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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Druck auf DIN A 3 Bögen

Ulf Dressler
Beiträge gesamt: 5

6. Okt 2002, 15:36
Beitrag # 1 von 8
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Wenn mehrere DIN A 4 Seiten auf DIN A 3 Bögen gedruckt werden sollen, geht immer alles gut, wenn man DIN A 4 Seite für Seite jede für sich sauber lauyoutet. Nur in der Mitte aller Seiten dieses Zeitungslayoutes hat man die Möglichkeit, die Vorteile eines kompletten DIN A 3 Druckbogens nutzen zu können. Die Frage ist nun: Kann ich auf den Seiten 2 und 3 (als Bsp.)gleichfalls über zwei Seiten layouten, obwohl der Druckbogen, auf dem die Seite 3 gedruckt wird, n minus 2 ist, wobei n die Anzahl aller Seiten bedeutet? Eine manuelle Möglichkeit besteht darin, ein zentriertes Photo auf den beiden Seiten 2 und 3 zu duplizieren, in der Mitte wieder zu je zwei Hälften zusammenzufügen und die komplette Seite 3 dann ohne linken Rand auf die Position der Seite 4 auf der Seitenpalette zu schieben. Konsequenz: Alle Abschnittnummerierungen müßten neu gesetzt werden, und die Seiten müßten dieser Anordung nun alle fortlaufend untereinander bis zur Mitte links verlaufen, um dann auf der Rechte Seite wieder aufwärts bis zu letzten positioniert zu werden. Dann entspräche die Anordnung der Seiten auch der Position auf den Bögen beim Drucker. - Das ganze hört sich allerdings sehr dilettantisch an, oder?
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Druck auf DIN A 3 Bögen

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

7. Okt 2002, 11:49
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #13209
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Muss gestehen, dass ich bei Deiner Ausführung nicht ganz mitkomme :-) Wäre dies nicht ein Fall für eine einfachere, preiswerte Ausschisslösung?


Gruss
Häme Ulrich
http://www.ulrich-media.ch


als Antwort auf: [#13148]

Druck auf DIN A 3 Bögen

Ulf Dressler
Beiträge gesamt: 5

18. Okt 2002, 23:49
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #14257
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Ich sehe ein: Es liegt an mir! Ich versuche es noch einmal: Thema: Druckbogenmontage beim Zeitungslayout. Stehen 16 Seiten einer Zeitung auf DIN A 4 zum Druck, montiert eine Software beim Drucker das hintereinander laufende Bildschirmlayout in InDesign auf 4 DIN A 3 Bögen, so daß eine bestimmte Druckbogenfalzung entsteht. So ist z. B. die Seite 3 die rechte Seite des zweiten Druckbogens nach der Montage der Einzel PDFs. Wenn ich nun die Seiten 2 und 3 als DIN A 3 Seite layouten möchte, muß ich berücksichtigen, daß sie bei der Druckbogenmonatage wieder getrennt werden. Gibt es für diesen Prozeß sowohl des Layoutens als auch der Druckbogenmontage irgendwelche Softwareunterstützung?


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Druck auf DIN A 3 Bögen

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

19. Okt 2002, 10:47
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #14276
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Hallo Herr Dressler,

warum so kompliziert?
In der Zeitungsproduktion sprechen wir über Doppelseitenmontagen, die im Stile der Rückendrahtheftung "ausgeschossen" werden müsse (obwohl ja nicht wirklich geheftet wird). Das heißt die erste Seite wird mit der letzten zusammenmontiert, die zweite mit der vorletzten, usw.
Als Layouter müssen Sie dies beim Anlegen des Layouts aber nicht besonders beachten. Wichtig ist alleinig, dass Sie im Doppelseitenlayout arbeiten und kein doppeltgrößes Querformat als Dokumentenformat einrichten, sonst killt Sie der Dienstleister ;-). Sie layouten aber Ihre Zeitung einfach in der Lesereihenfolge, so wie man durch die fertig gefalzte und zusammengetragene Zeitung blättern würde.
Wenn Sie sich das Leben leicht machen wollen, schaffen Sie sich ein Acrobat Plug-In wie Quite Imposing an und überlassen diesem kleinen Tool die Montage auf PDF-Ebene. Es ist dann mit einem Klick auf die "Buch"-Schaltfläche getan, wobei als Heftungsart "Drahtheftung" anzuwählen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl


als Antwort auf: [#13148]
(Dieser Beitrag wurde von Robert Zacherl am 19. Okt 2002, 10:47 geändert)

Druck auf DIN A 3 Bögen

Anonym
Beiträge gesamt: 22827

21. Okt 2002, 07:41
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #14350
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Hallo Herr Dressler,

wie in all solchen Fällen, wo eine weitere Bearbeitung (hier das "Ausschießen") bei einem Dienstleister erfolgt, sollten Sie sich mit ihm über die technischen Parameter verständigen.
Beim Layouten ist ersteinmal wenig zu beachten.
Und Herr Zacherl, er könnte uns auch doppeltgroße Querseiten bringen. Wenn ich die offene Datei bekomme, kann ich mit unserem Ausschießssystem auch diese ganz bequem in A4-Hochformat-Seiten aufteilen.

Gruß Torsten


als Antwort auf: [#13148]

Druck auf DIN A 3 Bögen

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

21. Okt 2002, 08:57
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #14354
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Torsten,

mir ist durchaus bewußt, dass es Ausschießprogramme gibt, die problemlos mit Doppelseiten klarkommen (wir vertreiben selbst welche). Aber Sie werden mir Recht geben, dass dies nicht die optimale Ausgangsbasis für die digitale Bogenmontage ist, und da wir hier nicht 1:1 sondern 1:n kommunizieren, versuche ich nicht den Ausnahme- sondern den Regelfall zu empfehlen.
Übrigens ist es so, dass selbst wenn eine Software Doppelseiten verarbeiten kann, es meist auf ein deutlich höheres Datenvolumen in der Ausgabe hinausläuft, sofern die Software nicht auf Bitmap- sondern auf PostScript- oder PDF-Ebene arbeitet.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl


als Antwort auf: [#13148]

Druck auf DIN A 3 Bögen

Anonym
Beiträge gesamt: 22827

21. Okt 2002, 14:08
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #14382
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Hallo Herr Zacherl,

ich wollte damit nur verdeutlichen, wie unterschiedlich es bei den Dienstleistern aussehen kann und es immer wichtig ist,
sich als Gestalter kurz mit der Produktion in Verbindung zu setzen. Ich kenne nämlich auch viele Fälle, wo der Gestalter,
in sicher guter Absicht was die Produktion betrifft, sich selbst das Leben zu schwer macht.
Bei uns ist es ein Bitmap-basierter Workflow, daher läßt sich das bei uns ohne zusätzliches Datenaufkommen elegant realisieren.


Gruß Torsten


als Antwort auf: [#13148]

Druck auf DIN A 3 Bögen

tomreuter
Beiträge gesamt: 800

21. Okt 2002, 15:46
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #14394
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Es gibt auch eine ganz einfache Methode:

Auf der InDesign-CD ist ein InDesign-Script "BuildBooklet" mitgeliefert. Wenn man das Script über eine bestehende Datei laufen läßt, wird eine neue Datei mit umsortierten Seiten für Rückenstichheftung erzeugt.

Das ist zwar keine Ausschießsoftware, aber für den Hausgebrauch reicht's.

Viele Grüße,
Thomas Reuter


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26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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