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InDesign -> ePub -> mobi /azw3?

Peter Sauseng
Beiträge gesamt: 378

19. Jun 2017, 15:12
Beitrag # 1 von 7
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Hallo zusammen!

Ich soll aus einer Buchreihe mit 3 Bänden ein eBook für Amazon erstellen.
In den 3 Bänden wird die Schriftart "Arial" verwendet.

Die 3 Bände sind als InDesign-Dateien vorhanden, allerdings ist sehr viel zu überarbeiten: Harte Zeilenumbrüche, manuelle Silbentrennungen, Bilder nicht verankert, Leerzeilen statt Abstände vor/nach usw.
Da muss man sich einfach durchkämpfen.

Wo ich nicht ganz durchblicke, ist die optimale Weiterverarbeitung...

Ich habe testweise eine exportierte ePub-Datei mit Calibre in mobi bzw. azw3 konvertiert.

Wenn ich die mit Calibre erzeugte mobi-Datei mit "Kindle für PC" öffne, ist nur die Schriftart "Georgia" auswählbar, die Abstände zwischen den Absätzen sind sehr gering.

Wenn ich die mit Calibre erzeugte azw3-Datei mit "Kindle für PC" öffne, sind mehrere Schriftarten auswählbar (Bookerly, Amazon Ember, Georgia u.a.), es wird aber immer Arial angezeigt – egal, ob ich die Schriftarten bei der Konvertierung einbette oder nicht. Die Abstände sind in Ordnung.

Wenn ich die erzeugten Dateien aber mit dem Kindle Previewer öffne, habe ich ganz andere Ergebnisse:
Simulation "Fire": Dateityp mobi - es wird nur Georgia angezeigt, Dateityp azw3: nur Georgia auswählbar, Arial wird angezeigt.
Simulation "Kindle e-ink": Dateityp mobi - viele Schriften auswählbar (werden auch angezeigt: Caecilia, Baskervilla u.a.), Dateityp azw3 - wie bei mobi viele Schriften auswählbar, zusätzlich der Publisherfont (Arial).

Wenn ich Calibre außen vor lasse und die ePub-Datei gleich mit dem Previewer öffne, sind die Ergebnisse gleich wie beim Öffnen vom Dateiyp azw3 aus Calibre.

Beim Öffnen der ePub-Datei mit dem Previewer wird eine mobi-Datei erzeugt. Wenn ich wiederum diese mit "Kindle für PC" öffne, wird nur die Schriftart Georgia angezeigt, aber Arial dargestellt.

D.h., dass "Kindle für PC" eher ein Fire-Tablet simuliert als einen Kindle Paperwhite.

Was soll nun am besten verwendet werden? Die Dateigröße der vom Previewer erzeugten Datei ist am größten.
Können die Abstände zwischen den Absätzen für die Kindle e-ink-Geräte geändert werden? Lt. Previewer sind die im Vergleich zu "Fire" sehr gering.

Die Bilder werden im Previewer übrigens viel kleiner dargestellt als mit "Kindle für PC" – wenn man im Previewer darauf klickt, werden sie aber größer dargestellt.

Hat jemand Tipps, wie man das am besten löst?
Optimal wäre, wenn man verschiedene Schriftarten auswählen kann, die Abstände zwischen den Absätzen nicht zu gering sind und die Bilder nicht zu klein angezeigt werden...

Gruß, Peter

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InDesign CC 2018 | Windows 10 Pro (64-bit)
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InDesign -> ePub -> mobi /azw3?

Kai Rübsamen
  
Beiträge gesamt: 4537

19. Jun 2017, 20:53
Beitrag # 2 von 7
Beitrag ID: #558122
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Hallo Peter,

dein Problem ist, dass du einfach etwas exportierst, konvertiertst und dann erwartest, dass das die entsprechenden Programme schon richtig machen.

Es ist schon so, dass Reader Abstände, Schriften u. Bilder unterschiedlich darstellen. Es ist leider auch so, dass du unterschiedliche Ergebnisse erhältst, je nachdem mit welcher Software du nach mobi konvertierst.

Ich mache es z.B. so:
1. Bereinigen des Dokuments in InDesign
2. Export mit eigenem CSS (keine Mitgabe von Schriften wie Arial!)
3. Ergänzen von Metadaten, richtiges CSS für Cover usw. in BBEdit
4. Konvertieren nach mobi mit Kindle Previewer

Gruß Kai Rübsamen


als Antwort auf: [#558116]
(Dieser Beitrag wurde von Kai Rübsamen am 19. Jun 2017, 20:53 geändert)

InDesign -> ePub -> mobi /azw3?

Peter Sauseng
Beiträge gesamt: 378

19. Jun 2017, 21:10
Beitrag # 3 von 7
Beitrag ID: #558124
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Hallo Kai!

Es ist nicht so, dass ich einfach exportiere und mir sonst nichts denke dabei.

Ich habe die Absatzformate in InDesign so angelegt, dass man ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis erstellen kann und mir bei der Definition der Abstände Gedanken gemacht.

Grundsätzlich sollte man bei einem so ausgereiften Programm wie InDesign davon ausgehen können, dass der Export so funktioniert, dass man auch ohne manuelle Nacharbeit im CSS ein ansehnliches Ergebnis erzielen kann.

Mich wundern einfach die Unterschiede zwischen "Previewer" und "Kindle für PC".
Stellt sich halt die Frage, auf was man sich verlassen kann.

Da muss man wohl lange herumexperimentieren und testen, wie es am Kindle dann wirklich aussieht.

Gruß, Peter

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InDesign CC 2018 | Windows 10 Pro (64-bit)


als Antwort auf: [#558122]

InDesign -> ePub -> mobi /azw3?

Kai Rübsamen
  
Beiträge gesamt: 4537

20. Jun 2017, 09:00
Beitrag # 4 von 7
Beitrag ID: #558128
Bewertung:
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Peter, dass CSS von InDesign ist in weiten Teilen unbrauchbar. Dann kommen noch die Unterschiede auf den diversen Readern dazu. Mal am Beispiel vom Kindle Paperwhite: Hier wurde extra eine Schrift "Bookerly" entworfen, die versch. typografische Sachen ausgleicht. Ich habe aber einen älteren Kindle. Der hat diese Schrift gar nicht. Ich erinnere mich auch dunkel, dass man die Abstände als Leser in einem neueren Paperwhite gezielt übers UI verändern kann.

Zu deinen Abständen: Die werden aus dem Layout ins CSS gerechnet. Da du aber ein ganz anderes Format im Print hast, sind die Abstände auf dem Reader meist nicht zu gebrauchen.

Ich habe nur den Kindle für Mac. Das sieht auch das Meiste grauselig aus. Der Kindle Previewer kommt bei mir (bei dir kann das wieder anders sein) MEINEM Paperwhite am nächsten.

Gruß Kai Rübsamen


als Antwort auf: [#558124]

InDesign -> ePub -> mobi /azw3?

Peter Sauseng
Beiträge gesamt: 378

20. Jun 2017, 09:09
Beitrag # 5 von 7
Beitrag ID: #558129
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Okay, alles klar!

Schade, dass das CSS weitgehend unbrauchbar ist.
Danke für die Infos, Kai!

Gruß, Peter

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InDesign CC 2018 | Windows 10 Pro (64-bit)


als Antwort auf: [#558128]

InDesign -> ePub -> mobi /azw3?

Kai Rübsamen
  
Beiträge gesamt: 4537

20. Jun 2017, 10:07
Beitrag # 6 von 7
Beitrag ID: #558133
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Die kurze Antwort klingt frustriert ;-) Ich würde jetzt so vorgehen: Bau dir mal nur eine Seite als Beispiel. Lass die Schriften beim Import weg. Deine Seite sollte auf

1. ADE
2. Tolino
3. iBooks
4. Kindle Paperwhite

gut aussehen. Die vier Geräte sind die Geräte, die in Deutschland der Ravensburger Verlag verlangt.

Gruß Kai Rübsamen


als Antwort auf: [#558129]

InDesign -> ePub -> mobi /azw3?

Peter Sauseng
Beiträge gesamt: 378

20. Jun 2017, 10:13
Beitrag # 7 von 7
Beitrag ID: #558135
Bewertung:
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Hallo Kai!

Nein, das klingt nur so. Bin nicht frustiert.
Ist halt nicht so einfach wie ein PDF zu exportieren!

Wenn ich im CSS die Schriften weglasse, ist dieses Problem schon einmal gelöst.
Abstände kann ich auch im CSS definieren bzw. verändern.

Ich arbeite gerade daran, wie ich mit den Bildern am besten vorgehe.

Gruß, Peter

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InDesign CC 2018 | Windows 10 Pro (64-bit)


als Antwort auf: [#558133]
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Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen. pdf-icon Hier eine kleine Anleitung.

Veranstaltungen
26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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