[GastForen PrePress allgemein PDF in der Druckvorstufe InRip - wie machen "die" das?

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InRip - wie machen "die" das?

fortyfox
Beiträge gesamt: 165

21. Sep 2004, 22:19
Beitrag # 1 von 4
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Hallo, liebes Forum!

Es ist hier gesagt worden, dass "moderne Platzierformate wie PDF-Dateien oder EPS-Dateien in einem Postscript Level 2 oder neuer alleinig per in-RIP Separation auf einem PostScript 3 RIP verarbeitet werden sollten". Also nix mehr mit OnHost-Seperation aus XPress 4 oder 5.

Ich frage mich, wie die kleineren Belichtungsstudios und Druckereien das schaffen im Hinblick auf die Überfüllungen und das korrekte Überdrucken von Schwarz. Aus meiner Praxis als Belichtungsmensch weiß ich, dass alle Welt voll auf Composite-PDF abfährt und regelmäßig nicht darauf achtet, dass in diesem Zusammenhang alles richtig ist.

Leistet sich jeder einen teuren Workflow, der für Überfüllungen usw. sorgt? Oder fassen die Dienstleister jede (!) PDF zum Beispiel mit SuperTrap an, das weder zuverlässig arbeitet noch besonders günstig zu haben ist?

InRip-Verarbeitung wäre einfach wunderbar - wenn nicht Überfüllt (und Überdruckt) werden müsste.

Weiß jemand hier, wie "die anderen" das machen?

Wirklich interessiert,
Forty
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InRip - wie machen "die" das?

Robert Zacherl
Beiträge gesamt: 4153

21. Sep 2004, 23:57
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #110197
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Hallo fortyfox,

da stellen Sie ja einige gewagte Thesen auf!
So unterstellen Sie z.B. das die meisten Programme nur bei der vorseparierten Ausgabe korrekte Überdruckeneinstellungen ausgeben, bei der composite Ausgabe jedoch nicht. Wie kommen Sie darauf? Nur weil z.B. QuarkXPress da seine liebe Not hat muss das doch nicht automatisch für alle Programme gelten, oder?

Außerdem unterstellen Sie dass on-Host Trapping und composite Ausgabe sich gegenseitig ausschliessen. Auch das kann nur aus der Sicht eines QuarkXPress-Anwenders bejaht werden, denn selbst ein Aldus PageMaker beherrschte schon das Trapping im composite Modus und ein Adobe InDesign tut es selbstverständlich auch und das in einer Qualität die dem in-RIP Trapping kaum mehr nachsteht.

Schließlich unterstellen Sie auch noch, dass das Acrobat Plug-In Heidelberg Supertrap (jetzt Heidelberg Prinect Trap Editor) unzuverlässig arbeitet. Haben Sie es selber im Einsatz? Wie groß sind Ihre persönlichen Erfahrungswerte damit? Worauf stützt sich diese Aussage im Detail?

Und was ist in diesem Zusammenhang für Sie günstig oder eben nicht? Spätestens dann, wenn Ihnen als Dienstleister ein oder zwei Kunden und vor allem deren Aufträge verloren gehen, weil Sie immer wieder mal Probleme mit falsch separierten und/oder falsch getrappten Druckaufträgen haben, die mit der klassischen programmgestützten Separationsmethode und einem keineswegs perfekten Trapping eines QuarkXPress ausgegeben wurden, relativiert sich der Anschaffungspreis eines solchen Produktionswerkzeugs sehr schnell. Außerdem ist es gemessen am Preis eines PostScript 3 RIP Updates samt in-RIP Trapping Option eher im unteren Preissegment angesiedelt, arbeitet schneller, gibt dem Anwender die Möglichkeit vor der Ausgabe das Ergebnis zu kontrollieren und objektbezogen eingreifen zu können und macht ihn in der Wahl des Ausgabesystems unabhängig, weil die Überfüllungen bereits in den Daten selbst enthalten sind. Allsamt entscheidende Vorteile gegenüber der in-RIP Trapping Technologie die zwar unschlagbar elegant in den Ausgabe-Workflow integrierbar aber keineswegs in allen Belangen perfekt ist.

Ich kann nicht für "die anderen" sprechen aber Gott sei Dank erkennen immer mehr Betriebe, dass für die Verarbeitung moderner Produktionsdatenformate auch moderne Ausgabesysteme vonnöten sind. Es paßt schlecht zusammen als Dienstleister von seinen Kunden PDFs abzufordern und selbst nur veralterte RIP-Technologie einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de


als Antwort auf: [#110185]

InRip - wie machen "die" das?

Uwe Laubender
Beiträge gesamt: 5201

22. Sep 2004, 19:37
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #110446
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Hallo, fortyfox!

Ein Wort noch zum "Schwarz überdrucken". Dieses Feature bietet jedes normale Belichter-RIP seit etlichen Jahren. Bedeutet, daß alle Elemente, die 100% Schwarz sind automatisch überdruckt werden. Damit schlägt man beim Belichten schon viele Probleme tot.

Natürlich kann man sich dadurch auch Probleme einhandeln, wie z.B. das Überdrucken von großen schwarzen Flächen oder Schriften, die besser nur überfüllt werden sollten, damit nicht Elemente, die drunter liegen in den CMY-Farbeanteilen noch zum Schwarz dazukommen und sich störend als volles Schwarz bemerkbar machen.

Wenn die Grafiker und Layouter aufpassen, dann werden aber die großen schwarzen Schriften und die großen schwarzen Flächen oder dicken schwarzen Linien eh mit einem vollen Schwarz, das auch CMY-Anteile enthält, aufgebaut. Bei solchen Objekten geschieht beim "Schwarz überdrucken" gar nichts, sprich, diese bleiben ausgespart.

Zudem beherrscht PitStop Professional mithilfe von Aktionen das globale "Schwarz überdrucken" auch. Ein Tool wie "SuperTrap" ist für dieses Feature nicht nötig.

Mit herzlichem Gruß,

Uwe Laubender
The Blue 1 Communication Company GmbH
http://www.the-blue-1.de


als Antwort auf: [#110185]

InRip - wie machen "die" das?

Markus Keller
Beiträge gesamt: 664

25. Sep 2004, 09:41
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #111078
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Hallo,

ich denke, das korrekte Überfüllen von Daten ist Aufgabe der Druckerei, die die Daten verarbeitet, denn nur so können die optimalen Überfüllungsparameter gewählt werden.
Wenn ich meine PDF-Daten erstelle, kann und will ich auch gar nicht berücksichtigen, auf welcher Maschine und mit welchem Papier der Auftrag gedruckt wird - und wenn mein Kunde kurzfristig die Druckerei wechselt, das PDF nochmal neu erstellen.
Zwar ist Überfüllungssoftware nicht gerade billig, aber in Relation zu den Investitionskosten für neue Druckmaschinen doch eher nebensächlich. Druckereien, die noch länger am Markt bleiben wollen, werden sich diese Technik anschaffen müssen oder sich einen Partner suchen, der das für sie erledigt.
Die Filmbelichtung verschwindet vom Markt, und von den vielen reinen Belichtungsdienstleistern werden nur die überleben, die genug Geld haben, um in elektronische Bogenmontage und CTP investieren können.

Markus Keller


als Antwort auf: [#110185]
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