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Print/Bildbearbeitung - Photos, Layout, Design
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Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

Ishildur
Beiträge gesamt: 2

13. Mär 2007, 00:04
Beitrag # 1 von 9
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Hallo zusammen
Dies ist mein erster Eintrag, da ich mit InDesign an sich super auskomme! Doch leider gibt es ein riesiges Problem für welches ich einfach keinen wirksamen Lösungsansatz finden. Die Situation ist folgendermassen: Ich habe in einem InDesign Dokument mehrere, mit CTRL-D (Platzieren) eingebettete Bilder, welche allesamt eine Auflösung von 600 dpi haben. Wenn ich die entsprechende Seite nun ausdrucke, dann weisen diese Bilder eine wirklich miese Qualität auf. Wenn ich dieselben Bilder mit Adobe Photoshop lade und schliesslich drucke, dan sehen diese suuper aus. An was kann dies liegen? Hat jemand eine Idee?

Lg Ishildur
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Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

stefant1o
Beiträge gesamt: 195

13. Mär 2007, 00:47
Beitrag # 2 von 9
Beitrag ID: #281200
Bewertung: |||
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Hallo Ishildur,

ein paar Angaben mehr (Drucker, Druckeindtellungen, etc.) wären schon sehr hilfreich.
So versuche ich es halt mal mit raten. Schon mal mit der Einstellung im Druckerdialog unter Grafiken -> Bilder -> Daten senden -> ALLE versucht?

Grüße
Stefan
-----------------------------------------------------

27" iMac Intel Core 2 Duo, 12 GB RAM, Mac OSX 10.9.1, Creative Suite CS 3 bis CS 6


als Antwort auf: [#281198]

Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

kurtnau
Beiträge gesamt: 2170

13. Mär 2007, 08:41
Beitrag # 3 von 9
Beitrag ID: #281213
Bewertung: |||
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hallo ishildur,

und wenn die bilder mit 100% platziert hast sind 600 dpi einfach zu viel. du schleppst da viel zuviel mb mit durch deinen produktionsprozeß.

gruß kurt


als Antwort auf: [#281198]

Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

Ishildur
Beiträge gesamt: 2

13. Mär 2007, 12:20
Beitrag # 4 von 9
Beitrag ID: #281280
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@stefant1o
Danke für den Tipp, leider hatte ich dies bereits auf ALLE eingestellt

@kurtnau
Hey cool, ich habs auf 300dpi reduzuiert, wodurch die eingebettete TIFF Datei nun nur noch 6 anstatt 27MB gross ist. Leider lässt die Qualität immer noch sehr zu wünschen übrig, auch wenn diese nun wesentlich besser geworden ist. Das Problem ist, dass das Bild ein Datenflussdigramm darstellt, welches sehr feine Linien hat. Teilweise werden Verbindungslinien einfach komplett nicht gedruck, wodurch das Diagramm unverständlich wird.

Was ich auch nicht verstehe. Wie kann es sein, dass InDesign mit mehr Bildinformationen schlechter druckt? Das höre ich zum ersten Mal.


als Antwort auf: [#281213]

Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

Jochen Uebel
Beiträge gesamt: 3200

15. Mär 2007, 09:13
Beitrag # 5 von 9
Beitrag ID: #281762
Bewertung: |||||
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Vorab:
Die Vorschauqualität von Bildern und Grafiken ist nicht abhängig davon, ob die Bilder eingebettet sind oder nicht. (Unter Einbettung versteht InDesign Bilder, die ins Dokument eingerechnet werden und also keinen Verweis mehr benötigen auf einen Dateipfad. ID-Dokumente werden entsprechend größer.)
Der Vorteil eingebetteter Bilder ist allerdings eben genau dies: Daß Pfade nicht mehr gebrochen und diese Bilder deshalb immer mit "Hoher Qualität angezeigt" werden können. Denn umgekehrt gilt: Ist ein Pfad gebrochen, ist ID nicht mehr in der Lage, eine Vorschau mit hoher Qualität zu erzeugen. Schon einmal vorhandene hochwertige Vorschauen werden, sobald der Pfad gebrochen wird, zurückgesetzt auf Vorschau mittlerer Qualität.

Hiermit ist auch Deine Frage schon fast beantwortet: Wie kommst Du zu guten Vorschauen?
Diese werden von ID’s Anzeigeoptionen gesteuert.

Es gibt 3 Optionen: "Schnell" (= ausgegraut), "Typisch" (eine Schwachsinnsbezeichnung; gemeint ist = mittlere Qualität) und "Hohe Qualität".

Du kannst diese drei Optionen auf der entsprechenden Karte der Voreinstellungen individuell einstellen.

Nun zur Frage, wann diese Optionen wirken:

(1) Was in den Voreinstellungen, Anzeigeoptionen, in dem oberen Abschnitt "Optionen" eingestellt wird, bestimmt, wie sich JEDES Dokument zeigt, das anschließend geöffnet wird. ("Objektspezifische Anzeigeeinstellungen beibehalten" sorgt dafür, daß Bilder, die objektspezifisch eingestellt wurden, von solch einer globalen Revision der Vorschauen ausgenommen bleiben.)

(2) Was im Ansicht-Menü, Anzeigeoptionen, eingestellt wird, wirkt sich ausschließlich auf das jeweils aktive Dokument, dort allerdings global aus (weshalb der Befehl ausgegraut ist, wenn kein Dokument geöffnet ist).

(3) Was bei aktiver Bildbox im Objekt- bzw im Kontextmenü unter "Anzeigeoptionen" eingestellt wird, wirkt sich ausschließlich auf das Bild aus, das sich in der Bildbox befindet.

Mit diesen Hinweisen sollte das Problem eigentlich vom Tisch sein.
Grüße, Jochen


als Antwort auf: [#281280]

Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

Gerald Singelmann
  
Beiträge gesamt: 6259

15. Mär 2007, 20:26
Beitrag # 6 von 9
Beitrag ID: #282012
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Zitat "Typisch" (eine Schwachsinnsbezeichnung; gemeint ist = mittlere Qualität)


Die finde ich gar nicht so unsinnig, da ja selbst-definiert ist, was sich dahinter verbirgt. Außerdem betont die Bezeichnung, dass es die normale Darstellung ist. Wie viele Anwender wohl aus einem "Nur das beste ist gut genug" sonst immer in der hohen Qualität arbeiten würden um dann permanent zu maulen, wie langsam alles ist.


als Antwort auf: [#281762]

Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

Jochen Uebel
Beiträge gesamt: 3200

18. Mär 2007, 16:06
Beitrag # 7 von 9
Beitrag ID: #282393
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Kann mir da, lieber Gerald, eine Replik nicht verkneifen.
Wenn das "Selbst-Definierte" so entscheidend wäre, sollte die Option dann eben "Selbst-Definiert" heißen.
Aber das gilt für die Option "Schnell" und "Hohe Qualität" dann natürlich auch.

Nachdem ich schon mit meinem Beitrag eine Frage beantwortet hatte, die gar nicht gestellt worden war (irgendetwas ließ mich in Richtung "Vorschau" davoneilen; gefragt [und bisher nicht schlüssig beantwortet] war der Druck], will ich wenigstens begründen, was ich an dem begriff "Typisch" so sinn-schwach halte:

Es ist letztlich die Vermischung von Betrachtungsebenen innerhalb ein und derselben Angelegenheit, die mich so stört. Wenn ich für einen Umstand drei Optionen angeboten bekomme, dann möchte zumindest ich nicht mit drei verschiedenen Blickwinkeln konfrontiert werden: (1) Geschwindigkeit des Seitenaufbaus ("Schnell"), (2) Anzeigequalität ("Hohe Qualität") sowie (3) mit etwas Matschig-undpräzis-beliebig-Definierbarem ("Typisch"). Mir dreht sich das nur der Magen um.

Es sollte gelten: Benennungen und Begrifflichkeiten so wählen, daß möglichst wenige Fragen entstehen, die Dinge so gut wie möglich selbsterklärend sind. Denn zu genau diesem Zweck sind alle Beschriftungen von Dialogen nur und nur da: zur Erklärung. Der Begriff "Typisch" hingegen ruft bei Schülern nur regelmäßig Fragen auf. "Typisch für wen oder was?".

Da man nicht kritteln sollte, ohne Besseres anzubieten, hier mein Vorschlag:
Die drei Optionen hießen "Keine ...", "Mittelmäßige ..." und "Gute Vorschau von Rastergrafiken" - und ließen sich konsequenterweise in diesem Punkt auch gar nicht ändern. Wozu auch? Ich habe die Wahl durch die Wahl der Option.
Die zusätzlichen Bereiche "Vektorgrafiken", "Transparenz", "Kantenglättung" und "Text ausgrauen" können dann vom User nach seinem Gusto nacheditiert werden.

Auf diese Weise wirkte auch diese Angelegenheit eine große Ecke durchdachter - als solch ein Betrachtungswinkel-Mischmasch, wie er derzeit angeboten wird.
Grüße, Jochen


als Antwort auf: [#282012]

Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

Gerald Singelmann
  
Beiträge gesamt: 6259

18. Mär 2007, 16:34
Beitrag # 8 von 9
Beitrag ID: #282400
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Jochen, da geht jetzt also der sprachphilosophische Diskurs los... ;)

Zitat Die drei Optionen hießen "Keine ...", "Mittelmäßige ..." und "Gute Vorschau von Rastergrafiken" -

Genau dem widerspreche ich ganz entschieden. Dem Anwender-Typus, der in InDesign 1 bei den Import-Optionen nur "Auflösung" las und dann ("Für mich ist nur das Beste gut genug") 600ppi eingab, muss mit den Bezeichnungen klar gemacht werden, dass die mittlere Eintellung die normale Einstellung zum Arbeiten ist. Keine Diskussion, dass das in diesem Fall die bessere Übersetzung für "typical" gewesen wäre.
"Mittelmäßig" aber wäre in meiner Erfahrung der GAU.

Zitat Wozu auch?

Ich hatte schon mehrfach Kundensituationen, in denen es wunderschön war, die Vektorgrafiken (kleine Symbole) hochauflösend zu haben, die Riesen-Pixelbilder aber nicht.
Oder andersrum: sehr komplizierte CAD-Zeichnungen, die ewig in der hochauflösenden Darstellung brauchen und dazwischen einige Screenshots, die man gern pixelgenau sieht.

"Typisch" ist sicher suboptimal. "Mittelmäßig" aber wäre subpessimal.


als Antwort auf: [#282393]

Miese Auflösung von eingebetteten Bilder

Jochen Uebel
Beiträge gesamt: 3200

18. Mär 2007, 16:47
Beitrag # 9 von 9
Beitrag ID: #282403
Bewertung:
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Ok, Gerald, wir treffen uns bei "Normal".
Und der praktische Hinweis auf Hochauflösung für Vektorgrafiken bei normaler Anzeige der Bitmaps sollte von mir nicht ausgeknockt werden: Ich will nur die Bitmaps festgezurrt sehen in allen drei Optionen. Der Rest soll für den User frei verhandelbar sein.
Grüße, Jochen


als Antwort auf: [#282400]
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Aktuell

Web / SEO / Blockchain / Betriebssystem
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Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch wie z.B. Adobe InDesign, Photoshop, Illustrator, PDF, Pitstop, Affinity, Marketing, SEO, Büro- und Rechtsthemen etc. haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen.

pdf-icon Hier eine kleine Anleitung hinsichtlich Bedeutung der auszufüllenden Formularfelder.

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08.11.2022

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Dienstag, 08. Nov. 2022, 13.30 - 18.00 Uhr

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Auf der Enfocus World Tour stellen wir Ihnen gemeinsam mit Enfocus die aktuellen Highlights von Enfocus Switch und dem Impressed Workflow Server (IWS) vor. Wir präsentieren Ihnen anhand typischer Aufgabenstellungen in einem modernen Produktionsbetrieb die Möglichkeiten, die Enfocus Switch für die Automatisierung und Standardisierung von Abläufen bietet. Wir haben sowohl für Produktionsverantwortliche als auch technisch Interessierte ein spannendes Programm vorbereitet, bei dem Sie sicherlich viel Neues erfahren werden, welches Sie in Ihrem eigenen Betrieb umsetzen können. Die Veranstaltung bietet darüber hinaus eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen Anwendern und Workflow-Spezialisten auszutauschen und Antworten auf konkrete Aufgabenstellungen zu erhalten, welche Sie mit Hilfe von Enfocus Switch/IWS umsetzen möchten.

Wir sind jeweils an 2 Tagen in Frankfurt, Hamburg und München vor Ort. Der erste (halbe) Tag richtet sich in erster Linie an Betriebsleiter und Produktionsverantwortliche in Druckereien - ist also weniger technisch orientiert - sondern gibt einen Überblick zu den heutigen Möglichkeiten einer automatisierten Produktion.

Der zweite Tag (Switch Anwender-Treffen) richtet sich an bestehende Switch-Anwender und Administratoren.

Anmeldung und weitere Infos: https://www.impressed.de/schulung.php?c=sDetail&sid=310

Ja

Organisator: Enfocus/Impressed

Kontaktinformation: Silvia Noack, E-Mailsnoack AT impressed DOT de

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Enfocus World Tour 2022
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