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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Importieren aus Photoshop, wie erkennt man dpi

Anonym
Beiträge gesamt: 22827

12. Jun 2003, 16:41
Beitrag # 1 von 4
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Hallo
1) Wenn ich z.B. eingescannte Fotos aus Photoschop in Indesign instalieren möchte, werden die Fotos immer sehr pixelig. Was hilft? kann man auch direkt nach Indesign scannen?
2) Für die Druckerei brauche ich eine ganz bestimmte dpi Zahl bei Fotos. wo kann ich die nachgucken und verändern?
Danke, Hanna
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Importieren aus Photoshop, wie erkennt man dpi

Jens T.
Beiträge gesamt: 99

12. Jun 2003, 17:24
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #39263
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Hallo Hanna,

die Bildauflösung (dpi) ändert man am besten in Photoshop (unter "Bildgröße"). Allerdings heißt das nicht, daß ich ein Bild mit 72 dpi mal eben auf druckereitaugliche 300 dpi hochrechnen kann. Die benötigte dpi-Zahl sollte also schon beim scannen eingestellt werden. Es gibt zwar verschiedene Tricks, wie man aus einem Internet-Bildchen ein halbwegs passables Offset-Bild machen kann, aber das Ergebnis wird immer nur zweite Wahl sein.

Merke: Verkleinern geht immer, vergrößern geht nicht.

Gruß

Jens T.


als Antwort auf: [#39254]
(Dieser Beitrag wurde von Jens T. am 12. Jun 2003, 17:25 geändert)

Importieren aus Photoshop, wie erkennt man dpi

Dierk
Beiträge gesamt: 18

12. Jun 2003, 18:34
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #39274
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Bilder werden per Default-Einstellung in Indesign immer nur als Vorschau-Bilder angezeigt. Über die Voreinstellungen bzw. das Menu "View" (müsste im Deutschen dann "Ansicht" sein) kann dies verändert werden. So kann man zwischenzeitlich sich die Bilder auf voller (d.h. originaler) Qualität ansehen, was man ansonsten zugunsten der Performance von Indesign besser sein lassen sollte.

Gruß
Dierk


als Antwort auf: [#39254]

Importieren aus Photoshop, wie erkennt man dpi

Michel Mayerle
Beiträge gesamt: 1047

12. Jun 2003, 22:58
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #39308
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Hallo zusammen

Leider wäre die genaue Ermittlung der Bildauflösung direkt in InDesign eine sehr komplexe Angelegenheit. Um die Bildauflösung zu ermitteln schlage ich entweder einen Abstecher nach Photoshop vor, oder man erstellt eine PDF-Datei und kontrolliert die Audlösung mit Hilfe eines PlugIns wie Enfocus PitStop Professional.

Herzliche Grüsse
Michel Mayerle
http://www.ulrich-media.ch

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als Antwort auf: [#39254]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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