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Monitore profilieren - Empfehlungen?

olaflist
Beiträge gesamt: 1400

25. Feb 2007, 14:37
Beitrag # 1 von 4
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Bin selbst ein bisschen draussen aus dem Thema "Welche Loesungen sind zu empfehlen, wenn es um gute und praktikable Monitor-Profilierung geht?" Hat jemand Tipps auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen? Fuer mich sind dabei wichtig:
- Qualitaet des Profilierungsergebnis
- Benutzerfreundlichkeit
- Untersteutzung des Benutzers, auch jenseits der fuenf Minuten nach dem Profilieren einen gut profilierten Monitor zu haben (oder dazu angeregt zu werden, nachzuprofilieren)

Wie immer kann man ja fuer mehr Geld auch mehr bekommen. Insofern wuerden mich zwei Leistungsklassen besonders interessieren:
- Best of best (z.B. fuer jemand der staendig Bilder fuer hohe Ansprueche bearbeiten muss; hier muss ja auch ein Spitzenmonitor vorhanden sein, damit's Sinn macht)
- Oekonomisch-pragmatisch (z.B. fuer Layouter, der nicht unbedingt auf's Bestmoegliche achten muss und der auch staerker auf's Budget muss, und der evtl. auch nicht den [in puncto verlaessliche Farbdarstellung] besten Monitor vor der Nase)
- minimalistisch (z.B. fuer Kundenbetreuer, oder fuer Leute die wirklich nur ganz ganz wenig Geld ausgeben koennen/wollen; die Devise waere hier: wenn schon nicht richtig gut, dann wenigstens das Schlimmste vermeiden)

Fuer alle Tipps dankbar...

Olaf Druemmer
--
Olaf Druemmer | Geschäftsführer
callas software gmbh | www.callassoftware.com
axaio software GmbH | www.axaio.com
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Monitore profilieren - Empfehlungen?

loethelm
  
Beiträge gesamt: 6029

25. Feb 2007, 15:43
Beitrag # 2 von 4
Beitrag ID: #278285
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Hallo Herr Drümmer,

Antwort auf: - Best of best (z.B. fuer jemand der staendig Bilder fuer hohe Ansprueche bearbeiten muss; hier muss ja auch ein Spitzenmonitor vorhanden sein, damit's Sinn macht)


Eizo CG 221, Quato IntelliProof 230 excellence, NEC SpectraView Reference 21
mit basiccolor display 4 und i1Pro Rev. B

Monitore: Homogen, echte Hardware-Kalibration als auch Hardware-Kalibration mit Software-Unterstützung.
Software: Intuitivst bedienbar, Profil kontrollierbar, steuert den Monitor per DDC, Wahl zwischen Matrix- und LUT-Profil etc.
Kann auch JUST-Normlichtkästen in der Helligkeit an den Monitor anpassen.

Antwort auf: - Oekonomisch-pragmatisch (z.B. fuer Layouter, der nicht unbedingt auf's Bestmoegliche achten muss und der auch staerker auf's Budget muss, und der evtl. auch nicht den [in puncto verlaessliche Farbdarstellung] besten Monitor vor der Nase)


Sehr guter Dell-Monitor mit S-IPS Panel, Eizo CG210,Eizo CE-Serie, NEC Spectraview, Quatos.
basiccolor display 4 mit i1display2.
Oder: finde ich gerade für Kreative absolut Weltklasse: Wacom Cintiq 21ux. Ist ein Grafikdisplay mit dem Panel des Eizo CG210. Kostet zwar seine 2600 Euro aber wenn man sich überlegt, was ein guter Monitor mit einem Tablett in der Größe kosten würde, relativiert sich das ganz schnell.

Antwort auf: - minimalistisch (z.B. fuer Kundenbetreuer, oder fuer Leute die wirklich nur ganz ganz wenig Geld ausgeben koennen/wollen; die Devise waere hier: wenn schon nicht richtig gut, dann wenigstens das Schlimmste vermeiden)


Dell Monitor mit Pantone Huey.


Viele Grüße

Loethelm

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als Antwort auf: [#278282]

Monitore profilieren - Empfehlungen?

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19079

26. Feb 2007, 12:47
Beitrag # 3 von 4
Beitrag ID: #278391
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Antwort auf [ loethelm ]
Antwort auf: - minimalistisch (z.B. fuer Kundenbetreuer, oder fuer Leute die wirklich nur ganz ganz wenig Geld ausgeben koennen/wollen; die Devise waere hier: wenn schon nicht richtig gut, dann wenigstens das Schlimmste vermeiden)


Dell Monitor mit Pantone Huey.


Das hat er nicht verdient (und andere auch nicht). Die sind gut, und können mittels EyeOne zu soliden Layout-Arbeitsplatz Schirmen werden. So ein Placebo wie der Huey hat eigentlich nur einen Effekt, den Benutzer beruhigen, und in der Folge noch den, den anderen Bildzulieferern das Leben schwer zu machen, denn die dürfen jetzt nicht nur belegen, das der Schirm schlecht eingestellt war, oder nichts taugt, sondern auch noch das der Huey sie in den Wald geschickt hat.


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
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als Antwort auf: [#278285]

Monitore profilieren - Empfehlungen?

Thomas Richard
  
Beiträge gesamt: 19079

26. Feb 2007, 13:51
Beitrag # 4 von 4
Beitrag ID: #278419
Bewertung:
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Hallo Olaf,

Antwort auf [ olaflist ] Bin selbst ein bisschen draussen aus dem Thema "Welche Loesungen sind zu empfehlen, wenn es um gute und praktikable Monitor-Profilierung geht?" Hat jemand Tipps auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen? Fuer mich sind dabei wichtig:
- Qualitaet des Profilierungsergebnis

Guter Punkt. Nimmt m.E. im Moment stark ab, aber nicht weil die Messtechnik oder die Tools schlechter geworden wären, sondern weil die Schirme ggerade in einem Masse besser werden, dem die Messtechnik scheinbar nicht nachzukommen scheint. Das Problem ist durchweg der Schwarzpunkt. Selbst Dells für unter 500,- bei 20" liefern inzwischen bei passablenn Helligkeiten um die 120- 150cd/qm Schwarzpunkte weit unterhalb der 0,3cd/qm. Also reale Kontrastverhältnisse von 500:1. Eigentlich viel zu viel zum Proofen für gedrucktes (bei Nommrgerechter Beleuchtung), aber eben auch zu viel für die Messtechnik. Das EyeOne Diisplay missst inden Regionen des Lichmangels gar nicht mehr vernünftig: 50 Messungen mit annähernd gleichfalscher Helligkeit, aber eben 50 verschiedenen Farben, sprich wild springenden a und b Werten. Beim EyeOne Pro ist es nciht ganz so wild, das hat nur thermische Probleme. Das bedeutet in der Praxis, das ein Eizo CG oder die NEC Reference Serie nach 1-2 Minuten Messstabilität erreicht haben, aber man das EyeOne erstmal ne Viertelstunde dranhängen muss, bis es sich soweit aufgeheizt hat, das es nicht während der Messung fadet, was sich auch wieder in erster Linie im Schwarzpunkt und nahelliegenden Messungen bemerkbar macht.
Folgendes Szenario hat mir einiges an grauen Haaren beschert: Nachkalibirerung im laufenden Betrieb. Display läuft seit Stunden, EyeOne Pro aus der Dose geholt drangehängt, gemessen, nichts an den Parametern verändert, neues Profil erzeugt und dieses anschliessend verifiziert.
Ergebmiss: unbrauchbar! Dann wurschtelt man ne halbe stunde hier und da und macht und tut, und am Ende ist's dann auch wieder gut, aber eben aus dem einzigen Grund, dass sich das EyeOne in der Zwischenzeit auf der doch recht warmen TFT Oberfläche auf Displaytemperatur aufgeheizt hat, und unter diesen Bedingungen noch mal einen neuen Abgleich erhalten hat, und somit nicht mehr Mist misst.

Antwort auf [ olaflist ] - Benutzerfreundlichkeit
Antwort auf: Auch schwierig. Sowohl iColor als auch BC Display geben sich Mühe, unnötige Infos vorm Anwender fernzuhalten. bzw. die Infos in passenden Dosen zu verteilen. Hilft bei denen, die meinen, es genau machen zu müssen, sich mit der Materie aber nicht auskennen, bzw. denen die immer meinen 'viel hilft viel' nicht wirklich.

Wie immer im Colormanagement: Es klappt nur wenn überall alles richtig und einheitlich eingestellt ist. Ein falscher Knopf kann alles kaputt machen. Je mehr Knöpfe, je höher die Wahrscheinlichkeit, das ein falsch gesetzter Hebel dabei ist.

- Untersteutzung des Benutzers, auch jenseits der fuenf Minuten nach dem Profilieren einen gut profilierten Monitor zu haben (oder dazu angeregt zu werden, nachzuprofilieren)
Bietet Eizos Colornavigator seit Anbeginn. Basiccolor und iColor AFAIR inzwischen auch.

Antwort auf [ olaflist ] Wie immer kann man ja fuer mehr Geld auch mehr bekommen. Insofern wuerden mich zwei Leistungsklassen besonders interessieren:
- Best of best (z.B. fuer jemand der staendig Bilder fuer hohe Ansprueche bearbeiten muss; hier muss ja auch ein Spitzenmonitor vorhanden sein, damit's Sinn macht)
- Oekonomisch-pragmatisch (z.B. fuer Layouter, der nicht unbedingt auf's Bestmoegliche achten muss und der auch staerker auf's Budget muss, und der evtl. auch nicht den [in puncto verlaessliche Farbdarstellung] besten Monitor vor der Nase)
- minimalistisch (z.B. fuer Kundenbetreuer, oder fuer Leute die wirklich nur ganz ganz wenig Geld ausgeben koennen/wollen; die Devise waere hier: wenn schon nicht richtig gut, dann wenigstens das Schlimmste vermeiden)


Ich würde keinem der drei Gruppen guten Gewissens zu was anderem als einem ordentlichen Tool raten wollen. Es gibt eben eine Schwelle unterhalb dessen man es besser gleich lässt. Die liegt hier bei etwa 250,-Euro, bzw. etwas niedriger wenn man mit den Spyderteilen von Colorvision zurechtkommt.

Basiccolor und icolor liefern inzwischen eine brauchbare Doku mit. Dazu kommen recht gute Erklärungen an den verschiedenen Einstellmöglichkeiten nebst Quickinfo. Deweiteren gibts die Augen zu und durch Modi, die einem eigentlich garnichts abverlangen und mehr oder weniger ungefragt loslegen.


Man sollte aber auch dazu sagen das die Tools von Quato und Basiccolor am ehesten dazu verleiten, die Displays völlig inden Wald zu drehen. Ich habe inzwischenien paar Displays befreien dürfen, die damit verjustiert wurden. Es ist wie mit Photoshop uund Iphoto: JE mehr Regler und Rädchen, je leichter macht man was kaputt, wenn man nciht weiss, an was man da dreht.
In dem Zusammenhang sind die mitgelieferten Tools eingentlich ein Wohltat, denn sie passen zur Hardware, machen einen ordentlichen Job, und bieten nicht unnötig viel.
Wobei man Basiccolor Display zugute halten muss, das es sich auf eine Art DAU-Modus setzen lässt.

Was mir nach wie vor überall fehlt ist eine Option, das Display im vorgefundenen Zustand mal eben für eine spätere Vorher/Nachher Referenz zu profilieren.

Ich habe nämlich regelmässig folgende Konstellationen: "Vorher gefiel's mir besser." oder
"Wo ist da jetzt der Unterschied?"


Und beide Tools, also Icolor als auch Basiccolor Display haben einen riesigen Vorteil (ahnlich wie bei den Callas'schen Programmen): Man hat über den Support dieser kleinen aber feinen Schmieden hier in Deutschland eine erstklassige Unterstützung durch Leute wie Karl Koch, Hanspeter Harpf oder Peter Karp, die eben nicht nur einen Job in einem Callcenter haben, sondern die Väter dieser Kinder sind.
Aber wem sag ich das ;-)


MfG

Thomas


Und wenn dir geholfen wurde, hilf uns, dies auch weiterhin zu können.
http://www.hilfdirselbst.ch/info/


als Antwort auf: [#278282]
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Aktuell

Veranstaltungskalender

Hier können Sie Ihre Anlässe eintragen, welche einen Zusammenhang mit den Angeboten von HilfDirSelbst.ch wie z.B. Adobe InDesign, Photoshop, Illustrator, PDF, Pitstop, Affinity, Marketing, SEO, Büro- und Rechtsthemen etc. haben. Die Einträge werden moderiert freigeschaltet. Dies wird werktags üblicherweise innert 24 Stunden erfolgen.

pdf-icon Hier eine kleine Anleitung hinsichtlich Bedeutung der auszufüllenden Formularfelder.

Veranstaltungen
29.09.2022

IDUGS#85 Press2id

Zoom Meeting
Donnerstag, 29. Sept. 2022, 19.00 - 21.00 Uhr

Vortrag

Kennst du WordPress? Vielleicht. Verwendest du WordPress? Ja, klar! WordPress ist das am weitesten verbreitete System für die Erstellung von Webseiten. Um Webseitenbau soll es auf dieser IDUG aber nicht gehen. Gregor zeigt press2id (github.com/grefel/press2id). Seine Open-Source-Lösung für die Verbindung von Web und InDesign. Richtig gelesen: InDesign liest mithilfe von press2id die Inhalte der WordPress-Webseiten und generiert daraus Zeitschriften, Kataloge, Programmhefte oder Bierdeckel (das zeigen wir natürlich auch!). So wird die „Content First“ Theorie zu einer konkret anwendbaren Praxis, ohne gleich die ganz großen Räder zu drehen. Versprochen: Jeder kann nach der IDUG innerhalb kürzester Zeit Daten von WordPress nach InDesign importieren. Aber Achtung: Prinzipiell kann press2id aus jeder Website, oder besser Contentmanagementsystem (CMS) Daten auslesen und nach InDesign importieren! Spannend, oder? Danach geht es in die Praxis: Stefan hat die Webseite des Parktheater Iserlohn (parktheater-iserlohn.de) gestaltet. Die gedruckten Spielpläne (parktheater-iserlohn.de/interaktive-spielplaene) werden mit press2id realisiert. Wir schauen in den Maschinenraum und zeigen, wie die Lösung des Projekts realisiert wurde.

Nein

Organisator: InDesign Usergroup Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailidug AT satzkiste DOT de

https://idugs85.eventbrite.de/

Von Wordpress nach InDesign
Veranstaltungen
08.11.2022

Frankfurt, Fraport Conference Center
Dienstag, 08. Nov. 2022, 13.30 - 18.00 Uhr

Seminar

Auf der Enfocus World Tour stellen wir Ihnen gemeinsam mit Enfocus die aktuellen Highlights von Enfocus Switch und dem Impressed Workflow Server (IWS) vor. Wir präsentieren Ihnen anhand typischer Aufgabenstellungen in einem modernen Produktionsbetrieb die Möglichkeiten, die Enfocus Switch für die Automatisierung und Standardisierung von Abläufen bietet. Wir haben sowohl für Produktionsverantwortliche als auch technisch Interessierte ein spannendes Programm vorbereitet, bei dem Sie sicherlich viel Neues erfahren werden, welches Sie in Ihrem eigenen Betrieb umsetzen können. Die Veranstaltung bietet darüber hinaus eine hervorragende Möglichkeit, sich mit anderen Anwendern und Workflow-Spezialisten auszutauschen und Antworten auf konkrete Aufgabenstellungen zu erhalten, welche Sie mit Hilfe von Enfocus Switch/IWS umsetzen möchten.

Wir sind jeweils an 2 Tagen in Frankfurt, Hamburg und München vor Ort. Der erste (halbe) Tag richtet sich in erster Linie an Betriebsleiter und Produktionsverantwortliche in Druckereien - ist also weniger technisch orientiert - sondern gibt einen Überblick zu den heutigen Möglichkeiten einer automatisierten Produktion.

Der zweite Tag (Switch Anwender-Treffen) richtet sich an bestehende Switch-Anwender und Administratoren.

Anmeldung und weitere Infos: https://www.impressed.de/schulung.php?c=sDetail&sid=310

Ja

Organisator: Enfocus/Impressed

Kontaktinformation: Silvia Noack, E-Mailsnoack AT impressed DOT de

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Enfocus World Tour 2022