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Farbverbrauch senken durch farbiges Papier

Nefftes
Beiträge gesamt: 9

12. Feb 2018, 10:54
Beitrag # 1 von 7
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Hallo und guten morgen.

Ich habe hier einen Kunden, der mit Hilfe von gelblichem Papier gerne die Kosten des Tintenverbrauchs senken möchte. Seine Vorlagen sind alle eher im gelb / magenta Bereich aufgebaut, also viele Holz- und Brauntöne.

Nach der Anwendung des Colormanagements stellt sich allerdings heraus, dass der Gelbanteil in den Daten noch gestiegen ist... um fast das 3fache.

Ich habe zum testen mal eine Farbe Simuliert, die im CMYK Aufbau dem Papier annähernd entspricht (c3, m16,y29,k0). Die Idee war hier, dass das Colormanagement an der Stelle ja keinen großen Mehrauftrag an Farbe benötigt, da das Papier schon die Farbe trifft. Aber auch hier steigen die Farbwerte ( c7,m17,y41,k0).

Das kann doch nur an einem sehr schwach ausdruckendem Gelb liegen oder übersehen ich hier etwas?

Danke für eure Ideen.
Grüße
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Farbverbrauch senken durch farbiges Papier

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

13. Feb 2018, 00:05
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #562393
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Will der Kunde Tinte oder Druckfarbe sparen?

Ansonsten sieht mir das irgendwie nach falschem RI aus.

Und, dass mit gelbem Papier kein vernünftiges Weiss und in hellen Partien auch kein neutrales Grau möglich ist, stört ihn nicht?

Also manche sparen sich wirklich zu Tode ... ?


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#562374]

Farbverbrauch senken durch farbiges Papier

Nefftes
Beiträge gesamt: 9

13. Feb 2018, 08:16
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #562395
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Antwort auf: Will der Kunde Tinte oder Druckfarbe sparen?

Da wir Digitalen Inkjet drucken, eher Tinte.

Danke für den Tip mit dem RI. Das schau ich mir direkt mal an.


als Antwort auf: [#562393]

Farbverbrauch senken durch farbiges Papier

Polylux
Beiträge gesamt: 1649

13. Feb 2018, 11:32
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #562396
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Wow.
Ich bin so am drüber nachdenken, wieviel Zeit Du mit dem Profilieren für das neue Papier wohl verbrauchst und was Du dem Kunden dafür in Rechnung stellst.
Evtl. ist auch das Auflagenpapier deutlich günstiger.

Dann überlege ich, wass das an Tintenmengen ausmachen muss. Wenn ich mir überlege, dass es ja sowieso schon mit "normalen" InkSavern einiges einzusparen gibt.

Geht es hier um HighSpeed Inkjet oder einen "ganz normalen" LFP-Druckern?

Holz- und Brauntöne sind ja auch nicht die Einfachsten Drucke.


Viele Grüße aus Berlin

Thomas Nagel


als Antwort auf: [#562395]

Farbverbrauch senken durch farbiges Papier

juergenseitz
Beiträge gesamt: 2

14. Feb 2018, 19:36
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #562423
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wenn der Kunde das gedruckte Ergebnis ausschneiden würde und auf weißes Papier klebt, dann könnte er Farbe sparen... mit einem Farbmanagement auf einen neutralen Papierton, umgesetzt auf dem gelblichen Papier.
Nun aber nimmt er ein farbiges Papier und muss natürlich mehr Farbe einsetzen, um die Bilder in Kontrast und Farbe auch auf dem farbigen Substrat in ihrer Anmutung zu erhalten.
Um richtig Farbe zu sparen helfen am besten gute Profile für die Separation der Druckdaten .. bei Bedarf kannste Dich gerne melden :-)
Gruß


als Antwort auf: [#562374]

Farbverbrauch senken durch farbiges Papier

Nefftes
Beiträge gesamt: 9

15. Feb 2018, 10:03
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #562429
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Was mich halt verwirrt, ist das ich doch die Linearisierung und die Messungen für das CMM auf dem farbigem Papier ausgeführt und als Grundlage genommen habe. Also auf dem Papier kalibriert habe.

Da hätte doch in der Theorie zumindest das Farbfeld im "Papiergelb" mit keinem zusätzlichen Farbauftrag auffallen dürfen? Das Erreiche ich ja ohne Farbe ... +- ein paar %.?


als Antwort auf: [#562423]

Farbverbrauch senken durch farbiges Papier

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

15. Feb 2018, 10:24
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #562432
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Immer noch falscher Denkansatz.

Deiner Denke nach wird alles zwischen dem normalen Papierweiss und deinem Papiergelb durch Papierabtragung erzielt?

Also nochmal: Du handelst absolut farbmetrich, denkst aber relativ farbmetrisch.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#562429]
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26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

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