen und ihre Versionsnummer an einem versteckten Platz im Dokument hinterlegt und beim Öffnen eine entsprechende Prüfung mit Vergleich der Versionsnummern von aktiver Schrift und im Dokument gespeicherter Information vornimmt.


als Antwort auf: [#570960]
(Dieser Beitrag wurde von Martin Fischer am 6. Okt 2020, 11:09 geändert)

Die Buchstaben s und t verbinden sich, wie kann ich das ausschalten?

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19345

6. Okt 2020, 14:09
Beitrag # 13 von 13
Beitrag ID: #576994
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Antwort auf: Am Ende einer langen Suche nach der Ursache stellte sich heraus, dass zwischen dem Ausdruck des Dokuments und der erneuten Überarbeitung mit einer neuen (aber noch nicht verwendeten) InDesign-Version auch eine neue Minion Pro Version installiert wurde, in der ein paar Änderungen/Korrekturen beim Kerning vorgenommen worden waren.


Das war hier jahrelang mit der Arial in gelieferten Dokumenten, sowohl in Quark als auch in Pagemaker oder ID ein fast tägliches Problem, bis die Arial quasi Hausverbot bekommen hat.

War bei vielen Kunden aber erst dann wirklich leicht durchzusetzen, wenn sie es hausintern zu spüren bekommen haben. Ganze Geschäftsberichte mit wegen geändertem Encoding verschwundenen Sonderzeichen, haben nicht gereicht ... erst als der Kundenrechner am Montag was anderes gedruckt hat, als am Freitag zuvor, kam die Einsicht, dass das mit der Systemschrift in Drucksachen nicht so clever ist.


als Antwort auf: [#576987]
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