hilfdirselbst.ch
Facebook Twitter gamper-media
« « 1 2 » »  
Starservant p
Beiträge: 77
2. Dez 2017, 14:31
Beitrag #1 von 21
Bewertung:
(2273 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Guten Tag, für Etikettendruck und andere spezielle Aufgaben (z.B. Banner) benutze ich die Universalzuführung bei meinem Oki es7411. Indesign "weigert sich" die entsprechende Einstellung (Druckmenü, Drucker) zu benutzen und zieht hartnäckig Papier aus dem Papierfach (Fach 1) ein.
Die Universalzuführung kann ich aus Acrobat oder Word ... aktivieren.
Ich kann nicht sagen seit wann das Problem besteht, aber, dass es noch nicht lang besteht.
Mein Mac (iMac (Retina 5K, 27'', ultimo 2014) arbeitet unter HighSierra Version 10.13.1. Ich benutze Indesign CC (13.01), was ja immer aktuell sein sollte, mindestens mache ich alle angebotenen Updates. In den Foren von Adobe konnte ich keine Hilfe finden, was vielleicht auch an meinen Sprachkenntnissen liegt.
Ich freue mich, wenn ich hier Hilfe finden kann. Schon jetzt: Vielen Dank.
MW Top
 
X
mezzo
Beiträge: 68
4. Dez 2017, 14:38
Beitrag #2 von 21
Beitrag ID: #561165
Bewertung:
(2114 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Bei mir geht es wie folgt.

Im "Drucken"-Dialog unten auf "Drucker" gehen. Dann kommt man in das Menü vom Drucker. Hier das Scrollfeld "Layout" öffnen. Dann kommst du in das Menü "Papiereinzug". Dort den gewünschten Einzug wählen und dann sollte es funktionieren. Oder?

LG

Mezzo
als Antwort auf: [#561149] Top
 
Starservant p
Beiträge: 77
4. Dez 2017, 14:57
Beitrag #3 von 21
Beitrag ID: #561170
Bewertung:
(2108 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Guten Tag, Mezzo. Vielen Dank für die Anleitung. Das genau ist, was ich immer und auch in diesem Fall getan habe. Das Druckermenü zeigt mir dann auch vor (und bei erneutem Aufruf) nach dem Drucken, dass "alle Blätter aus der manuellen Zuführung" genommen werden sollen, der Drucker tut's aber nicht. Jedenfalls in Indesign. Das System funktioniert sehr wohl beispielsweise aus Acrobat, sogar aus Word. Und es hat auch aus Indesign funktioniert (allerdings habe ich bei den letzten Aufträgen, an die ich mich konkret erinnere, ein extremes Format - 210*630mm - bedruckt, für das natürlich kein Papierfach zur Verfügung stehen kann). Ich gehe daher davon aus, dass es nicht am Drucker oder am Druckertreiber liegt, sondern eher an Indesign bzw. der Kommunikation zwischen dem Druckmenü von Indesign und dem integrierten Druckermenü vom Mac. Meine früheren Versuche von Adobe Rat oder gar Hilfe zu bekommen, waren stets frustrierend. Das Forum ist viel besser.
Ich danke Dir/Ihnen, auch wenn es mich leider nicht ans Ziel gebracht hat.
MW
als Antwort auf: [#561165]
(Dieser Beitrag wurde von Starservant am 4. Dez 2017, 15:00 geändert)
Top
 
ToniMontanaa S
Beiträge: 419
5. Dez 2017, 10:36
Beitrag #4 von 21
Beitrag ID: #561203
Bewertung:
(2015 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Hallo,

hast du mal versucht das normale Papierfach des Druckers zu öffnen, so das hierauf kein Zugriff besteht?
Was macht der Drucker dann?

Grüße
Stefan
als Antwort auf: [#561170] Top
 
Starservant p
Beiträge: 77
5. Dez 2017, 11:54
Beitrag #5 von 21
Beitrag ID: #561213
Bewertung:
(1998 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Guten Morgen, Stefan,

danke für Deine Idee. Ich habe das auch probiert, der Drucker meldet im Display, dass das Fach leer ist und tut sonst nichts (außer mich zu ärgern, indem er die manuelle Zuführung ignoriert).

Dennoch, s.o., velen Dank, dass Du für mich nachgedacht hast.
MW
als Antwort auf: [#561203] Top
 
Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17760
5. Dez 2017, 13:42
Beitrag #6 von 21
Beitrag ID: #561215
Bewertung:
(1963 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Antwort auf: Indesign "weigert sich" die entsprechende Einstellung (Druckmenü, Drucker) zu benutzen und zieht hartnäckig Papier aus dem Papierfach (Fach 1) ein.
Die Universalzuführung kann ich aus Acrobat oder Word ... aktivieren.


... dann wird das pragmatischste sein, du erzeugst erst ein PDF aus ID um es dann aus Acrobat drucken zu können.
Doof, aber da sich Apple in Sachen Betriebssystem für DEsktoparbeitsplätze zunehmend selbst abschafft, wird es darauf auf lange Sicht hinauslaufen. Ob OKI den Treiber für den ES7411 noch mal aktualisiert um mit High Sierra besser zu harmonieren, halte ich für unwahrscheinlich – auf jeden Fall wäre dort für mich der erste Ansatzpunkt.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/
als Antwort auf: [#561149] Top
 
Starservant p
Beiträge: 77
5. Dez 2017, 14:03
Beitrag #7 von 21
Beitrag ID: #561218
Bewertung:
(1953 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Vielen Dank, Thomas. Ich habe tatsächlich den Acrobat-Versuch gemacht und konnte auf Papier aus der manuellen Zuführung drucken. Der Druck war aber versetzt auf dem Bogen. Nicht sehr stark versetzt, aber untragbar bei beidseitigem Druck.
Obwohl ich hier um Hilfe bitte und wirklich, was die Technik betrifft, weitgehender Laie bin, vermute ich das Problem im Bereich von Adobe, konkret an der Stelle, wo das Druckmenü mit dem Druckermenü zusammenkommt. Meine nichttechnische Begründung für die Vermutung ist, dass bei Anwendungen, die weniger Aufwand ins Druckmenü gelegt haben (z.B.: MS-Office, Pages, ...), das Drucken gut funktioniert. Möglicherwise ist Oki auch an der Schnittstellengestaltung etwas eigen und Adobe und Oki sehen keinen Bedarf zur kooperativen Problemlösung. Vor ein paar Generationen hatte Apple schon mal in der Druckersteuerung Neuerungen eingeführt, die damals nur HP richtig bedient hat. Von Oki habe ich dann, nach Wochen hartnäckiger Nachfragen Hilfe bekommen. HP habe ich nach desaströsen Serviceerfahrungen rückstandslos entfernt.
Ich will Dich damit nicht langweilen, Deine Hilfe hat aber verdient, dass ich mich Dir erkläre.
Danke sehr!
MW
als Antwort auf: [#561215] Top
 
ToniMontanaa S
Beiträge: 419
5. Dez 2017, 14:19
Beitrag #8 von 21
Beitrag ID: #561219
Bewertung:
(1944 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Hallo,

Antwort auf: Nicht sehr stark versetzt, aber untragbar bei beidseitigem Druck.

Dir ist aber bewusst das du bei beidseitigem Druck immer einen leichten Versatz hast. Je nachdem wo du im Druckmenü die Bindung angibst ist dieser Versatz entweder horizontal oder vertikal.

Ohne Versatz funktioniert nur wenn du zuerst die VS druckst, das Papier manuell drehst und im zweiten Durchgang die RS bedruckst.

Grüße
Stefan
als Antwort auf: [#561218] Top
 
Starservant p
Beiträge: 77
5. Dez 2017, 14:41
Beitrag #9 von 21
Beitrag ID: #561222
Bewertung:
(1934 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Ich grüße Dich, Stefan! ich kenne von meinen beiden Oki-Druckern bei beidseitigem Druck Versatz, der im Bereich von etwa 0,5mm liegt, damit lebe ich, bin selbst ja auch nicht fehlerfrei. Der Versatz, den ich bei Nutzung von Acrobat hatte, war im Bereich von 5mm. (Ich frage mich immer mal wieder, welche Technologien Copyshops benutzen.) Vielleicht hätte ich in Acrobat noch ungenutzte Möglichkeiten gehabt, den PDF-Druck hatte ich aber auch nur gemacht, um zu sehen, ob die manuelle Zuführung angesprochen wird. Danke für Deine Aufmerksamkeit!
MW
als Antwort auf: [#561219] Top
 
Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17760
5. Dez 2017, 14:43
Beitrag #10 von 21
Beitrag ID: #561223
Bewertung:
(1933 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Ausserdem hast du beim Bannerdruck mit der Gummiwalzen-Papierführung eines Lasers natürlich auch die maximalen Abweichungen.
Da kann, wie Stefan schrieb, händisches Schön-Widerdrucken schon helfen, zur Not musst du PDFs mit entsprechend vorgegebenem Versatz erzeugen und hoffen, dass dieses wenigstens stabil ist.

Ging denn das alles problemlos unter Sierra? Dann würde ich mich um einen Rechner oder zu mindestens eine startfähige Partition mit diesem System bemühen (am einfachsten aus dem letzten Backup vor der Systemumstellung).


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/
als Antwort auf: [#561219]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 5. Dez 2017, 14:46 geändert)
Top
 
Quarz  M  p
Beiträge: 3269
5. Dez 2017, 16:07
Beitrag #11 von 21
Beitrag ID: #561228
Bewertung:
(1905 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Hallo Starservant,

den Versatz reguliere ich im Druckermenü
> Marken und Anschnitt > Rechts:0,5 mm (z.B.)
Mußt Du austesten.

Du kannst auch ein PDF über das Druckermenü
herstellen, um den Versatz einzukalkulieren.
> Drucker: Adobe PDF
Ergibt eine PS-Datei, die durch den Distiller 'gejagt' wird.

Gruß
Quarz
------------------------------
| Win7/64 Prof. | CS6 ver 8.1 |

als Antwort auf: [#561223] Top
 
Freunek
Beiträge: 1442
6. Dez 2017, 10:38
Beitrag #12 von 21
Beitrag ID: #561251
Bewertung:
(1786 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Antwort auf: … ich kenne von meinen beiden Oki-Druckern bei beidseitigem Druck Versatz, der im Bereich von etwa 0,5mm liegt, damit lebe ich, bin selbst ja auch nicht fehlerfrei. Der Versatz, den ich bei Nutzung von Acrobat hatte, war im Bereich von 5mm.


Moin,
da solltest Du unterscheiden zwischen Duplexdruck, bei dem das Papier im Drucker gewendet und rückseitenbedruckt wird und dem von Dir vorgenommenen „Bannerdruck“ über den manuellen Papierschacht.
Ich schaffe es hier auch nicht mit dem großen A3+ Epson-Tintenstrahler die Rückseite versatzfrei aufzubringen. Mit 80-g-Papier (A4 oder A3) sind es, bei manueller Papierzufuhr, 0,5 bis 1 mm Versatz in Vorschubrichtung. Beim 300-g-Archival-Matte-Papier ist die Abweichung unkalkulierbar.

Rückfrage: Steuerst Du Deinen OKI-Drucker über eine PS3-Emulation an?

Dann wäre für mich die Frage, ob InDesign auf die „richtige“ .ppd-Datei zugreift. Dafür würde ich unter Systemeinstellungen > Drucker & Scanner > Optionen & Füllstände nachschauen.

Ich erinnere mich, dass bei der automatischen Installation vom großen Kyocera hier der PCL-Treiber zum Tragen kam. Ich habe dann gleich manuell nachinstalliert. Der Kollege, der es ignorierte, bemerkte entsetzt, dass alle Ausdrucke auf 95 % verkleinert herauskamen und das Ganze garniert wurde mit einer „Papierfach-leer-Meldung“.

Gruß
Günther
als Antwort auf: [#561222] Top
 
Starservant p
Beiträge: 77
6. Dez 2017, 11:13
Beitrag #13 von 21
Beitrag ID: #561253
Bewertung:
(1777 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Guten Morgen, Thomas,
ich danke Dir für das Lesen meines Jammerns. Ich unterscheide schon zwischen Bannerdruck und beidseitigem Druck. Das Beispiel habe ich benutzt, um zu erklären, dass beispielsweise die manuelle Zuführung nicht technisch k.o. ist, sondern schon funktionieren kann. Bei beidseitigem Druck benutze ich gerne die manuellen Zuführung, weil da das Papier weniger oft über Walzen gewendet wird. Bei meinen Okis geht das Papier bei manueller Zuführung und einsitiger Bedruckung quasi flach durch den Drucker.
Vor ein paar Generationen hat Apple mal heftig an der Druckersteuerung "verbessert" und ich hatte monatelang Probleme beim Drucken. Damals konnte es nur HP richtig und Apple schob's auf Oki, Kyocera, Canon, die gaben Apple die Schuld und vertrösteten mich teils auf "niemals" ("für dieses alte Modell werden wir keinen neuen Treiber entwickeln") oder ein viertel Jahr Wartezeit. Daher habe ich danach einen Mac Mini als Druckserver eingerichtet und versuche ohne Updates des Betriebssystems auszukommen. In meinem aktuellen Fall verorte ich das Problem aber auf meinem iMac, bei der Erzeugung der Druckeinstellungen für den aktuellen Druckjob. Vielleicht hängt das Problem mit High Sierra zusammen, ich bin mir nicht sicher, ob es nicht davor auch schon aufgetreten ist, allerdings sicher nicht früher als vor zwei Monaten. Ich habe nur wenige standardisierte Projekte, meistens ist "alles neu" von Job zu Job. Ich tu mir also etwas schwer, wollte ich das richtige (ausreichend "rückständige") Backup herausfinden. Tatsächlich überfordert mich meine Technik, dabei hab ich doch schon Apple zu Ungunsten von Windows (hatte ich ja zwanzig Jahre) ...
Wenn ich eine Lösung finde, werde ich sie hier posten, auch wenn sie dann vielleicht niemanden mehr interessiert. Die Rückmeldungen von Euch signalisieren mir auch, dass mein Problem eine Einzelfallerscheinung zu sein scheint, vielleicht suche ich an der falschen Stelle?
Ich danke Dir!
MW
als Antwort auf: [#561223] Top
 
Starservant p
Beiträge: 77
6. Dez 2017, 11:24
Beitrag #14 von 21
Beitrag ID: #561254
Bewertung:
(1775 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Vielen Dank, Quarz,
das habe ich noch nicht gelernt, werde ich jetzt angehen.
MW
als Antwort auf: [#561228] Top
 
Starservant p
Beiträge: 77
6. Dez 2017, 11:47
Beitrag #15 von 21
Beitrag ID: #561258
Bewertung:
(1759 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

Druckeransteuerung aus Indesign


Guten Morgen, Günther,
ich kann Deine Frage fachlich nicht wirklich sicher beantworten (ich bin einfach technisch nicht so gut - um möglichst wenige Fehler zu machen, lasse ich mir von einem Freund helfen der Apple-technisch fit ist, allerdings auch nicht immer gleich Zeit für mich haben kann).
Ich drucke eigentlich ausschließlich Postscript, schreib sogar meine Briefe mittlerweile in Indesign. Ich verwende Druckertreiber, die ich mir bei Oki oder Kyocera besorge und verwende natürlich deren ppd. Ich habe so auch schon Treiber bekommen, die "eigentlich" für einen anderen Drucker geschrieben wurden, für mein "altes Modell" aber taugen (wenn's funktioniert, ist's ja nicht falsch). Ich kann mich nicht beschweren von den Druckerherstellern schlecht behandelt zu werden, kriege aber trotzdem nicht jede Lösung hin, Oki konnte mir bei dem jetztigen Problem auch keine konkret wirksame Lösung nennen und kannte mein Problem wohl auch nicht.
Bei der seltenen Gestaltung von Bannern (in meinem Fall beispielsweise mal ein 6-Seiten-Prospekt A4) rechne ich Versatz ohnehin ein und beim Drucken sehr kleiner Auflagen auf schweres Material (250g) schieb' ich das Papier beim Einzug in den Oki es2632a3 ein bisschen an, dann wird das Ergebnis ausreichend ordentlich (d.h.: ich zufrieden und Kunde zufrieden).
Danke, dass Du Dich damit auseinandergesetzt hast.
MW
als Antwort auf: [#561251] Top
 
« « 1 2 » »  
X