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Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Nice
Beiträge gesamt: 235

31. Jan 2018, 11:38
Beitrag # 1 von 17
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Hallo in die Runde,

ich habe hier einige Bleistift-Zeichnungen, die gescannt werden sollen und per Modus-Wandlung mit dem Diffusion-Dither in eine Punktzeichnung umgewandelt werden sollen. Die Zeichnungen werden später in einem Buch (Offsetdruck) veröffentlicht. Ich arbeite mit Photoshop CS6 unter windows.

Hat jemand eine Idee wie ich das Wandeln komfortabler lösen könnte?
Ich habe schon mit dem Filter Strichumsetzung getüftelt. Dort kann man zumindest die Hell/Dunkel-Balance direkt einstellen. Allerdings ist das Egebnis in der Punktdarstellung anders als beim Diffusion-Dither-Bitmap.

Meine zweite Frage:
Hat jemand eine Idee weshalb eine Bleistiftzeichung überhaupt in ein bitmap gewandelt werden sollte. Es heißt das wurde schon immer so gemacht und sei ein Standard bei wissenschaftlichen Publikationen.
Ich vermute, dass die leichten Grautöne der Bleistiftzeichnung früher im Offsetdruck weggebrochen sind. Das dürfte doch aber bei den heutigen Druckverfahren (computer to plate) kein Problem mehr sein.

Über Tipps, Ideen und Anregungen würde ich mich freuen.

Viele Grüße
Nicole
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Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Freunek
Beiträge gesamt: 1455

31. Jan 2018, 13:28
Beitrag # 2 von 17
Beitrag ID: #562222
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Antwort auf: Hat jemand eine Idee wie ich das Wandeln komfortabler lösen könnte?
Ich habe schon mit dem Filter Strichumsetzung getüftelt. Dort kann man zumindest die Hell/Dunkel-Balance direkt einstellen. Allerdings ist das Egebnis in der Punktdarstellung anders als beim Diffusion-Dither-Bitmap.

Meine zweite Frage:
Hat jemand eine Idee weshalb eine Bleistiftzeichung überhaupt in ein bitmap gewandelt werden sollte. Es heißt das wurde schon immer so gemacht und sei ein Standard bei wissenschaftlichen Publikationen.


Moin,
am konfortabelsten (also kürzesten) ist tatsächlich
Bild > Modus > Bitmap > Diffusion-Dither

Das Ergebnis kannst Du dabei allerdings nicht beeinflussen. Der Ansatz über die Filtergalerie zu gehen, wäre mir gar nicht gekommen. Ich habe nachgeschaut und festgestellt, dass die „Strichstärke“ möglichst kurz (bei mir war es der Wert 2) gewählt werden muss. Je kürzer die Strichstärke, um so ähnlicher ist das Ergebnis an Diffusion-Dither dran.

„Das wurde schon immer so …“ ist natürlich das Totschlagargument schlechthin. Ein Graustufenbild würde ich sinnigerweise als Graustufenscan digitalisieren und auch in Graustufen zum Druck geben. Dass Graustufen in gerastert nicht gedruckt werden können, war eigentlich nur im sogenannten „Schnelldruck“ in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts ein Problem.

Obwohl, keine Regel ohne Ausnahme - Apple hatte Ende der 80er die Produktabbildungen auf braunen Umverpackungen mit dem Diffusion-Dither-Effekt versehen. Das sah irgendwie stylish aus.

Gruß
Günther


als Antwort auf: [#562215]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

31. Jan 2018, 14:14
Beitrag # 3 von 17
Beitrag ID: #562227
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Antwort auf: ich habe hier einige Bleistift-Zeichnungen, die gescannt werden sollen und per Modus-Wandlung mit dem Diffusion-Dither in eine Punktzeichnung umgewandelt werden sollen.
...
Hat jemand eine Idee wie ich das Wandeln komfortabler lösen könnte?

Was ist an einer aufgezeichneten Aktion, die diese Schritte per Funktionstastenbelegung abarbeitet, unkomfortabel?

Mit welcher Auflösung gehst du an den Diffusion Dither heran?


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#562215]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Nice
Beiträge gesamt: 235

31. Jan 2018, 14:54
Beitrag # 4 von 17
Beitrag ID: #562233
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Hallo Günther, Hallo Thomas,
danke für eure Unterstützung.

Beim Wandeln per Diffusion Dither in ein bitmap kann ich ja nicht wirklich eingreifen. Oft fällt dann nach der Wandlung auf, dass das Graustufenbild doch nochmal dunkler oder heller sein müsste, damit das Ergebnis gut aussieht. Also Schritt rückgängig, Graustufenbild mit Tonwertkorrektur oder Gradationskurven bearbeiten und nochmal in ein Bitmap wandeln. Für mich ist das eher eine "Try and Error"-Methode. Und ich hatte gehofft, dass es da einen eleganteren Weg gibt.

Eleganter heißt für mich die Lösung mit einen Smart-Filter, den ich dann nachträglich noch bearbeiten kann oder eben über eine zweite Einstellungsebene (Tonwert oder Gradation) die Wandlung steuern kann.

Stimmt, bei dem Filter Strichumsetzung muss die Strichlänge sehr kurz sein (bei mir 1). Ich habe auch mit dem Strukturierungsfilter Körnung experimentiert.Das sieht aber auch anders aus als der Diffusion Dither.

Günther, danke für deine beiden Erklärungen. Möglicherweise liegen die Ursprünge dieser Vorgehensweise wirklich im "Schnelldruck" der 80er. – Die Apple Produktabbildungen kenne ich nicht. Du hast mich aber neugierig gemacht. Das werde ich gleich mal googlen. :-)
Intererssant! Danke.


als Antwort auf: [#562222]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17814

31. Jan 2018, 15:26
Beitrag # 5 von 17
Beitrag ID: #562236
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Antwort auf: Oft fällt dann nach der Wandlung auf, dass das Graustufenbild doch nochmal dunkler oder heller sein müsste, damit das Ergebnis gut aussieht. Also Schritt rückgängig, Graustufenbild mit Tonwertkorrektur oder Gradationskurven bearbeiten und nochmal in ein Bitmap wandeln. Für mich ist das eher eine "Try and Error"-Methode. Und ich hatte gehofft, dass es da einen eleganteren Weg gibt.

Eleganter heißt für mich die Lösung mit einen Smart-Filter, den ich dann nachträglich noch bearbeiten kann oder eben über eine zweite Einstellungsebene (Tonwert oder Gradation) die Wandlung steuern kann.

Tonwert ...?
Gradation ...?
Bei einem Bitmap?

Mir scheint, dir ist nicht wirklich bewusst, was du da anstellst.

Und selbst wenn: Du solltest wissen, dass es bei sowas am Bildschirm keinerlei WYSIWYG gibt.


Bzgl. des 'Haben wir schon immer so gemacht':
Kann es ein, dass bei den alten Werken oft und regelmäßig Abbildungen aus gedruckten Quellen reproduziert wurden? Dann kann man sich mit der Diffusion Dither Methode recht elegant um die Probleme bei doppelter Rasterung und anschliessendem Moire herum manövrieren.

Nachtrag: Bei der Methode ist auch immer zu berücksichtigen, dass das Graustufenprofil des Quellmaterials bei der Wandlung gen Bitmap nicht honoriert wird.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#562233]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 31. Jan 2018, 15:30 geändert)

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

uswd
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31. Jan 2018, 16:23
Beitrag # 6 von 17
Beitrag ID: #562238
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Wenn es sich um Bleistiftzeichnungen eines Künstlers handelt, reicht sogar ein Graustufenbild nicht aus -- ein 1c-Bitmap geht eigentlich gar nicht. Der qualitativ beste Weg geht meines Wissens nur über ein Duplexbild bzw. Duo-/Tri-/Quadtone-Bild. Scannen natürlich mit 16-Bit resp. 48-Bit.

Just my 2c


als Antwort auf: [#562233]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Nice
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31. Jan 2018, 17:05
Beitrag # 7 von 17
Beitrag ID: #562241
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Hallo Thomas,

doch, doch mir ist bewusst was ich da anstelle. ;-) Ich habe mich aber wohl missverständlich ausgedrückt. Der Ursprungsscan ist ein Graustufenbild, der mittels Wandlung in ein Bitmap per Diffusion Dither in ein Schwarz-Weiß-Bild (Bitmap) gewandelt wird.

Die Punktverteilung im Bitmap ergibt sich ja aus dem Tonwert des Graustufenbildes (je dunkler das Graustufenbild, desto dichter die schwarzen Punkte im Bitmap). Bei dem Graustufenbild kann ich mittels Gradationskurve oder Tonwertkorrektur (in den Mitteltönen) die Tonwerte so verändern, dass das Ergebnis beim späteren Wandeln in ein bitmap möglichst gut aussieht und helle Grautöne nicht wegbrechen.


Ich hab eben auf die Schnelle mal ein Beispiel erstellt: https://www.dropbox.com/.../screenshot.png?dl=0

In der Mitte ist das Graustufenbild. Normale Bitmapwandlung rechts daneben. Wenn ich über die Tonwertkorrektur die Mitteltöne des Graustufenbildes (Ausgangsbild) ändere und das Bild somit aufhelle ist das Ergebnis nach der Bitmapwandlung wie links im Bild. (das nur als Beispiel, weil ich gerade nicht auf die Bleistiftzeichnungen zugreifen kann).

Das ist bei einer Bleistiftzeichnung schon nicht unwichtig, da es dort immer mal helle Bereiche gibt, die wegbrechen oder dunkle Bereiche, die zulaufen. Und das ist dann bei jeder Zeichnung etwas anders, so dass ich nicht über alle Graustufenbilder, die gleiche Korrektur laufen lassen kann.


als Antwort auf: [#562236]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Nice
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31. Jan 2018, 17:08
Beitrag # 8 von 17
Beitrag ID: #562242
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Antwort auf: Wenn es sich um Bleistiftzeichnungen eines Künstlers handelt, reicht sogar ein Graustufenbild nicht aus -- ein 1c-Bitmap geht eigentlich gar nicht. Der qualitativ beste Weg geht meines Wissens nur über ein Duplexbild bzw. Duo-/Tri-/Quadtone-Bild. Scannen natürlich mit 16-Bit resp. 48-Bit.

Just my 2c


Danke. Es handelt sich um Bleistiftzeichnungen für wissenschaftliche Publikationen. Graustufen wären da meines Erachtens ausreichend, da in erster Linie Fakten vermittelt werden sollen.


als Antwort auf: [#562238]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Markus Keller
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1. Feb 2018, 12:50
Beitrag # 9 von 17
Beitrag ID: #562248
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Hallo,

man kann mit in Bitmap umgewandelten Graustufenbildern von Bleistift-, Kreide- oder Kugelschreiberzeichnungen hervorragende Ergebnisse erzielen, aber es ist immer mit einigem Aufwand verbunden.
1. die richtige Auflösung finden – Ist sie zu gering, wirkt es pixelig. Ist sie zu fein, wird es mit dem Druck schwierig.
2. MiIttels Unschärfe-Maskierung den Kontrast verbessern. Da muss man etwas rumprobieren, bis man die richtigen Parameter hat.
3. Mittels Gradationskurve das Bild extrem hart machen, also beispielsweise alle Werte bis 40% auf 0% und alle ab 60% auf 100%. Das kommt dann dem Endergebnis schon recht nahe.
4. In Bitmap umwandeln.
5. Im weiteren Produktionsablauf sicherstellen, dass die Auflösung der Bitmaps bis zur Belichtung nicht mehr verändert wird – sonst war die Mühe für die Katz!

Markus
Markus Keller
Grafik - Satz - Bild
Schongau


als Antwort auf: [#562241]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Thomas Richard
  
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1. Feb 2018, 15:07
Beitrag # 10 von 17
Beitrag ID: #562251
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Antwort auf: 1. die richtige Auflösung finden – Ist sie zu gering, wirkt es pixelig. Ist sie zu fein, wird es mit dem Druck schwierig.

Da diese alles entscheidenede Frage meinerseits bisher keinerlei Beachtung gefunden hat, hab ich gestern beschlossen, meine Bemühungen aufzugeben, es kann ja nur schief gehen.
Genauso die Erwiderung auf meine nicht involvierten Graustufenprofile ... dann muss es normalerweise anders aussehen, wenn man ein Bitmap draus generiert, ...

Aber dann meinen, jedes Bild einzeln, individuell beim wandeln nach Bitmap behandeln zu müssen ... da ging doch im vorhinein was schief ...


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
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als Antwort auf: [#562248]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Nice
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5. Feb 2018, 08:57
Beitrag # 11 von 17
Beitrag ID: #562293
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Hallo Markus,

vielen Dank für deinen konstruktiven Beitrag! Ich werde da noch ein bisschen probieren! Es scheint ja kein Weg um die bitmap-Wandlung per diffusion-Dither herumzuführen.

Damit hat sich meine Frage dann auch erledigt. Vielen Dank an alle für eure Zeit.

@ Thomas: Entschuldigung, deine Frage nach der Bildauflösung habe ich übersehen. Tut mir leid, dass ich darauf nicht eingegangen bin.


Nicole


als Antwort auf: [#562248]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Ulrich Lüder
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5. Feb 2018, 13:58
Beitrag # 12 von 17
Beitrag ID: #562298
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hallo Nicole

Antwort auf: @ Thomas: Entschuldigung, deine Frage nach der Bildauflösung habe ich übersehen. Tut mir leid, dass ich darauf nicht eingegangen bin.


Das sollte Dich aber schon noch beschäftigen vor Drucklegung, wenn Du nicht doch im Endeffekt ein Ergebnis nahe einer Tontrennung á la Schwellenwert 50% ernten willst:

Wenn Deine Auflösung zu hoch ist, dann nutzt Dir Diffusionsdither gar nix, weil zu kleine Punkte nicht gedruckt werden könnten und am Bildschirm noch "offene" Tiefen zusuppen werden...

Nein, ich kann Dir jetzt nicht sagen, welche Auflösung sich empfielt, da ich das nicht ausgetestet habe, weil ich bei Offsetdruck (immerhin 2400 dpi Belichterauflösung) nicht auf die Idee käme, ein Diffusionsdither einem Feinstraster - und somit Graustufen statt Bitmap - vorzuziehen.

Nur als Anhalt und wenn ich jetzt keinen Rechenfehler drin habe:
Ein 300 ppi Bild, bei dem sporadisch auf schwarzem Grund ein Pixel offen bleiben soll, da hätte so ein "weißer" Pixel dann ein quadratisches Maß von ca 0,085 mm (also 8,5 Hundertstel Millimeter), ob das im Druck noch "offen" bleibt, bleibt offen: Zu hoffen, das nicht abgesoffen.... ;-)

Gruß,

Ulrich


als Antwort auf: [#562293]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Nice
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5. Feb 2018, 17:51
Beitrag # 13 von 17
Beitrag ID: #562302
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Hallo Ulrich,

danke für deine Antwort. Ja, die Auflösung ist wichtig! Keine Frage. Vor allem, wenn die spätere Druckgröße der Abbildung noch nicht feststeht und man auch nicht weiß welche Druckerei die Publikation drucken wird. So stocher ich im Dunkeln und würde eben aus diesem Grund gern einen non-destruktiven Weg wählen, der mir möglichst lange die Option offen lässt das Bild noch zu bearbeiten. - Den scheint es aber nicht zu geben.

In bisher veröffentlichten Publikationen (nicht von mir) ist mir eben auch aufgefallen, dass die geditherten Bitmpas alle eine unterschiedliche Auflösung haben und somit nicht homogen sind. Ich hatte nach einem Lösungsansatz gesucht das zu umgehen und eventuell doch die gewünschte "Standard-Pünktchen-Optik" beizubehalten.

Ihr habt mich aber nun in meiner Meinung bestärkt, dass ein Graustufenbild dem geditherten Bitmap vorzuziehen ist!

Danke für alle eure Antworten, euer Hirnschmalz, eure Zeit und die Lösungsansätze.

Viele Grüße
Nicole


als Antwort auf: [#562298]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Nice
Beiträge gesamt: 235

22. Feb 2018, 10:34
Beitrag # 14 von 17
Beitrag ID: #562520
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Noch eine kleine Ergänzung falls sich noch mal jemand in diesen Thread verirrt. ;-)

Es hat sich nun geklärt, dass die Zeichnungen früher per Hand mit dem Rapidographen gezeichnet worden sind. Um Dreidimensionalität zu erzeugen wurden Schattenbereiche gepunktet (Punkte dichter setzen = dunkler).

Diese Anmutung möchte man nun gern auf digitalem Weg erzeugen. Ausgangsbasis sind die Bleistiftzeichnungen (da diese schneller angefertigt werden können). Früher wurden die Zeichnungen dann mit Rapi reingezeichnet. Diese Arbeit möchte man sich ersparen und versucht eine ähnliche Anmutung zu erzielen, indem Die Bleistiftzeichnungen in Photoshop in ein Bitmap gewandelt werden.

Das Ergebnis ist natürlich immer nur eine Annäherung an eine handgefertigte Zeichnung.

Ein Beispiel einer solchen handgefertigten Zeichnung habe ich hier gefunden: http://www.landschaftsmuseum.de/...lsdorf/Abb-1_2-2.jpg


als Antwort auf: [#562302]

Graustufenbilder "rastern" wie Diffusion Dither (Bitmap)

Peter Lenz
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22. Feb 2018, 12:23
Beitrag # 15 von 17
Beitrag ID: #562525
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Hallo Nicole,

das Thema ist nicht uninteressant – das letzte Mal habe ich derartige Zeichnungen in meinem Studium erstellt. Es gibt unzählige PlugIns für Photoshop - möglich, dass eines Deine Ansprüche erfüllt - ich konnte jedoch keines finden.

Bei meiner Recherche habe ich aber einige Ansatzpunkte gefunden.

1. http://www.mariannemanda.com/arch.php

Zitat: „Weltweit werden archäologische Funde auf die selbe Weise gezeichnet, um eine vergleichende wissenschaftliche Auswertung besser zu ermöglichen. Für Laien stellt sich immer sofort die Frage: Warum noch zeichnen? Die Antwort ist einfach. Denn trotz digitalem Fortschritt schafft es bis heute kein Fotoapparat, analog oder digital, Darstellungen für wissenschaftliche Zwecke ebenso klar zu vermitteln. Wie gut. Natürlich gehören aber zu jeder archäologischen Dokumentation von Funden neben Zeichnungen auch Fotografien und verbale Beschreibungen.“

Das ist zumindest mal eine klare Aussage einer Zeichnerin, dass die Art der Darstellungen heute immer noch „Standard“ sind und nicht durch Fotos zu ersetzen sind. Hier finden sich aber auch keine Hinweise auf eine digitale Umsetzung.

2. https://www.youtube.com/watch?v=C3a6mfFOLhs

In diesem Video werden eine bestimmte Anzahl an Mustern für unterschiedliche Helligkeiten erstellt und dann auf ein „posterized picture“ angewandt.

Daraus entsteht bei mir die Idee Deine eingescannte Zeichnung in Illustrator zu vektorisieren (Bildnachzeichner) und so in ein „posterized picture“ umzuwandeln.

3. https://www.youtube.com/watch?v=m0Waca-T-kg

Von Astute Graphics gibt es ein PlugIn für Illustrator, mit dem sich solche „stipples“ auf Vektorbasis erstellen lassen. Das PlugIn lässt sich in einer Demoversion herunterladen und installieren.

Mir fehlt die Zeit, das nun detailliert auszutüfteln. Es hängt auch stark von der Art der Bleistift-Zeichnung ab, wie das Ergebnis ausfallen könnte.

Vielleicht kommen Dir weitere Ideen - und würde mich freuen, wenn es irgendwie weiter hilft.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#562520]
(Dieser Beitrag wurde von Peter Lenz am 22. Feb 2018, 12:25 geändert)
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26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

Veranstaltungen
27.09.2018

Screen IT, Uster
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

Infoveranstaltung

Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

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