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HKS-Farbabstufungen in CMYK

uo1969
Beiträge gesamt: 77

14. Sep 2018, 09:14
Beitrag # 1 von 7
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Guten Morgen zusammen,

HKS-Farben in CMYK umzuwandeln ist ja normalerweise eine einfache Angelegenheit. Gibt es aber eine Hilfe bzw. ein "Zaubermittel" für hellere Farbabstufungen?

Wenn ich z.B. HKS 41 in CMYK anlege, gehen die helleren Farbabstufungen ins Rötliche und weichen vom dunklen Ton stark ab. Gibt hierfür eine "intelligente" Automatik, die diese Abweichungen ausgleicht? Wenn nicht, könnte sie bitte noch erfunden werden? :)

VG Uta
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HKS-Farbabstufungen in CMYK

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17817

14. Sep 2018, 11:08
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #566265
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Antwort auf: Wenn ich z.B. HKS 41 in CMYK anlege, gehen die helleren Farbabstufungen ins Rötliche und weichen vom dunklen Ton stark ab. Gibt hierfür eine "intelligente" Automatik, die diese Abweichungen ausgleicht? Wenn nicht, könnte sie bitte noch erfunden werden? :)

Das Zaubermittel nennt sich 'alte Schule'.

Ein gelernter Lithograf weiss, das Farben die aus einem Volltonkanal und 1 oder 2 Kanälen im Viertel- und Halbtonbereich bestehen, sich nicht linear aufhellen lassen, da der Vollton dabei in den stärkeren TWZ-Bereich hineinläuft und die helleren Partien aus dem stärkeren TWZ-Bereich herausrutschen.

Lösungsansätze:
1. Dieses Verhalten beim biegen an der Gradationskurven im Hinterkopf behalten.
oder
2. Im RGB arbeiten, das verhält sich da, nennen wir es mal 'erwartungsgemäßer', wenngleich die RGB Farbräume durch ihr Gamma eigentlich der gleichen Problematik unterliegen.

Ausserdem: Ok; HKS41 geht, aber ich finde es alles andere als einfach, HKS 42 oder 43 in ein zufriedenstellendes CMYK zu wandeln ;-)

Ach so, und nochwas: Es macht auch einen Unterschied in der Reinheit einer abgetönten Sonderfarbe, ob man sie zum Aufhellen rastert oder entsprechend verschneidet und als Vollton beibehält.
Letzteres ergibt mangels Lichtfang die deutlich hübscheren Aquarellfarbanmutungen.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#566260]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 14. Sep 2018, 11:12 geändert)

HKS-Farbabstufungen in CMYK

uo1969
Beiträge gesamt: 77

14. Sep 2018, 16:27
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #566287
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Hallo Thomas,

die alte Schule ist mir bekannt, sonst wäre ich nicht auf die Frage gekommen :)

Meine Frage ist, ob es eine effiziente Vorgehensweise gibt, die mir die Arbeit erleichtern würde, wenn ich häufig/viele HKS-Töne in verschiedensten Farbabstufungen in CMYK darzustellen habe (bei Vektorgrafiken).
Bevor ich hier stundenlang mit HKS-, CMYK-Farbmusterbüchern oder meinem eigenen Farbvorstellungsvermögen abgleiche, wäre es toll, wenn es bereits entweder Tabellen oder sogar Algorithmen geben würde, die mir die Arbeit erleichtern würden. Ich gehe nach Deiner Antwort davon aus, dass Dir so etwas nicht bekannt ist?

VG Uta

PS: Wenn die Farbe verschnitten und als Sonderfarbe beibehalten werden sollte, hätte sich mein Problem bereits erledigt.


als Antwort auf: [#566265]

HKS-Farbabstufungen in CMYK

Freunek
Beiträge gesamt: 1455

14. Sep 2018, 17:36
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #566289
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Antwort auf: Wenn ich z.B. HKS 41 in CMYK anlege, gehen die helleren Farbabstufungen ins Rötliche und weichen vom dunklen Ton stark ab. Gibt hierfür eine "intelligente" Automatik, die diese Abweichungen ausgleicht?


Hallo Uta,
als „Halbautomatik“ die gedruckte Euroskala und Dein menschliches Auge! Eine rein numerische Umrechnung führt zum Magenta-Überhang, so dass ein 50%-Wert aus Cyan und Magenta rotstichig wird.

Ich kenne nur dieses manuelle Eingreifen. Der visuelle Eindruck des menschlichen Betrachters entzieht sich einer Automatik. Stelle zwei Leute unter „Normlicht“ und befrage sie nach dem „richtigen“ Tonwert. Sehr wahrscheinlich bekommst Du dann zwei voneinander abweichende Angaben.

Gruß
Günther


als Antwort auf: [#566260]

HKS-Farbabstufungen in CMYK

uo1969
Beiträge gesamt: 77

14. Sep 2018, 18:13
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #566291
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Hallo Günther,

ja, diese "Halbautomatik" wende ich zur Zeit tatsächlich an, solange es keine andere Lösung gibt. Vllt gibt es irgendwann ein intelligentes System, was diese Abweichungen in den Abstufungen ausbügelt. Das ist meine Hoffnung.

Danke und VG Uta


als Antwort auf: [#566289]

HKS-Farbabstufungen in CMYK

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17817

15. Sep 2018, 09:45
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #566295
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Das intelligente System könnte im Arbeiten mit den HSB Reglern bestehen, statt Gradationskurven. Wenn dort der Winkel konstant ist, kommts nicht zu den Farbdrifts, die bei einigen Farbkombinationen auftreten (z.b. 100C70M, das beim linearen absenken per Gradationskurve zu flieder wird. )


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#566291]

HKS-Farbabstufungen in CMYK

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4377

15. Sep 2018, 12:33
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #566296
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Hallo,

wenn man keine eigene Andruckskala der HKS-Töne zur Verfügung hat, dann ist doch die Variante in RGB recht effektiv.

In InDesign sind die unterschiedlichen HKS-Fächer verfügbar und wenn man das Beispiel von HKS-43 nimmt, dann ist das Ergebnis nicht so schlecht.

In CMYK wird der Vollton in historischem ISOcoated_v2 mit 100/70/0/0 separiert. Der Rasterton 50% wird demzufolge rein mathematisch mit 50/35/0/0 ermittelt, was für das Auge zu rotstichig erscheint.

Wenn man das Farbfeld in InDesign in RGB wandelt und dann bei der PDF-Ausgabe wieder in CMYK wandelt ergeben sich für Vollton 97/71/0/0 was nah dran ist. Und für den Rasterton 50% ergibt sich 54/26/6/2 was deutlich weniger rotstichig ist. Auf die Schnelle kann man damit bestimmt gut leben.

Gruß


als Antwort auf: [#566295]
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Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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