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Osteuropäisches Problem am Mac

Ulrike
Beiträge gesamt: 146

20. Apr 2005, 08:39
Beitrag # 1 von 9
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Hallo und guten Tag,

Ein unerklärliches Phänomen, dass wir vor OSX nicht hatten:

Wir verwenden eine Helvetica CE condensed von Adobe. In ungarischen Texten gibt es die Sonderzeichen ö und ü, allerdings nicht mit Umlautpunkten sondern mit schräg gestellten "Stricherln" an Stelle der Punkte.
Diese Sonderzeichen sind in im CE Font vorhanden. Für den Datenversand mag ich jedoch die Fonts nicht mitgeben (warum wohl?) und wandle die Texte in Pfade um (FreeHand MX). Bei dieser Umwandlung verändern wird das "u" mit den "Stricherln" plötzlich zu einem "i" ohne Punkt. Mittlerweile habe ich mir natürlich alle verfügbaren Buchstaben angesehen und rausgefunden, dass noch ein paar Sonderzeichen beim Umwandeln in komplett andere Buchstaben umgewandelt werden.

Kennt jemand das Problem und kann mir vielleicht helfen, eine Lösung zu finden? Mit System 9 gabs das Problem nicht und ich bin etwas ratlos.

Übrigens besitzten wir auch die LinotypeLibrary - dort ists genaus dasselbe. Und es betrifft natürlich nicht nur die Helvetica sondern sämtliche CE-Versionen.

Danke für jede Hilfe
u

(Dieser Beitrag wurde von Ulrike am 20. Apr 2005, 08:40 geändert)
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Osteuropäisches Problem am Mac

Ulrich Schiemann
Beiträge gesamt: 346

20. Apr 2005, 09:04
Beitrag # 2 von 9
Beitrag ID: #160857
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Guten Tag Ulrike,

darf ich Sie fragen, mit was für einem OSX-System Sie arbeiten?

Gruß
daved1065


als Antwort auf: [#160847]

Osteuropäisches Problem am Mac

Ulrike
Beiträge gesamt: 146

20. Apr 2005, 09:59
Beitrag # 3 von 9
Beitrag ID: #160902
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Hallo daved1065,

wir arbeiten zur Zeit mit 10.3.8. Die Schriftverwaltung ist teilweise Suitcase 11 oder auch FontAgent 3.
Alle Programme, alle Fonts ehrlich lizensiert, also keine versauten Raubkopien. :-)

Gruß
Ulrike


als Antwort auf: [#160847]

Osteuropäisches Problem am Mac

Ulrich Schiemann
Beiträge gesamt: 346

20. Apr 2005, 10:33
Beitrag # 4 von 9
Beitrag ID: #160911
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Hallo Ulrike,

das habe ich auch nicht gesagt, dass Sie Raubkopien besitzen.

Was mich nur stutzig macht, ist die Tatsache, dass Freehand MX hier Probleme mit den osteuropäischen Schriften beim Umwandeln in Pfade hat.

Da ich selber nur Freehand 10 unter OS 10.3.9 laufen habe, kann ich das Problem nicht ganz nachvollziehen.

Ich arbeite mit keinem Schriftverwaltungsprogramm außer der „Schriftsammlung“ von Apple.

Können Sie diese Buchstaben auch mal kurz in Illustrator erstellen und dann in Pfade umwandeln? Was passiert dann?

Vielleicht kann man so lokalisieren, wo der „Hund“ begraben liegt.


Gruß
daved1065


als Antwort auf: [#160847]

Osteuropäisches Problem am Mac

Ulrike
Beiträge gesamt: 146

20. Apr 2005, 10:44
Beitrag # 5 von 9
Beitrag ID: #160919
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Huch - ich wollte beileibe nicht den Eindruck erwecken, dass Sie mir was unterstellt hätten. Ganz im Gegenteil.

Der Satz kam mir nur über die Lippen, weil ich selber des öfteren mit "Kollegen" konfrontiert bin, die alles was nicht niet- und nagelfest ist zusammen"sammeln" und sich dann auch noch wundern, wenn programm X oder Schrift Y nicht so wirklich in Ordnung sind.

Das mit dem Illustrator werde ich probieren und mich wieder melden.

Danke und lg
u


als Antwort auf: [#160847]

Osteuropäisches Problem am Mac

Ulrike
Beiträge gesamt: 146

20. Apr 2005, 16:43
Beitrag # 6 von 9
Beitrag ID: #161084
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Hallo daved1065,

das Problemchen wird immer geheimnisvoller.

Genau der selbe Effekt wie bei Freehand tritt bei Xpress 6.5 auf, sobald ich die Buchstaben in Pfade umwandle.

Beim Illustrator wird der Buchstabe gar nicht gezeigt, sondern man sieht ein Fragezeichen. Nicht unerwartet ist es auch bei Indesign und Photoshop ähnlich.
Allerdings bieten die Adobe Programme (Illustrator, Indesign) die Möglichkeit mit dem Fenster "Glyphen" zu arbeiten und dann kann man die seltsamsten Sonderzeichen anwählen.

PDFs lassen sich mit unserem PDF Server (Apogee) problemlos und korrekt ausgeben.

Ich glaube, ich werde mal bei Linotype anfragen. Ich vermute irgendeinen Zusammenhang mit Unicode und da kenne ich mich so überhaupt nicht mehr aus.

mfg (aber immer ratloser)
u


als Antwort auf: [#160847]

Osteuropäisches Problem am Mac

Ulrich Schiemann
Beiträge gesamt: 346

20. Apr 2005, 16:54
Beitrag # 7 von 9
Beitrag ID: #161086
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Hallo Ulrike,

also ich hab das jetzt mal mit Illustrator CS ausprobiert. Die Zeichen wurden über die Glyphenpalette angesteuert, in Pfade umgewandelt, und es hat funktioniert.

Ich hatte kürzlich das Problem, dass die Helvetica Neue CE 75 Bold in Freehand 10 unter OS 10.3.x nicht korrekt in die PDF-Datei eingebettet wurde. Kurzes Telefonat mit Linotype: „Ja, dass kann in dieser Konstellation vorkommen. Bitte nehmen Sie die Helvetica Neue CE 55 Roman und stellen diese auf ,Fett‘“.

Hat mich überhaupt nicht gefreut, denn ich bin kein Freund von „elektronisch fett“ stellen.

Da bei Ihnen mit Quark und Illustrator ähnliches passiert, so vermute ich einmal, dass es mit Suitcase oder Fontagent zusammenhängt. Aber wie gesagt, das sind Vermutungen. Tut mir leid nicht helfen zu können.

Trotzdem: Wenn sie das Problem lösen sollten – einfach hier im Forum posten.

Gruß
daved1065


als Antwort auf: [#160847]

Osteuropäisches Problem am Mac

Ulrike
Beiträge gesamt: 146

20. Apr 2005, 16:59
Beitrag # 8 von 9
Beitrag ID: #161088
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Das mache ich gerne (die Lösung des gordischen Knotens posten, so ich es zusammenbringe)

Bis dahin herzlichen Dank für Ihre Hilfe und schöne Grüße aus Wien
u


als Antwort auf: [#160847]

Osteuropäisches Problem am Mac

contriba
Beiträge gesamt: 1

19. Jun 2005, 20:55
Beitrag # 9 von 9
Beitrag ID: #173230
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Die einzige Lösung des Problems ist wohl die Verwendung von OTF-Schriften unter OS X.

Es scheint so das OS X Probleme mit der Zeichenkodierung von CE und kyrillischen Schriften im Type 1 Format hat. Das Probleme das einige Glyphen nicht korrekt ausgegeben werden tritt nicht nur in Freehand MX sondern auch in anderen Programmen auf.


als Antwort auf: [#161088]
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