[GastForen PrePress allgemein PDF in der Druckvorstufe Ist die JPEG2000-Kompression für PDF-Druckvorlagen geeignet?

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Ist die JPEG2000-Kompression für PDF-Druckvorlagen geeignet?

Meister Propper
Beiträge gesamt: 1289

30. Jun 2017, 07:49
Beitrag # 1 von 4
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Für die neuen PDFX-ready-Exporteinstellungen V2.5 für PDF/X-4 CMYK+RGB aus Adobe InDesign haben wir in der Technikgruppe von PDFX-ready untersucht, ob eine Umstellung der Kompressionsmethode vom bisherigen JPEG auf das neuere JPEG2000 sinnvoll wäre.

http://pdf-aktuell.ch/...geeignet/#more-10849
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Ist die JPEG2000-Kompression für PDF-Druckvorlagen geeignet?

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 17814

30. Jun 2017, 11:46
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #558348
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Meines Erachtens: Nein!

Die Vorteile von JPEG2000 sind inzwischen dank ausreichender Rechenleistung obsolet, bzw. greifen nur in Kompressionsgrößenordnungen (Stichwort: Kachelunterdrückung bei extrem starken Kompressionsraten), die für Druck eh nicht in Frage kommen.

Die nahezu nicht stattfindende Verbreitung des Standards spricht da m.E. für sich.
Wenn’s die breite Masse nicht für gewinnbringend empfindet, dann hat es auch nur in Nischen überhaupt eine Daseinsberechtigung. Und Druck-PDFs sind meiner Ansicht nach keine der Nischen, die dieses Format sinnvoll erscheinen lässt.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#558338]

Ist die JPEG2000-Kompression für PDF-Druckvorlagen geeignet?

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 17814

30. Jun 2017, 12:18
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #558349
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Nachtrag:

Es gab mal ein Problem mit JPEG2000 in Acrobat. Wenn ich mich recht entsinne, öffnet Photoshop nur bis Version CS2 per 'Bild bearbeiten' JPEG2000 und Lab Bilder, so dass ein nachretuschieren/kontrollieren eines solchen Bildes aus dem Druck PDF heraus nicht mehr möglich ist (über die Sinnhaftigkeit für den Workflow, an solchen Bilder noch was zu verändern mal ganz abgesehen).

K.A. ob das für aktuelle PS/Acrobat Versionen noch gilt. Ursache war seinerzeit wohl die weggefallene Unterstützung für 32bittige Plugins in PS und dem Unwillen Adobes, diese Im-/Export Filter auf 64 Bit umzuheben.


MfG

Thomas


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als Antwort auf: [#558348]

Ist die JPEG2000-Kompression für PDF-Druckvorlagen geeignet?

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 17814

30. Jun 2017, 12:25
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #558350
Bewertung:
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Und noch was zu den gemachten Tests: Wer verwendet bei Effizienz- und Qualitätsuntersuchungen die Adobe’schen JPEG Stufen Maximal respektive 12?

Die dabei verwendeten Störungsalgorithmen sind bei diesbezüglich kritischen Motiven doch bekanntermassen kontraproduktiv – und bei nachträglichen Umkomprimierungen auf niedrigere JPEG Qualitätsstufen eine Katastrophe.


MfG

Thomas


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Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

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Screen IT, Uster
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

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Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

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Kontaktinformation: Peter Jäger, E-Mailinfo AT pre2media DOT ch

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