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Liste mit guten Bogennutzungen

jean matua bustamant
Beiträge gesamt: 185

5. Feb 2013, 23:16
Beitrag # 1 von 15
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Hallo.

Ich weiß, das schwankt von Druckerei zu Druckerei etwas, aber: Es gibt ja nicht so viele übliche Druckbogenformate (im Offsetdruck). Ich hätte gerne mal eine Liste mit ungefähren Angaben zu den maximalen Bogennutzungen (1 Nutzen bei 70/100 und bei 100/70, 2 Nutzen bei … ). Die gibt es bestimmt irgendwo. Aber ich finde keine. Das beste, was ich finde, ist hier:
http://www.druckerei-und-print-office.de/ausschiessschema-klebebindung-32-Seiten-a5.html
Das ist nicht schlecht, aber nicht so übersichtlich, und ich müßte das alles selbst ausrechnen. Könnte ich natürlich auch machen, aber vielleicht geht es auch einfacher, wenn es diese Liste irgendwo schon gibt.

Danke, Grüße

jean
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Liste mit guten Bogennutzungen

printphil
Beiträge gesamt: 11

9. Feb 2013, 21:33
Beitrag # 2 von 15
Beitrag ID: #508018
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Hallo jean,

Antwort auf [ jean matua bustamant ] mit ungefähren Angaben zu den maximalen Bogennutzungen


was genau meinst du? wieviele nutzen du drauf stellen kannst oder willst du vollständige ausschießschemata's oder .......?

Antwort auf [ jean matua bustamant ] ich müßte das alles selbst ausrechnen.


was willst du ausrechnen?

LG

printphil


als Antwort auf: [#507859]

Liste mit guten Bogennutzungen

jean matua bustamant
Beiträge gesamt: 185

9. Feb 2013, 23:14
Beitrag # 3 von 15
Beitrag ID: #508019
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Hallo, vielen Dank. Ich stelle mir eine Liste vor, die, schematisch gesagt, ungefähr so aussieht:

102x72 auf Maschine XYZ
1 Nutzen: 99x69
2 Nutzen: 69x57
4 Nutzen: …

102x72 auf Maschine ABC
1 Nutzen: 98,4x68,6
2 Nutzen: … 

100x70 auf Maschine … 
1 Nutzen … 

… 

64x90 auf Maschine … 
1 Nutzen … 
2 Nutzen …

und so weiter. Wir natürlich nie ganz vollständig sein. Vielleicht könnte eine solche Liste auch erstmal sehr unvollständig sein, und nach und nach ergänzt werden. Aber sie würde mir ermöglichen, auf einen Blick zu sehen: Ich habe für einen Auftrag die Möglichkeit, Papier a oder Papier b zu wählen; a gibt es in Größe 1 und Größe 2, Papier b nur in Größe 1; ich weiß ungefähr die Größe, die – sagen wir – das Buch haben soll. Ich sehe also in diese Tabellen, und kann sehen, welches die maximalen Bogennutzungen sind, und kann also entscheiden, auf Papier x zu drucken und dabei so in der Nähe der maximalen Nutzung bleiben, daß der Bogen gut genutzt wird.

Ich hoffe, ich habe das halbwegs verständlich erklärt? Wäre das nicht nützlich? Wie macht ihr das?

Grüße

Jean


als Antwort auf: [#508018]

Liste mit guten Bogennutzungen

jean matua bustamant
Beiträge gesamt: 185

10. Feb 2013, 19:47
Beitrag # 4 von 15
Beitrag ID: #508028
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Ich könnte anders auch fragen: Wie bestimmt ihr denn die Formate eurer Drucke, wo ihr eine günstige einer weniger günstigen Bogenausnutzung vorzieht?


als Antwort auf: [#508019]

Liste mit guten Bogennutzungen

printphil
Beiträge gesamt: 11

10. Feb 2013, 20:59
Beitrag # 5 von 15
Beitrag ID: #508032
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Ich frage dich mal weiter aus denn es erschließt sich mir (noch) nicht konkret was du mit deiner Liste anstellen willst und/oder ob du mit der Vorgehensweiße nicht auf dem Holzweg bist/kommst.

Um bei deinem Beispiel Buch zu bleiben dessen Format du "ungefähr" kennst

Antwort auf [ jean matua bustamant ] ich weiß ungefähr die Größe, die – sagen wir – das Buch haben soll.


Bist du als Gestalter/Designer/whatever tätig und willst anhand deiner Liste deine Endformate bestimmen?


als Antwort auf: [#508028]
(Dieser Beitrag wurde von printphil am 10. Feb 2013, 21:01 geändert)

Liste mit guten Bogennutzungen

Lars
Beiträge gesamt: 285

10. Feb 2013, 21:36
Beitrag # 6 von 15
Beitrag ID: #508033
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Antwort auf [ jean matua bustamant ] Ich könnte anders auch fragen: Wie bestimmt ihr denn die Formate eurer Drucke, wo ihr eine günstige einer weniger günstigen Bogenausnutzung vorzieht?


Das hängt von dem Papier, der genutzten Maschine und vor allem auch von der Weiterverarbeitung der Bogen ab: Falzmaschinen, Sammelhefter, Klebebinder usw. haben auch jeweils ihre Parameter für Bogenformat und -aufteilung, die eine Entscheidung für das Druck-Bogenformat beeinflussen. Ach ja und natürlich die Auflage: ab einer gewissen Menge kann es sich richtig lohnen, den Bogen nicht in einem Standardformat zu bestellen. Und umgekehrt. Zusätzlich noch der gewünschte Liefertermin vom Kunden, Stichwort "Strecke" oder "Lager" für den Papierpreis.

Einmal davon abgesehen, dass bei Vorhandensein von mehreren, unterschiedlichen Druck- und Weiterverabeitungsmaschinen auch noch die jeweils aktuelle Auslastung eine Rolle spielt ;)

Und zu guter Letzt wäre da auch noch die Erfahrung, vor allem wenn es sich um drucktechnisch schwierige Inhalte handelt - da kann dann schonmal das nächstgrößere Format sinnvoller sein, um während des Drucks weniger Probleme zu haben.


Im groben Prinzip kannst du dir aber eines merken: je weiter sich dein Endformat von den DIN-Formaten entfernt, desto bescheidener wird eine Bogenausnutzung (mit Standardbogenformaten) werden.
(Ja ich weiß, das ist nicht allgemeingültig. Aber eine gute Näherung.)

Grüße,
Lars

--
Die moderne Druckvorstufe als Fernsehserie - CSI: PDF.


als Antwort auf: [#508028]
(Dieser Beitrag wurde von Lars am 10. Feb 2013, 21:40 geändert)

Liste mit guten Bogennutzungen

jean matua bustamant
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10. Feb 2013, 22:06
Beitrag # 7 von 15
Beitrag ID: #508034
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Hallo. Ja, ich weiß, vor allem von der Verwendung und entsprechend der einzubeziehenden Bundverdrängung hängt es ab. Aber die könnte ich notfalls noch halbwegs selbst einschätzen. Ausgehend von einem Standardformaten, gängigen Papieren und Druck ohne Eile.
Die Orientierung an der Abweichung vom DIN-Format gilt aber nur bei Abweichungen abwärts, oder? Denn bei einem Zentimeter zuviel muß man dann ja in eine ganz andere Bogenaufteilung springen und ist also so unwirtschaftlich wie möglich, oder?


als Antwort auf: [#508033]

Liste mit guten Bogennutzungen

Lars
Beiträge gesamt: 285

11. Feb 2013, 00:37
Beitrag # 8 von 15
Beitrag ID: #508036
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Hallo jean,

die Abweichung gilt in beide Richtungen. Was dem einen DIN-Format seine Abweichung nach unten, ist dem nächstkleinerem Format die Abweichung nach oben.

Beispiele:

a) Ausgehend von DIN A4 ist dein gewünschtes Endformat 220 mm * 280 mm.
Bei einem ursprünglichen Bogenformat von 880 mm * 630 mm passen nun in der Breite keine 4 Seiten mehr nebeneinander, in der Höhe könnte man sogar unter die 630 mm gehen.

b) Ausgehend von DIN A4 ist dein gewünschtes Endformat 200 mm * 320 mm.
Bei einem ursprünglichen Bogenformat von 880 mm * 630 mm ist nun die Höhe ein Problem, wenn man von 2 Seiten übereinander ausgeht.

c) gewünschtes Endformat: 210 mm * 210 mm. Für die Bogenbreite kommt 880 mm sehr passend, die Standardhöhe von 630 mm wird dagegen kaum ausgenutzt.

d) gewünschtes Endformat: 175 mm * 225 mm. Ein verdammt bescheidenes Format. Du bekommst auf Standardbogenformaten keine gute Ausnutzung hin.

e) 210 mm * 307 mm. Kann je nach Anschnitt und Maschine noch auf 880 mm * 630 mm Bogenformat passen.


Unwirtschaftlich ist vieles, vor allem in kleinen Auflagen. Produzierst du dagegen genug, um ein Spezialbogenformat schneiden zu lassen (ein paar Tonnen Papier müssen das schon werden), dann kann so etwas wieder sehr wirtschaftlich werden.

Was ich dir sagen möchte: bei der Einschätzung ob ein Endformat den Druckbogen gut ausnutzt sind verdammt viele Faktoren beteiligt, die auch noch komplett von der jeweiligen Druckerei, Maschinenpark usw. abhängig sind.
Darum denke ich gibt es eine solche Liste auch nicht. Für einfache Produkte wie "1 Blatt Format X" dürfte es halbwegs machbar sein.


Was ist z.B. wenn bei einer mäßigen Platzausnutzung die Druckerei einen weiteren Druckjob in den "Weißraum" platziert?
Und warum sollte die Bundverdrängung einen Einfluss auf die zu wählende Bogengröße haben?

Grüße,
Lars

--
Die moderne Druckvorstufe als Fernsehserie - CSI: PDF.


als Antwort auf: [#508034]

Liste mit guten Bogennutzungen

jean matua bustamant
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14. Feb 2013, 00:58
Beitrag # 9 von 15
Beitrag ID: #508263
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Hallo

vielleicht haben wir uns da auch mißverstanden. Deine Beispiele zeigen, wenn ich sie richtig verstehe, daß, wie ich vermutet habe, die Abweichung von den DIN-Formaten aus abwärts sein muß. Bei 880x630 ließen sich allenfalls 8 Nutzen, 16 Seiten A4 drucken (oder wohl etwas weniger); sobald man eine bestimmte Grenze überschreitet, erhält man sehr deutlich weniger Nutzen, während, wenn man sie um denselben Betrag unterschreitet, die Nutzenzahl gleich bleibt. Um diese Grenze geht es.

Die Bundverdrängung hat eine Bedeutung für den Platzbedarf, denn sie bedeutet ja selbst Platzbedarf. Die äußeren Blätter eines Heftes müssen breiter sein. Und dieser Platz muß Platz auf dem Bogen sein. Oder?

Grüße

Jean


als Antwort auf: [#508036]

Liste mit guten Bogennutzungen

chewy
Beiträge gesamt: 145

14. Feb 2013, 07:59
Beitrag # 10 von 15
Beitrag ID: #508266
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Ich glaube das mit der Bundverdrängung verstehst du falsch. Du willst ja nachher eine Broschüre auf DIN A4 Endformat haben (mal als Beispiel). Wären deine äußeren Seiten nun größer wär es doch kein A4 mehr. Du gehst ja nicht beim bestellten Format von deinem innersten Bogen aus.
Bundverdrängung heißt, dass deine inneren Seiten nach dem endgülitigen Beschnitt kleiner sind als dein Endformat.

Ich habe zumindest noch nie davon gehört, dass jemand das Endformat aufgrund von Bundverdrängung größer schneidet.


als Antwort auf: [#508263]

Liste mit guten Bogennutzungen

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2260

14. Feb 2013, 11:29
Beitrag # 11 von 15
Beitrag ID: #508286
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hallo

Antwort auf [ chewy ] Ich glaube das mit der Bundverdrängung verstehst du falsch.

Das glaube ich auch.

Antwort auf [ chewy ] Du willst ja nachher eine Broschüre auf DIN A4 Endformat haben (mal als Beispiel). Wären deine äußeren Seiten nun größer wär es doch kein A4 mehr.

Genau genommen sind die äusseren Seiten schon größer als exakt A4 (die Inneren - wie Du schon sagtest - kleiner als exakt A4.

Da der "Rücken" eines Rückstich, aber auch jeder einzelne Falzbogen einer Klebebindung je nach Heft- oder Bogenstärke "gekrümmt" ist:
Das auf A4 Breite justierte Messer kommt gerade von oben auf einen Stapel oder auf das einzelne - aus mehreren bereits ineinander gesteckte Bogen bestehende - Heft, welches am Bund an den Anschlag der Schneidevorrichtung angelegt wird vor dem Schnitt (z.B. 2x 16 Seiten Innenteil + Umschlag).

Die Schnittmarken der äusseren Seiten sind deshalb aber nicht weiter als A4-Breite vom Bund auf dem Druckbogen platziert. Bei einem "dicken" Rückstich-Produkt können hier sogar die klassischen 3mm Anschnitt aussen dann wegen einer starken "Rückenkrümmung" eines dicken Rückstich schon zu wenig sein.

Entscheidend aber für die "optimale" Platzausnutzung des Bogenformats sind eher Mindestanforderungen an Vor- oder Nachfalz, also mit wieviel Zwischen- oder "Rest"-Raum die Aussenkanten der Seiten auf dem ausgeschossenen Bogen platziert werden müssen, damit eine Weiterverarbeitung auch möglich ist und natürlich Greiferkante, Kopfbeschnitt und Platz für Druckmarken wie Kontrollkeile oder Farbabnahmestreifen. Das alles variiert aber nicht nur von Druckerei zu Druckerei, sondern zum Teil dann zusätzlich auch noch von Bogenaufteilung zu Bogenaufteilung, Motiven (Endformat im Greifer möglich, weil kein Motiv dort?) und allgemein dem "Produkt" (Falzbogen oder Einzelnutzen? Motive mit Anschnitt - dann 4-6 mm auseinander stehend oder reicht ein möglicher Trennschnitt bei Einzelnutzen?)

Die "Standard"-Papierformate 61x86, 63x88, 70x100 cm etc haben sich nicht von ungefähr etabliert, wenn da - bei Berücksichtigung von obigen Notwendigkeiten - Mengen und Gewichte gespart werden könnten, hätten sich die bestehenden Formate längst "verkleinert" ;-)

Um jeden Millimeter zu kämpfen geht daher nur vom konkreten individuellen Produkt aus startend, aber nicht global mit einer allgemein gültigen Liste.

Gruß,

Ulrich


als Antwort auf: [#508266]

Liste mit guten Bogennutzungen

chewy
Beiträge gesamt: 145

14. Feb 2013, 13:49
Beitrag # 12 von 15
Beitrag ID: #508295
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Natürlich entsteht eine leicht größere Seite Außen durch die Krümmung, aber berücksichtigt ihr das beim Ausschießen? Wir haben ganz selten mal den Fall, dass es da knapp wird mit dem Beschnitt und dann wird bei solchen Objekten halt mehr Beschnittzugabe im PDF angefordert oder im Notfall drangezeichnet. Die Verdrängung im inneren Teil muss ich ja zwangsläufig berücksichtigen damit mir nachher keine Objekte fehlen.


als Antwort auf: [#508286]

Liste mit guten Bogennutzungen

Ulrich Lüder
Beiträge gesamt: 2260

14. Feb 2013, 14:25
Beitrag # 13 von 15
Beitrag ID: #508299
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hallo Chewy

Antwort auf: Natürlich entsteht eine leicht größere Seite Außen durch die Krümmung, aber berücksichtigt ihr das beim Ausschießen?

natürlich nicht ;-)

aber hierfür ist das schon wichtig zu wissen:
Antwort auf [ Chewy ] Wir haben ganz selten mal den Fall, dass es da knapp wird mit dem Beschnitt und dann wird bei solchen Objekten halt mehr Beschnittzugabe im PDF angefordert oder im Notfall drangezeichnet.


siehe auch hier/wurde hier bereits - indirekt - erfragt ;-) : http://www.hilfdirselbst.ch/...;;page=unread#unread

Gruß,

Ulrich


als Antwort auf: [#508295]

Liste mit guten Bogennutzungen

jean matua bustamant
Beiträge gesamt: 185

14. Feb 2013, 16:20
Beitrag # 14 von 15
Beitrag ID: #508312
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Hallo chewy, hallo Ulrich, vielen Dank für eure sehr instruktiven Antworten. Ich hatte das vergessen, aber ich weiß, die Seiten werden nach innen schmaler, was der Drucker löst, indem er in den Bund schiebt, manchmal auch leicht skaliert, ich weiß, ja. (Gibt es eigentlich eine Zusatzsoftware, die das Layoutprogramm um die Sonderfähigkeit bereichert, beispielsweise alle Kästen auf der Masterseite nach den heftmittigen Seiten hin, Heftstärke und Papierdicke berücksichtigend, nach und nach zu verschmälern?)


als Antwort auf: [#508299]

Liste mit guten Bogennutzungen

rohrfrei
Beiträge gesamt: 4434

15. Feb 2013, 07:49
Beitrag # 15 von 15
Beitrag ID: #508347
Bewertung: |||
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Hallo,

Zitat Gibt es eigentlich eine Zusatzsoftware, die das Layoutprogramm um die Sonderfähigkeit bereichert, beispielsweise alle Kästen auf der Masterseite nach den heftmittigen Seiten hin, Heftstärke und Papierdicke berücksichtigend, nach und nach zu verschmälern?

Ja, die gibt es tatsächlich. Die nennt sich "Brain 1.0" und sollte möglichst zwischen den Ohren installiert und aktiviert sein.

Mal ehrlich, auf was läuft das hinaus? Eine allgemeingültige Lösung für Verdrängungsprobleme? Kann es doch gar nicht geben. Spätestens wenn zusätzlich noch bundüberlaufende Objekte wie Bilder platziert werden, spätestens dann merkt man, dass der Grafiker nichts von dem versteht, was er da verbrochen hat. Es gibt ganz schlicht und einfach Konstellationen, die sich nicht praktikabel produzieren lassen. Wenn man so etwas macht, muss man sich für ein anderes Bindeverfahren entscheiden. Die Gestaltung muss auf die Weiterverarbeitung Rücksicht nehmen. Eine 100-seitige Broschur mit Rückstichheftung mit 175g-Papier und randabfallenden Objekten und gleichzeitig bundüberlaufenden Bildern ist nun mal nicht geeignet. Leider wissen das viel zu wenige in unserer Branche und den Mediengestaltern und Grafikern wird das leider in ihrer Ausbildung auch nicht mit auf den Weg gegeben.

Zu dem anderen Problem der Bogenliste:
Den Sinn habe ich zwar immer noch nicht verstanden, aber sollte es außerhalb eines prof. Kalkulationsprogramms für so etwas tatsächlich eine Daseinsberechtigung geben, dann würde ich eher keine Liste erstellen (die auch noch die Laufrichtung berücksichtigen müsste), sondern eher in die Mathematik der Sekundarstufe 2 schauen. Bogenoptimierungen wäre hier ein Stichwort. Wenn man das möchte, dann müsste das doch universell einsetzbar sein und quasi dynamisch auf die Anforderungen wie Seitengröße- und Ausrichtung und Druckbogengröße reagieren. Evtl. kann man so etwas mit Excel realisieren.

Gruß


als Antwort auf: [#508312]
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