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Publishing-Events

Jon
Beiträge: 15
20. Dez 2004, 19:48
Beitrag #1 von 5
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Monitorkalibrierung: Frage an die Experten


Hallo!

Benötige einen kalibrierten Monitor um Bilder (Fotos) einerseits auf einem Lambda/Lightjet-Belichter, andererseits auf einem Grossplotter ausgeben zu können, ohne dann vor Ort im Fachlabor noch lange Anpassungen und Probestreifen belichten/printen zu müssen.

Muß mir also eine gute, und wenn möglich, günstige Monitorkalibrierungsoft- und Hardware zulegen, um vernünftig mit den vom Labor gelieferten Profilen arbeiten zu können.
Eine Kalibrierung meines Inkjet Printers ist nicht vorrangig, später aber evtl. mal wünschenswert.

In Frage kommen:
-BasicColor SQUID
-Gretag Eye-One

Welches System ist empfehlenswert? Bzw. wer von Euch arbeitet mit dem einen oder dem anderen Systen und was sind Eure Erfahrungen? (Arbeite mit Mac.)

Habe gerade noch in Erfahrung bringen können, daß die oben genannten Geräte nicht so genau seien. (Im Gegensatz zu den teureren Ausführungen.) Was heißt das in der Praxis? Reicht die Genauigkeit für mein Anwendungsgebiet aus?
Die Lambdaprints/Plots müssen hauptsächlich "in sich" farblich stimmen und werden ohnehin bei einer Ausstellung nicht immer im besten Licht (Tageslicht) gezeigt.
Habe hier auch keinen High-End Monitor, sondern nur einen günstigen Sony E430.

Danke für Tipps!
Jon
(Dieser Beitrag wurde von Jon am 20. Dez 2004, 20:07 geändert)
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boskop  M  p
Beiträge: 3453
20. Dez 2004, 20:54
Beitrag #2 von 5
Beitrag ID: #131722
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Monitorkalibrierung: Frage an die Experten


Hallo Jon
habe mit eye-one-display recht gute Erfahrungen gemacht und dieses Paket ist auch für weitere Geräte erweiterbar. Und wie ich gehört habe, wird die Preisstruktur aktuell massiv nach unten korrigiert.
Gruss und Dank
Urs
http://www.designersfactory.com
als Antwort auf: [#131719] Top
 
Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17614
20. Dez 2004, 21:16
Beitrag #3 von 5
Beitrag ID: #131728
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Monitorkalibrierung: Frage an die Experten


Hallo und willkommen Jon,

> Habe gerade noch in Erfahrung bringen können, daß die oben
> genannten Geräte nicht so genau seien. (Im Gegensatz zu den
> teureren Ausführungen.)

Es gibt Leute die kommen mit den Colorimetern (um die handelt es sich dabei (diese Messen nur 3 Wellenlängen, aber eben ziemlich genau die, die Monitore in der Regel emmitieren) besser zurecht als mit den Spektralphotometern, die das komplette Spektrum erfassen was bei einem Monitor, der nur 3 Phosphore besitzt, die mehr oder weniger nur 3 Wellenlängen abgeben, eigentlich overkill ist).

> Was heißt das in der Praxis?

Kann muss aber nicht. Auf jeden Fall ist es sinniger mit den billigen Messgeräten anzufangen, um dann das festzustellen auf was ich weiter unten noch komme.

> Reicht die Genauigkeit für mein Anwendungsgebiet aus?

Willst du alle paar Stunden nachkalilbrieren? Sicherlich nicht. Und in dem Bereich, in dem Röhrenmonitore über den Tag/Tage schwanken, liegst du mit den Messungenauigkeiten sicher nicht.


Die Lambdaprints/Plots müssen hauptsächlich "in sich" farblich stimmen und werden ohnehin bei einer Ausstellung nicht immer im besten Licht (Tageslicht) gezeigt.
Das ist wieder eine ganz andere Geschichte, und da bist du nur mit teuerstem Equippement gefeit, da aktuelle Tintenstrahler recht Metamerieanfällig sind. Das bedeutet, Farben kippen bei wechselnden Beleuchtungen in ander Rcihtungen. Das ist ganz besonders übel, da keine stabile Grauachse zu erzielen ist. Und zu beheben wäre es auch ur durch unterstützung von Farb und Papierherstellern. Faktisch bist du da also nahezu machtlos.


> Habe hier auch keinen High-End Monitor, sondern nur einen
> günstigen Sony E430.

Das wird der eigentliche Knackpunkt sein. Denn auch mit dem besten Messgerät und dem stimmigsten Profil, kann der Monitor mit Profil nicht mehr Farben darstellen als ohne (saubere Linearsierung/Grundeinstellung des Gerätes vorausgesetzt).


MfG

Thomas
als Antwort auf: [#131719] Top
 
Jon
Beiträge: 15
21. Dez 2004, 13:02
Beitrag #4 von 5
Beitrag ID: #131818
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Monitorkalibrierung: Frage an die Experten


Vielen Dank für die Antworten.

Woran ich gar nicht gedacht hatte; dass der Monitor seine Farbe ja auch nicht den ganzen Tag genaustens beibehält. Von dem her genügt die einfachere Ausführung auf jeden Fall.

Besteht denn zwischen den beiden oben genannten Produkten ein Unterschied bezüglich der Software? Ist die eine davon besser zu bedienen, oder besser auf den Mac angepasst?

Grüsse
Jon
als Antwort auf: [#131719] Top
 
Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17614
21. Dez 2004, 13:36
Beitrag #5 von 5
Beitrag ID: #131828
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Monitorkalibrierung: Frage an die Experten


Hallo,

das Eye-one hat an Software nur das Eyeone-Share dabei, das eine abgespeckte Version des Profilemaker Monitorprofilierungs Progrmms enthält.

Das Squid dürfte ein BasiccolorDisplay Dabei haben, was wirklich gute Monitorprofile erzeugt und vor allem, vorher eine saubere Linearsieerung des Gerätes vornimmt.

Von der Hardware sind die beiden Geräte AFAIR identisch, jedoch bin ich nicht auf dem neuesten Stand, ob Basiccolor inzwischen auch das Eye-One Display II als OEM bundelt. Im Zweifelsfall mal dort nachfragen.

MfG

Thomas
als Antwort auf: [#131719] Top
 
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