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EPSON 9900

rupfi
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6. Sep 2011, 17:56
Beitrag # 1 von 9
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Wir haben hier einen EPSON 9900 mit SpectroProofer am GMG-Rip 5.2.4.

Dieser arbeitete seit ca. März 2010 ohne Probleme und ich habe oft nur alle 2-3 Wochen mit dem AutoCali nachkalibrieren müssen. Die Iso Coated V2 Proofs hatten beim vermessen mit einem i1 Pro Rev D oft ein max. Delta E von unter 1.75. Meiner Meinung nach ein super Wert.

Seit ca. Mai 2011 habe ich aber nun starke Probleme mit dem Proofer. Eigentlich muss ich jeden Tag neu Kalibrieren, da die Werte auf Maximum ca. Delta E von 7 abrutschen. Oft sind es die Felder A12 (2. Gelb Feld) und die Primärfarben (max Delta H von 2.5). Nach dem AutoCali muss ich Glück haben, wenn die Werte sich dann auf unter Maximum Delta E 3 wieder fangen.
Schütteln der Kartuschen, Düsentest und Powerreinigung bringen keine Verbesserungen.
Das von GMG empfohlene PaperFeed und RollTension ist ausgeführt und bringt keine weiteren Erkenntnisse - Werte bleiben bei den voreingestellten. Auch das Umstellen auf GMGsemimatte250...V5.mx4 bringt keine Verbesserungen.
Klar hat das Wetter bestimmt seinen Einfluss bei dem Sommer mit ständig wechselnden Luftdruck bei Regen- und Sonnentagen. Aber letztes Jahr war auch Sommer und da gab es keine Probleme.
Mittlerweile war dann das externe Messgerät (i1 Pro Rev D) mal beim nachjustieren, aber auch das bringt beim Vermessen der Proofs keine Verbesserung.
Am gleichen GMG-Rip hängt noch ein alter EPSON 4800. Selbst der schafft bessere Delta E Werte und schwankt nicht so.

Nun meine Fragen:
- habt ihr auch solche Schwankungen?
- sollte/kann man das interne SpectroProofer Messgerät reinigen?
- sollte man das interne SpectroProofer Messgerät vielleicht auch mal zum nachjustieren schicken (Kosten ca. 535 Euro!)

Was könnte man sonst noch versuchen?

Danke für jeden Einfall!

VG
Rupfi
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EPSON 9900

Bernd Rebscher
Beiträge gesamt: 85

7. Sep 2011, 12:10
Beitrag # 2 von 9
Beitrag ID: #479739
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Hallo,
kann sowohl am Messgerät als auch am Drucker liegen. Am besten mal mit dem Externen i1 die MX3 nachkalibrieren, wenn das auch nichts bringt, dann muss der EPSON Service ran.

Gruss,
Bernd


als Antwort auf: [#479707]

EPSON 9900

grebnek
Beiträge gesamt: 5

7. Sep 2011, 13:10
Beitrag # 3 von 9
Beitrag ID: #479747
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Hallo Rupfi,

Wir haben seid ca 6 Montanen auch einen Epson x900 im Einsatz, und bis jetzt ist dein Problem bei uns noch nicht aufgetreten. Um das Interne
Messgerät zu "testen" würde ich nach dem AutoCali, nochmals einen manuelle Calibration starten und die Abweichungen vergleichen. Natürlich keine saubere DIagnose aber eine einfache schnelle.

Bei dem Epson x800 kam es bei uns aber auch schonmal vor, das wir einfach keine gute und stabile Calibration erreicht haben, bei uns hat es schon geholfen die Calibration wieder zurück zusetzten und und sie neuzustarten.

Gruß
Grebnek


als Antwort auf: [#479707]

EPSON 9900

rupfi
Beiträge gesamt: 71

8. Sep 2011, 17:41
Beitrag # 4 von 9
Beitrag ID: #479863
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Hallo,
zum Vergleich des internen zum externen Messgerät habe ich mir immer mal auch einen Auto-Mess-Keil aufs Proof gedruckt und die gemessenen Werte ins GMG ProofControl importiert. Die Ergebnisse sind zwar nicht ganz gleich aber auch nicht so weit voneinander entfernt. Werde mal mit dem externen eine Cali überprüfen und dann hier berichten.
Laut den Xrite Messgerät Zertifikaten gelten diese ja immer nur für ein Jahr. So wird es wohl beim internen SpectroProofer auch sein.

VG
Rupfi


als Antwort auf: [#479747]

EPSON 9900

rupfi
Beiträge gesamt: 71

12. Sep 2011, 12:13
Beitrag # 5 von 9
Beitrag ID: #480065
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Hallo,

habe nun eine neue AutoCali erstellt. Durchschnitt Delta E von 0.47 und Max Delta E von 2.62.
Danach mit dem CaliWizard hatte die erste Messung Werte von Durchschnitt Delta E von 2.88 und ein Max Delta E von 11.81.
Wie lässt sich das erklären?
Ist das internen Messgerät doch weit weg vom Standard?
Damit lassen sich die starken Schwankungen von Tag zu Tag aber auch nicht erklären.

VG
Rupfi


als Antwort auf: [#479863]

EPSON 9900

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19122

12. Sep 2011, 12:50
Beitrag # 6 von 9
Beitrag ID: #480072
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Das deutet eher darauf hin, dass für die Cali ein anderes Druckersetting verwendet wurde, als für die anschliessende Verwendung, bzw. die Nachkalibration.


als Antwort auf: [#480065]

EPSON 9900

rupfi
Beiträge gesamt: 71

12. Sep 2011, 14:19
Beitrag # 7 von 9
Beitrag ID: #480081
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Hallo Thomas,

in den sich öffnenden Fenster steht immer das gleiche. Auch auf den ausgedprooften Charts steht bei beiden "GMG ProofPaper seminatte 250 • GMG Driver - 10c - Photo Black - 720 x 1440 dpi - Unidir - V1". Das eine ist halt das TC3-MXC random i1iO V1 und das andere TC3-MXC random Epson-emb-MD 17 inch.
Sollt vom Prinzip her OK sein, oder?

VG
Rupfi


als Antwort auf: [#480072]

EPSON 9900

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19122

12. Sep 2011, 14:56
Beitrag # 8 von 9
Beitrag ID: #480086
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Namen sind Schall und Rauch. ;-)

Wichtig ist, was bezüglich der Druckerinstellungen bei der Erstausgabe und dem Erfassen der Sollwerte für die Cali aktiv war (Schärfung, Papiervorschubkorrektur, Bidirektionaler Druck, …) und was beim Nachkalibrieren drin steht.

Ansonsten gibt es m.E. keinen Grund warum eine direkt nach der Installation der Kalibrationsdatei gedruckte TC3 anders aussehen sollte als das zuvor zur mx3 erklärte Chart.


als Antwort auf: [#480081]

EPSON 9900

rupfi
Beiträge gesamt: 71

12. Sep 2011, 17:49
Beitrag # 9 von 9
Beitrag ID: #480109
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Bisher habe ich auch nur mit dem internen SpectroProofer kalibriert. Nun aber schwanken die Werte von einen Tag auf den anderen obwohl immer das gleiche interne SpectroProofer-Messgerät verwendet wird. Die "Nach"-Messung mit dem externen i1 war auch nur zum Testen.
Spielt die Schärfe bei der Cali schon eine Rolle? Die stelle ich doch erst im Druck-Hotfolder ein, und die kann sich doch auch von Anpassung (Bsp. 39L) zu Anpassung (Bsp. PSR_SC_Plus_V2) ändern, als Grundlage bleibt doch immer die gleiche Cali auf dem gewählten Papier. Die Einstellungen für zum Beispiel den Papiervorschub stelle ich bisher für den Drucker/Papier direkt ein, das sollte doch dann für beide Kalibrierungsmethoden, ob intern oder extern übernommen werden.
Das die Messwerte des neu gedruckten TC3 leicht anders sind als das der zuvor erstellten mx3 kann ich nachvollziehen aber solche Abweichungen sind doch nicht normal. Vielleicht hat das interne SpectroProofer-Messgerät doch ein Problem. Erklärt mir aber noch nicht das Schwanken der Werte - wenn dann sollten die doch immer schlecht sein und nicht einmal gut und am nächsten Tag ganz schlecht.

VG
Rupfi


als Antwort auf: [#480086]
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