Hallo Frau Schulz,
welche PDF-Version haben Sie aus Adobe InDesign exportiert? PDF 1.3 oder 1.4?
Dies ist entscheidend, denn es bestimmt wo die für die Ausgabe notwendige Transparenzreduzierung stattfindet - entweder in Adobe InDesign selbst (bei PDF 1.3) oder später im Acrobat Ihres Dienstleisters bzw. in dessen Ausgabesystem (wenn das PDF direkt vom Ausgabegerät verarbeitet wird).
Ich vermute, dass es wohl eher PDF 1.4 war und dass es zu einem Problem bei Verflachen des Dokuments auf Seiten des Dienstleisters kam. Dies kann mehrere Ursachen haben:
- eine zu alte und/oder zu leistungsschwache Acrobat-Version (Acrobat 5 ist Mindesvoraussetzung für PDF 1.4) falls aus Acrobat gedruckt wurde
- ein Ausgabegerät mit einem zu alten PostScript 3 Interpreter, also < CPSI 3015.10x, der nur maximal PDF 1.3 korrekt verarbeiten kann (falls das PDF direkt gedruckt wurde)
- falsche Transparenz-Reduzierungs-Einstellungen
- fehlende Überdrucken-Simulation bei der Ausgabe
Aus diesem Grund würde ich Ihnen empfehlen nochmals ein PDF 1.3 Format zu exportieren und dabei das Transparenzreduzierungs-Format "Hohe Qualität" zu verwenden. Öffnen Sie das PDF in Ihrem Acrobat 5 und kontrollieren Sie es darin visuell (besser wäre Acrobat 6 oder 7 Professional und deren eingebauter Preflight und Separationsvorschau). Wenn es "gut" aussieht, lassen Sie dieses PDF testweise drucken.
Das einzige was jetzt noch zum Problem werden könnte sind Überdruckeneinstellungen die evtl. bei der Verflachung entstanden (aber eingentlich nur dann, wenn Sonderfarben im Spiel sind). In diesem Fall muss der Dienstleister mit aktivierter Überdruck-Simulation aus Acrobat 5 oder neuer ausgeben, da er auf ein composite Ausgabesystem druckt, welches kein Überdrucken wiedergeben kann.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Zacherl
************************
IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de