[GastForen Archiv Was die Branche bewegt Lesbarkeit von Serifen-Schrift oder Schrift ohne Serifen

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Lesbarkeit von Serifen-Schrift oder Schrift ohne Serifen

Rex
Beiträge gesamt: 475

17. Jan 2011, 22:57
Beitrag # 1 von 4
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Liebe Freunde,

angeblich soll Serifen-Schrift lesbarer sein als Schrift ohne Serifen.
Ist da etwas dran oder ist das nur so ein Gerücht?

Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
Rex
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Lesbarkeit von Serifen-Schrift oder Schrift ohne Serifen

Reitschuster
Beiträge gesamt: 371

17. Jan 2011, 23:37
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #461992
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Hallo,
dieser Link gibt Auskunft
http://www.designtagebuch.de/...efuehlte-lesbarkeit/


als Antwort auf: [#461989]

Lesbarkeit von Serifen-Schrift oder Schrift ohne Serifen

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2305

18. Jan 2011, 14:06
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #462028
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hallo

Antwort auf [ Rex ] angeblich soll Serifen-Schrift lesbarer sein als Schrift ohne Serifen.
Ist da etwas dran oder ist das nur so ein Gerücht?


also ich weiss nicht recht, "was" für eine Antwort Du jetzt erwartest:

Ich bin mir sicher, dass ich mich immer wieder für Simenon begeistern kann, liegt auch daran, dass der Diogenes-Verlag sein Werk nicht in der Univers gesetzt hat....

Somit nähern wir uns jetzt gedanklich dem semantischen Aspekt von Typographie als solcher, womit ich meine, das halt immer ein Verwendungszweck entscheidend ist: Ein Stopp-Schild im Strassenverkehr sähe bezüglich Lesbarkeit in Garamond sicher (oder - kicher: Zapfino) auch verbesserungswürdig aus...

Gruß,

Ulrich


als Antwort auf: [#461989]

Lesbarkeit von Serifen-Schrift oder Schrift ohne Serifen

farbauge
Beiträge gesamt: 844

19. Jan 2011, 11:29
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #462135
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Auch mal meinen Senf dazu: das alte Argument ist doch immer, dass durch die Serifen die Grundlinie betont wird und das Auge nicht so "hüpft". Bei längeren Zeilen ist da durchaus was dran, z.B. in Büchern, die einspaltig gesetzt sind.

Bei Spaltensatz in Zeitungen mit 50 - 60 mm Breite finde ich das schon weniger zwingend.

Weiteres hängt doch auch von Schriftgrad, Durchschuss etc. ab.

Die ganzen semantischen Argumente haben m.E. weniger mit Lesbarkeit zu tun, als mit kultureller und ästhetischer Konsistenz. Wer will schon Montaigne in Helvetica lesen?

Gruß
Peter


als Antwort auf: [#461989]
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