[GastForen PrePress allgemein CMS (Color-Management) Gelieferte Bilder mit Profile konvertierten, ja oder nein oder jain?

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Gelieferte Bilder mit Profile konvertierten, ja oder nein oder jain?

Claude Wiesner
Beiträge gesamt: 5

7. Jul 2004, 10:44
Beitrag # 1 von 5
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Hallo zusammen

Immer wieder stossen wir auf das Problem, ob gelieferte Bilddaten mit zum Teil unbekannter Vergangenheit, in unsere Profile konvertiert werden sollen oder nicht. Lassen wir die Bilder wie sie sind, sagt der Kunde bei allen anderen Druckereien war es gut und bei euch plötzlich nicht. Also sind wir die Deppen, selbst wenn die Bilder laienhaft aufbereitet sind.

Verändern wir die Bilder und es kommt auch nicht gut, heisst es, wir hätten die Bilder 1:1 übernhemen können. Also sind wir wieder die Deppen.

Wie macht ihr das in der Praxis? (Theorie funktioniert im heutigen Markt nur sehr bedingt.) Wie geht ihr vor? Konvertiert ihr gelieferte Bilder in eueren Farbraum oder weist ihr die Profile nur zu und schaut, was passiert? Lässt von jedem Job Proofs raus?

Zur Anmerkung: Ich spreche nicht von Höchstqualität-Jobs, bei denen jeder Aufwand verrechnet werden kann, sondern von 08/15-Aufträgen, die ohne grosse, aber eben die richtigen, Eingriffe auf die Maschine müssen. Ich bin froh um jede Meinung.

Besten Dank.

Grüsse
Claude
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Gelieferte Bilder mit Profile konvertierten, ja oder nein oder jain?

boskop
  
Beiträge gesamt: 3463

7. Jul 2004, 12:28
Beitrag # 2 von 5
Beitrag ID: #95492
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Hallo Claude
in einem solchen Fall (ich nehme, es sind CMYK-Bilder) würde ich den Gesamtfarbauftrag kontrollieren und den Schwarzaufbau anschauen. Wenn das soweit stimmig ist, würde ich die Bilder ohne Farbraumtransformation durch den Prozess schleusen: also, falls Du CMS für die Ausgabe eingeschaltet hast, den Bildern Dein Ausgabeprofil zuweisen, ansonsten kein Profil zuweisen. Bei motzanfälligen Kunden lohnt sich vielleicht ein Proof - aber was, wenn er nicht bezahlt wird?
Eine andere Möglichkeit wäre es, alte Druckmuster zu verlangen. Dann kannst Du in der Vorstufe schon prüfen, ob die Daten genügen, siehst am Papier vielleicht schon für was separiert wurde und der Drucker kann sich an der Maschine auch darauf abstüzten.
Gruss
Urs
http://www.designersfactory.com


als Antwort auf: [#95463]

Gelieferte Bilder mit Profile konvertierten, ja oder nein oder jain?

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 18904

7. Jul 2004, 13:01
Beitrag # 3 von 5
Beitrag ID: #95505
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Hallo Claude,

wie Urs schon schrieb:

1. Referenzdrucke anfordern
2. Proofs

Wofür sind die denn sonst da, insbesondere bei gemischter Datenanlieferung ist alles andere Mumpitz. Was nützt es dir, wenn der Kunde 2 seiner Bilder schon mal hat drucken lassen, das eine war viel zu voll und dunkel separiert und hatte einen Grünstich und der Drucker hat alle Bremsen gezogen die er nur hat, beim anderen ist es viel zu flau und rot-stichig und wieder hat ein Drucker (selbst wenn's der selbe war, macht das keinen Unterschied) in eine ganz andere Richtung gesteuert.

Wie meinst du werden diese beiden Bilder wenn sie das erste mal nebeneinander auf einer Seite stehen?


MfG

Thomas


als Antwort auf: [#95463]

Gelieferte Bilder mit Profile konvertierten, ja oder nein oder jain?

LenserMan
Beiträge gesamt: 11

8. Jul 2004, 07:26
Beitrag # 4 von 5
Beitrag ID: #95695
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Hallo Claude,

manchmal macht es auch Sinn mit dem Kunden zu reden. Wenn der Kunde keine Referenz (Proof oder Andruck hat - und vielleicht nicht einmal einen kalibrierten Monitor) könnte man eine Auswahl von Bildern hausintern proofen, und zwar einmal farbgemanaged und einmal die Datei nicht managen. Die unterschiedlichen Ergebnisse dem Kunden vorlegen und Ihn entscheiden lassen. Manchmal lohnt sich dieser Aufwand, gerade in der heutigen Zeit wo der Konkurrenzkampf hart ist und die Jobs nicht gerade auf der Strasse liegen. Bei Periodikas lohnt sich der Aufwand allemahl, und ein wenig Aufklärungsarbeit beim Kunden schafft auch Vertrauen.
Nicht aufgeben, ran an den Speck.


als Antwort auf: [#95463]

Gelieferte Bilder mit Profile konvertierten, ja oder nein oder jain?

Markus Keller
Beiträge gesamt: 661

11. Jul 2004, 15:35
Beitrag # 5 von 5
Beitrag ID: #96360
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Hallo Claude,

bei vielen Motiven hilft doch schon der gesunde Menschenverstand. Die meisten Kunden wollen den Himmel blau, die Bäume und Wiesen grün, die Häuserdächer rot und die Leberkässemmel soll auch keinen Grünstich haben. Bei solchen 08/15-Motiven lässt sich schon mit einem brauchbarem Monitor, etwas Farbgefühl und minimalem Aufwand das Motiv beurteilen und eventuell korrigieren. Das bringt gerade bei Kunden, die selbst keine Fachleute sind, mehr Pluspunkte als irgendwelche Andrucke, die sie unterschreiben sollen.
Etwas anderes ist es, wenn man es mit Profis zu tun hat, aber die sollten dann auch professionelle Daten anliefern.
Und schwierig wird es, wenn man nicht weiß, wie das Motiv aussehen muss, also bei Mode, Produktaufnahmen etc. Da hilft dann oft nur noch ein Muster, in welcher Form auch immer.
Das wichtigste ist nach meiner Erfahrung, dass man mit dem Kunden redet und der sich ernstgenommen fühlt. Arbeitsweisen, die bei einem Kunden gut funktionieren, können bei einem anderen genau verkehrt sein.
Unterschriften auf Proofs etc. helfen zwar, sich vor Reklamationen zu schützen, sagen aber noch nichts drüber aus, ob der Kunde wieder kommt.

Markus Keller


als Antwort auf: [#95463]
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Die Webinar-Serie besteht aus drei Teilen, an drei verschiedenen Terminen, die aufeinander aufbauen: 1.-3. März 2022, jeweils von 10.00-11.30 Uhr, mit anschliessender 20-minütiger Diskussionsrunde.
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