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GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

t-kittel
Beiträge gesamt: 254

9. Jun 2011, 10:44
Beitrag # 1 von 16
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Hallo Forum!

Kann mir jemand bestätigen, dass die der Toolbox 5 (Update .132) mitgelieferte Prüfung "Gesamtfarbauftrag ist über 310% (Bild)" ebenfalls nur objektorientiert funktioniert und somit nur bedingt verbindlich ist?

In meinem konkreten Fall hat ein Hintergrund-Bild (über komplettes A1-Plakat) links oben einige wenige Bereiche, welche die 310% um einiges überschreiten. Ebenfalls links oben auf dem Plakat befindet sich aber auch ein großer Störer (vollflächig gelb, aussparend), welcher definitiv alle problematischen Bildbereiche (GFA größer 310%) abdeckt.

Gehe ich recht in der Annahme, dass sowohl per Ausgabevorschau -> Gesamtfarbauftrag in Acrobat (9) als auch via "Farbauftrag hervorheben"-Funktion mit der pdfToolbox eine OPTISCHE Überprüfung (auf tatsächliche Sichtbarkeit) möglich ist, eine AUTOMATISIERT-zuverlässige Prüfung per pdfToolbox 5 Server-Profil (im Zusammenspiel mit PowerSwitch) jedoch nicht?

Dabei gehe ich natürlich davon aus, dass der Störer weiterhin eine Ebene über dem Bild liegt und die problematischen Bereiche abdeckt, ohne den Störer vorab als Schnittmaske für das Bild anlegen zu müssen, damit die Option "Transparenzmasken" greifen könnte.

Gibt es hierfür noch immer keine "einfache" Lösung oder stehe ich heute einfach nur auf dem Schlauch?

Eventuell ließe sich mit der pdfToolbox (Standalone) per "Bild-Export" eine Kopie des Ausgangs-PDF in ein (reduziertes) PDF (max. JPG-Qualität mit aktiviertem "Überdrucken simulieren") wandeln. Aber wo finde ich in der Servervariante das Pendant zu dieser Standalone-Funktion?

Dank im Voraus,
MfG Thomas Kittel

P.S.: Der gegenteilige Fall war übrigens hier ( http://www.hilfdirselbst.ch/...20farbauftrag#462202 ) schon einmal im Gespräch, DeviceLink-Lösungen stehen mir leider nicht zur Verfügung.
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GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

olaflist
Beiträge gesamt: 1400

10. Jun 2011, 12:01
Beitrag # 2 von 16
Beitrag ID: #473440
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Es gibt in der pdfToolbox schon seit einer ganzen Weile die Prüfung auf effektiven Farbauftrag (in der Gruppe "Seiten") - für die Prüfung wird die Seite in die Farbauszüge gerendert (so wie es auch die Ausgabevorschau in Acrobat Pro macht) und der Farbauftrag daraus ermittelt.

Die objekt-bezogene Prüfung gab es schon länger, und es gibt sie weiterhin, weil es manchmal auch hillfreich sein kann, betreffende Seitenobjekte einzeln aufzuspüren.

Olaf


als Antwort auf: [#473351]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

t-kittel
Beiträge gesamt: 254

10. Jun 2011, 16:29
Beitrag # 3 von 16
Beitrag ID: #473459
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Hallo Herr Drümmer,

sorry für die verspätete Antwort (ich bin derzeit an vielen Fronten am Einarbeiten und "kämpfen") und vielen Dank für diesen wohl entscheidenden Hinweis!

Offensichtlich hatte ich bei meiner Suche nach dem Prüfprofil zu früh zufrieden gegeben, nachdem ich die objektbezogenen GFA-Prüfungen für Vektor und Bild gefunden hatte.
Ich denke der "EFFEKTIVE Gesamtfarbauftrag" ist für mich die gesuchte Lösung. Damit werde ich mich leider erst kommende Woche weiter beschäftigen können, da diese gleich als dynamische Prüfung in einen PowerSwitch-Workflow integriert werden soll.

Eine Möglichkeit, bestimmte Sonderfarbnamen bei der Addition der einzelnen Farbkanäle auszuschließen, um somit beispielsweise grundsätzlich keine Stanzfarben in die Tonwertsumme einzubeziehen, gibt es nicht zufällig auch schon in der pdfToolbox5, oder?

MfG
Thomas Kittel


als Antwort auf: [#473440]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

olaflist
Beiträge gesamt: 1400

10. Jun 2011, 17:57
Beitrag # 4 von 16
Beitrag ID: #473462
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Eine Möglichkeit, nur die CMYK-Kanäle für den Gesamtfarbauftrag zu prüfen (und Schmuckfarben etc. zu ignorieren) ist für ein künftiges Release geplant. Zeitpunkt kann ich im Moment noch nicht nennen.

Behlfsweise kann man alle (oder bestimmte) Sonderfarbkanäle auf "None" umbenennen (benennt man eine Sonderfarbe auf None um, wird sich nicht mehr dargestellt). Die Datei ist dann aber evtl. nicht mehr produktionstauglich.

Olaf


als Antwort auf: [#473459]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

t-kittel
Beiträge gesamt: 254

14. Jun 2011, 10:12
Beitrag # 5 von 16
Beitrag ID: #473555
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Hallo Hr. Druemmer.

Es freut mich, dass diese Option bei Ihnen schon in der Pipeline ist oder demnächst startet!
Es wäre natürlich schön, wenn eine zukünftige Version nicht nur das "globale" Ignorieren von Sonderfarben zuließe, sondern dem Benutzer zuvor alle Sonderfarben auflistet und er entscheiden kann, welche der Sonderfarben in die Addition des GFA einbezogen werden sollen und welche nicht. Denn wenn ich nicht irre, sollten ja am besten nur die real-druckenden Sonderfarben (Pantone, HKS, etc.) mit 100% eingerechnet werden, die später auch in einem der Druckwerke in der Maschine zu finden sind. Ebenfalls druckende Lackfarben und "nicht-druckende" Stanzfarben sollten also für die Addition explizit deaktivierbar sein.

Ich hoffe ich spreche hier auch im Sinne anderer Anwender ... oder stehe ich mit meinen "Sonderwünschen" alleine auf weiter Flur?

Antwort auf [ olaflist ] Behlfsweise kann man alle (oder bestimmte) Sonderfarbkanäle auf "None" umbenennen (benennt man eine Sonderfarbe auf None um, wird sich nicht mehr dargestellt). Die Datei ist dann aber evtl. nicht mehr produktionstauglich.

Dieser (mir nicht ganz neue) Punkt interessiert mich ebenfalls brennend – gefährdete Produktionstauglichkeit: Momentan fällt mir da höchstens der Fall ein, dass ein auf "None"-gemapptes Objekt gleichzeitig auch Schnittmaske für ein Bild war und durch das Mapping verloren geht. In welchen weiteren Fällen kann die Produktionstauglichkeit gefährdet oder nicht mehr gegeben sein?


MfG
Thomas Kittel


als Antwort auf: [#473462]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

olaflist
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14. Jun 2011, 18:51
Beitrag # 6 von 16
Beitrag ID: #473619
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Für das Abfragen des Farbauftrags für beliebige Sonderfarb-Kombinationen mit und ohne CMYK würde ich folgenden Ansatz vorschlagen:

Alle Sonderfarben, die nicht zu einem Druckdurchgang gehören / nicht als Farbauftrag zu werten sind, auf eine oder mehrere Ebenen legen. Diese Ebenen für die Defautlansicht deaktivieren. Farbauftragsprüfung ausführen.

Soll das Original nicht verändert werden, kan man dies an einer Kopie des Originals durchführen.

Vorteil dieses Ansatzes: sehr flexibel, funktioniert heute schon.

Wir machen außerdem die Beobachtung, dass zunehmend schon mit Ebenen gearbeitet wird (z.B. um das zu erwartende Druckergebnis visuell besser beurteilen zu können - und da stören Stanz- und Falzlinien oder großflächige Lackierungs-Simulations-Farben ja eher), und das Abschalten nicht im eigentlichen Sinne zu druckender Sonderfarben (oder Lackformen) dadurch ohne weiteres möglich wird.


Frage: ist das in der Praxis ausreichend?


Olaf


als Antwort auf: [#473555]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

rohrfrei
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14. Jun 2011, 21:44
Beitrag # 7 von 16
Beitrag ID: #473628
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wie soll das in der Server-Version durchgeführt werden?

Wenn man etwas mehr als commercialprint macht und viel veredelt, dann finde ich die Forderung von t-kittel mit Berücksichtigung der Sonderfarben durchaus nachvollziehbar...

Gruß


als Antwort auf: [#473619]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

olaflist
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14. Jun 2011, 21:58
Beitrag # 8 von 16
Beitrag ID: #473629
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Frage: wie würde man denn in er Servervesion "Bescheid sagen" wollen, welche Farben einfließen sollen in die GFA-Messung, und welche nicht? Was wäre im Vergleich hierzu einfacher als wenn man (mit einer Kopie des Original-PDFs) Objekte in den betreffenden Sonderfarben auf Ebenen legen würde und die Ebenen 'ausknipsen würde'?

Außerdem: wie würde das Ergebnis verwendet werden - geht es nur um einen bestimmten Check (sagen wir: CMYK plus Orange plus Pink, aber minus Stanzfarbe, Lackfarbe und Silberfolie)? Wäre es eine Alternative, in einem Report alle möglichen Kombinationen auszugeben? Also z.B max(CMYK+Orange), max(CMYK+Pink), max(CMYK+Orange+Pink), etc.?

Mein Problem (wenn ich jetzt Vorgaben für die Implementierung bei uns machen müsste): wie vermeide ich, dass die Konfiguration des Servers irgendwann so komplex wird, dass außer t-kittel, rohrfrei und den Produktmanagern bei callas das keiner mehr versteht...?

Last but not least: was sind Beispiele aus der Praxis, wo man solche Prüfungen braucht? Woher weiss man (in automatisierbarer Weise, sprich wo kommen die Steuerparameter her?), welche Sonderfarben grad für die GFA-Messung einbezogen bzw. ignoriert werden sollen? [Wir haben z.B. black list und white list Mechanismen z.B für Font-Substitutionssteuerung oder XMP-Metadaten-Export in pdfToolboxo imlementiert, aber wir haben den Eindruck, dass es den eigentlich hieran interessierten Anwendern - für die wir das mal gebaut hatten - am Ende doch nocht soooo wichtig war, das einzusetzen, weil es irgendwo doch ein bisschen komplex ist...]

Olaf


als Antwort auf: [#473628]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

rohrfrei
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14. Jun 2011, 22:39
Beitrag # 9 von 16
Beitrag ID: #473631
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Zitat Frage: wie würde man denn in er Servervesion "Bescheid sagen" wollen, welche Farben einfließen sollen in die GFA-Messung, und welche nicht?

genau darauf zielte meine Frage ab ;-)

Zitat Was wäre im Vergleich hierzu einfacher als wenn man (mit einer Kopie des Original-PDFs) Objekte in den betreffenden Sonderfarben auf Ebenen legen würde und die Ebenen 'ausknipsen würde'?

na ja, einfacher wäre es z.B. wenn man Standard-"Farben" bereits berücksichtigen würde. Ich habe in meinen eigenen Preflight-Profilen schon seit Ewigkeiten Sonderfarben berücksichtigt, die "ack", "tanze" usw. prüfen in Verbindung mit den Überdrucken-Attributen. Ihre Software kann das ja bereits jetzt schon umsetzen.

Ihr vorgeschlagener Weg ist ein gangbarer Workaround, der aber wiederum manuelle Arbeit erfordert. Wenn ich eine Serverversion in Verbindung mit einem Webshop betreibe wird das nicht mehr funktionieren bzw. ist nicht das, was ich unter Automation verstehe.

Aber ich verstehe die Zwänge als Softwareanbieter zwischen max. Funktionsumfang und ausreichender Benutzerfreundlichkeit. Wie wäre es mit einer Unterteilung von z.B. Standardfunktionen und Profunktionen - nicht preislich, sondern in der GUI?

Gruß


als Antwort auf: [#473629]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

olaflist
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15. Jun 2011, 00:18
Beitrag # 10 von 16
Beitrag ID: #473633
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Ich nehme das mal auf die "pdfToolbox Wunschliste" und werde das intern weiter besprechen... Vielleicht bekommen wir das irgenwie für das nächste Release so hin, dass es 'funzt' aber noch beherrschbar bleibt für die Mehrzahl der Anwender.

Auf jeden Fall: danke für den Input!

Olaf


als Antwort auf: [#473631]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

t-kittel
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15. Jun 2011, 16:36
Beitrag # 11 von 16
Beitrag ID: #473704
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Hallo!

Ich hatte mich zu Euren Beiträgen bisher noch nicht geäußert, da ich z.B. den vorgeschlagenen Workaround mit der Aufteilung der Sonderfarben in separate Ebenen zuerst in der Praxis testen wollte: mit der Desktop-Version bekomme ich das auch ganz einfach über das Switchboard (Ebenen -> Auf Ebenen verteilen -> Schmuckfarben) hin. In der Servervariante hingegen finde ich keine passende Option... und auch nicht im Konfigurator von PowerSwitch. Wie kann ich das (dynamische) Separieren der Schmuckfarben auf einzelne Ebenen hier automatisiert realisieren?

Antwort auf [ olaflist ] Frage: wie würde man denn in er Servervesion "Bescheid sagen" wollen, welche Farben einfließen sollen in die GFA-Messung, und welche nicht?

Ich hatte da entweder an eine Erweiterung der Toolbox-Prüfung "Effektiver Gesamtfarbauftrag" gedacht, wo sich momentan nur die Operatoren, der Schwellenwert, die Blendengröße und ihre Maßeinheit befinden. Würde man hier eine optionale Liste anbieten – z.B. dem Namen "Bei der Ermittlung des effekt. Gesamtfarbauftrags folgende Sonderfarben ausschließen:" – in welche der Anwender diejenigen (standardisierten) Sonderfarbnamen (nicht-druckender) Schmuckfarben (wie "Mattlack", "Glanzlack", "Stanze", "Nut", "Perforation", "Prägung", "Bemaßung", "Weißfilm" etc.) eintragen kann, fände ich dies sehr benutzerfreundlich! Noch besser wäre es, wenn die Liste dieser Sonderfarbnamen per Variablen (z.B. per externen XML-Steuerdateien) dynamisch realisiert werden könnten, was dann sogar eine "Fütterung" durch Datenbankinhalte ermöglichen würde.

Mein Wunschfeature diesbzgl. ist also schnell geäußert. Wie komplex es aber wäre, dieses in die pdfToolbox zu programmieren, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Ich nehme an, dass hierfür (analog Olaf's o.g. Workaround-Vorschlag) im Hintergrund ebenfalls alle Schmuckfarben auf eigene Ebenen separiert werden müssten und die Defaultsichtbarkeit all jener Sonderfarben, die sich in der Optionsliste wiederfinden, auf OFF konfiguriert werden müssten, um im erst im letzten Step den GFA der bereinigten (Ebenen-)Ansicht korrekt ermitteln zu können!?

Antwort auf [ olaflist ] Was wäre im Vergleich hierzu einfacher als wenn man (mit einer Kopie des Original-PDFs) Objekte in den betreffenden Sonderfarben auf Ebenen legen würde und die Ebenen 'ausknipsen würde'?

Einfach ist dieser Weg zweifellos mit einigen wenigen (standardisierten!) Sonderfarbnamen zu bewältigen, flexibler jedoch fände ich meinen vorgenannten Vorschlag, die Sonderfarbnamen per optionaler Liste direkt in der GFA-Prüfung der Toolbox oder gar dynamisch per Variablen einschleusen zu können. Sonst wäre man doch gezwungen, vorab jegliche Kombinationen von Sonderfarbnamen als OCCD abzudecken, oder?

Antwort auf [ olaflist ] Außerdem: wie würde das Ergebnis verwendet werden - geht es nur um einen bestimmten Check (sagen wir: CMYK plus Orange plus Pink, aber minus Stanzfarbe, Lackfarbe und Silberfolie)? Wäre es eine Alternative, in einem Report alle möglichen Kombinationen auszugeben? Also z.B max(CMYK+Orange), max(CMYK+Pink), max(CMYK+Orange+Pink), etc.?

Alle Variationen im Report auszugeben, halte ich persönlich für "überdimensioniert". In der Regel interessiert sich doch der Anwender nur für eine einzige, ganz bestimmte – allerdings von Auftrag zu Auftrag variierende – (Sonderfarb-)Kombination zur GFA-Ermittlung.

Wenn mir also jemand noch einen Tipp zur Vorgehensweise der "Sonderfarben-auf-Ebenen-einzelne-separieren"-Problematik in der Servervariante bzw. PowerSwitch geben könnte, würde ich mal versuchen diesen Workaround in automatisierter Umgebung zu integrieren.

Insgesamt scheint mir jedoch das bisherige Feedback auf ein solches Wunschfeature noch eher verhalten. Darüber bin ich etwas verwundert, denn 4c-Jobs mit Stanzen, Bemaßungen und auch Lackfilmen sind doch keine Seltenheit in unserer Branche. Wo sind all die Verpackungsprofis, die dieses Thema ebenfalls interessieren würde oder verwendet ihr alle andere Softwarelösungen bzw. Komplettsysteme?

MfG
Thomas Kittel


als Antwort auf: [#473633]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

rohrfrei
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15. Jun 2011, 18:07
Beitrag # 12 von 16
Beitrag ID: #473708
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Zitat Würde man hier eine optionale Liste anbieten – z.B. dem Namen "Bei der Ermittlung des effekt. Gesamtfarbauftrags folgende Sonderfarben ausschließen:" – in welche der Anwender diejenigen (standardisierten) Sonderfarbnamen (nicht-druckender) Schmuckfarben (wie "Mattlack", "Glanzlack", "Stanze", "Nut", "Perforation", "Prägung", "Bemaßung", "Weißfilm" etc.) eintragen kann, fände ich dies sehr benutzerfreundlich!

würde ich auch gut finden und am besten wäre es, wenn das vom Hersteller bereits so vordefiniert wäre, damit es direkt nach der Installation einsatzbereit wäre. Wobei ich das alles nicht in die einzelnen Fremdsprachen übersetzen möchte

Zitat Ich nehme an, dass hierfür (analog Olaf's o.g. Workaround-Vorschlag) im Hintergrund ebenfalls alle Schmuckfarben auf eigene Ebenen separiert werden müssten und die Defaultsichtbarkeit all jener Sonderfarben, die sich in der Optionsliste wiederfinden, auf OFF konfiguriert werden müssten, um im erst im letzten Step den GFA der bereinigten (Ebenen-)Ansicht korrekt ermitteln zu können!?

ist das nicht zu kompliziert? Wäre es nicht einfacher, die o.g. Sonderfarben einfach aus der Addition auszuklammern, also unberücksichtigt zu lassen? Evtl. wäre es sogar möglich, wenn man eine Option hätte, die nur die Prozessfarben aufaddiert, wobei dann natürlich ALLE anderen Sonderfarben auch unberücksichtigt werden würden.

Zitat Wo sind all die Verpackungsprofis, die dieses Thema ebenfalls interessieren würde oder verwendet ihr alle andere Softwarelösungen bzw. Komplettsysteme?

ich vermute mal, die Verpackungsprofis arbeiten mit anderen Werkzeugen wie Artpro, Esko usw. und/oder bearbeiten jeden Job individuell und ohne Bezug nach max. Automatisierung mit Webshop etc.

Gruß


als Antwort auf: [#473704]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

olaflist
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15. Jun 2011, 21:15
Beitrag # 13 von 16
Beitrag ID: #473721
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Für Server bestimmte Sonderfarben auf Ebene legen - wie geht das?

- erst eine Prüfung anlegen, die diese Objekte findet (Sonderfarbname enthält "XXX") wobei statt XXX die zu findenden Namen(steile) anzugeben sind; wichtig: man kann in der Prüfung mehrere Prüfungsteile aufnehmen, also z.B. nach "Lack" und nach "Stanze" suchen; dann muss man aber noch anklicken, dass es ausreicht, wenn eine der Bedingungen zutrifft

- dann unter Korrekturen eine neue Korrektur anlegen "Seitenobjekt auf Ebene" und dort als Filterkriterium die soeben angelegte Prüfung wählen (und einen geeigneten Namen für die Ebene angeben)

Hilft das?

Olaf


als Antwort auf: [#473708]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

Polylux
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16. Jun 2011, 08:15
Beitrag # 14 von 16
Beitrag ID: #473737
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Antwort auf [ t-kittel ] Insgesamt scheint mir jedoch das bisherige Feedback auf ein solches Wunschfeature noch eher verhalten. Darüber bin ich etwas verwundert, denn 4c-Jobs mit Stanzen, Bemaßungen und auch Lackfilmen sind doch keine Seltenheit in unserer Branche.l

Ich hätte die Funktion auch gerne ;o)


als Antwort auf: [#473704]

GFA-Prüfung auch in pdfToolbox 5 nur objektorientiert?

t-kittel
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17. Jun 2011, 08:59
Beitrag # 15 von 16
Beitrag ID: #473836
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Herzlichen Dank Herr Druemmer,

für die o.g. Beschreibung der Vorgehensweise in automatisierter Umgebung - was nun in meinem Testworkflow auch problemlos funktioniert.
Hier hatte ich wohl die Korrektur "Objekte auf Ebene legen" (mit welcher sich – in Verbindung mit "Durch eine Prüfung identifizierte Objekte" und der Möglichkeit mehrere Prüfungen auf Sonderfarbnamen gleichzeitig anzugeben – meine Aufgabenstellung tatsächlich lösen lässt) glatt übersehen. ;o)

MfG
Thomas Kittel


als Antwort auf: [#473721]
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