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Farben Photoshop und Druck

teego9
Beiträge gesamt:

29. Dez 2011, 23:44
Beitrag # 1 von 3
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Aus irgend einem Grund konnte ich zum letzten Thema nicht mehr antowrten, Änderung wurde nicht abgespeichert, daher hier, ich möchte auch, dass sich neu hinzukommende User zum Thema Photoshop, Farbeinstellungen und Druck informieren können.


Antwort auf [ mpeter ] Was ein Softproof ist weißt du, die Infopalette ist dir auch nicht fremd? Du solltest dir fürs neue Jahr wirklich vornehmen ein bisschen Fachliteratur zu schmökern.


Ich möchte hier für Leute, die sich für dieses Thema interessieren, durchlesen, folgendes darlegen:

was ist ein Softproof?
letzendlich das, was der eigene Monitor darstellt.
Den man vielleicht von Hand oder mit einem Gerät kalibriert hat und bestenfalls ist es ein hardwarekalibrierter Moinitor à la Eizo, Barco oder Quato ...
Aber: viele Monitore zeigen nicht an, wenn im Blau zuviel Magenta ist oder im Gelb zuviel Cyan, auch kann man nicht sehen, wenn in den Farben zuviel Schwarz ist.
Erst im Druckergebnis kommt die Enttäuschung, wenn die Tomate nicht rot ist, der Himmel dreckigblau - UND bei Kunstreproduktionen erst recht, wenn Blau violett wird !

KURZ: der Softproof zeigt gar nichts, weil man visuell eben nicht arbeiten kann, er zeigt das, was der Monitor an Farben darstellen kann.

Es geht nur so, indem man die Farben so umsetzt, wie es ein Farbenatlas vorgibt.
Jede Farbe lässt sich auch im 3-Farbdruck drucken, ohne zusuppendes Schwarz - und das kann man im RGB-Modus schon gar nicht korrigieren.

Jegliche visuelle Kontrolle eines Softproofs nützt nichts, es sei denn, man machte seinem Arbeitgeber gaubhaft, dass es nur mit ultrateueren Monitoren geht.
Von wegen, man kann mit jedem Monitor, und noch dem billigsten, Farben korrigieren.

Meisntens liegt das so schön strahlende Blau im Cyanbereich um die 70% mit ordentlich schwarz und Magenta im RGB Modus. Es wird also entweder blau verdreckt oder violett, Gelb wird cyanstichig etc ... etc ...

Das Schwarz in den Farben ist ein Problem, da es beim Druck forciert gedruckt werden könnte und die Farben dadurch dreckig wirken, selbst bei gestrichenem Papier nach Euroskala.
Es ist halt zuviel Schwarz in den Farben gewesen.
Und ist das so angelegt, kann man beim (Offset)-Drucken nicht viel machen.

Der millionenfach gedruckte Dumont Farbenatlas zeigt für wenig Geld
http://www.dumont-buchverlag.de/...Mont_Farbenatlas/910
den Aufbau der Farben im cmyk Modus im dreifarbigen bzw. vierfarbigen Druck.
cmy bzw. cmyk

Der Dreifarbendruck im Photoshop cmyk-Modus ist die Lösung, um Kataloge mit stahlenden, unverfälschten und undreckigen Farben zu erstellen, ohne Schwarz.
Die Druckerei kann soviel Schwarz drucken wie sie will, die Farben bleiben strahlend farbecht.
DAS geht nur im cmyk Modus mit der slektiven Farbkorrrektur.


Die Farbeinstellungen in Photoshop sind wie folgt:

Photoshop bis Version CS2:
Druckeinstellungen für Europa, Euroskala für gestrichenes Papier:
Cmyk coated v2,
ab Photoshop CS3: Coated FOGRA27

Viele Druckereien geben sogar online exakte Hinweise für das zuvor einzustellende Farbmanagment - hat man CS3, sollte man fragen, ob cmyk coated v2 Norm oder Fogra 27 ISO Norm.

Modul: lässt man auf Adobe ACE, Priorität auf relat. Farbmetrisch, Tiefenkomp. verwenden und Dither verwenden lässt man angekreuzt.

Das bedeutet, dass jedgliches RGB BIld beim Konvertieren in cmyk in cmyk coated v2 oder eben Fogra 27 ISO Norm umgewandelt wird, insofern man gestrichenes Papier verwendet.

Natürlich muss es noch farblich korrigiert werden.
Speichert man das CMYK Bild dann ab, kreuzt man die Option an, das Farbprofil mit einzubetten.

Im letzten Schritt kann man ein PDF erstellen, muss das aber nicht.
Viele Layout-Programme haben eine Funktion wie "Ausgabe erfassen".
Hier wird der gesamte Katalog in einen neuen Ordner mitsamt allen Bildern und Farbeinstellungen abgelegt, die über Photoshop erstellt wurden.
Viele Druckereien bieten die Erstellung des PDF´s für ca. 20 Euro Aufpreis an oder gar kostenlos. Ich wills nur sagen, man muss kein PDF erstellen.

Der andere, amateurhafte Weg ist das Erstellen des PDF´s über RGB-Modus, wobei man im PDF einstellt, dass RGB Daten in cmyk konvertiert werden, nämlich 4-farb Druck mit Schwarz in den Farben, das man im RGB-Modus nicht wegkorriegieren kann.

Auch stellt man dann im PDF das dementsprechende Druckprofil ein, also z.b. coated v2.

Im ersten Fall, bei dem man mit selektiver Farbkorrektur im 300 dpi Modus in cmyk arbeitete und subtil aus jeder Farbe Farbstiche entfernt hat, stellt man im PDF ein, dass die Bilddaten weder verkleinert noch irgendwie verändert werden, kurz, sie werden so übernommen, wie im Photoshop professionell korrigiert, das ist der übliche, professionelle Weg.

Die andere Lösung ist für diejenigen gedacht, die mit der selektiven Farbkorrektut im cmyk-Modus nichts anfangen können und die auch von dem Dreifarben-Druckmodell noch nie etwas gehört haben bzw. dieses nicht erstellen können.
Hierin aber liegt das echte Vermögen von Adobe Photoshop.

(Dieser Beitrag wurde von teego9 am 30. Dez 2011, 00:02 geändert)
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Farben Photoshop und Druck

mpeter
  
Beiträge gesamt: 4623

30. Dez 2011, 09:05
Beitrag # 2 von 3
Beitrag ID: #487121
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Moin,
ich hätte dir das gerne per mail geschickt aber in Ermangelung einer Adresse eben hier. Ich find jetzt ist der Punkt erreicht an dem Schluss ist.
Deine Äußerungen sind größtenteils falsch, unverschämt und zuweilen beleidigend. Wenn du meinst du hast es hier nur mit farbenblinden Vollpfosten zu tun, dann suche dir bitte ein anderes Forum in dem du dich profilieren kannst.

Edit:
Falls du dich noch dazu äußern willst bitte per Mail (Adresse im Profil).


als Antwort auf: [#487112]
(Dieser Beitrag wurde von mpeter am 30. Dez 2011, 09:07 geändert)

Farben Photoshop und Druck

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19168

30. Dez 2011, 11:36
Beitrag # 3 von 3
Beitrag ID: #487130
Bewertung: |||
(2013 mal gelesen)
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Ich kann das ganze aber ein Stückweit nachvollziehen, was der jüngeren Generation hier scheinbar schwerfällt. Teegos Ansichten sind ja nicht grundsätzlich verkehrt, und man kann per selektiver Farbkorrektur (die vielen alten Lithohasen nie ausreichte und die jahrelang noch per zusätzlicher, feiner einstellbarer, Plugins aufgebohrt wurde) eine Menge anstellen und vor allem äußerst präzise, was beim Arbeiten am RGB schlichtweg mangels separatem Schwarzkanal nicht möglich ist.

Allerdings ist das 'alte' Technik, die so von aktueller Software und von Adobe vorgedachten Workflows nicht mehr unterstützt wird - man arbeitet damit quasi dauernd gegen das System an.

Ich habe selber an der Erstellung eines Farbatlas (der der jahrelang von Hartmann Druckfarben aber auch MAN Roland oder Kodak an Kunden verteilt wurde) mitgewirkt, und im laufe der Folgenden Jahre auch feststellen müssen, das die Arbeit mit diesem Hilfsmitteln ziemlich gravierenden Grenzen unterliegt (man hat erst was verbindliches zu vergleichen, wenn man neben dem Atlas auch einen Druck, Andruck, Cromalin oder Proof in Händen hält…). Und ich war auch in die Konzeption von Farbfächersystemen involviert, und habe daraus eigentlich nur mitgenommen, dass man die Teile äußerst kritisch betrachten soll, da sie
a) in erster Linie Farben verkaufen sollen und
b) ein Politikum mit eindeutigen Interessenschwerpunkt beim Hersteller darstellen (Differenzen werden so hingedengelt, das es gut ausschaut, und Toleranzen werden dahingehend oft über Gebühr ausgeschöpft, um extreme oder benachbarte Farben im System 'schön aufzustellen'.

Langer Rede kurzer Sinn: Die Technik hat sich fortentwickelt. ICC basiertes Colormanagement funktioniert in großen Teilen, vor allem verlässlicher respektive Stabiler als es die vorherigen Techniken je getan haben. Moderne TFTs für die Druckvorstufe können bei definierten Umgebungsbedingungen den 4-farb Offsetdruck 1:1 wiedergeben. Und die den Profilen zugrunde liegende Technik ermöglicht eben auch das Arbeiten im rGB bis unmittelbar vor der Plattenbelichtung oder eben auch anders gearteter Ausgaben, die bei rein auf ein bestimmtes CMYK abgestellter, klassischer reproduktionsweise nicht möglich wäre (dank Colormanagement ist das aber inzwischen auch möglich, denn wenn man unmittelbar vor Ausgabe noch von RGB ins konkrete Druckfarbmodell wechseln kann, kann man fast genausogut auch noch in ein anderes Druckfarbsystem wechseln (vorausgesetzt man befindet sich nicht bereits in so etwas beschränktem wie einem Tageszeitungs-CMYK-Farbraum).

M.E. ist aber ein großes Problem an der ICC-Geschichte, dass das dazu gehörende Knowhow (das eigentlich nur in Ausnahmefällen aus der Schublade zu holen ist, da ja eigentlich alles automatisch passiert/passieren sollte), in 99.99% der Fälle nicht verinnerlicht wurde, zu mindestens nicht auf einem Niveau, wie es die klassischen Lithografen und REproduktioner mit ihrer Technik beherrschten. Ich erlebe nahezu täglich wie eigentlich altgediente und praxiserprobte Profis auf aktuellem Stand der Farbtechnik Böcke schiessen, wo mir spontan immer nur der Gedanke kommt, entweder fehlt die klassische Vorbildung in Sachen Farbenlehre oder das dahinterliegende System wurde einfach nicht kapiert(oder vermittelt… dürfte inzwischen häufiger der Falls sein). Und das zieht sich durch Kollegenbetriebe, Agenturen, Druckereien, aber auch Hersteller von Hard- und Software, Fachforen und Gremien.


@teego: Ich könnte hier sicherlich mit dir auf Augenhöhe über selektive Farbkorrektur und die Fürs und Widers von reinem Buntaufbau diskutieren, aber das bringt nichts. Die hier lesende und ratsuchende Klientel ist nicht mehr aus der Generation, bzw. hat das Wissen dieser alten Technik längst eingemottet.

Und was die Umgangsformen angeht: Du bist hier in einen, seit einem Monat zur Zufriedenheit des Fragestellers abgehandelten, Thread gestolpert und rollst ein noch dazu nicht dazugehörendes Thema (denn was du schreibst, hat konkret nicht die Bohne mit der gestellten frage zu tun), äusserst kontrovers auf.
Dass dir da der Wind scharf ins Gesicht bläst, sollte selbst einen nicht so versierten Foristen nicht verwundern. Andernorts wäre dein erster Beitrag gleich wegen 'Off Topics' getilgt worden. Hier gilt im allgemeinen, dass auch ausgefallene Techniken diskutiert werden können - ich persönlich sehe auch keinen Grund, hier irgendwas zu sperren, aber das ganze scheint sich ja zu verhärten, so das weitere Eskalationen der Umgangsformen (weil inhaltlich bewegt sich ja nichts, unterbunden wurden).

Aber man sollte, wenn man mit Methoden daherkommt, die seit mehr als 10 Jahren ziemlich tot sind, darauf gefasst sein, dass einem das nicht widerspruchslos abgekauft wird.


als Antwort auf: [#487121]

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