[GastForen Programme Print/Bildbearbeitung Adobe InDesign GREP - positiver Lookbehind mit zwei Angaben (entweder, oder)

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GREP - positiver Lookbehind mit zwei Angaben (entweder, oder)

Nice
Beiträge gesamt: 235

18. Jan 2018, 12:17
Beitrag # 1 von 3
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Hallo ins Forum,

ich benötige Hilfe bei einem GREP-Stil für "Suchen und Ersetzen" in InDesign.
Ich möchte alle Worte finden, die nach einem Semikolon oder nach einer Klammer stehen, wenn danach eine Jahreszahl folgt.

Also z.B. (Schulz 2006; Meyer 2009; Schmidt 2013)

Einzeln klappt das ganz gut:
(?<=\()[\l\u]+(?= \d)
(?<=\;) [\l\u]+(?= \d)

Wenn ich beim positiven Lookbehind nun beides angebe (?<=\(|\;), werden dennoch nur alle Worte nach dem Semikolon gefunden, die mit der vorangestellten Klammer nicht.

(?<=\(|\;) [\l\u]+(?= \d)

Habe ich da einen Fehler in meinem GREP oder ist ein "entweder, oder" beim positiven Lookbehind nicht möglich?

Über einen Tipp würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Nicole
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GREP - positiver Lookbehind mit zwei Angaben (entweder, oder)

Martin Fischer
  
Beiträge gesamt: 11871

18. Jan 2018, 12:58
Beitrag # 2 von 3
Beitrag ID: #561921
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Hallo Nicole,

das Problem dürfte bei der Leerstelle nach dem Lookbehind zu suchen sein.
Diese Leerstelle kommt nach einem Semikolon vor, nach der öffnenden Klammer aber nicht.

Versuch's mal mit einem OPTIONAL (?) bei der Leerstelle:

Code
(?<=\(|\;) ?[\l\u]+(?= \d) 


oder so:

Code
(\(|\; )\K[\l\u]+(?= \d) 


Viele Grüße
Martin


als Antwort auf: [#561915]
(Dieser Beitrag wurde von Martin Fischer am 18. Jan 2018, 13:00 geändert)

GREP - positiver Lookbehind mit zwei Angaben (entweder, oder)

Nice
Beiträge gesamt: 235

18. Jan 2018, 15:42
Beitrag # 3 von 3
Beitrag ID: #561935
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Hallo Martin,
klasse! Vielen Dank! Das war es!
Beide von dir vorgeschlagenen GREP-Formeln funktionieren!
Danke für deine Hilfe!

Herzliche Grüße
Nicole


als Antwort auf: [#561921]

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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Veranstaltungen
27.09.2018

Screen IT, Uster
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

Infoveranstaltung

Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

Ja

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