[GastForen PrePress allgemein Typographie Hebräisch-Font: Guttman

  • Suche
  • Hilfe
  • Lesezeichen
  • Benutzerliste
Themen
Beiträge
Moderatoren
Letzter Beitrag

Hebräisch-Font: Guttman

Martin Fischer
Beiträge gesamt: 12668

15. Jul 2013, 13:35
Beitrag # 1 von 7
Bewertung:
(5388 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hallo,

kennt jemand den Hebräisch-Font Guttman und weiß, woher eine Lizenz zu dessen Nutzung zu beziehen ist?

Microsoft scheint diesen Font zeitweise in Office-Paketen ausgeliefert zu haben, hat ihn später dann aber wieder aus dem Paket der mitgelieferten Schriften herausgenommen: Schriftarten, die mit Microsoft Office 2013 Produkte installiert sind

Aber die dort aufgeführten Bezeichnungen für Untergruppen der Familie (David, Hodes, Soncino, Toledo) entsprechen nicht den von mir benötigten Untergruppen:

Frnew
Frank-Megilot-Open
Frank-Megilot-Black

Der Copyright-Vermerk weist ebenfalls nicht auf Microsoft hin: "Copyright 1992-2000 by Shmuel Guttman P.O.Box 13038 Jerusalem 91130"

Kann jemand neben einer Bezugsquelle ggf. auch weitere Informationen zu dem Font angeben?
Auf den ersten Blick scheint es sich um einen 8-Bit Font (mit 199 belegten Stellen) zu handeln.
Die Zeichen liegen (hier bei der Guttman Frank-Megilot-Open) ausschließlich in der Privat Use Zone (siehe Bildschirmfoto aus Info im Fontexplorer). Beim Import in InDesign werden bestimmte hebräische Zeichen aber auf entsprechende Unicode-Slots gemappt.

Weiß schließlich jemand etwas über die Verbindung der Guttman zur FrankRuhl zu sagen? Handelt es sich bei der Guttman um einer überarbeite und erweiterte FrankRuhl (s. z.B. die Vergleiche in Shmuel Guttman - the Type Designer Down to the Small Details.
Im Zuschnitt sind sich die beiden Fonts nicht unähnlich, aber - in Details erkennbar - nicht identisch: FrankRuhl (blau) - Gutmann Frnew (rot).
X

Hebräisch-Font: Guttman

olaflist
Beiträge gesamt: 1400

15. Jul 2013, 14:02
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #514990
Bewertung:
(5374 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hilft das:

http://lmgtfy.com/?q=Shmuel+Guttman+Hebrew+font


Olaf


als Antwort auf: [#514986]

Hebräisch-Font: Guttman

Martin Fischer
Beiträge gesamt: 12668

15. Jul 2013, 14:28
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #514993
Bewertung:
(5360 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hallo Olaf,

ja, ich habe meine Hausaufgaben gemacht und gegoogelt und es war wirklich nicht schwierig.

Habe dabei 'Hebrew' ausgelassen, weil damit viel zu viele Verweise auf Informationen erscheinen, die zwar 'Hebrew' und 'font' betreffen, nicht aber 'Guttman'.

Aber hast Dir auch mal auch die Ergebnisse der Google-Suche angesehen?

Diese Ergebnisse waren für mich so unbefriedigend (d.h. sie führten mich mit meinen Fragen nicht weiter), so dass ich beschloss, über einen Beitrag hier im Forum gezielt Experten über Bezugsquellen und Fontlizenz-Lieferanten anzusprechen.

Vielleicht hast Du aber tatsächlich einen Link entdeckt, von dem Du annimmst, dass er meine Fragen beantwortet, z.B. die nach der Bezugsquelle der o.g. Familienteile. Ich kann keine finden - außer über eine fragwürdige Quelle für einen kostenlos herunterzuladenden Font (vermutlich eine Raubkopie).


P.S.: Googeln nach "Guttman Frank-Megilot-Open" führt bei mir übrigens zu genau einem Treffer.
Damit fühle ich mich immer noch etwas hilflos. ;-)



als Antwort auf: [#514990]
(Dieser Beitrag wurde von Martin Fischer am 15. Jul 2013, 14:48 geändert)

Hebräisch-Font: Guttman

olaflist
Beiträge gesamt: 1400

15. Jul 2013, 15:04
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #514999
Bewertung:
(5338 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hallo Martin,

ich fand das interessant:

Israeli court finds against Microsoft in font case | Typophile

http://typophile.com/node/75064

Außerdem könntest Du bei Davka evtl. mehr erfahren:

http://finance.groups.yahoo.com/group/isramac/message/9927

bzw.

http://www.davka.com

Einfach mal eine E-Mail dorthin schicken.


Mein Bauchfgefühl sagt mir, dass der Font, den Du suchst, wahrscheinlich so alt ist (1992), dass Herr Guttman gar nicht mehr so scharf drauf ist, ihn zu verbreiten, weil er anscheinend inzwischen andere, bessere Fonts hergestellt hat.

Einen Blick wäre noch dieser Link wert:

http://www.fontyukle.net/en/1,guttman


oder dieser:

http://translate.google.com/translate?u=http%3A//www.tapuz.co.il/forums2008/viewmsg.aspx%3Fforumid%3D62%26messageid%3D132423666&hl=en&langpair=auto|en&tbb=1&ie=UTF-8

oder einfach mal mit Google nach

guttman font download

suchen.


Olaf


als Antwort auf: [#514993]

Hebräisch-Font: Guttman

Martin Fischer
Beiträge gesamt: 12668

15. Jul 2013, 15:29
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #515002
Bewertung:
(5328 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hast recht.
Ich frage besser bei http://www.davka.com direkt nach.
Das verursacht weniger Rauschen. ;-)

Danke für Deine Unterstützung.


als Antwort auf: [#514999]

Hebräisch-Font: Guttman

olaflist
Beiträge gesamt: 1400

15. Jul 2013, 15:50
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #515006
Bewertung:
(5314 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Such mal nach

download frnew

dann hast Du evtl. ein Problem schon gelöst... (vgl. auch http://www.davka.com/cgi-bin/product.cgi?product=568 bzw. dort Link zu "Page 3")

Bei weiterem Nachdenken...: wenn's bei einer eher seltenen Schrift Schnitte gibt wie Open und Black, dann war das bestimmt mal eine Schrift auf einer Sammel-CD für viele günstige Schriften, und die gibt's ja wie Sand am Meer (und wahrscheinloich gab's die mal bei Davka).

Mazel Tov!

Oalf


als Antwort auf: [#515002]

Hebräisch-Font: Guttman

Martin Fischer
Beiträge gesamt: 12668

15. Jul 2013, 16:34
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #515013
Bewertung:
(5284 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Der Hintergrund meiner Frage:

Habe ein gemischtsprachiges Manuskript englisch-hebräisch eines israelischen Autors zu setzen.
Im Manuskript werden neben der gewöhnlichen Times New Roman für Grundschrift und die hebräischen Konsonanten vor allem die Gutmann Frank-Megilot-Open und die Guttmann Frank-Megilot-Black verwendet. Es geht im Wesentlichen um die eingerahmten Zeichen.
Beim Open-Schnitt sind die diakritischen Zeichen über den Konsonanten offen (hohl), beim Black-Schnitt sind sie gefüllt (dunkel).

Die im Satz für Hebräisch zu verwendende Schrift "FrankRuhl" ist zwar mit Vokalisierungszeichen gut ausgestattet, ihr fehlen aber die speziellen diakritischen Zeichen der Guttman-Fonts.
Spontan sehe ich zwei Möglichkeiten:

1. ich erstelle mir einen komplett neuen Font mit nur dieses benötigten Kringeln; das Problem sind dann im Satzprogramm die Unterschneidungen mit den Konsonanten aus einem anderen Font (FrankRuhl);

2. ich mische die Schriften (FrankRuhl für die gewöhnlichen Konsonanten + die auch vom Autor verwendeten Gutmann-Fonts für die Kombinationen von Konsonanten mit den diakritischen Zeichen (Schriftmischungen gehen mir eigentlich gegen das Strich, aber in diesem Fall ist die Ähnlichkeit verblüffend und diese Lösung deswegen so verlockend); dafür bräuchte ich eben eine Lizenz für die genannten Gutmann-Fonts.

Zitat Bei weiterem Nachdenken...: wenn's bei einer eher seltenen Schrift Schnitte gibt wie Open und Black, dann war das bestimmt mal eine Schrift auf einer Sammel-CD für viele günstige Schriften, und die gibt's ja wie Sand am Meer (und wahrscheinloich gab's die mal bei Davka).

Ich vermute nicht, dass es sich bei diesen Fonts um Kanditaten für Massenware-CDs handelt. Eher hat sich ein für den persönlichen Gebrauch entwickelter Entwurf über Kollegen und Freunde unter der Hand verbreitet. Die Nennung der postalischen Adresse im Copyright-Vermerk deutet auf so was hin.
Allerdings verblüfft mich dabei das Mappen von den Zeichen aus der PUA auf die entsprechenden hebräischen Konsonanten (ohne diakritische Zeichen) während dem Importvorgang in InDesign. Da steckt Intelligenz dahinter. Ich habe keine Ahnung wie das geht. Das spricht aber dafür, dass es sich um mehr als einen 0815-Font für den rein privaten Gebrauch handelt.

Habe bei Davka mal angefragt.
Vielleicht wissen die weiter.


als Antwort auf: [#515006]
X

Aktuell

Veranstaltungskalender

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch wie z.B. Adobe InDesign, Photoshop, Illustrator, PDF, Pitstop, Affinity, Marketing, SEO, Büro- und Rechtsthemen etc. haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen.

pdf-icon Hier eine kleine Anleitung hinsichtlich Bedeutung der auszufüllenden Formularfelder.

Veranstaltungen
02.02.2023

Prozesse optimieren und effizient gestalten

Zürich
Donnerstag, 02. Feb. 2023, 08.00 - 10.00 Uhr

Digitalisierung, Webauftritt

Digitalisierung mitgestalten - Worauf kommt es an? Wie wichtig ist die Webseite? Webseite mit Word Press? Interne Prozesse optimieren

Ja

Organisator: B. Isik - SNF Academy

Kontaktinformation: Birol Isik, E-Mailinfo AT bkcc DOT ch

https://digitalisierung-heute.ch/digitalisierung-informationstag-schweiz/

Veranstaltungen
01.03.2023 - 09.03.2023

Online
Mittwoch, 01. März 2023, 00.00 Uhr - Donnerstag, 09. März 2023, 00.00 Uhr

Online Webinar

Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Was ist notwendig, damit wir die Digitalisierung im Unternehmen klappt? Veränderungsprozesse verstehen und entsprechend handeln Mitarbeiter als Botschafter Webseite mit WordPress erstellen SEA /SEO (Ads aufschalten)

Ja

Organisator: B. Isik - SNF Academy

Kontaktinformation: B. Isik, E-Mailinfo AT snfa DOT ch

https://www.fernstudiumfitness.ch/digitalisierung-schweiz/