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Eizo CG2420 Profileinstellungen Selbskalibration

pronto
Beiträge gesamt: 1140

3. Jul 2017, 12:30
Beitrag # 1 von 4
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Hi HDSler,

hat jemand von euch schon einen Eizo CG Monitor mit integriertem Messinstrument und Selbstkalibration für eine Druckvorstufe eingerichtet? Ich würde gerne die Settings diesbzgl. abgleichen.

Da hätten wir:

Weißpunkt: 5500 K
Gamma: 2,2 cd/qm
Helligkeit: 120 cd/qm


Hat da jemand abweichende Einstellungen? Sind noch weitere Parameter wichtig?

Thx & Bye Tom
--
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Eizo CG2420 Profileinstellungen Selbskalibration

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

3. Jul 2017, 12:59
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #558385
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Zu deinen Werten:

5500K: Passt das Papierweiss mit oder ohne Papierweisssimulation am Schirm zu einer Papierprobe am Arbeitsplatz?

Gamma 2.2: M.E. bei einem 16 Bit Panel nahezu irrelevant. Ist ja nur der Wert der herangezogen wird, wenn das Quellprofil nichts anderes vorgibt. am besten ist es nach der reinen Lehre, wenn möglichst wenig dran gebogen werden muss. Wenn du AdobeRGB oder sRGB als Arbeitsfarbraum benutzt also perfekt. Kontrollieren muss man eigentlich immer nur die saubere Tiefendifferenzierung. Es ist bei AdobeRGB also so gedacht, dass man in den RGB-Tonwertstufen von 0-13 nichts sieht.

120cd/qm: m.E. zu niedrig. Wie beim ersten Wert auch: optischer Abgleich zu einem unter Normlicht am Bildschirm liegenden std. Druckpapier.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#558384]

Eizo CG2420 Profileinstellungen Selbskalibration

pronto
Beiträge gesamt: 1140

3. Jul 2017, 14:14
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #558386
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Servus Thomas,

Antwort auf: 5500K: Passt das Papierweiss mit oder ohne Papierweisssimulation am Schirm zu einer Papierprobe am Arbeitsplatz?


Nein, das Papierweiß auf dem Bildschirm scheint einen Rotstich zu haben. Angezeigt über die Softprooffunktion in Photoshop CS6 mit und ohne Papierweißsimulation:

http://media.prontosystems.org/...K2_2G120cd.jpeg.html

Ich habs jetzt auch mal mit 6000K und 150cd/qm probiert aber das Bild hat immer noch einen Rotstich aber nicht mehr so krass:

http://media.prontosystems.org/...000K150cd2.jpeg.html edit, das war erst das falsche Bild!

Eine Normlichtumgebung habe ich nicht an diesem Arbeitsplatz aber die Bilder wurden ohne künstliche Beleuchtung im Büro gemacht.

Mag sein, dass das Papier auch ziemlich viele optische Aufheller hat und dshalb etwas bläulich wirkt aber das ist unser Haus- und Hofpapier (Multiart Silk)

Antwort auf: Gamma 2.2: M.E. bei einem 16 Bit Panel nahezu irrelevant. Ist ja nur der Wert der herangezogen wird, wenn das Quellprofil nichts anderes vorgibt. am besten ist es nach der reinen Lehre, wenn möglichst wenig dran gebogen werden muss. Wenn du AdobeRGB oder sRGB als Arbeitsfarbraum benutzt also perfekt.


Wir haben als Arbeitsfarbraum CMYK: ISOcoatedV2 und RGB: ECIRGB (in Photoshop) eingestellt. Andere Programme haben zT andere Einstellungen in RGB aber in CMYK ist es immer gleich.

Antwort auf: Kontrollieren muss man eigentlich immer nur die saubere Tiefendifferenzierung. Es ist bei AdobeRGB also so gedacht, dass man in den RGB-Tonwertstufen von 0-13 nichts sieht.


Wie genau meinst du das jetzt? Das man zwischen RGB Werten von 0,0,0 und 13,13,13 keinen Unterschied sieht?

Den sehe ich aber bei 10,10,10 schon ziemlich deutlich in der 150cd/qm,6000K Einstellung ohne das Gamma selbst einzustellen:

http://media.prontosystems.org/v/bk/0-20rgb.jpeg.html

Antwort auf: 120cd/qm: m.E. zu niedrig. Wie beim ersten Wert auch: optischer Abgleich zu einem unter Normlicht am Bildschirm liegenden std. Druckpapier.


Welchen Wert würdest du für praktikabel einschätzen? Normlichtstand habe ich leider keinen hier in der Nähe, schon gar nicht im Raum, das muss ich irgendwie so hinbekommen...

Thx & Bye Tom
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als Antwort auf: [#558385]
(Dieser Beitrag wurde von pronto am 3. Jul 2017, 14:18 geändert)

Eizo CG2420 Profileinstellungen Selbskalibration

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

4. Jul 2017, 14:24
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #558420
Bewertung:
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Antwort auf [ pronto ]
Antwort auf: 5500K: Passt das Papierweiss mit oder ohne Papierweisssimulation am Schirm zu einer Papierprobe am Arbeitsplatz?


Nein, das Papierweiß auf dem Bildschirm scheint einen Rotstich zu haben. Angezeigt über die Softprooffunktion in Photoshop CS6 mit und ohne Papierweißsimulation:

http://media.prontosystems.org/...K2_2G120cd.jpeg.html

Ich habs jetzt auch mal mit 6000K und 150cd/qm probiert aber das Bild hat immer noch einen Rotstich aber nicht mehr so krass:

http://media.prontosystems.org/...000K150cd2.jpeg.html edit, das war erst das falsche Bild!

Tja, da stellt sich dann mal wieder die Frage: Was ist eigentlichneutral. Bei deinem ersten Bild sind sich Kamera und du wahrscheinlich einig, das die Raumbeleuchtung neutral ist. Beim 2. scheint die Kamera dagegen mit dem Monitor übereinzustimmen, und du schaust allein in die Röhre ;-)

Wie auch immer die Werte aussehen, sollte der Monitor passend zum Umgebungslicht eingestellt sein, um nicht wie bei deinen beiden Beispielbildern dem Auge ein andauerndes Umgewöhnen zu ersparen bzw. dich aus der ständigen Frage zu befreien, was ist denn nun neutral.

Das hat jetzt erstmal nichts mit Normlicht zu tun.
Wie im andern Thread von Loethelm bereits angemerkt, ist Mittagslicht ohne blauen Himmel sehr nah an D50.
Wenn du also damit anfängst, und dann noch deine Raumbeleuchtung möglichst na da dran bringst, hast du eine stimmige Arbeitsumgebung die ein solides Abgleichen von Bildschirmfarben zu Drucken zulässt.
Die Krönung wäre dann Normlicht, um eben nicht nur für dich Einigkeit zu erzielen, sondern auch mit anderen an anderen Orten verbindlich über Farbe kommunizieren zu können.


Antwort auf [ pronto ] Eine Normlichtumgebung habe ich nicht an diesem Arbeitsplatz aber die Bilder wurden ohne künstliche Beleuchtung im Büro gemacht.

Mag sein, dass das Papier auch ziemlich viele optische Aufheller hat und dshalb etwas bläulich wirkt aber das ist unser Haus- und Hofpapier (Multiart Silk)

Antwort auf: Gamma 2.2: M.E. bei einem 16 Bit Panel nahezu irrelevant. Ist ja nur der Wert der herangezogen wird, wenn das Quellprofil nichts anderes vorgibt. am besten ist es nach der reinen Lehre, wenn möglichst wenig dran gebogen werden muss. Wenn du AdobeRGB oder sRGB als Arbeitsfarbraum benutzt also perfekt.


Wir haben als Arbeitsfarbraum CMYK: ISOcoatedV2 und RGB: ECIRGB (in Photoshop) eingestellt. Andere Programme haben zT andere Einstellungen in RGB aber in CMYK ist es immer gleich.

Antwort auf: Kontrollieren muss man eigentlich immer nur die saubere Tiefendifferenzierung. Es ist bei AdobeRGB also so gedacht, dass man in den RGB-Tonwertstufen von 0-13 nichts sieht.


Wie genau meinst du das jetzt? Das man zwischen RGB Werten von 0,0,0 und 13,13,13 keinen Unterschied sieht?

Den sehe ich aber bei 10,10,10 schon ziemlich deutlich in der 150cd/qm,6000K Einstellung ohne das Gamma selbst einzustellen:

http://media.prontosystems.org/v/bk/0-20rgb.jpeg.html

Dann schau dir doch mal die dazugehörigen Lab Werte deiner Schwarzfelder an, und sag mir, was nach der Definition, dass ein DeltaE von 1 der minimal wahrnehmbare Farbunterschied ist, bei dir verkehrt läuft.


Antwort auf [ pronto ] Welchen Wert würdest du für praktikabel einschätzen? Normlichtstand habe ich leider keinen hier in der Nähe, schon gar nicht im Raum, das muss ich irgendwie so hinbekommen...

Die Bildschirmhelligkeit muss zum Umgebungslicht oder zu mindestens zur Helligkeit auf dem üblichen Abmusterungsplatz am Bildschirm passen. Ansonsten ist das Auge wieder die ganze Zeit gezwungen vom einen auf den anderen Weißpunkt zu adaptieren und das jeweils andere Pendant wird als zu hell oder zu dunkel aufgefasst.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#558386]
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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