[GastForen PrePress allgemein PDF in der Druckvorstufe Farbwerte in Acro7Pro prüfen ohne Ouputintent?

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Farbwerte in Acro7Pro prüfen ohne Ouputintent?

Sacha Heck
Beiträge gesamt: 3281

13. Nov 2006, 10:09
Beitrag # 1 von 7
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Hallo,

Ich habe eine Anzeige vorliegen. Das PDF ist kein PDF-X. Ich weiss also nicht ist es ISOCoated oder WebCoated … Scheint aber für gestrichenen Offset optimiert zu sein.

Nun die Frage: Wenn ich die Separationsvorschau öffne in Acrobat 7 Pro, kann ich ja die Farbwerte messen. Oben kann ich das Simulationsprofil einstellen. Wenn ich das nun umändere, ändern auch die Werte die Acroat mir anzeigt. Wie ist das zu verstehen? Heisst das Acrobat zeigt mir an was geschehen würde, wenn ich in dieses Profil konvertieren würde? Wie weiss ich dann welche Farbwerte hier ursprünglich definiert wurden?

Danke schon mal.

Gruß, Sacha



mediengestalter.lu

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Farbwerte in Acro7Pro prüfen ohne Ouputintent?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4464

13. Nov 2006, 10:31
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #261516
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Hallo,

das deutet darauf hin, daß evtl. andere Farben als DeviceCMYK vorhanden sind. Schalte mal die Anzeige um auf z.B. RGB oder kalibriert.

Wenn nur DeviceCMYK drin ist, ist die Anzeige unabhängig vom Simulationsprofil.

Gruß


als Antwort auf: [#261514]

Farbwerte in Acro7Pro prüfen ohne Ouputintent?

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

13. Nov 2006, 10:33
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #261517
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Hallo Sascha,

das passiert nur, wenn die Dokumentfarben schon in einer Form kalibriert sind. Wenn also ICCBased CMYK vorliegt, oder eine DefaultCMYK Farbraum im PDF eingebettet ist.
Somit ist ein OutputIntent zumindest für die CMYK-Elemente auch nicht mehr zwingend erforderlich, weil auf andere Art und Weise die Eindeutigkeit der Farbdefinition sichergestellt ist.

Mit freundlichem Gruß

Robert Zacherl

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www.impressed.de


als Antwort auf: [#261514]

Farbwerte in Acro7Pro prüfen ohne Ouputintent?

Sacha Heck
Beiträge gesamt: 3281

13. Nov 2006, 10:53
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #261525
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Danke für die Antworten.

In der Tat kommt das nur hier vor. Bei anderen PDFs mit definiertem OI sind die Werte immer gleich, egal welches Simulationsprofil. Im Preflight sehe ich bei den Informationen dieses kalibrierte CMYK. Aber was heisst das genau? Ist es so dass die Bilder getaggt sind? Da steht eine Euroscale Coated drin in den Informationen. Passiert das wenn man bei der PDF-Ausgabe die Profile mit einschließt aber kein OI setzt? Kann ich das kalibrierte CMYK mit der Konvertieren-Funktion in Acrobat in ISOCoated konvertieren oder wie verfährt man jetzt?

Gruß, Sacha



mediengestalter.lu



als Antwort auf: [#261517]

Farbwerte in Acro7Pro prüfen ohne Ouputintent?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4464

13. Nov 2006, 11:25
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #261541
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Hallo,

Zitat Passiert das wenn man bei der PDF-Ausgabe die Profile mit einschließt aber kein OI setzt?

kann sein, kann auch im Distiller passiert sein durch "falsch" joboptions im Bereich Farbmanagement. Leider ist es immer noch so, daß viele Anwender irgendwelche wilden Wald-und-Wiesen-Settings oder Druckerei-joboptions verwenden anstatt die bekannten Standardsettings der PDF-X-Norm. Ich frage mich, wann das mal aufhört...

Zitat Kann ich das kalibrierte CMYK mit der Konvertieren-Funktion in Acrobat in ISOCoated konvertieren oder wie verfährt man jetzt?

Das hängt vom Einsatzzweck ab. Im Prinzip hast du zwei Möglichkeiten:
1. Du kannst es anwenden, so wie du vorgeschlagen hast, indem du es in ISOcoated konvertierst.
2. Du kannst es ignorieren, in dem du es in der Acrobat'schen Farbkonvertierung dekalibrierst (oder halt mit anderen Tools).

Was richtig ist, hängt von Dir ab und natürlich vom Kunden. Wir haben das hier schon öfters diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, daß es bei High-End-Kunden, die wissen was sie tun, i.d.R. ratsam ist, das zu berücksichtigen, denn die haben sich dann was dabei gedacht. Bei unbedarften Kunden, die eben nicht wissen was sie tun, kann man i.d.R. davon ausgehen, daß die Profile unwissentlich reingerutscht sind und man sollte sie ignorieren, um nix zu verschlimmbessern.

Wenn du es korrekt machen willst, solltest du rückfragen, das ist das Gebot der Sorgfaltsplicht bei Eingangskontrolle der Kundendaten laut Medienstandard. Da die meisten Kunden aber gar nicht verstehen, was du sie fragst, bleibt auch das Wunschdenken in den allermeisten Fällen, schade eigentlich.

Gruß


als Antwort auf: [#261525]

Farbwerte in Acro7Pro prüfen ohne Ouputintent?

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

13. Nov 2006, 11:32
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #261545
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Antwort auf [ siuloong ] In der Tat kommt das nur hier vor. Bei anderen PDFs mit definiertem OI sind die Werte immer gleich, egal welches Simulationsprofil.


Hallo Sascha,

das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. PDF/X-3 erlaubt neben der zwangsweisen Definition eines OutputIntents auch die Verwendung kalibrierter Farbe in Form von kalibrierten Quellfarbräumen und/oder eingebetteten Default Color Spaces.

Der Grund, warum es bislang bei Ihnen nicht passierte ist nicht der, dass ein OutputIntent vorhanden war, sondern dass keine kalibrierten, sondern ausschließlich geräteabhängige CMYK-Farben (DeviceCMYK) in den Dokumenten vorkamen.

Zitat Im Preflight sehe ich bei den Informationen dieses kalibrierte CMYK. Aber was heisst das genau? Ist es so dass die Bilder getaggt sind? Da steht eine Euroscale Coated drin in den Informationen.


Das heißt erst einmal nichts anderes, als dass geräteunabhängige Farbdefinitionen vorliegen. Wie diese ins PDF hineinkamen steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben. Es kann an den gewählten Export-Einstellungen liegen (wenn ein nativ aus Adobe InDesign exportiertes PDF vorliegt) aber auch an den verwendeten Acrobat Distiller Einstellungen ("Alles für Farbmanagement kennzeichnen").

Zitat Passiert das wenn man bei der PDF-Ausgabe die Profile mit einschließt aber kein OI setzt?


Wie schon oben gesagt hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Kalibrierte Dokumentfarbräume können sowohl in einer PDF-Datei mit als auch ohne OutputIntent enthalten sein. In dieser Hinsicht unterscheiden sich PDF/X-1a und PDF/X-3. Eine PDF/X-1a Datei darf keine kalibrierten Farben beinhalten. PDF/X-3 dagegen schon.

Zitat Kann ich das kalibrierte CMYK mit der Konvertieren-Funktion in Acrobat in ISOCoated konvertieren oder wie verfährt man jetzt?


Das ist ein heikles Thema, weil viele Dinge ins Kalkül gezogen werden müssen. So z.B. von wem stammt die PDF-Datei und wie schätzt man das Wissen des PDF-Erezugers ein. Weiß er/sie was er/sie tut oder eher nicht? Wenn es eine ordungsgemäß erstellte PDF/X-3 Datei ist, dann müssen die Quellprofile Beachtung finden, sofern diese vom OutputIntent abweichen. Da es in Ihrem Fall keine gültige PDF/X-3 Datei ist, würde ich nachfragen, ob sich der Erzeuger dabei etwas gedacht und wenn ja was.

Mit freundlichem Gruß

Robert Zacherl

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IMPRESSED GmbH
www.impressed.de


als Antwort auf: [#261525]

Farbwerte in Acro7Pro prüfen ohne Ouputintent?

Sacha Heck
Beiträge gesamt: 3281

13. Nov 2006, 11:45
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #261551
Bewertung:
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Ok. Vielen Dank für die Infos euch beiden. Das hilft mir weiter. :-)

Gruß, Sacha



mediengestalter.lu



als Antwort auf: [#261545]
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