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Erfahrung mit Colorfonts in Druck-PDF?

t_ludwig@gmx.de
Beiträge gesamt: 35

24. Jan 2018, 11:39
Beitrag # 1 von 3
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Hallo zusammen,

in einem Layout haben wir Emojis im Text platziert. Da Indesign CC2018 nur auch Colorfonts "kann", dachte ich es wäre ja einfach, diese aus der Schrift "Apple Color Emoji" zu setzen, anstatt mit verankerten Grafiken zu arbeiten. Wenn ich ein PDF X4 (oder X3) exportiere erhalten die Emojis einen schwarzen Rahmen und es hagelt Fehlermeldungen im Acrobat-Preflight. Die Emojis von Apple sind ja Bitmaps, so dass man sie auch nicht im Pfade umwandeln kann und in groß werden sie natürlich pixelig.

Alternativ habe ich den SVG-Font EmojiOne getestet. Der hat schon deutlich weniger Probleme gamacht. Jedoch stellt sich mir die Frage, wie vorgehen, wenn eine Druckerei "Schrift-in-Pfade" verlangt? Wenn man die Schrift umwandelt, erhält man eine s/w-Fallback-Version. Wandelt man nicht um, gibt es in der Produktion Probleme?

Das hat mich neugierig macht und ich habe eine andere SVG-Font ausprobiert, "Trajan Color Concept" von Abode Typekit. Hier tritt das Problem auf, dass beim Export sämtliche Schattierungen in der Schrift gelöscht werden (dies wird auch vom Acrobat-Preflight moniert) und das PDF ist nicht mehr X4-konform.

Jetzt frage ich mich: Gibt es schon einen zuverlässigen Weg Produktionsdaten mit Colorfonts zu erstellen? Hat da schon jemand Erfahrungen gesammelt?

Viele Grüße
Tim
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Erfahrung mit Colorfonts in Druck-PDF?

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4157

5. Feb 2018, 20:18
Beitrag # 2 von 3
Beitrag ID: #562306
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Hallo Tim,
lies Dir das mal durch:

CJK Type Blog
OpenType SVG Fonts in Creative Cloud Apps
By Dr. Ken Lunde

http://blogs.adobe.com/...otoshop-cc-2018.html

Zitat The most interesting case is perhaps InDesign. InDesign CC Version 13.0, which was released on the same date, supports OpenType SVG fonts as a technology preview. While it is possible to compose documents using CID-keyed OpenType SVG fonts—and save them—it is not possible to export to PDF.


Stichwort also: "technology preview"
Da braucht's noch Entwicklung.
*****
Mit herzlichem Gruß,
Uwe Laubender


als Antwort auf: [#562058]

Erfahrung mit Colorfonts in Druck-PDF?

t_ludwig@gmx.de
Beiträge gesamt: 35

6. Feb 2018, 15:41
Beitrag # 3 von 3
Beitrag ID: #562316
Bewertung:
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Hallo Uwe,
vielen Dank für den Link. Dann warten wir mal ab, was da noch so kommt.

Viele Grüße
Tim


als Antwort auf: [#562306]
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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Ja

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