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Flächendeckung einer Datei

meister eder
Beiträge gesamt: 1105

21. Okt 2020, 13:40
Beitrag # 1 von 3
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Hallo zusammen,

ich möchte ähnlich wie in der Druckausgabevorschau die Flächendeckung ermitteln. jedoch nicht für einen Messpunkt, sondern für die gesamte Datei!

Ist dies mit Acrobat möglich?

Mit freundlichen Grüßen
Alex
----------------
Wer nicht fragt, bekommt keine Antwort!
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Flächendeckung einer Datei

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2260

21. Okt 2020, 14:59
Beitrag # 2 von 3
Beitrag ID: #577254
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Das wäre schön ;-)

So weit ich weiß nicht, würde aber begrüßen, wenn uns hier jemand diesbezüglich auf den neuesten Stand bringt...!

Alternativ kannst Du Dir mal eine Demoversion von PressPerCent oder sehr ähnlich im Namen im Netz suchen, geht da - soweit ich das richtig erinnere - aber nur für eine Seite/Bogen für die Druckfarbkanäle, also CMYK und Vollton (kein RGB ;-) ).

Gruß

Ulrich


als Antwort auf: [#577253]
(Dieser Beitrag wurde von Ulrich Lüder am 21. Okt 2020, 15:03 geändert)

Flächendeckung einer Datei

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2260

26. Okt 2020, 12:33
Beitrag # 3 von 3
Beitrag ID: #577294
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mich irritiert ein wenig, dass diese Frage hier bei web/eForms platziert wurde (weil ich bei web eben eher an RGB als Farbmodus denke und bei Forms - also mit Eingabefeldern - ja noch keiner wissen kann was und somit wieviel dort einmal hinein getippt werden wird...). Dazu reicht meine Fantasie nicht aus, mir eine Notwendigkeit vorzustellen, bei der Lichtfarben im Verbrauch berechnet werden sollen?

Für den Druck ist dieses Begehren, die Farbmengen aus dem (auch mehrseitigem) Dokument sich in Acrobat anzeigen zu lassen ja aber über Jahrzehnte ein Dauerläufer in der Vorstufe.

Auch deshalb, weil (zumindest in diesem Hause) die CIP3/4-Daten, die das genauer beauskunften könnten, ja in der Produktionskette oft erst recht spät gerechnet werden, eben dann, wenn nach Freigabe der Job zum Verplatten geschickt wird und spätestens dann sollte die benötigte Menge Reichsbleichgold (oder welche Farbe auch immer) bereits in ausreichender Menge im Hause sein.

Bei Auflagen zwischen wenigen Hundert bis ausnahmsweise auch mal zu 100.000 oder gar mehr ermitteln wir die benötigte Menge für die Bestellung beim Farbhändler immer noch so:

Durchblättern des eingegangenen Kunden-PDFs und eher weniger genaue willkürliche Annahme eines durchschnittlichen prozentualen Faktors für die Flächendeckung pro Farbe.

Diesen anwenden auf die Formel:

100% (Flächendeckung) auf Format 70x100 cm x 1000 Druckbogen verbrauchen 1Kg Farbe

(Wobei der Wert für die Druckbogenmenge sich natürlich hinsichtlich Schön- und Widerdruckformen plus Zuschuss zum Einrichten gemäß der Auflage errechnet und ein anderes Papierformat wie z.B. 63x88 natürlich auch berücksichtigt werden muss.)

Und deshalb ist das Farbregal hier auch mit ca. 0,5m Tiefe x 14 Metern (jeweils 5-etagiger) Regalfläche langsam ein echter Platzräuber im Drucksaal, weil natürlich der jeweils Bestellende im Zweifel lieber etwas mehr ordert, um auf der sicheren Seite zu sein…



Auf den Druck bezogen reicht eine Berechnung der benötigten Farbmenge nur aus dem Dokument gerechnet allerdings nicht aus, da ja auch jedesmal noch Kontrollkeile oder unterschiedlich ausgeschossene Druckbogen (z.B. 5x 16 Seiten und ein Bogen mit einem 4- und einem 8-Seiter, der eine mögliche 4-Seiter bleibt leer bei einer 92-seitigen Broschur) ein Ergebnis im Detail dann beeinflussen.

Ganz streng genommen (rohrfrei hatte das hier im Forum bei im Prinzip derselben Fragestellung einmal wohlweislich mit eingebracht…) müsste man nun auch noch eventuell stark in die Bebilderung der Platte oder des Druckzylinders eingreifende Kalibrationskurven berücksichtigen, wenn es um die Mitteltöne geht, von daher sind die CIP-Daten sicherlich das verlässlichste Mittel…



Wer es aber ohne CIP-Daten oder extra software und sei es nur aus sportlichen Gründen tatsächlich nur für das Dokument möglichst genauer als mit einer groben Schätzung zu Fuß mit den üblichen verdächtigen Programmen Acrobat, Indesign und Photoshop errechnen will, könnte dabei so vorgehen:

Auf die Bleedbox beschnitten (Anschnitt wird ja mitgedruckt) aus Acrobat heraus separiert als postscript sichern. Einmal nur CMYK (wenn das überhaupt gefragt ist…) und einmal nur die jeweilige Sonderfarbseparation, um die es jeweils geht.

Man erhält dann, nachdem diese separierten Farbauszugseiten wieder zu einem PDF distillt wurden, ein Graustufen PDF-Dokument mit so vielen Seiten, wie im Originaldokument Seiten vorhanden sind, auf denen die Sonderfarbe verwendet wurde. Das muss jetzt mit Leerseiten wieder aufgefüllt werden, um auf die Ursprungseitenanzahl zu kommen.

Aus Acrobat heraus alle Seiten (inclusive aufgefüllter Leerseiten) als Bild (Graustufen) JPEG in einen extra Ordner speichern.

Jetzt das wundervolle skript von Hans Haesler ImageCatalog.jsx in Indesign zum Einsatz bringen, um eine Montagefläche zu gewinnen auf der - zum Beispiel - 92 Seiten A4+ (eventuell zuvor auf 50% oder 25% oder gar 10% verkleinert und 72 ppi oder - bei starker Verkleinerung besser 150ppi - runtergerechnet) dann nahtlos in 4 Reihen untereinander mit je 23 Bildern nebeneinander zu stehen kommen.

Dieses Montageflächen Dokument nun wieder als (Graustufen) PDF exportieren und erneut als (Graustufen) Bild speichern.

In Photoshop diese Graustufen-Montagefläche öffnen und dort den Weichzeichnungsfilter „Durchschnitt berechnen“ bemühen und nun mit der Pipette über die eben entstandene gleichmäßige Farbfläche den (Graustufenfarbraum) „K“-Wert aus der Infopalette ablesen liefert die durchschnittliche Flächendeckung der Sonderfarbe des mehrseitigen Ursprungsdokuments als relativ verlässliche Größe für die Farbmengenberechnung nach oben geschriebener Formel je nach Auflage.

(Für nur CMYK müsste das sogar für alle vier Farben in einem Rutsch gehen, ohne ungewollte Konvertierungen und Beibehaltung des CMYK-Farbraums im Procedere im Prinzip genauso, wenn man zu Beginn die Sonderfarbe(n) auf „None“ gebogen kriegt, bzw mit einem Farbton CMYK 0-0-0-0 oder 0,01% Yellow oder Schwarz ersetzt, dann kann man sich dafür die Separation ersparen, müsste allerdings hinsichtlich eventueller Überdrucken-Problematiken noch einmal im Detail überdacht werden...)


Gruß

Ulrich


als Antwort auf: [#577253]
Anhang:
Farbregalpng.png (200 KB)

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Sie wollen barrierefreie PDF-Dokumente mit möglichst wenig Aufwand erstellen? Mit ein wenig Grundlagenwissen können Sie dies aus InDesign mit axaio MadeToTag erreichen – ohne manuelle Nacharbeit im PDF! In diesem 3-teiligen, interaktiven Webinar, das wir vom 1. – 3. Dezember 2020 gemeinsam mit unserem Partner und InDesign-Experten Klaas Posselt von einmanncombo organisieren, lernen die Teilnehmenden, wie sie zielführend beim Erstellen von barrierefreien PDF-Dokumenten aus Adobe InDesign vorgehen. Dafür wird zu Beginn vermittelt, was ein barrierefreies PDF ist, und welche Anforderungen an solche Dokumente bestehen. Mit diesem Wissen werden, anhand von Best-Practice-Beispielen, Strategien zum effizienten Erstellen von PDF/UA-konformen Dokumenten und Formularen mit Adobe InDesign und axaio MadeToTag gezeigt. Außerdem werden Lösungen für klassische Probleme vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten im Vorfeld eine Liste der notwendigen Software, wie auch vorbereitete Workshop-Daten, an denen alle im Webinar unter Anleitung arbeiten. Während des Webinars haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Inhalte der einzelnen Webinare: Die Webinar-Serie besteht aus vier Teilen (Inhalte folgend). Diese bauen aufeinander auf, können aber, mit den entsprechenden Vorkenntnissen, auch einzeln besucht werden. Webinar 1 – Grundlagen (1. Dezember 2020, 10.00 - 11.30 Uhr) Fundiertes Grundlagenwissen über barrierefreie PDF-Dokumente bildet die Basis einer erfolgreichen Umsetzung in InDesign, um die dafür notwenigen Werkzeuge richtig einsetzen zu können. â–ª Warum barrierefreies PDF? â–ª Gesetzliche Grundlagen und Richtlinien â–ª Anforderungen an barrierefreie PDF-Dokumente â–ª Basiswissen zur Umsetzung in InDesign â–ª Einordnung axaio MadeToTag Webinar 2 – Einstieg MadeToTag (2. Dezember 2020, 10.00 - 11.30 Uhr) Anhand eines InDesign-Beispieldokumentes wird eine Publikation Schritt für Schritt mit MadeToTag barrierefrei gemacht. â–ª Warum MadeToTag nutzen? â–ª Nützliche Funktionen/Mehrwert gegenüber InDesign â–ª Arbeitsschritte in der Übersicht â–ª Gemeinsam ein Dokument barrierefrei machen, Schritt für Schritt â–ª Ausgabe als barrierefreies PDF/UA Webinar 3 – Spezielle Aufgaben mit MadeToTag meistern (3. Dezember 2020, 10.00 - 11.30 Uhr) Bestimmte Inhalte, wie unpassend erstellte Inhalte (z.B. manuelle Trennungen), komplexe Tabellen oder Formulare, können in einer barrierefreien Umsetzung sehr störend oder gar kniffelig sein. MadeToTag kann hier Hilfestellung leisten. â–ª Probleme finden und beheben â–ª Komplexere und richtig komplexe Tabellen â–ª Formulare â–ª Schneller Arbeiten mit Shortcuts â–ª Vorlagen aufbauen Ziele der Webinar-Serie: â–ª Grundlagen barrierefreier Dokumente kennen â–ª Barrierefreie Dokumente in InDesign mit MadeToTag vorbereiten und ausgeben Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr für alle drei Webinare beträgt € 89,- (zzgl. MwSt.) Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Das axaio-Team

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