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Farbwerte von Objekten in PDFs einfach kontrollieren

Clemens_1
Beiträge gesamt: 282

30. Jun 2003, 11:09
Beitrag # 1 von 8
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Hallo!

Wenn kein anderes Programm oder PlugIn zur Verfügung steht, kann man
dann Farbwerte einzelner Objekte in einem PDF dadurch kontrollieren,
dass man das PDF in Photoshop als Bitmap importiert und dabei die
gleichen Arbeitsfarbräume eingestellt hat, wie die im PDF verwendeten?

Habe gerade nämlich die Funktion "4c-Schrift in schwarze Schrift
umwandeln" mit prologue.ps von Herrn Drümmer ausprobiert. Die seit heute neue Datei funzt einwandfrei, es sind nach dem Prozess nur noch 4 Farbauszüge im PDF vorhanden.

Aus Neugier habe ich das PDF in Photoshop wie oben beschrieben
kontrollieren wollen. Die Pipette zeigt bei schwarzer Schrift aber immer
noch eine CMYK-Wertekombination statt nur Schwarz an.

Clemens
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Farbwerte von Objekten in PDFs einfach kontrollieren

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

30. Jun 2003, 11:40
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #41815
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Herr Hürten,

prinzipiell ja. Allerdings findet ja in Adobe Photoshop eine Verarbeitung als generisches PDF statt, was u.a. den Verlust aller Sonderfarben im PDF bedeutet, da Sie sich ja beim Rendern für einen der Farbräume CMYK, RGB, Lab oder Graustufen entscheiden müssen.
Wenn Sie ein 4C-Schwarz angezeigt bekommen, dann würde ich darauf tippen, dass Sie auch ein 4C-Schwarz bzw. kalibrierte Farbe in der PDF-Datei drin haben! Warum messen Sie nicht auf PDF-Ebene mit Tools wie Enfocus PitStop oder Heidelberg Supercolor (in beiden Fällen reicht die Demoversion)?

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#41808]
(Dieser Beitrag wurde von Robert Zacherl am 30. Jun 2003, 11:40 geändert)

Farbwerte von Objekten in PDFs einfach kontrollieren

Clemens_1
Beiträge gesamt: 282

30. Jun 2003, 12:23
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #41830
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Hallo Herr Zacherl,
ich habe in Photoshop CMYK als Farbraum gewählt, denn mich interessierte hier keine Sonderfarbe sondern nur, ob das Schwarz der Schrift durch den Trick mit der Definition als CMYK Sonderfarbe und der prologue.ps wirklich funktioniert.

Nach Ihrer Antwort hätte also dei Pipette ganz klar K=100% zeigen müssen. Es war aber ein 4c-Ton mit hohen Prozentsätzen aller Farbkanäle. Und das sollte nun mal nicht sein. Muss ich wohl mit Herrn Drümmer mal sprechen.

Warum ich die von Ihnen genannten (Demo-Versionen der) PlugIns nicht verwende? Ich habe doch Acro 6 und bisher ist eher wahrscheinlich, dass die mit 6 noch nicht zusammen arbeiten. Hatte ich gerade in der ECI-Liste erfahren.

Wenn ich schon weiß, dass ein PlugIn evtl. nicht richtig laufenb wird, dann installiere ich es sicherheitshalber nicht. Ich habe hier nur einen Arbeitsrechner, mit dem ich mein Geld verdienen muss. Also mache ich damit möglichst keine Experimente.

Einen angenehmen Tag
wünscht Ihnen
Clemens Hürten


als Antwort auf: [#41808]

Farbwerte von Objekten in PDFs einfach kontrollieren

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

30. Jun 2003, 12:43
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #41840
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Herr Hürten,

das ist natürlich richtig, aber wäre es in diesem Fall nicht besser gewesen erst einmal bei gewährter Technologie (Acrobat 5.0.5) zu bleiben und davon zu profitieren, heutige Zusatzmodule verwenden zu können, als ins kalte Wasser zu springen und ein brandneues, nicht im praktischen Einsatz getestetes Programm zu installieren und für sofort Produktionszwecke einzusetzen?

Was die Sache mit dem Prolog von Olaf Drümmer betrifft: Irre ich mich oder entnehme ich der Beschreibung Ihres Vorgehens, dass Sie nicht die InDesign-Druckdatei über den Distiller ausgeben, sondern eine aus InDesign exportierte PDF-Datei in Acrobat ausdrucken und die generierte Druckdatei erneut distillen?
Der im Prolog verwendete Code ist aber auf Adobe InDesign abgestimmt und funktioniert auch nur mit dessen PostScript-Code und bei Einsatz der Ausgabeoption "PostScript-Farbmanagement".

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#41808]

Farbwerte von Objekten in PDFs einfach kontrollieren

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

1. Jul 2003, 01:04
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #41945
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Eine gewisste Kontrolle könnten Sie mit dem 6er erreichen, wenn die Separationsvorschau eingesetzt wird.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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als Antwort auf: [#41808]

Farbwerte von Objekten in PDFs einfach kontrollieren

Michel Mayerle
Beiträge gesamt: 1047

1. Jul 2003, 08:48
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #41963
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Hallo zusammen

Leider ist die Separationsvorschau in Acrobat 6 Professional nicht dazu in der Lage, RGB- und LAB-Farbräume zu erkennen. Die Pipettenfunktion zeigt in diesem Falle immer nur das Resultat einer CMYK-Farbraumtransformation basierend auf den Farbeinstellungen in Acrobat an.

Herzliche Grüsse
Michel Mayerle
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als Antwort auf: [#41808]

Farbwerte von Objekten in PDFs einfach kontrollieren

Clemens_1
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1. Jul 2003, 09:31
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #41978
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Ich bin Herrn Zacherls Rat gefolgt und habe wieder 5.05 installiert, nachdem 6.0 deinstalliert wurde. Laut Adobe (Installationshinweis für 6.0) soll die 6er nicht zugleich mit der 5.05 auf einem Rechner installiert werden.

So konnte ich nun das Farbmessproblem mit dem Supercolor PlugIn (Demoversion) lösen. Da gibt es eine Pipette, mit der ganz wie in Photoshop die Farben gemessen werden können. Das Ding ist echt prima. Für Acro 6.0 ist es aber noch nicht frei gegeben.

Clemens


als Antwort auf: [#41808]

Farbwerte von Objekten in PDFs einfach kontrollieren

Haeme Ulrich
Beiträge gesamt: 3102

1. Jul 2003, 10:39
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #41995
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Unsere _persönliche_ Erfahrung mit der paralellen Installation von Acrobat 5.0 und Acrobat 6.0

Mac:
Kein Problem

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Vom 5er eine benutzerdefinierte Installation machen, alles ausser dem Acrobat abwählen. So arbeite ich seit der Beta-Phase ohne Probleme. Ja nicht die Office-Makro und den 5er Distiller. Dies sollen aber wirlich nur geübte User so machen, Adobe rät nicht von ungefähr davon ab!

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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