[GastForen Diverses Kaffeepause / Plauderecke Gehalt eines Designers? :-)

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Gehalt eines Designers? :-)

whitelady
Beiträge gesamt: 338

27. Apr 2005, 10:56
Beitrag # 1 von 14
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Passend zum Thread von Andreas Huber möchte ich nun gerne mal wissen, wie es mit dem Gehalt einer frisch gebackenen Kommunikations-Designerin aussieht? Wie viel kann man erwarten? Was ist unterbezahlt?
Man muß dazusagen, ich arbeite hier auf dem Land, nicht in der Stadt, in einer ziemlich kleinen Firma (10 Mitarbeiter, aber gesplittet auf zwei Firmen... hmpf), und die Überstunden halten sich in Grenzen. Werden aber auch nicht bezahlt. Und an VL ist nicht zu denken.

Und, sollte man bei ner Gehaltserhöhung darauf bestehen, daß es schriftlich gemacht wird?

Bin gespannt auf eure Antworten!

Viele Grüße
Nadine
---
"They misunderestimated me." George W. Bush

(Dieser Beitrag wurde von whitelady am 27. Apr 2005, 10:58 geändert)
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Gehalt eines Designers? :-)

ilona
Beiträge gesamt: 474

27. Apr 2005, 14:59
Beitrag # 2 von 14
Beitrag ID: #162566
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Hallo Nadine,

vorab wäre es wohl mal wichtig zu wissen, wo du arbeitest - in welchem Land und bei welcher Firma - in welchem Bereich bist du tätig?
Rein kreativ? Allrounder? Mit sehr anspruchsvollen (gutbezahlten) Aufträgen?

Im Grunde (würde ich einfach mal so behaupten)
sollte ein Kommunikationsdesigner mit langjährigem Studium einfach mehr verdienen
als ein Mediengestalter (der in der Schweiz wohl Polygraf heißt?)
mit einer Ausbildung.

Ob er mehr "verdient", bzw. mehr bekommt, ist fraglich -
und in der Praxis ist es ja wohl so,
dass ein frischgebackener Designer erst mal froh sein kann,
wenn er für seine Leistungen überhaupt bezahlt wird -
ich stelle immer wieder fest, dass die armen erst mal
ewig lange unbezahlte Praktika machen (müssen) bevor sie "entlohnt" werden.

Was ist schon "unterbezahlt"? Wenn die (wie du schreibst, ziemlich kleine) Firma
sich an deinen Leistungen dumm und dusslig verdient, DANN bist du unterbezahlt

Und dass sich in dieser Branche viele "unter Wert" verkaufen,
liegt wohl auch daran, dass es mehr Bewerber als Jobs gibt,
und auch die Firmen vor dem Problem stehen, dass sehr knapp kalkuliert wird
und die Gewinne halt auch nicht mehr das sind was sie mal waren...

Warum sollte eine Gehaltserhöhung schriftlich festgehalten werden?
Auf der Lohnabrechnung hast du sie ja "schriftlich"
Ein "feiner Zug" von der Arbeitgeberseite her ist es höchstens,
mit einem netten Brieflein zu begründen, warum die Gehaltserhöhung stattfand,
also "aufgrund besonders guter Leistungen..." oder so.
Bringt aber nix, außer einem guten Gefühl...

Viel Spaß noch,
Ilona.


als Antwort auf: [#162451]

Gehalt eines Designers? :-)

koder
Beiträge gesamt: 1743

28. Apr 2005, 01:12
Beitrag # 3 von 14
Beitrag ID: #162678
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>Im Grunde (würde ich einfach mal so behaupten)
>sollte ein Kommunikationsdesigner mit langjährigem Studium einfach mehr verdienen
>als ein Mediengestalter (der in der Schweiz wohl Polygraf heißt?)
>mit einer Ausbildung.


De fakto ist es ja auch so.

Du schreibst aber "sollte".

Warum?
Lernt ein Kommunikationsdesigner mehr über die tägliche Praxis im Arbeitsleben? Nein. Gestaltungs- und Entwurfstechniken. Ja. Aber Leute mit Talent brauchen dafür nicht zu studieren.
Wenn jemand seine Lehre beendet steht er schon 3 Jahre im Berufsleben (für ein mieses Gehalt). Der Studierte fängt erstmal genauso an wie ein Praktikant, er muß vielleicht erst lernen, mit Kunden zu sprechen, Aufträge abzuwickeln, Angebote einzuholen... Nicht zu vergessen, die tägliche Routine bei der Ausübung der Arbeit und eine angemessene Arbeitsgeschwindigkeit an den Tag legen. Ein Ausgelernter kann es bereits (oder sollte es können).
Jetzt sag mir, warum der Diplomant mehr verdienen soll???


als Antwort auf: [#162451]
(Dieser Beitrag wurde von koder am 28. Apr 2005, 01:15 geändert)

Gehalt eines Designers? :-)

ilona
Beiträge gesamt: 474

28. Apr 2005, 08:50
Beitrag # 4 von 14
Beitrag ID: #162701
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Hallo Koder,

das "sollte" war nicht unbedingt so gemeint, dass ich finde, es solle oder müsse so sein,
sondern bezieht sich eher auf den Unterschied zwischen "akademischen" Ausbildungen und "normalen".
(So auf die platte Art: ein Zahnarzt verdient ja auch mehr als ein Metzgereiverkäufer...)

Ob das gerecht ist, ist eine ganz andere Frage.

Was du über die Praxis schreibst ist absolut richtig (ich bilde auch aus),
die Designer, die ich kenne, die mehr verdienen als der "Setzer"/Mediengestalter
sind entweder SAUGUT oder können (zusätzlich!) all das was der Mediengestalter gelernt hat, genauso gut wie dieser,
und das können sie in der Regel erst nach einer längeren Praxiserfahrung, stimmt schon.

Deswegen war es mir auch wichtig zu wissen, WAS die Posterin denn eigentlich so den ganzen Tag macht.
Wenn sich höchstkreativ tätig ist wird sie wohl ihr gesamtes Studienwissen benötigen,
gutbezahlte Aufträge abarbeiten und dafür sollte sie dann auch gut bezahlt werden
Wenn sie allerdings das macht, was ein anderer mit Ausbildung auch kann (wahrscheinlich besser, eben wegen der Praxis)
warum sollte sie dann nur wegen des Titels mehr bekommen?

Ich glaube wir sind da schon derselben Meinung...

Grüße,
Ilona (nicht-diplomiert...)


als Antwort auf: [#162451]

Gehalt eines Designers? :-)

whitelady
Beiträge gesamt: 338

28. Apr 2005, 10:49
Beitrag # 5 von 14
Beitrag ID: #162750
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Hallo,

@ilona: stimmt, das sind so ein paar Eckdaten, die man dazu noch wissen sollte. Also ich arbeite in Deutschland, in einem kleinen Buchverlag auf dem Land (wie gesagt, 10 Mitarbeiter), und mache dort von Idee über Layoutentwürfe, Bildbearbeitung, teilweise Illustration, ColorManagement, bis zu Reinzeichnung und Druckvorstufe (also pdfs für den Druck) alles – außer fotografieren, das macht mein Kollege. Präsentieren muß ich meine Entwürfe nur dem Arbeitgeber, also kein Kundenkontakt.
Das, was koder angesprochen hat, von wegen "Studis sind im Arbeitsleben erstmal wie Azubis, weil sie sich noch nicht organisieren können, bzw. kein vernünftiges Arbeitstempo anschlagen können" trifft bei mir nicht zu, denn ich war vorher fünf Jahre (inkl. Ausbildung) Sekretärin in ner großen Firma, außerdem kommen die verschiedenen Praktika, die im Studium vorgeschrieben waren, sowie drei Nebenjobs dazu.

Aber ich weiß nicht, ob die Aussage, daß frisch diplomierte Studenten erstmal nicht so toll mitarbeiten können, nicht eher ein Klischee ist? Das könnt ihr in der Praxis besser beurteilen.

Ich finde, es mag zwar zutreffen, wenn man einen Studenten aus einem anderen Bereich hat (was weiß ich, Informatik z. B.), der noch dazu an ner Uni studiert hat, wo keine Praktika mit im Studium integriert sind. Die sind meinetwegen noch nicht so fit für´s Arbeitsleben.

Aber an einer FH, außerdem noch heutzutage, wo die Kosten für ein Studium (und das Designstudium gehört zu den teuersten) irgendwie aufgebracht werden müssen, können es sich die wenigsten Studenten erlauben, nicht zu jobben. Und die meisten tun das in Agenturen oder sonstwie im kreativen Bereich, gerade eben auch wegen der Berufspraxis. Von daher denke ich, daß diese Aussage gerade auf die Designstudenten eben nicht ganz so zutrifft.

Aber wie gesagt, ich kann es auch nur aus meiner Warte beurteilen. Ich bin nicht in der Position, Leute einzustellen. Habt ihr tatsächlich diese Erfahrung gemacht?

Viele Grüße
Nadine
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"They misunderestimated me." George W. Bush


als Antwort auf: [#162451]
(Dieser Beitrag wurde von whitelady am 28. Apr 2005, 10:52 geändert)

Gehalt eines Designers? :-)

ilona
Beiträge gesamt: 474

28. Apr 2005, 13:29
Beitrag # 6 von 14
Beitrag ID: #162832
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Hallo Nadine,

ich kann mir gut vorstellen, dass du mit deiner "Vorbildung" vor dem Studium
und während der Praktika nicht mehr in das Klischee vom unbrauchbaren Studi im Arbeitsleben fällst.

Ich hatte aber schon ein paar "Theoretiker" (aus Unis und zweifelhaften Mediengestalter-Schulen)
da musste man wirklich wieder bei Adam und Eva anfangen
weil da entweder unheimlich viel fehlte oder falsch beigebracht wurde
da kamen dann Sachen raus wie Linien mit 0,02 mm in 100c, 20m, 30k - gaaaanz toll

Und auf der anderen Seite bekomme ich immer wieder mit, dass manche Betriebe
wirklich fähige und gute Leute, die auch was können, ewig lange als unbezahlte Praktikanten beschäftigen
nur weil die Meinung vorherrscht, dass denen ALLE noch die Praxiserfahrung fehlt
und das finde ich dann auch nicht so doll...

Aber eigentlich wolltest du ja wissen, wieviel du verdienen solltest, oder?
Fühlst du dich denn unterbezahlt?
Oft ist ja auch die Frage, wieviel der Betrieb denn überhaupt zahlen KANN...

Die einzige Chance, den eigenen Marktwert zu erfahren ist,
sich zu bewerben und zu sehen ob man mit seinen Gehaltsvorstellungen durchkommt,
und da sieht es ja im Moment nicht gerade rosig aus ...

Liebe Grüße
Ilona (Arbeitgeber...)


als Antwort auf: [#162451]

Gehalt eines Designers? :-)

whitelady
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28. Apr 2005, 23:18
Beitrag # 7 von 14
Beitrag ID: #162972
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Hallo Ilona!

Weia, okay, das ist wirklich toll. 0,02 mm Linien...

Ja, richtig, das würde mich immernoch interessieren, wie viel man verdienen sollte. Ich meine, es ist nicht so, daß die Firma sich das nicht leisten könnte, es wurden jetzt erst wieder zwei neue Leute eingestellt, in höheren Positionen (was dann ziemlich viele Häuptlinge und wenige Indianer sind, aber das ist ne andere Geschichte).

Ich bin halt so hin- und hergerissen. Auf der einen Seite bin ich superfroh, daß es gleich nach dem Studium geklappt hat mit nem Job, und es ist auch nichts befristetes, von daher hab ich echt Glück gehabt (ich kenne da eine Menge andere Leute die es nicht so gut erwischt haben)... Aber da ist halt immer dieser bittere Nachgeschmack von wegen: Ich verdiene zu wenig, dafür, daß ich fünf Jahre studiert habe. Ich versuche, es als gutbezahltes Praktikum zu sehen, wo ich noch dazu die Berufserfahrung für mich verbuchen kann. Aber das geht nicht immer, und manchmal überkommt es mich doch... Vor allem wenn ich höre, daß andere Leute 30 Tage Urlaub haben anstatt dem gesetzlichen Minimum von 24 (übrigens auch die Leute bei uns in der Firma, die länger da sind - nur die "Neuen" haben bloß noch 24 Tage), Überstunden bezahlt kriegen (okay, das jetzt bei Leuten die nicht im Designbereich arbeiten), vermögenswirksame Leistungen kriegen und und und. Um die Karten auf den Tisch zu legen, ich verdiene jetzt, nach ner "Gehaltserhöhung" von 200 € nach der Probezeit, 2.200,- €.

Viele Grüße
Nadine
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als Antwort auf: [#162451]

Gehalt eines Designers? :-)

ilona
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29. Apr 2005, 09:24
Beitrag # 8 von 14
Beitrag ID: #162996
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Hi Nadine,

netto/brutto/Grundgehalt?
falls Grundgehalt: find ich jetzt mal nicht soooo schlecht

Vielleicht gibt es andere Meinungen?
Evtl. ruft dich gleich ein Headhunter an und wirbt dich ab ;-)

Rein rechtlich: iege ich da völlig falsch mit der Annahme, dass wenn man EINEM Mitarbeiter VWL zahlt, das dann bei ALLEN tun muss?

Grüße,
ilona.


als Antwort auf: [#162451]

Gehalt eines Designers? :-)

whitelady
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1. Mai 2005, 21:25
Beitrag # 9 von 14
Beitrag ID: #163369
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Hallo Ilona,

die 2.200,- € sind der monatliche Bruttoverdienst. Dazu bekomme ich noch 50% Weihnachtsgeld, und 30% Urlaubsgeld. Also insgesamt 28.160,- € im Jahr.

Ich finde es halt heftig, wenn ich bedenke, daß ich auch genausogut Sekretärin hätte bleiben können, und würde jetzt genausoviel bzw. wenn nicht sogar noch mehr verdienen. Und dann habe ich auch ständig im Hinterkopf, daß eine Ex-Kollegin bei einem Praktikum (sie war als Junior Art in ner großen Frankfurter Agentur angestellt)als sie angefangen hat 2.400,- € verdiente - und das ohne ein Studium. Und ihr Aufgabengebiet war nicht so breit gefächert, weil es in dieser Agentur Leute für Farbmanagement und Reinzeichnung gab.

Das mit den VWL war ein Mißverständnis, weil ich immer so lange Schachtelsätze bilde *g*, das mit den "die Mitarbeiter, die länger da sind, bekommen mehr" bezog sich nur auf die Urlaubstage.

Viele Grüße
Nadine
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"They misunderestimated me." George W. Bush


als Antwort auf: [#162451]

Gehalt eines Designers? :-)

whitelady
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2. Mai 2005, 22:20
Beitrag # 10 von 14
Beitrag ID: #163585
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Hallo Leute,

finde ich ehrlich gesagt ziemlich schade, daß hier keine Resonanz mehr kommt, trotz daß ich hier meine ganze Gehaltssituation offenlege... Ist für mich auch nicht gerade selbstverständlich, einfach alles komplett offenzulegen.

Wenn ich die ausbleibende Resonanz richtig deute - 2.200 Euro monatlich bei diesen Gehaltsverhältnissen sind also eurer Meinung nach okay für nen diplomierten Designer?

Viele Grüße
Nadine
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als Antwort auf: [#162451]
(Dieser Beitrag wurde von whitelady am 2. Mai 2005, 22:27 geändert)

Gehalt eines Designers? :-)

Tömsken
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5. Mai 2005, 19:21
Beitrag # 11 von 14
Beitrag ID: #164201
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Hola...

die Zeiten, in denen ein Hochschul-Absolvent mehr verdiente als ein "Ausgebildeter", sind vorbei ( - sofern es die überhaupt je gegeben hat). 2.2k ist im Vergleich zu vielen anderen Berufen durchaus akzeptabel. Z. B. meine Liebste, die bald ihr Sozialarbeiter-Studium absolviert hat, kann auch nicht mehr erwarten.

Ich bin im 7. Jahr selbstständig, habe also noch als Angestellter die "DM"-Phase live erlebt, weshalb meine Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind: Mein Einstiegsgehalt als Grafik-Designer (FH) lag 1995 bei 1.300 € (3.600 DM), woraus dann bald 2.550 € wurden und schließlich 3.100 €. Da war ich allerdings auch schon als Abteilungsleiter eingesetzt.

Nach meinen Erfahrungen und Kenntnissen verdient man in großen Agenturen weniger als in kleinen, kann jedoch nur in den Großen "reich" werden.

Ciao, Tom


als Antwort auf: [#162451]

Gehalt eines Designers? :-)

whitelady
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6. Mai 2005, 13:17
Beitrag # 12 von 14
Beitrag ID: #164285
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Hallo Tom,

und vielen Dank für dein Erbarmen! ;-)

Ist nämlich gut zu wissen, was andere in dem Bereich so darüber denken. Mir erzählen ständig Leute im Bekanntenkreis aus anderen Berufssparten (was weiß ich, Hotel, IT etc.) daß ich doch sauwenig verdiene. Daher weht der Wind, und deshalb wollte ich mal wissen was hier die Leute so meinen.

Viele Grüße
Nadine
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als Antwort auf: [#162451]

Gehalt eines Designers? :-)

jes
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31. Mai 2005, 10:16
Beitrag # 13 von 14
Beitrag ID: #168735
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hi,

dein gehalt ist jetzt zwar nicht sooo der knüller, aber leider ist es wirklich so, dass "draussen" jede menge leute warten die (zumindest für den anfang) für weniger arbeiten würden.

Der markt ist halt wirklich mit komm.designern und mediengestaltern übersättigt (möchte ja jeder gerne am chicken mac sitzen und locker flockig bunte bildchen hin und her schieben - dass es auch harte arbeit sein kann wird oftmals erst nach beginn der ausbildung/ des studiums klar).

vielleicht kannst du deiner firma ja plausibel machen, dass du ab und zu mal die ein oder andere schulung brauchst, das bringt deiner firma und auch dir etwas und ausserdem kannst du nebenher noch
etwas networking betreiben - denn ein beziehungsnetzwerk ist ja u.U. auch sehr wichtig.

vielleicht gibt es für dich auch eine möglichkeit mal genau mitzuschreiben was du leistest und dann mal in etwa gegenzuchecken was deine firma durch dich spart (z.b. eine illu von gutem freien illustrator 200-300 Euro).
bei evtl. lohnverhandlungen ist es sicher von vorteil, wenn du belegen kannst, wie wertvoll du für deine firma bist.

ich hoffe ich sehe die ganze sache nicht zu naiv...

grüsse,
jes

carpe diem!


als Antwort auf: [#162451]
(Dieser Beitrag wurde von jes am 31. Mai 2005, 10:17 geändert)

Gehalt eines Designers? :-)

whitelady
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5. Jun 2005, 14:20
Beitrag # 14 von 14
Beitrag ID: #169905
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Hi jes,

das ist eine gute Idee, meine Leistungen mal für eventuelle Gehaltsverhandlungen konkret für mich selbst aufzuschreiben. Werde ich mal machen. Danke!

Mit Schulungen ist das so eine Sache - mal schauen ob ich das anrege, jetzt ist erst wieder ein Kollege von mir gegangen worden (okay, er war auch nicht so dolle geeignet), da halte ich dann doch lieber erstmal die Bälle flach und bin froh, daß ich überhaupt einen Job habe... Sind schon schwierige Zeiten grad, das weiß ich ja.

Viele Grüße
Nadine
---
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als Antwort auf: [#162451]
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