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Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

barbagianni
Beiträge gesamt: 519

30. Aug 2017, 15:49
Beitrag # 1 von 15
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Guten Tag zusammen,

also ich denke der Titel sagt verrät eigentlich einiges.

Es geht um folgendes:

Ich bin Hautpberuflich und seit ca. 30 Jahren Grafik-Design.
Immer wieder überraschen mir einige Kunden-Wünsche.

Nun Heute hat mir einen ehemaligen Kunde bzw. einen mitarbeite (i.A) für den ich vor 3 Jahren ein Logo und eine Flyer designt habe per Email kontaktiert.
Er wollte zuerst die Offenen Datei des Flyers haben.

Ich habe daher freundlich an seiner e-mail geantwortet; ich kann Änderungen gern und schnell machen und anschliessen ihn eine Druckdatei abgeben.

Alternativ, kann er die offene Datei bekommen wenn 100% meiner damaligen Design-Leistungen bezahlt.

Nun an meine Email hat er ganz übel reagiert.
Er (der i.A) ist eigentlich selbst ein Anwalt und sollte wissen welche Rechte er hat.
Aber anstatt konstruktiv hat er einfach destruktiv geantwortet.

Er schreibt ich sollte dieses Projekt aus meine Referenzen auf meiner Webseite entfernen und ich sollte dann ihn mitteilen wo ich sonst dieses Projekt noch veröffentlich habe.

Er schreibt mir Wörtlich: "… nehmen Sie bitte zu dem Mail Stellung, um weiteren Ärger zu vermeiden. Und senden Sie uns die offenen Datei"

ich sollte darauf Stellung nehmen : -DDD

Auf das:

"… Deshalb schlagen wir vor, dass Sie für die bisherige Nutzung unserer Firma als Referenzobjekt und in diesem Fall die Darstellung als Fallstudie unsere Gegenleistung in Höhe von Preis der Flyer zzgl. MwSt. anerkennen und intern verrrechnen.... Wir erwarten ein Antwort bis heute um 19 Uhr"


Was meint ihr dazu?
Hat er den Kopf gegen einen Wand gestoßen und hat ihn die Vernunft verlassen?

Ich lebe übrigens in Deutschland
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Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

Peter Lenz
Beiträge gesamt: 1818

30. Aug 2017, 16:44
Beitrag # 2 von 15
Beitrag ID: #559245
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Hallo barbagianni,

Ich bin schon etwas länger freiberuflich als Grafik-Designer tätig als Du, und kenne es nur so:

• Anspruch auf die digitalen Daten hat der Kunde nur, wenn das zuvor mündlich oder vertraglich vereinbart wurde.

• Nach 3 Jahren das Honorar für Logo und Flyer nicht bezahlt ist eine Frechheit. Du hättest aber auch Mahnungen schreiben sollen.

• Die Verwendung von Dir erstellten Drucksachen kann Dir der Kunde nicht verwehren. Wie soll ein Selbstständiger andere Kunden werben, wenn er nicht eigene Drucksachen als Referenz vorlegen kann.

• Die Verrechnung mit ausstehenden Honoraren und der Nutzung von Drucksachen als Referenzobjekt ist eine Unverschämtheit.

Der Kunde probiert es halt, weil er offenbar mit Dir nicht mehr zusammenarbeiten möchte, und sieht sich am längeren Hebel, weil er denkt, dass Du als finanziell schwächerer Teil Dir wohl keinen Anwalt nehmen wirst, um Deine Interessen durchzusetzen.

Genau das wäre jetzt die Überlegung: Anwaltskosten in Kauf nehmen oder klein beigeben.

Nachtrag:

Du kannst dem Kunden ja mal bis 19 Uhr die Nachricht zukommen lassen, dass Du zu diesen Fragen erst mal einen Fachanwalt zu Rate ziehen möchtest, bevor Du Dich auf irgend etwas einlässt. Dann kannst Du sehen wie er darauf reagiert.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#559243]
(Dieser Beitrag wurde von Peter Lenz am 30. Aug 2017, 16:48 geändert)

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

barbagianni
Beiträge gesamt: 519

30. Aug 2017, 16:57
Beitrag # 3 von 15
Beitrag ID: #559246
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Hallo Peter,

danke für deinen Feedback. Mir macht niemand Angst, ich lache darüber, EIn Anwalt nehme ich wenn es soweit ist.

Ich finde sehr erstaunlich wie sich die Menschen verändern.

Der Inhaberin war echt eine sehr angenehme Person, und Sie hat mir auch per Email erlaubt ein Newsletter bzw. eine Case Study mit ihrem Portriat und Namen zu veröffentlichen.

Übrigen das Ergebniss hatte den Kunden sehr gut gefallen. Sie war begeistert.
Was wünscht man sich mehr als Grafiker?


Jetzt will sie auch die Daten haben. Wahrscheinlich gefällt ihr meine Arbeit immer noch:-)

Vielleicht schicke ich ihr noch die Rechnung die nicht bezahlt wurde per emal. :-DD


Ich frage mich nur:
Darf sie mich verbieten das Logo, dass ich für Sie designt habe und den Flyer auf meiner Webseite zu Veröffentlichen?


als Antwort auf: [#559245]
(Dieser Beitrag wurde von barbagianni am 30. Aug 2017, 17:03 geändert)

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

Peter Lenz
Beiträge gesamt: 1818

30. Aug 2017, 17:08
Beitrag # 4 von 15
Beitrag ID: #559247
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Hallo barbagianni,

Zitat Ich frage mich nur:
Darf sich mich verbieten das Logo, dass ich für Sie designt habe und den Flyer auf meiner Webseite zu Veröffentlichen?


Das kann sie schon zumindest aus zwei Gründen nicht:

• Das Logo und der Flyer sind noch nicht bezahlt. Ich habe auf meiner Rechnung einen Passus stehen, dass der Auftraggeber das Nutzungsrecht erst mit der vollständigen Bezahlung erhält. Aber es versteht sich von selbst: keine Bezahlung – kein Nutzungsrecht.

• Du darfst auch nicht vergessen, dass Du der Urheber dieses Logos bist. Du bleibst für immer und ewig der Urheber. Als Urheber steht Dir auch zu, Deine Leistungen als Referenz zu verwenden. Der Kunde erhält nur Nutzungsrechte, für die er erst mal bezahlen muss.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#559246]

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

Peter Lenz
Beiträge gesamt: 1818

30. Aug 2017, 17:18
Beitrag # 5 von 15
Beitrag ID: #559249
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Hallo barbagianni,

um die Sache noch etwas zu untermauern, könntest Du dem Kunden mal diesen Artikel der AGD zumailen:

https://agd.de/...ene-daten-grundlagen

Du könntest für die Herausgabe der digitalen Daten sogar noch Geld verlangen.

Viele Grüße Peter Lenz
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als Antwort auf: [#559246]

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

barbagianni
Beiträge gesamt: 519

30. Aug 2017, 17:18
Beitrag # 6 von 15
Beitrag ID: #559250
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DAnke.

ich habe auch eine Case Study veröffentlicht. Darin habe ich ein paar nette Worten über die Firma geschreiben und auch das Feedback dass ich vom Kunden erhalten haben zusammengefasst.

Darf ich überhaupt den Firmenname nennen oder soll ich die Case Study einfach löschen ... es wäre nämlich schade. Aussendem hatte ich auch eine schrifliche Erlaubniss, wenn auch per Email, erhalten. Alles ganz Brav archviert ;-)


als Antwort auf: [#559247]

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

Peter Lenz
Beiträge gesamt: 1818

30. Aug 2017, 17:26
Beitrag # 7 von 15
Beitrag ID: #559251
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Hallo barbagianni,

wenn Du den Flyer und das Logo auf Deiner Webseite abgebildet hast, ergibt sich wahrscheinlich automatisch der Firmenname. Ich sehe keine Notwendigkeit diesen zu verbergen.

Eine Case Study dürfte auch kein Problem sein, zumal wenn Du eMail-Belege dazu hast.

Ich bin allerdings kein Rechtsanwalt und kann daher nur aus meiner beruflichen Erfahrung Dinge beurteilen.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#559250]

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

barbagianni
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30. Aug 2017, 17:30
Beitrag # 8 von 15
Beitrag ID: #559252
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vielen Dank ... auch für den Link.

Sehr interessant!

Vielleicht meldet sich auch noch jemand.


als Antwort auf: [#559251]

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

barbagianni
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30. Aug 2017, 17:36
Beitrag # 9 von 15
Beitrag ID: #559253
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ich habe folgende Seite gefunden

vielleicht hilft es jemand weiter.

https://www.designschutznews.de/2011/11/darf-ein-designer-auftragsarbeiten-als-referenzen-veroffentlichen/


als Antwort auf: [#559252]

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

Peter Lenz
Beiträge gesamt: 1818

30. Aug 2017, 17:50
Beitrag # 10 von 15
Beitrag ID: #559254
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Hallo barbagianni,

ja, sehr gut. Zu diesem Aspekt konnte ich auf die Schnelle nichts finden.

Wenn Du Deinem Kunden diese beiden Links schickst, wird er vielleicht etwas kleinlauter, zumal ein Link von der AGD stammt. Der Kunde könnte annehmen, dass Du evtl. dort Mitglied bist. In der Regel werden juristische Auseinandersetzungen, auch zu Honorarfragen meist zu Gunsten der AGD entschieden.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#559253]
(Dieser Beitrag wurde von Peter Lenz am 30. Aug 2017, 17:51 geändert)

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

barbagianni
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31. Aug 2017, 13:15
Beitrag # 11 von 15
Beitrag ID: #559268
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Um das Thema etwas zu vertiefen,
haben ich heute folgende Seite gefunden die eben die Veröffentlichung von Kundenprojekte genau angeht.

https://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/Werben-mit-Referenzen---was-ist-erlaubt--was-nicht/14718


Wenn es so ist, verstehe ich nicht was eine Grafiker mit der Urheberrecht welche Rechte hat.

Ich habe meinen Kunden in meiner Kostenschätzung folgendes geschrieben:

Logo
Nutzungsgebühren inkl.:
- Nutzungsrecht: einfach
- Nutzungsart: national
- Nutzungsdauern: 10 Jahre


Flyer
Nutzungsgebühren inkl.:
- Nutzungsrecht: einfach
- Nutzungsart: national
- Nutzungsdauer: 3 Jahre


als Antwort auf: [#559254]

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

Peter Lenz
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31. Aug 2017, 16:15
Beitrag # 12 von 15
Beitrag ID: #559271
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Hallo barbagianni,

aus zeitlichen Gründen habe ich den Artikel nur überflogen. Hier geht es um kommerzielles Referenzmarketing und scheint mir für Deinen Fall nicht so ganz zutreffend. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du Deinen Kunden in der Referenzliste aufgeführt, evtl. auch belegt mit Arbeitsproben.

Mir ist die Argumentation von der Allianz Deutscher Designer (AGD) und dem Berufsverband der Kommunikationsdesigner (BDG) bekannt, welche die Ansicht vertreten, dass das Veröffentlichen von Referenzen die einzige Möglichkeit ist, neue Kunden zu werben.

Zitat Wenn es so ist, verstehe ich nicht was eine Grafiker mit der Urheberrecht welche Rechte hat.


Das Urheberrecht z.B. an einem von Dir gestalteten Logo und Flyer verbleibt immer bei Dir und ist weder verkäuflich noch übertragbar. Damit verbunden ist auch das Recht auf eine Namensnennung Deines Logos und Flyers. Außerdem darf der Kunde Dein Logo und den Flyer nicht ohne Deine Zustimmung verändern.

Daraus leitet sich auch ab, dass der Grafiker früher mit einer Präsentationsmappe durch die Lande zog um mit seinen Arbeiten neue Kunden zu werben, heute ist es die eigene Website mit entsprechenden Referenzen.

Zitat Ich habe meinen Kunden in meiner Kostenschätzung folgendes geschrieben:


Verstehe ich das richtig, dass Du für das Logo und den Flyer bisher überhaupt keine Rechnung geschrieben hast ?

Auch wenn es rechtlich gesichert ist, dass ein Grafik-Designer Anspruch auf ein Nutzungshonorar hat, sieht die Praxis nach meinen Erfahrungen völlig anders aus.

Ich hatte nur ganz wenige Kunden, die bereit waren ein separates Nutzungshonorar zu bezahlen. Den meisten war das zu kompliziert und vertraten die Meinung, dass das mit dem Honorar abgegolten sei. Da halfen auch keine speziell für Kunden aufbereitete Broschüren der Berufsverbände.

In einem speziellen Fall wurde ich von einem großen Verlagshaus gar auf eine „Blacklist“ gesetzt, weil ich Nutzungshonorar verlangte. Ich wurde dann ganz einfach nicht mehr beschäftigt. Der Kunde sitzt einfach am längeren Hebel. Selbst wenn ich einen Prozess gewonnen hätte, wäre ich nicht mehr beschäftigt worden.

Man sieht aber auf Grund der hier genannten 3 Artikel, dass die Sache ziemlich komplex ist, und eigentlich nur ein Fachanwalt weiter helfen kann. Dann kommt es im Streitfall auch immer darauf an, welcher Anwalt (Deiner oder der des Kunden) in der Lage ist einen Richter von seinem Standpunkt zu überzeugen.

Ich habe in meinen ganzen Berufsjahren als Freiberufler keinen einzigen Prozess geführt. Oft ist es besser einen solchen Kunden sausen zu lassen und sich auf neue Aufgaben zu konzentrieren.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#559268]
(Dieser Beitrag wurde von Peter Lenz am 31. Aug 2017, 16:17 geändert)

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barbagianni
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31. Aug 2017, 16:34
Beitrag # 13 von 15
Beitrag ID: #559272
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Hallo Peter,

besten dank für die ausführliche Antwort.
Ich habe zwar für das Projekt eine Rechnung geschrieben, sie würde nie bezahlt.

Ich habe auch bis jetzt an keinen einzigen Prozess beteiligt, finde ich aber spannend, und wurde ich bis zum ende gehen, weil solche Kunden hasse ich wie die Pest. Ich bin weder Politisch noch Religiös engagiert, aber ich denke diese Menschen braucht unsere Gesellschaft nicht wirklich.
Aber das ist eine anderes Thema....

Trotz allem werde ich mich gleichzeitig auch andere Projekte bearbeiten.

Ach und ich sende den Kunden eine Zahlungserrinerung bevor meine Rechnung nach 3 Jahren verjährt ;-). so wird er auch sich ein bisschen gedanken darüber machen.


als Antwort auf: [#559271]

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

Peter Lenz
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31. Aug 2017, 16:44
Beitrag # 14 von 15
Beitrag ID: #559273
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Hallo barbagianni,

Zitat Ich habe zwar für das Projekt eine Rechnung geschrieben, sie würde nie bezahlt.


Dann würde ich dem Kunden die Nutzung Deiner Werke verbieten.

Zitat … weil solche Kunden hasse ich wie die Pest. …


Das ist sicherlich ein ehrenwerter Standpunkt, dem ich mich eigentlich anschließen kann. Damit sich jedoch mein Stresspegel auf einem für mich erträglichen Niveau bewegt, habe ich den „schonenderen“ Weg gewählt. Vor 5 Jahren hatte ich dann doch einen Burnout mit 5 Wochen Klinik-Aufenthalt – aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Du kannst uns ja mal in lockerer Folge berichten wie es ausgegangen ist.

Viele Grüße Peter
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als Antwort auf: [#559272]
(Dieser Beitrag wurde von Peter Lenz am 31. Aug 2017, 16:47 geändert)

Kunde "WILL" offenen Datei haben und untersagt mir sein Logo und Flyer zu zeigen

barbagianni
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31. Aug 2017, 16:56
Beitrag # 15 von 15
Beitrag ID: #559275
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Hallo Peter,

Nein ein Burnout kann man sich sparen.
Aber ich werde sicherlich nicht krank mit diesen Kunden. Allein nicht aus Stolz :-D

Ich wähle meistens auch einen leichten Weg, aber wenn es sein muss , muss es eben sein. Irgendjemand muss diese "Arroganten" stoppen.


als Antwort auf: [#559273]
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Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

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