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ICC-Profil für Bildschirmfotos

mikschel
Beiträge gesamt: 81

11. Feb 2008, 20:41
Beitrag # 1 von 10
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Hallo,

ich habe hier einen Haufen Bildschirmfotos mit fotografischen Inhalten, erstellt mit Snapz Pro X (auf Mac), die nicht mit einem Farbprofil versehen werden. Diese sollen 4C gedruckt werden. Wenn ich die unprofilierten Bildschirmfotos in 4C wandle (mit den üblichen ICC-Profilen) werden die 4C-Ergebnisse zu dunkel.

Wäre die Zuweisung des Monitorprofils vor der Separation ein gangbarer Weg?

Wie geht ihr mit zu druckenden Bildschirmfotos um?

Gruß,

Mike
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ICC-Profil für Bildschirmfotos

loethelm
  
Beiträge gesamt: 5996

11. Feb 2008, 20:58
Beitrag # 2 von 10
Beitrag ID: #336252
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Hallo Mike,

wenn man mit der Systemfunktion Apfel-Shift-4 einen Screenshot macht, passiert das einzig richtige. Es wird das Bildschirmprofil zugewiesen.

Also


Antwort auf: Wäre die Zuweisung des Monitorprofils vor der Separation ein gangbarer Weg?




ja.

Antwort auf: Wie geht ihr mit zu druckenden Bildschirmfotos um?


Schrittweise in Photoshop hochrechnen und dann perzeptiv zu sRGB und archivieren. Umwandlung zu CMYK direkt aus Indesign.


Viele Grüße

Loethelm

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als Antwort auf: [#336244]

ICC-Profil für Bildschirmfotos

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17815

12. Feb 2008, 00:30
Beitrag # 3 von 10
Beitrag ID: #336277
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Hochrechnen?

Wenn die Charakteristik der Bildschrimdarstellung erhalten bleiben soll, kann man sich das getrost sparen.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#336252]

ICC-Profil für Bildschirmfotos

Sacha Heck
Beiträge gesamt: 3272

12. Feb 2008, 08:48
Beitrag # 4 von 10
Beitrag ID: #336295
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Hallo,

Zitat Schrittweise in Photoshop hochrechnen und dann perzeptiv zu sRGB und archivieren. Umwandlung zu CMYK direkt aus Indesign.


Darf ich hier nur mal nachhaken wegen des »Umwandlung zu CMYK
direkt aus InDesign«? Also bei Screenshots die für den Offsetdruck
aufbereitet werden sollen verwende ich nie ISO-Profile oder sonstiges
sondern definiere mir ein eigenes mit maximalem GCR. Sollten
Screenshots nicht besser immer so separiert werden? Vor allem
bei Screenshots mit Fenstern finde ich doch das Grau im Druck besser
da eher oder fast ganz im Schwarzkanal aufgebaut ...

Und in InDesign: Solche Bilder mit eigenen Separationen baue ich
auch immer fertig als CMYK ein, meist ohne eingebettetes Profil
um auch hier einen wirklich sicheren CMYK-Workflow zu fahren.

Gruß,
Sacha



mediengestalter.lu



als Antwort auf: [#336252]
(Dieser Beitrag wurde von siuloong am 12. Feb 2008, 08:51 geändert)

ICC-Profil für Bildschirmfotos

mikschel
Beiträge gesamt: 81

12. Feb 2008, 11:29
Beitrag # 5 von 10
Beitrag ID: #336345
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Hallo,

erst mal vielen Dank für die Antworten.

Die Auflösung der screenshots ändere ich nicht, für die Druckausgabe ist immer noch am besten, was der RIP daraus aufbereitet bei Beibehaltung der screenshot-Charakteristik.

Antwort auf [ siuloong ] Also bei Screenshots die für den Offsetdruck
aufbereitet werden sollen verwende ich nie ISO-Profile oder sonstiges
sondern definiere mir ein eigenes mit maximalem GCR. Sollten
Screenshots nicht besser immer so separiert werden? Vor allem
bei Screenshots mit Fenstern finde ich doch das Grau im Druck besser
da eher oder fast ganz im Schwarzkanal aufgebaut ...


Das wäre auch mein Ansatz wegen der grauen und schwarzen Flächen der heutigen GUI-Designs (und den winzigen weißen Schriften in diesen). Bloss kommen eben auch fotografische Inhalte vor, die auf derselben Druckseite noch einmal als HighRes-Bilder vorkommen. Idealerweise sollten da keine Farbabweichungen zu ihren Pendants in den Bildschirmfotos auftreten...

Gruß,

Mike


als Antwort auf: [#336295]

ICC-Profil für Bildschirmfotos

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17815

12. Feb 2008, 11:39
Beitrag # 6 von 10
Beitrag ID: #336349
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Grundsätzlich stimme ich der Vorgehensweise von siuloong zu, und handhabe es ähnlich.

Wenn man aber Ansprüche wie mikschel hat, wird man um ein paar Euro nicht umhin kommen und sich einen ordentlichen Profileditior zulegen müssen, sich ein paar Tage einarbeiten und das bevorzugte Ausgabeprofil für diesen Einsatzzweck entsprechend modifizieren ;-)

Hab ich dir Siuloong nicht mal sowas gebastelt?


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#336345]

ICC-Profil für Bildschirmfotos

Sacha Heck
Beiträge gesamt: 3272

12. Feb 2008, 13:21
Beitrag # 7 von 10
Beitrag ID: #336372
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Hallo Thomas,

Zitat Hab ich dir Siuloong nicht mal sowas gebastelt?

Eins für Screenshots nicht dass ich wüsste. Du hast mir mal eins
für Offset gebastelt das etwas vom ISOcoated abwich. Weiß aber nicht
mehr genau was es war, könnte es aber – falls du's wissen möchtest –
nachgucken.

Gruß,
Sacha



mediengestalter.lu



als Antwort auf: [#336349]

ICC-Profil für Bildschirmfotos

loethelm
  
Beiträge gesamt: 5996

12. Feb 2008, 21:06
Beitrag # 8 von 10
Beitrag ID: #336521
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Hallo zusammen,

ich kapier gerade nicht, wieso man Screenshots zwar optimiert separiert aber nicht hochrechnen soll? Bei dem einen (Separation) treibe ich Aufwand, der 80% aller heute tätigen überfordert aber bei der Auflösung nicht????
Klärt mich auf bitte.
Wenn, dann würde ich beides machen.


Viele Grüße

Loethelm

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als Antwort auf: [#336372]

ICC-Profil für Bildschirmfotos

mikschel
Beiträge gesamt: 81

13. Feb 2008, 15:57
Beitrag # 9 von 10
Beitrag ID: #336724
Bewertung:
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Hallo,

Antwort auf [ loethelm ] Hallo zusammen,

ich kapier gerade nicht, wieso man Screenshots zwar optimiert separiert aber nicht hochrechnen soll? Bei dem einen (Separation) treibe ich Aufwand, der 80% aller heute tätigen überfordert aber bei der Auflösung nicht????
Klärt mich auf bitte.
Wenn, dann würde ich beides machen.


das hängt mit der angesprochenen Bildschirm-Charakterisitik zusammen. Nicht umsonst werden ja extra Bildschirmschriften mit speziellen Zeichenglättungsverfahren eingesetzt. Die üblichen Bildinterpolationsverfahren (Pixelwiederholung, Bikubisch,..) sind zwar ok für Bildinhalte, machen aber in der Druckwiedergabe GUI-Elemente wie Schriften und Linien weicher bzw. vergleichsweise schlechter, selbst bei Pixelwiederholung. Das direkte Aufrastern im RIP aus nicht interpolierten Bildschirmfotos ist da besser. Das ist zumindest meine Praxiserfahrung aus den letzten 18 Jahren (Fotobelichter, CtP). In der Hochskalierung sind natürlich Grenzen gesetzt.

viele Grüße,

Mike


als Antwort auf: [#336521]

ICC-Profil für Bildschirmfotos

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 17815

13. Feb 2008, 18:18
Beitrag # 10 von 10
Beitrag ID: #336757
Bewertung:
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Weil, wie Mike ja auch schon anführt, die Pixeligkeit und hohe Randschärfe ihre Charakteristik ausmachen. Geht man an die Teile per bikubischer Interpolation oder sonstiger, entschärfender Methoden heran, so bleibt die auf der Strecke. Da liefert die auf den Belichtern/RIPs angewandte, auf deren Ausgabeauflösung angepasste, Umrechnung die authentischsten Ergebnisse.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#336521]
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Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen. pdf-icon Hier eine kleine Anleitung.

Veranstaltungen
26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

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27.09.2018

Screen IT, Uster
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

Infoveranstaltung

Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

Ja

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Kontaktinformation: Peter Jäger, E-Mailinfo AT pre2media DOT ch

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