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Drucken und PDF via Distiller aus InDesign

oli1712
Beiträge gesamt: 51

16. Sep 2005, 14:17
Beitrag # 1 von 6
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Hallo zusammen,

was wähle ich bei einem InDesign Dokument (4c und evtl. Sonderfarben) am besten bei aktiviertem Farbmanagement bei Ausgabe -> Farbe aus?

CMYK unverändert?
Im Druckdialog erscheint dann bei Farbmanagement PostScript Farbmangement

Oder Composite CMYK? Dann kann nämlich bei Farbmanagement das entsprechende Profil ausgewählt werden.

In Haeme Ulrichs Buch "PDF-Workflow mit Adobe Creative Suite" wird beim PDF-Direktexport aus InDesign Farbe Unverändert lassen angegeben. Der Hintergrund ist der. Drucke ich auf einem kalibrierten Canon Farblaserdrucker mit Composite CMYK aus (bei aktiviertem Farbmanagement), werden Graustufen nur mittels schwarzem Toner wiedergegeben, bei Farbe Unverändert lassen hingegen werden Graustufen aus CMYK aufgebaut (unschön).

Beim Ausdruck eines PDF/X-3 aus Acrobat mit aktiviertem Farbmanagement (überall sind die gleichen Profile eingestellt) wird grau ebenfalls aus CMYK ausgegeben. Wird es ausgeschaltet, kommt reines Schwarz zum Einsatz.

Was ist die richtige Einstellung und kann es sein, dass der Drucker nicht korrekt eingestellt ist?

Danke für eure Hilfe.
Gruß
Oliver
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Drucken und PDF via Distiller aus InDesign

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

16. Sep 2005, 17:32
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #187599
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Hallo Oliver

Ein buntes Graustufenbild bekommst du, wenn Quell- und Zielprofil im CMYK nicht gleich sind. Das Quellprofil bei Graustufenbildern ist das Dokument-CMYK, weil InDesign ja nicht mit Graustufenprofilen umgehen kann.
Quell- und Zielprofil sind nicht gleich:
- bei InDesign CS1, wenn als Zielprofil nicht das Dokumentenprofil genommen wird
- bei CS2, wenn nicht im "sicheren CMYK-Modus gearbeitet wird", wenn das Zielprofil nicht dem Quellprofil entspricht

Übrigens: Unser Buch basiert auf CS1. In CS2 ist das sichere CMYK dazu gekommen, was das Farbmanagement pragmatisch vereinfacht.


als Antwort auf: [#187549]

Drucken und PDF via Distiller aus InDesign

oli1712
Beiträge gesamt: 51

16. Sep 2005, 18:45
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #187620
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Danke für Deine Antwort Haeme, aber ich muss jetzt doch noch einmal nachhaken. In meinem Beitrag ging es eigentlich nur um Graustufen (InDesign Objekte, denen in InDesign CS x % Schwarz zugewiesen wurde). Das Problem, das ich jetzt habe ist (und meines Wissens bezieht sich das auch auf andere Farben, nicht nur Graustufen), dass ich trotz dem gleichen Datenbestand, leicht unterschiedliche Druckergebnisse bekomme, wenn ich z.B. beim direkten Drucken aus InDesign anklicke "Composite unverändert" (PostScript Farbmanagement) oder "Composite CMYK" (hier: Dokumentprofil ISO Coated). D.h., was ist verbindlich? An was kann man sich halten? Welche Option wähle ich hier? Und was ist, wenn Sonderfarben mit im Spiel sind?

Desweiteren habe ich festgestellt, dass Farben aus Adobe Acrobat unterschiedlich gedruckt werden, obwohl es beide Male die gleiche Datei ist; einmal ist das Farbmanagement jedoch eingeschaltet (CMYK-Profil in Acrobat-Grundeinstellung entspricht dem Ausgabeprofil des PDF), einmal nicht.

Wäre toll, wenn ich darauf noch eine gute Antwort bekommen würde, bzw. einen Tipp, was ich am besten einstelle, wenn ich "verbindliche" Ausdrucke bekommen möchte. Selbst hab ich bisher nämlich keine Antwort darauf gefunden.
Es kann ja eigentlich nicht sein, dass ich das Farbmanagement in InDesign und Acrobat deaktivieren muss (weil es dadurch zu "Farbverfälschungen" kommt), oder? Wozu hat man es denn dann? Zumal Farben bei deaktiviertem Farbmanagement am Bildschirm äußerst schlecht dargestellt werden.

Vielen Dank schon mal im Voraus!
Gruß
Oliver

P.S.: Dies ist übrigens ein Kapitel, das ich in dem Buch "PDF-Workflow ..." ein wenig vermisse.


als Antwort auf: [#187599]

Drucken und PDF via Distiller aus InDesign

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

16. Sep 2005, 21:02
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #187632
Bewertung:
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Antwort auf: Danke für Deine Antwort Haeme, aber ich muss jetzt doch noch einmal nachhaken. In meinem Beitrag ging es eigentlich nur um Graustufen (InDesign Objekte, denen in InDesign CS x % Schwarz zugewiesen wurde).

>>Und ich meinte, es ginge um plazierte GS-Bilder.

Das Problem, das ich jetzt habe ist (und meines Wissens bezieht sich das auch auf andere Farben, nicht nur Graustufen), dass ich trotz dem gleichen Datenbestand, leicht unterschiedliche Druckergebnisse bekomme, wenn ich z.B. beim direkten Drucken aus InDesign anklicke "Composite unverändert" (PostScript Farbmanagement) oder "Composite CMYK" (hier: Dokumentprofil ISO Coated). D.h., was ist verbindlich? An was kann man sich halten? Welche Option wähle ich hier? Und was ist, wenn Sonderfarben mit im Spiel sind?

>> PS-Farbmanagement würde ich nie verwenden. Das ist nicht ganz verbindlich mit dem ICC-Farbmanagement und kommt in der Praxis eigentlich nicht zum Einsatz. Das heisst, dass du auch ein CRD (Zielprofil im PS-Farbmanagement) in den Drucker laden müsstest und er damit auch korrekt umgehen müsste. Würde ich nicht machen.



Desweiteren habe ich festgestellt, dass Farben aus Adobe Acrobat unterschiedlich gedruckt werden, obwohl es beide Male die gleiche Datei ist; einmal ist das Farbmanagement jedoch eingeschaltet (CMYK-Profil in Acrobat-Grundeinstellung entspricht dem Ausgabeprofil des PDF), einmal nicht.

>> In Acrobat kannst du das Farbmanagement gar nicht abschalten, nur falsch eingeschaltet haben. Das siehst du ja sehr schön. Denn auch "Farbmanagement aus" weist Profile zu. Irgend was muss ja genommen werden...


Wäre toll, wenn ich darauf noch eine gute Antwort bekommen würde, bzw. einen Tipp, was ich am besten einstelle, wenn ich "verbindliche" Ausdrucke bekommen möchte. Selbst hab ich bisher nämlich keine Antwort darauf gefunden.

>> Das kommt auf den Workflow an. Wenn du ein Proofer-RIP hast, dann druckst du genau gleich wie später die Belichtung statt findet. Weil dein Proofer ja eigentlich deine Druckmaschine ist. Das heisst also mit Composite CMYK. Weil Compoiste unverändert wäre eigentlich dafür da, im RIP Farbraumtransformationen zu machen. Das macht man aber eigentlich so nicht (siehe oben). Viel mehr würde die im PDF geschehen. Wobei aber dann der direkte PDF-Export geeignet wäre (ICC-Profile einbetten).



P.S.: Dies ist übrigens ein Kapitel, das ich in dem Buch "PDF-Workflow ..." ein wenig vermisse.


>> noch in diesem Jahr werden wir was auf dem Markt bringen zu CMS und Creative Suite 2. Weil da macht CMS erst richtig Spass!


als Antwort auf: [#187620]

Drucken und PDF via Distiller aus InDesign

oli1712
Beiträge gesamt: 51

18. Sep 2005, 13:48
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #187710
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Hallo, hätte noch eine kurze Frage. Und zwar soll man ja lt. Haeme beim Drucken aus InDesign CS die Einstellung "Composite CMYK" vornehmen. Nehme ich diese Einstellung auch dann, wenn ich ein PS über den Adobe PDF-Drucker schreibe, das für den Offsetdruck erstellt wird?

Danke für eure Hilfe.

Gruß
Oliver


als Antwort auf: [#187632]

Drucken und PDF via Distiller aus InDesign

Christoph Steffens
  
Beiträge gesamt: 4869

18. Sep 2005, 15:44
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #187717
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als Antwort auf: [#187710]
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