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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Hurenkinder suchen

John
Beiträge gesamt: 81

21. Dez 2005, 15:45
Beitrag # 1 von 21
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Hallo


Bei Quark-X-Press gab es ein kleines Tool unter Hilfsmittel -> Zeilen prüfen. Wenn man zum Schluss ein Buch überprüft, wäre es ganz toll einen Flight-Check zu machen, um zu überprüfen ob im Dokument ein Hurenkind oder Schusterjunge vorhanden ist. Gibt es ein solches Script?

Gruß aus Frankfurt
John
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Hurenkinder suchen

Quarz
Beiträge gesamt: 3269

21. Dez 2005, 16:05
Beitrag # 2 von 21
Beitrag ID: #201761
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Hallo John,

im ›Absatzformat‹ kannst du unter ›Umbruchoptionen‹ die Nicht-Hurenkinder und -Schusterjungen einstellen.

Ob man die auch suchen kann, weiß ich nicht.

Gruß
Quarz


als Antwort auf: [#201756]

Hurenkinder suchen

Martin Fischer
  
Beiträge gesamt: 11871

21. Dez 2005, 16:23
Beitrag # 3 von 21
Beitrag ID: #201762
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> Ob man die auch suchen kann, weiß ich nicht.
Man müßte die ersten beiden und die letzten beiden Zeilen eines Absatzes überprüfen, ob sie sich auf verschiedenen Seiten befinden.

U.U. geht es auch so, daß man (bei Mengentext im Haupttextfluß) prüft, ob die erste Zeile auf einer Seite die letzte Zeile eines Absatzes und ob die letzte Zeile einer Seite die erste Zeile eines Absatzes ist. Letzteres dürfte die Überprüfung beschleunigen.

Aber dank den Einstellmöglichkeiten in den Umbruchoptionen halte ich so eine Prüfung nicht für nötig.

Es sei denn ... bei einem Dreizeiler (in dreizeiligen Fußnoten konnte ich öfters Verstöße gegen die Umbruchoptionen, nämlich Hurenkinder, beobachten).

Aber das Scripten in Fußnoten ist eine Sache für sich.
Da benutze ich lieber mein Auge.

Viele Grüße
Martin


als Antwort auf: [#201761]

Hurenkinder suchen

John
Beiträge gesamt: 81

22. Dez 2005, 09:56
Beitrag # 4 von 21
Beitrag ID: #201857
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Guten Morgen


Natürlich kenne ich die Einstellung beim Absatz -> Zeilen nicht trennen.

Das ist aber der verkehrte Weg. Wenn ich 40 Zeilen auf der Seite habe und auf der nächsten Seite ist ein Hurenkind, so kann ich nicht einfach 39 Zeilen auf zu Seite bringen. Mein Weg: Einen Absatz einzufangen oder auszutreiben. Wenn ich die Buchstaben bis zu 97% verkleinere oder bis zu 103% vergrößere (in der Breite), so habe ich die Möglichkeit Hurenkinder und Schusterjungen zu vermeiden. So weit so gut. Bevor ich nun nach den Korrekturen eine PDF mache, da wäre jetzt ein Flight-Check für Schusterjungen und Hurenkinder sehr gut. Man kann nämlich einmal in der Eile ein Hurenkind übersehen. Bis jetzt schaue ich mit immer die PDF noch einmal genau an (werde ich auch weiterhin). Bei 400 Seiten oder 600 Seiten kann es schon einmal passieren, dass man etwas übersieht.
Zeilen nicht trennen wäre, war früher nicht der richtige Weg und sollte es auch in unserer Zeit nicht sein.


Noch 2 Tage bis Weihnachten
Schöne Grüße aus Frankfurt
John


als Antwort auf: [#201762]

Hurenkinder suchen

U_Kohnle
Beiträge gesamt: 421

22. Dez 2005, 10:06
Beitrag # 5 von 21
Beitrag ID: #201859
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Hallo,
das würde ich (im Mengensatz) nicht automatisieren wollen. Wie soll das auch gehen? Bei Erkennen eines HK wird doch der Absatz nicht getrennt, d. h. es entsteht auf der Vorseite eine oder zwei Leerzeilen am Ende. Das geht doch nicht!
Es gibt fast immer eine Möglichkeit durch manuelles Einbringen oder Austreiben eine Zeile zu schinden. Notfalls läßt man ein Wort verschwinden oder schreibt eines dazu.
Und mal ehrlich, wenn ich kurz vor Druckabgabe im Flight-Check noch HK finde und diese automatisch (?) entferne, zerlegt es mir im günstigsten Fall nur mein Layout, oder ich bekomme Übersatz der einfach verschwindet.

grusz

uli kohnle
http://www.edition-phantasia.de


als Antwort auf: [#201762]

Hurenkinder suchen

Martin Fischer
  
Beiträge gesamt: 11871

22. Dez 2005, 10:25
Beitrag # 6 von 21
Beitrag ID: #201863
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Hallo Uli,

> Und mal ehrlich, wenn ich kurz vor Druckabgabe im Flight-Check noch HK finde
> und diese automatisch (?) entferne, zerlegt es mir im günstigsten Fall nur mein
> Layout, oder ich bekomme Übersatz der einfach verschwindet.

Ich glaube, es ging John darum, daß ein Hurenkind angezeigt wird: Skript zoomt das Hurenkind her, damit der Anwender entscheidet, was hier zu machen wäre.

Das Ergebnis von Skripten, die den Umbruch verändern, sollte man nicht unkontrolliert hinnehmen.

Aber das bloße Finden von Hurenkindern und Schusterjungen per Skript ist m.E. nicht tivial (s.o.). Vielleicht fällt jemand anderem noch etwas Schlüssiges ein.

Viele Grüße
Martin


als Antwort auf: [#201859]
(Dieser Beitrag wurde von Martin Fischer am 22. Dez 2005, 10:27 geändert)

Hurenkinder suchen

bozz
Beiträge gesamt: 27

23. Dez 2005, 17:19
Beitrag # 7 von 21
Beitrag ID: #202090
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Hallo!

In den Voreinstellungen kannst du unter "Satz" die "Absatzumbruchverletzung" anklicken.
Dann sollte InDesign Hurenkinder und Schusterjungen markieren.

Viele Grüße


als Antwort auf: [#201756]

Hurenkinder suchen

Martin Fischer
  
Beiträge gesamt: 11871

23. Dez 2005, 18:33
Beitrag # 8 von 21
Beitrag ID: #202100
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Zitat In den Voreinstellungen kannst du unter "Satz" die "Absatzumbruchverletzung" anklicken.
Dann sollte InDesign Hurenkinder und Schusterjungen markieren.


Aber nur dann, wenn die Umbruchoptionen so gesetzt sind, daß sie auch verletzt werden können. Sprich: wenn John von dieser Option - wie geschrieben - an einzelnen Stellen außer Kraft setzt, dann werden an diesen Stellen auch keine Absatzumbruchverletzungen angezeigt (weil es per definitionemnichts zu verletzen gibt).

Aber das temporäre Außerkraftsetzen der Hurenkinder-/Schusterjungen-Option sollte sich über die Suche leicht finden und kontrollieren lassen.

Viele Grüße
Martin


als Antwort auf: [#202090]
(Dieser Beitrag wurde von Martin Fischer am 23. Dez 2005, 18:33 geändert)

Hurenkinder suchen

kentstopem
Beiträge gesamt: 6

11. Jul 2018, 14:18
Beitrag # 9 von 21
Beitrag ID: #564820
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Hallo,

auf der Jagd nach den Hurenkindern hat ein Freund von mir folgenden Codeschnipsel entdeckt (wahrscheinlich sogar hier im Forum):

Code
tell application "Adobe InDesign CC 2018" 
set aDoc to active document
set shownFrame to "none"
set allStories to stories of aDoc
repeat with aStory in allStories
set nParas to count paragraphs in aStory
repeat with n from 1 to nParas
if (count lines in paragraph n of aStory) > 1 then
set lstFrame to first item of parent text frames of last line of paragraph n of aStory
set sndFrame to last item of parent text frames of line -2 of paragraph n of aStory
if lstFrame is not equal to sndFrame then
my showFrame(lstFrame)
select last line of paragraph n of aStory
return
end if

end if
end repeat
end repeat
end tell
on showFrame(aFrame)
tell application "Adobe InDesign CC 2018"
set aSpread to my getSpread(aFrame)
if aSpread is not active spread of active window then
set active spread of active window to aSpread
zoom active window given actual size
end if
end tell
end showFrame
on getSpread(aThing)
tell application "Adobe InDesign CC 2018"
repeat until class of aThing is spread
set aThing to parent of aThing
end repeat
return aThing
end tell
end getSpread


Das Script funktioniert ganz gut – bis zur ersten Stelle, wo es ein Hurenkind trifft. Dann ist nämlich Schluss. Was muss ich tun, damit das Script die Option bietet »weitersuchen« oder »gehe zur nächsten Stelle«?

Danke für Eure Hilfe,
Kent.


als Antwort auf: [#202100]

Hurenkinder suchen

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4158

11. Jul 2018, 15:14
Beitrag # 10 von 21
Beitrag ID: #564822
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Hallo Kent,
Problem beheben und das Skript nochmal laufen lassen, würde ich sagen.
*****
Mit herzlichem Gruß,
Uwe Laubender


als Antwort auf: [#564820]

Hurenkinder suchen

kentstopem
Beiträge gesamt: 6

11. Jul 2018, 15:19
Beitrag # 11 von 21
Beitrag ID: #564823
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Hallo Uwe,

Antwort auf: Problem beheben

klingt gut. Weiß nur nicht an welcher Stelle ich da eingreifen muss. Bin (noch) kein Script-Schreiber und versuche mich gerade in die Materie einzufuchsen. Deshalb wäre ich für Hilfe an dieser Stelle sehr dankbar.


als Antwort auf: [#564822]

Hurenkinder suchen

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4158

11. Jul 2018, 18:13
Beitrag # 12 von 21
Beitrag ID: #564826
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Hallo Kent,
das Skript findet und zeigt nur einen Problemfall. Beheben musst Du ihn selbst.
Danach Skript noch mal laufen lassen, um den nächsten Fall zu entdecken.
*****
Mit herzlichem Gruß,
Uwe Laubender


als Antwort auf: [#564823]

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kentstopem
Beiträge gesamt: 6

11. Jul 2018, 23:11
Beitrag # 13 von 21
Beitrag ID: #564833
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Ah. Sorry, da hab ich dich falsch verstanden. Ich will das HuKi erstmal so stehen lassen und zum nächsten springen.


als Antwort auf: [#564826]

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kentstopem
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17. Jul 2018, 14:53
Beitrag # 14 von 21
Beitrag ID: #564904
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Hallo Uwe,

was müsste ich denn modifizieren, um zum nächsten zu springen, ohne dass ich vorher das erste Vorkommen behebe?

VG, Kent.


als Antwort auf: [#564826]

Hurenkinder suchen

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4158

17. Jul 2018, 16:34
Beitrag # 15 von 21
Beitrag ID: #564905
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Hallo Kent,
sinnvollerweise ziemlich viel.

Man müsste ein UI bauen, das die Fundstellen listet, die Du dann auswählen und anspringen kannst mit einem Klick. Und einen Refresh-Button, der nach neuen Fundstellen sucht, solltest Du Dich mit einer mal beschäftigt haben und deswegen möglicherweise neue Probleme im Satz verursacht hast.
*****
Mit herzlichem Gruß,
Uwe Laubender


als Antwort auf: [#564904]
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26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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