[GastForen Betriebsysteme und Dienste Apple (Hard- und Software) Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

  • Suche
  • Hilfe
  • Lesezeichen
  • Benutzerliste
Themen
Beiträge
Moderatoren
Letzter Beitrag

Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4467

13. Mär 2008, 13:11
Beitrag # 1 von 8
Bewertung:
(3104 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hallo,

ich hätte da mal ne Frage zur Speicherverwaltung von Leopard. Ich habe mal testweise auf einem MacPro mit 6 GB RAM alle Programme der CS3-Prof gestartet. Laut Aktivitätsanzeige wird dabei das meiste in den virtuellen Speicher geschrieben statt im RAM, was natürlich deutlich langsamer ist - siehe Anhang.

Obwohl noch ca. 4 GB RAM frei sind, bläht sich der virtuelle Speicher auf sagenhafte 43 GB auf. Ist das logisch oder effektiv?
Klar reichen selbst die 6 GB noch nicht aus, um die gesamte CS3 zu verwalten, aber warum bleibt da soviel RAM ungenutzt?

Gruß

(Dieser Beitrag wurde von rohrfrei am 13. Mär 2008, 13:11 geändert)

Anhang:
Leopard-Speicherverwaltung.gif (89.1 KB)
X

Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

GoeGG-ArT
  
Beiträge gesamt: 2535

13. Mär 2008, 15:21
Beitrag # 2 von 8
Beitrag ID: #341523
Bewertung:
(3063 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hallo,

Was genau läuft denn jetzt zu langsam?
Oder ist das ein simples "es stört mich halt..." Phänomen ? ;-)

Nun ja, ich habe ständig viele Programme am laufen C4D, PS, iTunes, iPhoto...etc
hatte mir noch nie Gedanken gemacht wie er(der Computer) das so macht...
mir war nur immer wichtig dass er es macht :-) und das gut!

gruess
GöGG
www.goegg-art.ch
**************************
|3.5GHz 6-Core Intel Xeon E5|64GB 1867MHz DDR3 | OS X 10.11 | Safari 9.0 (10601.1.56) | FMP14Ad


als Antwort auf: [#341493]

Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4467

13. Mär 2008, 15:39
Beitrag # 3 von 8
Beitrag ID: #341528
Bewertung:
(3045 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hallo,

langsam ist ja immer relativ. Eigentlich kann man sich da nicht beschweren. Es ist aber wohl klar, daß virtueller Speicher auf der Festplatte immer langsamer ist als echtes RAM. Wobei ich nicht wüßte, wie ich begründen sollte, daß ich ca. 64 GB RAM bräuchte ;-)

Mir geht es in erster Linie um das Verständnis, was da passiert. Ich wundere mich halt darüber, dass so viel verbauter RAM einfach ungenutzt bleibt. Vielleicht ist das aber auch so, damit noch Platz für die Dokumente übrig bleibt, die man dann in Photoshop oder InDesign bearbeitet. Der screenshot basiert nur auf dem System, meine individuellen Standardproggis und die komplette CS3 in geöffnetem Zustand ohne irgendwelche geöffneten Dokumente.

Es ist echt der Wahnsinn:
Wenn man sich anschaut, daß selbst so ein Hilfsprogramm wie Printwindow sagenhafte 928 MB virtuellen Speicher beansprucht bei gerade mal 12 MB physikalischem Speicher, dann wird einem schon anders. Der VNC-Viewer braucht ebenfalls fast 1 GB. Was machen die da? Spielen die zusammen Strippoker und machen nebenher noch Planetenberechnungen für die Nasa?

Gruß


als Antwort auf: [#341523]

Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

Freeday
Beiträge gesamt: 5712

13. Mär 2008, 15:56
Beitrag # 4 von 8
Beitrag ID: #341533
Bewertung:
(3042 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Antwort auf [ rohrfrei ] 928 MB virtuellen Speicher beansprucht

Ich denke mal das ist Platz, den sich die Programme zuweisen, um uneingeschränkt
schnell arbeiten zu können (du kennst sicher die Meldungen wenn eine Platte fast
voll ist...). Ich denke das ist eher eine "Vorsichtsmassnahme" um Langsamkeit zu
verhindern. Und dass die Programme da klotzen... Naja wieso nicht :)

Gruss Stefan


************************************************************************
P: MacBook Unibody, 4 GB RAM, CS3 / KORG SV-1 / iPhone 5 / iPad 2
G: iMac 24'' Alu 3.06GHz OS X 10.6 / 4GB RAM / 1TB / LaCie Quadra 1TB Backup / CS4
----------------------------- Ein .jpg sagt mehr als tausend .docs -----------------------------


als Antwort auf: [#341528]

Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

böc
Beiträge gesamt: 842

13. Mär 2008, 16:06
Beitrag # 5 von 8
Beitrag ID: #341540
Bewertung:
(3034 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Antwort auf [ rohrfrei ] Spielen die zusammen Strippoker und machen nebenher noch Planetenberechnungen für die Nasa?


Hast Du mal SETI bei Dir aktiviert? Das reisst sich auch massig virtuellen Speicher unter den Nagel.
Strippoker? Echt? Das will ich sehen! Bilder, Bilder, Bilder! (Natürlich nur von den Mädels, bitte ... ;–)

Grüsse

böc
magical mister mac


als Antwort auf: [#341528]

Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19079

13. Mär 2008, 17:34
Beitrag # 6 von 8
Beitrag ID: #341576
Bewertung:
(3016 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hallo rohrfrei,

du machst dir ein falsches Bild von dem was sich da wer wofür untern Nagel reißt.

Als erstes solltest du mal einen Blick per 'gehe zum Ordner' (Apfel-Shift-G) in:
/private/var/vm/
werfen.
Die dort liegenden swapfileX Dateien sollten sofern der RAM schon mal üppig ausgelastet war, genau deiner Speicherbelegung entsprechen, jeder RAM Baustein entspricht einer gleichgroßen Datei. Dies ist unter anderem der Speicerhplatz der für das feature der hibernation im 'Suspend-to-disk-Mode' benutzt wird, sprich dem Umlegen des RAMs auf die Platte beim Ruhezustand oder Strommangel eines Laptops. Dieser Plattenplatz fehlt in deiner Auflistung übrigens noch komplett ;-)

Er dient aber der Verdeutlichung der Problematik: Im Prinzip ist dieser Plattenplatz nur reserviert, es steht noch nichts drin. Um aber immer gewährleisten zu können, das jederzeit gefahrlos der Strom knapp werden kann, wird schon mal präventiv ein passend großes Stück Platte annektiert, um bei Bedarf auslagern zu können.

Gleiches passiert in deinem Beispiel: Das was die Programme glauben an RAM und an zusätzlichem virtuellen Speicher brauchen zu müssen/können, wird reserviert, um bei Bedarf nicht vor dem Problem zu stehen, das nichts mehr da ist.

Hinzu kommt, das der RAM ja dynamisch vom System an diejenige Applikation verteilt wird, die ihn gerade wirklich braucht. Es ist so ähnlich wie das Absurdum, das eine Bank einen Euro mehrmals verleihen kann, solange der mit dem geliehenen Geld Bezahlte, dieses wieder zur Bank trägt ;-)

Angenommen PS meint jetzt auf Grund des gerade zu bearbeitenden Bildes, es bräuchte 2GB RAM, so muss für einen Programmwechsel dafür gesorgt werden, dass dieser RAM komplett geräumt werden kann, um einer anderen Applikation den RAM zukommen lassen zu können.
Angenommen das ist der Distiller. Der glaubt eben auch er brauche soviel, muss aber wederum damit rechenn das auch sein gerade aktiv verwendeter RAM durch einen Prozesswechsel abgezogen wird, weil jetzt auch Indesign meint 2GB haben zu müssen.

Somit brauchen wir inzwischen 6GB an Plattenplatz, nur um die Möglichkeit zu haben in laufenden Prozessen in andere Programme zu wechseln. Von dem was z.B. in PS für 20 oder mehr Rückgängig-machen-Schritte an Snapshots draufgeht, noch gar nicht zu reden.

Das ist z.B. der Grund dafür warum mein PS Benchmark die Platte , sprich den virtuellen Memory völlig unangetastet lässt. Mal mit großen Zahlen, weils einfacher ist:

250MB Bild, braucht für bestimmte Operationen das 4fache der Dateigröße an Cache, somit ist 1GB RAM belegt, um auf den letzten Zustand zurück zu können werden die ursprünglichen 250MB im RAM gecached, jeder weitere Schritt der nicht nur partiell im Bild eingreift (z.B. Stempeln einiger Pixel), benötigt wiederum die 250MB oder, da es inzwischen noch weitere Ebenen gibt, sogar mehr.
Also haben wir nach dem öffnen des Bildes nach dem 8. Befehl das 1GB an Elbogenfreiheit die PS benötigt um mit dem Watz überhaupt rangieren zu können, noch 7*250GB fürs Rückgängig machen --> über 2,75GB, also knapp das was von PS überhaupt noch an Speicher adressierbar ist. Kommt jetzt ein 8. Schritt hinzu, und du hast 10 Protokollobjekte bestellt, gehts los, ältester Schritt, raus auf Platte, um Platz für den neuesten Rückgängig Schritt zu haben.
In dem Moment, benimmt sich dein Mac mit 4GB wesentlich langsamer, wie ein frisch gestartetes PS mit dem selben Bild und dem selben Befehl als erster Aktion auf einem Rechner mit 1,5GB RAM. (immer unter der Voraussetzung, man hält die Kiste ordentlich am Arbeiten. Entstehen Pausen durch den Anwender, so wird im Hintergrund die ungenutzte Zeit verwandt um bereits präventiv auszulagern.

Oder anders gesagt, man kann PS soviel RAM zuweisen wie man will, wenn man nur reichlich Protokollobjekte bestellt, benimmt sich das Teil irgendwann wieder wie ein mit Spar-RAM bestücktes Teil, weil eben jedesmal erst RAM-Inhlat auf Platte umgeschichtet werden muss.

Helios empfiehlt z.B. für den Toolserver von UB+, mit dem std. Applikationen auf Clientrechnern mit Arbeit beschickt werden, Programme wie Distiller, Acrobat oder Photoshop nach jedem PS/PDF/Bild neu zu starten, um solchen Eskalationen aus dem Wege zu gehen. Evtl. würde es auch in PS ein leeren des Cache tun, da fehlen z.Z. aber noch die Praxiserfahrungen.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#341493]
(Dieser Beitrag wurde von Thomas Richard am 13. Mär 2008, 17:39 geändert)

Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4467

14. Mär 2008, 09:21
Beitrag # 7 von 8
Beitrag ID: #341631
Bewertung:
(2983 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Hallo Thomas,

danke für die erklärenden Worte. So habe ich es in der Tat noch nicht gesehen. Die virtuelle Speicherverwaltung von OS-X ist ja nun auch nicht gerade langsam. Sowohl auf G4 oder G5 unter Tiger kann man ja immer noch recht vernünftig arbeiten auch ohne 6 oder 8 GB RAM (Prozessorleistung jetzt mal nicht berücksichtigt).

Als Ergänzung noch mal ein screenshot. Dabei habe ich Acrobat 8 eine sehr komplexe Transparenzreduzierung ausführen lassen, an der er mehrere Minuten rechnet. Da ist er zu 100% ausgelastet und braucht so ca. 600 MB RAM. Das deckt sich mit den Werten unter Windows. Da nimmt sich der Acro bei gleicher Aufgabe ca. 560 MB. Kann man daraus dann tatsächlich schließen, daß der angezeigte virtuelle Speicher tatsächlich gänzlich uninteressant ist für die Ausführungsgeschwindigkeit, da er sowieso niemals durch freies RAM verwendet werden würde?


als Antwort auf: [#341576]
Anhang:
Acro_speicher.gif (86.8 KB)

Leopard-Speicherverwaltung: lieber virtuellen Speicher statt freies RAM?

Thomas Richard
Beiträge gesamt: 19079

14. Mär 2008, 12:26
Beitrag # 8 von 8
Beitrag ID: #341687
Bewertung:
(2950 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen
Kann ich nicht sagen. Wenn jetzt bei reichlich RAM irgendwas anderes den ganzen Prozessor beansprucht, wäre zu prüfen ob er dann beim Wechsel alles sicherheitshalber auf Platte wegschafft, oder den aktuell von Acrobat belegten RAM weiter belegt hält...

Und es gibt eben auch Dinge die sich ohne und mit viel Merkerei abhandeln lassen. Ich denke, du kennst den Unterschied in der Netz- und RIP Auslastung zwischen sortiert und unsortiert drucken.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#341631]
X

Aktuell

Veranstaltungskalender

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch wie z.B. Adobe InDesign, Photoshop, Illustrator, PDF, Pitstop, Affinity, Marketing, SEO, Büro- und Rechtsthemen etc. haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen.

pdf-icon Hier eine kleine Anleitung hinsichtlich Bedeutung der auszufüllenden Formularfelder.

Veranstaltungen
08.11.2022

Frankfurt, Fraport Conference Center
Dienstag, 08. Nov. 2022, 13.30 - 18.00 Uhr

Seminar

Auf der Enfocus World Tour stellen wir Ihnen gemeinsam mit Enfocus die aktuellen Highlights von Enfocus Switch und dem Impressed Workflow Server (IWS) vor. Wir präsentieren Ihnen anhand typischer Aufgabenstellungen in einem modernen Produktionsbetrieb die Möglichkeiten, die Enfocus Switch für die Automatisierung und Standardisierung von Abläufen bietet. Wir haben sowohl für Produktionsverantwortliche als auch technisch Interessierte ein spannendes Programm vorbereitet, bei dem Sie sicherlich viel Neues erfahren werden, welches Sie in Ihrem eigenen Betrieb umsetzen können. Die Veranstaltung bietet darüber hinaus eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen Anwendern und Workflow-Spezialisten auszutauschen und Antworten auf konkrete Aufgabenstellungen zu erhalten, welche Sie mit Hilfe von Enfocus Switch/IWS umsetzen möchten.

Wir sind jeweils an 2 Tagen in Frankfurt, Hamburg und München vor Ort. Der erste (halbe) Tag richtet sich in erster Linie an Betriebsleiter und Produktionsverantwortliche in Druckereien - ist also weniger technisch orientiert - sondern gibt einen Überblick zu den heutigen Möglichkeiten einer automatisierten Produktion.

Der zweite Tag (Switch Anwender-Treffen) richtet sich an bestehende Switch-Anwender und Administratoren.

Anmeldung und weitere Infos: https://www.impressed.de/schulung.php?c=sDetail&sid=310

Ja

Organisator: Enfocus/Impressed

Kontaktinformation: Silvia Noack, E-Mailsnoack AT impressed DOT de

https://www.impressed.de/schulung.php?c=sDetail&sid=310

Enfocus World Tour 2022
Veranstaltungen
08.11.2022

Frankfurt, Fraport Conference Center
Dienstag, 08. Nov. 2022, 13.30 - 18.00 Uhr

Seminar

Auf der Enfocus World Tour stellen wir Ihnen gemeinsam mit Enfocus die aktuellen Highlights von Enfocus Switch und dem Impressed Workflow Server (IWS) vor. Wir präsentieren Ihnen anhand typischer Aufgabenstellungen in einem modernen Produktionsbetrieb die Möglichkeiten, die Enfocus Switch für die Automatisierung und Standardisierung von Abläufen bietet. Wir haben sowohl für Produktionsverantwortliche als auch technisch Interessierte ein spannendes Programm vorbereitet, bei dem Sie sicherlich viel Neues erfahren werden, welches Sie in Ihrem eigenen Betrieb umsetzen können. Die Veranstaltung bietet darüber hinaus eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen Anwendern und Workflow-Spezialisten auszutauschen und Antworten auf konkrete Aufgabenstellungen zu erhalten, welche Sie mit Hilfe von Enfocus Switch/IWS umsetzen möchten.

Wir sind jeweils an 2 Tagen in Frankfurt, Hamburg und München vor Ort. Der erste (halbe) Tag richtet sich in erster Linie an Betriebsleiter und Produktionsverantwortliche in Druckereien - ist also weniger technisch orientiert - sondern gibt einen Überblick zu den heutigen Möglichkeiten einer automatisierten Produktion.

Der zweite Tag (Switch Anwender-Treffen) richtet sich an bestehende Switch-Anwender und Administratoren.

Anmeldung und weitere Infos: https://www.impressed.de/schulung.php?c=sDetail&sid=310

Ja

Organisator: Enfocus/Impressed

Kontaktinformation: Silvia Noack, E-Mailsnoack AT impressed DOT de

https://www.impressed.de/schulung.php?c=sDetail&sid=310

Enfocus World Tour 2022