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Konvertierungsaufwand von XPress 6.5 zu InDesign CS2

mkuenster
Beiträge gesamt: 720

28. Sep 2006, 16:57
Beitrag # 1 von 6
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Hallo Forum!

Ich habe gerade einen Artikel von Herrn Hagemann in der "Publisher 2.2006" gelesen. Dort beschreibt er die Konvertierung von älteren XPress-Dateien in die Version 7. Für Stehsatz-Dokumente, die auch künftig weiterbearbeitet werden sollen und daher eine saubere 7er Dateistruktur brauchen, empfiehlt er eine Konvertierung in acht Schritten. Besonders dass am Ende eine neue Datei erzeugt werden soll, in die dann die Seiten hinübergezogen werden sollen, finde ich sehr aufwendig.

Ich habe bisher nie viel mit InDesign gearbeitet, weil mit der Aufwand, meine Stehsatz-Inhalte (und das sind mehrere hundert Dokumente) von XPress in InDesign zu bringen, als zu aufwendig erschien.

Da in beiden Fällen Aufwand entsteht überlege ich, ob ich XPress auf Version 7 oder besser InDesign auf Version CS2 updaten soll.

Hat schon mal jemand den Vergleich angestellt, ob der Aufwand beim Konvertieren von XPress 6.5 in XPress 7 oder von XPress 6.5 in InDesign CS2 aufwendiger ist? Braucht man für letzteres zusätzliche Software?

Gruß
Michael
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Konvertierungsaufwand von XPress 6.5 zu InDesign CS2

Jochen Uebel
Beiträge gesamt: 3200

28. Sep 2006, 17:49
Beitrag # 2 von 6
Beitrag ID: #253695
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Interessante Frage. Wer hat Erfahrungen mit dem XPress->InDesign-Konverter von http://www.markzware.com?
Nach Konvertierungen in neuen Dokumenten weiterzuarbeiten war bislang jedenfalls immer ein Rat an die, denen Sicherheit wichtig ist egal, ob die Konvertierung von XPress zu XPress (z.B. auch 4 zu 6) oder ID zu XPress oder XPress zu ID erfolgte. Kann man Markzware-konvertierte Dokumente bedenkenlos in den Produktionsablauf schicken?


als Antwort auf: [#253685]

Konvertierungsaufwand von XPress 6.5 zu InDesign CS2

Yves Apel
Beiträge gesamt: 1724

29. Sep 2006, 09:48
Beitrag # 3 von 6
Beitrag ID: #253792
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Hallo Michael,

wie gross der Aufwand bei der konvertierung von XPress 6.5 nach 7.0 ist kann ich nicht beurteilen, da ich keinen Zugriff auf einen 7er XPress habe.

Da in unserer Firma hauptsächlich InDesign benutzt wird, sind wir seit einigen Monaten nicht daran vorbeigekommen uns Q2ID von Markzware anzuschaffen. Der Hauptgrund dafür war schon allein der, dass man mit Q2ID die 6.5er und 5.0er XPress Dateien direkt öffnen kann.

InDesign ist von Hause aus nur fähig XPress Dateien in der Version 4.0 zu öffnen. Ohne Q2ID braucht man dann ohnehin noch XPress 5. Die direkte konvertierung in InDesign ist auch nicht sehr sauber. Dies bezüglich wurde aber schon des öfteren hier im Forum berichtet.

Mit Q2ID ist es schon eine ganz andere Sache. Die konvertierung mit dem Plugin ist relativ gut. Trotzdem kann man die damit konvertierten Dateien nicht bedenkenlos in die Produktion mit übernehmen. Bei kleinen Projekten wie Visitenkarten, Briefpapieren usw. entstehen in der Regel keine Probleme. Anders sieht es dann schon mit komplexen Formularen, bei viel Text und bei XPress internen Sonderzeichen aus. Dadurch dass InDesign ein ganz anderes Trennmodul benutzt, entstehen natürlich auch unterschide im Textlauf. Auch die Sonderzeichen (geschütztes Leerzeichen ...) aus XPress werden nicht alle mitkonvertiert bzw. durch ein anderes Zeichen ersetzt. Noch ein kleines aber bei Colorman. eventuell nicht unwichtiges detail ist dass die Farben mit deutschem Namen auch gleich übernommen werden. (Bei uns Intern wird auf ID in englisch gearbeitet wodurch dann eine Black und Schwarz enthalten sind.)

Ich möchte dir jetzt kein Programm empfehlen, da du selbst deine Prioritäten festlegen musst. Die konvertierung nach InDesign ist mit sicherheit nicht unproblematisch. Die Fragen die du dir zudem stellen solltest ist welches Proggi dir den geeignetesten Funktionsumfang bietet und was die Umstellung auf InDesign oder XPress 7.0 an Folgen mitsich bringen würde. Auch Preislich gesehen sollte man überlegungen anstellen. Wenn noch Illustrator, Photoshop und Acrobat gebraucht wird, hat es sowieso sinn sich das ganze Creative Suite anzuschaffen. In dem ist InDesign auch noch darin.


als Antwort auf: [#253685]

Konvertierungsaufwand von XPress 6.5 zu InDesign CS2

Jens Naumann
Beiträge gesamt: 5170

30. Sep 2006, 08:38
Beitrag # 4 von 6
Beitrag ID: #253992
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Antwort auf [ Nighthawk ] Auch Preislich gesehen sollte man überlegungen anstellen. Wenn noch Illustrator, Photoshop und Acrobat gebraucht wird, hat es sowieso sinn sich das ganze Creative Suite anzuschaffen. In dem ist InDesign auch noch darin.


Hallo,

an dieser Stelle will ich mich doch einmal einklinken. Ich habe das nun schon mehrfach an diversen Stellen gelesen. Und auch ich gebe ab und an den Rat, dass das CS-Paket preislich im Verhältnis zu den Einzelprogrammen ein Schnäppchen ist. Aber es bleibt trotzdem zu bedenken, dass man dann anschließend kein Einzelprogramm mehr updaten kann, sondern immer das gesamte Paket. Ansonsten, wenn du schon Acrobat mit ansprichst, so sei noch zu erwähnen, dass wir dann vom Premium-Paket reden, da Acrobat in der Standard-Version nicht dabei ist. Und – das Update von XPress 6.5 nach 7.0 ist nicht das Teuerste. Wir sprechen ja nicht vom Kauf einer Vollversion.

Was das Konvertieren anbelangt – Ich denke, dass du grundsätzlich sicherer bist, wenn du XPress-Files in XPress weiterverarbeitest. Detlev Hagemann ist sehr erfahren im Umgang mit XPress. Die Tipps, die er in Sachen Konvertierung gibt, sind dazu gedacht, dass man tatsächlich eine Datei auf einen Originalcode von XPress 7 bringt. Damit ist man wohl auf der sichersten Seite zur Weiterverarbeitung in XPress 7. Trotzdem ist es ja nicht unmöglich, ältere XPress-Daten so in XPress 7 zu öffnen und zu verwenden. Es ist eine Frage von Sicherheit, wie man arbeiten will. Aber ich denke, dass die Verwendung alter XPress-Dateien in XPress einfacher und besser im Aufbau ist als eine XPress-konvertierte Datei in InDesign.

Wohin die Richtung gehen soll, ist vermutlich eine Frage des eigenen Workflows. Welches Programm ist das Programm der Zukunft für mich? Bin ich auf Datenaustausch mit anderen festgelegt, die das eine oder andere Programm bevorzugen? Muss ich Daten für das eine oder andere Programm abliefern? Mit welchem Programm kann ich besser umgehen? Bin ich bereit, aufwändige Konvertierungen vorzunehmen? Wenn ja, welcher Weg ist der einfachere: in XPress oder in InDesign?


als Antwort auf: [#253792]

Konvertierungsaufwand von XPress 6.5 zu InDesign CS2

Obermayr
Beiträge gesamt: 542

30. Sep 2006, 19:35
Beitrag # 5 von 6
Beitrag ID: #254052
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Ich bin im Grunde der selben Meinung wie Jens.

Man darf eines nicht vergessen, wenn man Detlevs "Best Practices" bewertet: Dieser Weg gilt eigentlich nicht nur beim Umstieg von 6 auf 7 sondern generell für JEDEN Versionswechsel bei QuarkXPress (also auch von 4 auf 5, 5 auf 6 usw. und auch für den Wechsel bei Pre-Release Versionen). Sprich: Auch wenn es bisher so nicht praktiziert wurde, war und ist dieser Weg schon immer (seit es die MSV gibt) der "richtige" Weg.

Bei bisherigen QXP-Umstellungen haben sich das viele gespart. Beim Umstieg auf 7 ist m.E. aber eine MSV unverzichtbar! Es könnnen sonst immer wieder merkwürdige Probleme auftretten. Auch eine Sicht-Kontrolle und ein Abgleich der einzelnen Seitenelemente gegen eine Referenz ist unerlässlich.

Um also auf die Fragestellung zu kommen: Sicht- u. Daten-Kontrollen sind auch beim Wechsel auf InDesign unerlässlich. Dazu kommen noch die bereits angesprochenen Punkte, bei denen InDesign einfach anders funktioniert als QXP.

Auch wenn der Umstieg von QXP 6 auf 7 daher auf den ersten (und zweiten) Blick umständlich und gefährlich aussieht - es ist (trotz Unicode, CMS, Transparenzen ...) immer noch Quark! Es gibt zwar auch bei dieser Konvertierung bereits einige "Unabwägbarkeiten" (vorsichtig formuliert).
Jedoch kommen beim Wechseln von QXP auf InD noch einige andere Variablen mit ins Spiel - ich wechsle ja im Prinzip die Systemwelt. Der Risikofaktor und auch der Bewertungsaufwand ist aus meiner Sicht hier höher.

Meine Meinung...
Georg Obermayr


als Antwort auf: [#253992]

update und markzware

arachnias
Beiträge gesamt: 606

2. Okt 2006, 16:13
Beitrag # 6 von 6
Beitrag ID: #254316
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ich benutze fast täglich das plugin von markzware. und ich darf sagen dass ich die 200.- euro inzwischen hundertfach wieder reinbekommen habe damit. nachdem mein kunde auf indesign umgestellt hat aber alles noch in quark vorliegen hatte - konnte ich damit mit extrem wenig aufwand seine daten in indesign weiter- und umarbeiten.

zu der bemerkung was das update bei CS angeht. das versteh ich nicht ganz. ich habe auch CS1 und nur illustrator und indesign upgedatet. wo liegt das problem?


als Antwort auf: [#254052]
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