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InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4925

11. Jun 2003, 17:15
Beitrag # 1 von 9
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Beim Verpacken einer InDesign 2.0.2-Kundendatei tritt folgendes Problem auf: Der Font "Helvetica Black Condensed" wird NICHT mitkopiert. Beim Kunden sieht alles normal aus, d.h. Font ist vorhanden, wird angezeigt (Schriften/Schriften suchen), die Info dort lautet: Typ: Truetype, Pfad: System.

Weshalb wird diese Schrift nicht mit verpackt? Wo muß der Kunde nach dieser Schrift suchen? Im Zeichensatz-Ordner des Systems befindet sich laut telefonischer Aussage nur eine Helvetica-Schrift mit Namen "Helvetica". Die kann's doch nicht sein, oder?

Herzlichen Dank vorab für alle Kommentare.

Uwe Laubender
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InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4925

11. Jun 2003, 19:29
Beitrag # 2 von 9
Beitrag ID: #39139
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Noch ne Ergänzung:
Der Kunde hat mir inzwischen die im Zeichensatz-Ordner befindliche "Helvetica"-Datei gezippt geschickt. Beim Auspacken kam die große Überraschung: Größe der Datei: 0 (!!) Byte.

Was ist denn da wohl los?

Mit dieser denksportaufgabe verabschiede ich mich für heute Abend in den Biergarten.

Gruß,

Uwe Laubender


als Antwort auf: [#39124]

InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

11. Jun 2003, 19:51
Beitrag # 3 von 9
Beitrag ID: #39145
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Herr Laubender,

kann es nicht sein, dass Ihr Kunde einen Macintosh-Font, der ja bekanntermassen seine relevanten Daten in der ResourceFork und nicht in der DataFork beinhaltet, den Font zu irgendeinem Zeitpunkt auf ein PC-Volume kopiert hat(te), somit der ResourceFork verlustig ging und mit einer 0 Byte großen DataFork endete?

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#39124]

InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Torsten Keuhne
Beiträge gesamt: 219

12. Jun 2003, 06:07
Beitrag # 4 von 9
Beitrag ID: #39165
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Hallo Herr Laubender,

InDesign kopiert beim Verpacken nur "lateinische" Schriften (so wie es im Verpacken-Dialog auch benannt ist). CE-Fonts z.B. werden nicht kopiert. Und wenn denn diese Helvetica vielleicht einen "Knacks" weghat und ID die Codierung falsch interpretiert, wird sie nicht mitkopiert.

Gruß Torsten


als Antwort auf: [#39124]

InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4925

12. Jun 2003, 10:52
Beitrag # 5 von 9
Beitrag ID: #39212
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So, jetzt bin ich ein Stück weiter. Vielen Dank für alle Anmerkungen.
Der Fall liegt jetzt folgendermaßen:

Die Byte-Größe "0" ergab sich durch das Zippen der Datei. Der Kunde schickte mir nun auch eine Stuffit-sit-Datei des Fonts. Da war alles korrekt. Dieses Problem ist also gelöst, auch wenn ich nicht sagen kann, warum sich der Font NICHT korrekt zippen ließ.

Besagter Font "Helvetica" im System hat (beinahe) NICHTS mit der gesuchten "Helvetica Black Condensed" zu tun. Diese ist dort nicht enthalten, obwohl InDesign im Schriften/Schriften suchen-Menü darauf verweist.

Vermutlich verweist InDesign deshalb auf die System-Schrift, da die "Helvetica Black Condensed" von InDesign beim Öffnen der Datei NICHT gefunden wird und automatisch mit der "Helvetica" des Systems ersetzt wird. (lt. Meldung von InDesign beim Öffnen der Datei)

Nach Umwandeln einiger dfont-Dateien in korrekte Truetype-Schriften für mein OS 9.2 (Der Kunde hat OSX), hat sich dieses als wahrscheinlichstes Szenario herauskristallisiert.

Nach Öffnen von "HelveticaNeue.dfont" wird die "Helvetica Black Condensed" allerdings als Vorhanden angezeigt. Möglicherweise ist dieser Teil des Font-Koffers bereits beim Kunden schon defekt.

Da "HelveticaNeue.dfont" offensichtlich zur Systemausstattung von OSX gehört, werde ich den Kunden bitten, den bereits Installierten zu ersetzen.

Gruß,

Uwe Laubender




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InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4925

12. Jun 2003, 11:27
Beitrag # 6 von 9
Beitrag ID: #39221
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Noch ne Ergänzung:

!!! Trotz der Hinweismeldung, daß der Font durch eine "Standardschrift" ersetzt wird, bekomme ich im Zeichensatz-Reiter den richtigen Fontnamen ohne Einklammerung oder andere Hinweise auf die Ersetzung angezeigt.

Wer kann denn DAS erklären?


Mit detektivischen Grüßen,

Uwe Laubender


als Antwort auf: [#39124]

InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

12. Jun 2003, 11:28
Beitrag # 7 von 9
Beitrag ID: #39222
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Herr Laubender,

>Die Byte-Größe "0" ergab sich durch das Zippen der Datei. Der
>Kunde schickte mir nun auch eine Stuffit-sit-Datei des Fonts. Da
>war alles korrekt. Dieses Problem ist also gelöst, auch wenn ich
>nicht sagen kann, warum sich der Font NICHT korrekt zippen ließ.

Weil der Kunde ein ZIP-Werkzeug einsetzt, welches eben nicht mit Macinstosh ResourceForks umgehen kann. Entweder setzt er ein reines Windows-Tool ein oder eine wenig leistungsfähige Macinstosh-Implementierung. Auf Mac-Seite ist DropZip z.B. das Tool der Wahl.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#39124]

InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 4925

12. Jun 2003, 13:11
Beitrag # 8 von 9
Beitrag ID: #39240
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Vielen Dank, Herr Zacherl!

Der Kunde setzt z.Z. MAC OS X, Version 10.2.6 mit dem Programm DropStuff (unter MAC OS X) ein. Ich habe ihm geraten es doch mal mit dem DropZip zu versuchen.

Gruß,

Uwe Laubender


als Antwort auf: [#39124]

InDesign 2.0.2 und OS X Fontproblem beim Verpacken

Robert Zacherl
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12. Jun 2003, 13:33
Beitrag # 9 von 9
Beitrag ID: #39246
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Herr laubender,

DropStuff lässt doch überhaupt keine ZIP-Kodierung zu. Oder irre ich?
Aus diesem Grund gibt es ja ein getrenntes Produkt wie DropZip vom selben Hersteller. Klingt alles ziemlich mysteriös.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#39124]
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